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Dax weiter auf Erholungskurs

| Quelle: dpa-afx topthem... | Lesedauer etwa 3 min. | Text vorlesen Stop Pause Fortsetzen

Quelle: dpa-AFX

Frankfurt/Main (dpa) - Der deutsche Aktienmarkt hat am Freitag seinen Aufwärtstrend fortgesetzt. Zwar gab der Leitindex Dax am Nachmittag nach eher bescheidenen US-Wirtschaftsdaten einen Teil seiner Gewinne ab.

Getrieben von der Aussicht auf einen geregelten Brexit rückte er zum Handelsende aber dennoch um 0,54 Prozent auf 12.191,73 Punkte vor.

Auf Wochensicht hat das Börsenbarometer damit gut zwei Prozent dazugewonnen. Der MDax der mittelgroßen Unternehmen stieg am Freitag um 0,55 Prozent auf 26.010,47 Punkte.

In Europa verabschiedete sich der EuroStoxx 50 mit einem Plus von 0,30 Prozent ins Wochenende. Genau so hoch war denn auch das Plus im US-Leitindex Dow Jones zum europäischen Börsenschluss. In Frankreich stieg der Cac 40 um 0,19 Prozent. Der Londoner FTSE 100 kletterte zum Handelsende ebenfalls leicht um 0,15 Prozent nach oben.

Trotz anfänglich heftigen Widerstands der Regierung hat ein Gesetz gegen einen ungeregelten EU-Austritt Großbritanniens die letzte parlamentarische Hürde genommen. Nun fehlt nur noch die Unterschrift von Königin Elizabeth II., damit es in Kraft treten kann. Zudem lehnen die Oppositionsparteien eine von Premierminister Boris Johnson angestrebte Neuwahl Mitte Oktober ab.

Die US-Wirtschaft hatte im August weniger Arbeitsplätze geschaffen als erwartet. Experten bezeichneten die Arbeitsmarktlage in den USA dennoch als solide. Die Arbeitslosigkeit liege unverändert auf einem sehr niedrigen Niveau.

Der Handelskonflikt zwischen den USA und China stand am Freitag ausnahmsweise einmal nicht ganz so stark im Fokus. Die beiden Länder hatten am Vortag neue direkte Gespräche für Anfang Oktober vereinbart.

An der Dax-Spitze bauten die Aktien von Thyssenkrupp ihre deutlichen Kursgewinne vom Vortag aus und zogen um 4,67 Prozent an. Die Papiere profitierten davon, dass der finnische Konzern Kone sein Interesse am Kauf der Aufzugssparte des Industriekonzerns angekündigt hat.

Im MDax hatten die Anteilsscheine von 1&1 Drillisch mit einem Plus von 11,21 Prozent sehr deutlich die Nase vorn. Mit einem zusätzlichen Ausbau des Mobilfunknetzes sollen Funklöcher für Handynutzer in Deutschland vor allem auf dem Land verringert werden. Der Bund schloss dazu Verträge mit 1&1 Drillisch sowie den Branchenunternehmen Deutsche Telekom, Vodafone und Telefónica Deutschland.

Im Zuge dessen ermöglicht der Bund den Netzbetreibern jetzt, ihre Zahlungspflichten aus der 5G-Frequenzauktion 2019 mit jährlichen Raten über einen Zeitraum bis 2030 zu strecken. Die Aktien der 1&1-Drillisch-Mutter United Internet zogen zugleich 7,44 Prozent an.

Am Rentenmarkt stieg die Umlaufrendite von minus 0,64 Prozent am Vortag auf minus 0,60 Prozent. Der Rentenindex Rex fiel um 0,21 Prozent auf 146,53 Punkte. Der Bund-Future legte um 0,41 Prozent auf 175,28 Punkte zu. Der Euro kostete zuletzt 1,1042 US-Dollar. Die Europäische Zentralbank hatte den Referenzkurs am Freitag auf 1,1027 (Donnerstag: 1,1058) US-Dollar festgesetzt. Der Dollar kostete damit 0,9069 (0,9043) Euro.

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