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Deutsche Bank: Das ist zu wenig

| Quelle: finanztreff | Lesedauer etwa 2 min. | Text vorlesen Stop Pause Fortsetzen

Die Deutsche Bank rechnet nach einem Einbruch der Erträge im ersten Quartal für das Gesamtjahr mit keinen Zuwächsen mehr. "Wir erwarten, dass unsere Erträge im Jahr 2019 im Wesentlichen unverändert zum Vorjahr bleiben werden", teilte der Dax-Konzern +0,34% einen Tag nach dem Scheitern der Fusionsgespräche mit der Commerzbank +1,67% am Freitagmorgen mit.

Die Deutsche Bank hat im ersten Quartal im wichtigen Investmentbanking rote Zahlen geschrieben. Im Handel mit Anleihen und Aktien brachen die Erträge um fast ein Fünftel ein. Unter dem Strich musste die Unternehmens- und Investmentbank – die größte der drei Säulen des Finanzkonzerns – deshalb einen Verlust von 88 Millionen Euro hinnehmen. Anfang Februar hatte Bankchef Christian Sewing noch eine leichte Steigerung angepeilt. Doch der Einbruch im Wertpapierhandel zog die Erträge zum Jahresstart insgesamt um neun Prozent auf 6,4 Milliarden Euro nach unten. 

Die Erträge in der Privat- und Firmenkunden-Sparte fielen im Vergleich zum Vorjahr im ersten Quartal auf 2,5 Milliarden Euro – ein Minus von fünf Prozent. Das verwaltete Vermögen legte indes um sechs Prozent auf 502 Milliarden Euro zu. Das Geschäft auf dem Heimatmarkt Deutschland ging um sieben Prozent zurück. Der Gewinn vor Steuern gab um elf Prozent auf 287 Millionen Euro nach.

In der Vermögensverwaltung - hauptsächlich ist hier die Fondstochter DWS gemeint - sanken die Einnahmen um vier Prozent auf 525 Millionen Euro. Hoffnung macht dem Vorstand hingegen der Zustrom an frischen Kundengeldern. Insgesamt sammelte das größte deutsche Kreditinstitut im ersten Quartal im Geschäft mit reichen Kunden und bei den Investmentfonds netto rund 10 Milliarden Euro an frischem Geld ein.

Die Aktien der Deutschen Bank +1,19% haben nach der eingedampften Ertragsprognose für 2019 ihre Talfahrt der vergangenen Tage fortgesetzt. Am Vormittag gaben die Papiere um etwa vier Prozent nach. Nun sollte die Chartunterstützung bei 7,10/7,15 Euro halten (siehe Chart unten). Sonst droht ein Test der alten Tiefststände von Ende Dezember 2018.

Mit Material von dpa-AFX

Sechs-Monats-Chart Deutsche Bank (in Euro, Xetra)
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