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DAX: Kalt erwischt

| Quelle: Deutsche Bank X-markets | Lesedauer etwa 4 min. | Text vorlesen Stop Pause Fortsetzen

Nicolai Tietze

Viele Börsianer wurden von den jüngsten Marktturbulenzen kalt erwischt. Volatilität und größere Korrekturen waren in den vergangenen Jahren nicht mehr allzu häufig zu beobachten. Der DAX entfernte sich zuletzt relativ schnell von seinem Rekordhoch. Allerdings sprechen die vielen positiven Fundamentaldaten dafür, dass uns bald eine Erholung ins Haus stehen könnte.

Es hatte gefühlt eine Ewigkeit gedauert. Doch am 23. Januar 2018 war es endlich so weit. Mit 13.596 Punkten erreichte der DAX einen neuen Rekordstand. Während Anleger hierzulande mitansehen durften, wie an der Wall Street ein Rekordhoch nach dem anderen gefeiert wurde, war der Anstieg im DAX wesentlich steiniger. Gerade deshalb dürfte auch die Enttäuschung groß sein, dass sich Investoren am deutschen Aktienmarkt nicht sehr lange über den neuen Höchststand freuen durften. Nur wenige Wochen später ist von der Euphorie kaum noch etwas übrig.
In den vergangenen Tagen hat der Dow Jones nach einer beeindruckenden Rekordjagd einige seiner historisch größten Tagesverluste erlebt. Nach Jahren stetig ansteigender Aktienkurse, ohne größere Korrektur, kehrte urplötzlich die Volatilität an die Aktienmärkte zurück. Jüngere Marktteilnehmer wurden kalt erwischt. In den vergangenen Jahren war man es nicht mehr gewohnt, dass Aktienkurse auch deutlich fallen können. Als Auslöser der jüngsten Korrektur werden die am 2. Februar 2018 vorgelegten Januar-Arbeitsmarktdaten in den USA gesehen. Besondere Beachtung fanden die steigenden Löhne. Ein Indiz dafür, dass die Inflation ansteigen könnte, was wiederum die Fed auf den Plan rufen würde.
Am Markt wurde bisher damit gerechnet, dass die US-Notenbank in diesem Jahr die Leitzinsen drei Mal anheben würde. Die Gefahr einer Überhitzung der US-Wirtschaft infolge der Steuersenkungen und höhere Inflationserwartungen könnten jedoch zu mehr als drei Zinsschritten führen. Höhere Zinsen werden am Aktienmarkt offenbar nicht besonders gerne gesehen. Schließlich war es die Nullzinspolitik der wichtigsten Notenbanken der Welt, die die Börsenrallye in den vergangenen Jahren beflügelt hatte.
Der DAX konnte sich den jüngsten Turbulenzen an der Wall Street nicht entziehen. Dabei hat die Nervosität deutlich zugenommen. Die einen warnen bereits vor dem nächsten Crash, während wieder andere dazu raten, die Ruhe zu bewahren und Aktien nicht abzustoßen. Zumindest zeigen sich die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen weiterhin von ihrer freundlichen Seite. Weltweit ist eine starke Konjunktur zu beobachten, was die Unternehmensgewinne beflügelt.
In den USA kommt die Steuerreform als Impulsgeber hinzu. Bald soll es sogar noch ein umfangreiches Infrastrukturpaket vonseiten der Regierung geben. Gleichzeitig bleibt die Geldpolitik der Notenbanken selbst bei einigen Leitzinserhöhungen im historischen Vergleich extrem locker. Außerdem kann eine kleinere Korrektur nach Jahren des fast ungebremsten Anstiegs auch hilfreich sein. Investoren, die die Sorgen hatten zu überteuerten Kursen einzusteigen, könnten nun endlich ihre Chance sehen.
Spekulative Anleger, die steigende DAX-Kurse erwarten, könnten mit einem WAVE XXL Call der Deutschen Bank (WKN DM3AZE) auf ein solches Szenario setzen. Der Hebel dieses Open-End-Papiers liegt derzeit bei 4,83, Barriere bei 9.930,00 Indexpunkten. Wer aber als spekulativer Anleger eher short-orientiert ist, könnte mit einem WAVE XXL Put der Deutschen Bank (WKN DM21K0, aktueller Hebel 5,07; Barriere bei 14.350,00 Indexpunkten) auf fallende DAX-Notierungen setzen.
Stand: 13.02.2018

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WKN Bezeichnung Hebel
DL9YKH DAX ® WaveUnlimited L 11498.216 (DBK) 13,159
DS1LQC DAX ® WaveXXL S 13120 (DBK) 13,035
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DAX ®
DAX ® - Performance (3 Monate) 12.461,91 -0,07%
PKT -8,58
Porträt - Chart - Indexzusammensetzung
Tops Kurs %
PROSIEBENSAT.1 32,20 +3,40%
Henkel VZ 108,90 +2,40%
E.ON 8,37 +2,01%
DT. BÖRSE 109,50 +1,25%
RWE ST 16,30 +1,21%
Flops
BEIERSDORF 90,22 -0,81%
LINDE AG O.N. Z.UMT. 186,70 -0,95%
DT. BANK 13,45 -0,99%
HEID. CEMENT 82,68 -1,34%
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