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Dax-Puts (fast) ohne Zeitwertverlust: Entspanntes Warten auf die Korrektur

| Quelle: INV

Der Tag gestern bescherte dem Dax mal wieder ein neues Allzeithoch, das aber nicht lange gehalten werden konnte. Nach einer starken Eröffnung ging es fast den ganzen Tag über bergab. So ganz scheinen die Anleger dem Braten also nicht (mehr) zu trauen. Bei der Suche nach Put-Optionsscheinen, die auch dann noch attraktive Renditen ermöglichen, wenn die Korrektur beim Dax erst irgendwann in den kommenden 2-3 Monaten kommt, haben wir gestern zwei unterschiedliche Varianten vorgestellt, auf deren Merkmale wir heute im Detail eingehen. Ausgangspunkt unserer Überlegung war dabei, dass sich der übliche Zeitwertverlust bei den Scheinen möglichst in Grenzen halten sollte. Gegeben ist das zum Beispiel bei Puts, die „tief im Geld“ liegen und damit einen überdurchschnittlich hohen Anteil an innerem Wert ausweisen. Bei der Suche nach solchen Papieren haben wir uns für Fälligkeiten im März 2018 entschieden, weil laut Faustregel die Restlaufzeit den persönlichen Anlagehorizont rund sechs Monate übersteigen sollte. Wenn die Korrektur „saisonal typisch“ im August/September abläuft, würde das also gut passen.

 

Gucken wir uns von daher einen Mitte März fälligen Put-Optionsschein auf den Dax mit einem Basispreis von 15950 Punkten (höhere gibt es aktuell nicht) an. Bei einem aktuellen Indexstand von rund 12800 Punkten und einem Bezugsverhältnis von 1:100 ergibt sich ein innerer Wert (Auszahlungsbetrag, wenn heute Fälligkeit wäre) von 31,50 Euro. Da der Schein aktuell für rund 31,75 Euro zu haben ist, liegt der Zeitwert (geht bis zum Laufzeitende komplett verloren) bei überschaubaren 0,25 Euro oder weniger als einem Prozent des Kaufpreises. Wenn Anleger davon ausgehen, dass der DAX irgendwann in den kommenden Monaten auf die Unterstützung in Form des Zwischenhochs von Ende 2015 bei rund 11400 Punkten zurückfällt (das wäre vom jetzigen Niveau aus eine Korrektur von gut 10 Prozent), dann wird dieser Schein mindestens 45 Euro wert sein. Das wäre Stand jetzt ein Kursplus von über 40 Prozent, was ja schon recht ordentlich ist. Eine mögliche Idee könnte also sein, jetzt mit dem Kauf der ersten Anteile zu beginnen und die Position bei einem weiter steigenden Dax zu dann noch günstigeren Kursen aufzustocken. Man sollte dabei nur aufpassen, dass die gesamte Position am Ende nicht größer ausfällt als dies ursprünglich geplant war. Schließlich kann es auch passieren, dass die Korrektur bis März gänzlich ausbleibt und das Investment dann mit hohen Verlusten endet (WKN: DM33XK).

 

Wer diesen Ansatz mit noch etwas größeren Gewinnchancen umsetzen möchte, wählt einfach einen Schein mit etwas niedrigerem Basiswert. Das hat zur Folge, dass sich der Anteil des Zeitwertes am aktuellen Kurs entsprechend erhöht. Bei einem wiederum Mitte März auslaufenden Dax-Put mit einem Basispreis von 15000 Punkten etwa besteht der aktuelle Kurs (ca. 22,50 Euro) aus einem inneren Wert von 22,00 Euro und einem Zeitwert von 0,50 Euro, was einem Anteil von immer noch überschaubaren 2,2 Prozent entspricht. Ein Rückfall des Dax auf 11400 Punkte würde selbst bei komplettem Zeitwertverlust dank des dann auf 36 Euro gewachsenen inneren Wertes ein Kursplus von 60 Prozent bedeuten (WKN: DM2ME2).

 

Die zweite Alternative (Kauf von Dax-Puts, die weit „aus dem Geld“ notieren), gucken wir uns morgen an.

 

Thomas Koch

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