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Dax müht sich ins Plus - Deutsche Börse nach Zukauf vorn

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Quelle: dpa-AFX

Frankfurt/Main (dpa) - Nach einem zähen Auftakt am deutschen Aktienmarkt hat sich der Dax am Mittwochvormittag zu leichten Gewinnen gemüht.

Zuletzt stieg der Leitindex um 0,19 Prozent auf 13.158 Punkte. Damit setzte sich allerdings die Stagnation oberhalb der 13.000er Marke der vergangenen Handelstage fort. Das Hoch von Montag vergangener Woche bei knapp 13.300 Zählern scheint für den Dax nach wie vor eine Nummer zu groß zu sein.

Der MDax der 60 mittelgroßen Werte legte um 0,24 Prozent auf 28.720 Zähler wie der Dax leicht zu. Der Eurozonen-Leitindex EuroStoxx 50 gewann 0,15 Prozent auf 3474 Punkte.

Nach Ansicht der Bayerischen Landesbank stehen der Hoffnung auf einen Corona-Impfstoff zunehmende Restriktionen wegen der Pandemie gegenüber. «Nachdem die Fortschritte bei Impfstoffen eingepreist wurden, das Pandemiegeschehen aber eine hohe Dynamik zeigt, fehlen neue Marktimpulse», schrieb Analyst Manfred Bucher in einem Marktkommentar.

An die Spitze des Dax setzten sich die Papiere der Deutschen Börse, sie gewannen vier Prozent. Die Übernahme des Aktionärsberaters ISS durch den Börsenbetreiber kam bei Anlegern gut an, auch wenn Analysten einen hohen Kaufpreis bemängelten.

Heraus ragten ferner die Aktien der Software AG mit einem Plus von mehr als sieben Prozent. Analysten zeigten sich vor allem von optimistischen Prognosen für den Auftragseingang angetan. Die Papiere setzten sich an die Spitze des MDax der mittelgroßen Börsentitel.

Kursausschläge gab es ansonsten vor allem in der dritten Reihe: Im SDax der kleineren Werte büßten Global Fashion Group 4,3 Prozent ein. Nach einer Kursverdoppelung seit Anfang September hatte der Online-Modehändler das hohe Kursniveau für eine Kapitalerhöhung genutzt.

Die mittelfristigen Unternehmensziele des Industriekonzerns und Autozulieferers Schaeffler enttäuschten die Anleger. Die Papiere verloren 6 Prozent. Ganz anders die Kursreaktion der Aktien von SAF-Holland. Sie schnellten angetrieben von höheren Margenzielen des Lkw-Zulieferers um 15 Prozent nach oben.

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