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Deutsche Bank: Endlich mal eine positive Nachricht

| Quelle: finanztreff | Lesedauer etwa 2 min. | Text vorlesen Stop Pause Fortsetzen

Freitag-Nacht deutscher Zeit hat die US-Notenbank Federal Reserve (Fed) die Ergebnisse des jährlichen Stresstests bekannt gegeben. Im ersten Teil kam heraus: Alle getesteten Großbanken verfügen über ausreichend Reserven, um auch in einem schweren wirtschaftlichen Abschwung weiter Kredite vergeben zu können. Auch die Deutsche Bank hat bestanden.

Allen 18 teilnehmenden Finanzfirmen wurde von der Fed eine krisenfeste Kapitalausstattung bescheinigt. Sie könnten selbst einen extremen Marktschock überstehen - einschließlich einer zweistelligen Arbeitslosigkeit und eines 50-prozentigen Einbruchs am US-Aktienmarkt. "Die Ergebnisse bestätigen, dass unser Finanzsystem belastbar ist", verkündete Fed-Vize Randal Quarles in Washington.

Der positive Ausgang deutet darauf hin, dass die Banken - darunter JP Morgan Chase, Bank of America, Citigroup und Goldman Sachs - wohl grünes Licht bekommen werden, um ihre Dividendenausschüttungen zu erhöhen und Aktien zurückzukaufen.

Bei der US-Tochter der Deutschen Bank kam die Fed zu dem Schluss, dass Kapitaldecke und Verschuldungsquote auch bei einem längeren sehr negativen wirtschaftlichen Szenario nicht unter kritische Schwellen fallen würden. Wirklich spannend wird es für die Deutsche Bank allerdings erst kommende Woche, wenn die Fed die Ergebnisse des zweiten und ausführlicheren Teils des Stresstests veröffentlicht. Hier könnte die US-Tochter des deutschen Bankenprimus zum vierten Mal in Folge durchfallen.

Die Aktie der Deutschen Bank -1,69%  schloss am Freitag vor Veröffentlichung der Ergebnisse leicht im Plus bei 6,36 Euro.

Die US-Notenbank unterzieht die größten Geldhäuser bei dem Stresstest anhand simulierter Krisenszenarien Belastungsproben, um ihre Kapitalpolster zu prüfen. Nach den schlechten Erfahrungen in der letzten großen Finanzkrise soll sichergestellt werden, dass die Kreditvergabe bei einem Finanzmarkt-Crash nicht abrupt ins Stocken gerät und Banken nicht wieder mit Steuergeld gerettet werden müssen.

Mit Material von dpa-AFX

Sechs-Monats-Chart Deutsche Bank (in Euro, Xetra)
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