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Deutsche Bank: Jetzt geht's abwärts

| Quelle: finanztreff | Lesedauer etwa 3 min. | Text vorlesen Stop Pause Fortsetzen

Nach überraschend guten Zahlen der US-Investmentbanken hat die Barclays Bank ihre Schätzungen auch für Europas Investmentbanken angepasst. Nicht davon profitieren kann Deutschlands Bankenprimus. Die Aktien der Deutschen Bank -6,61% haben am Montag kräftig nachgegeben. Mit minus 2,3 Prozent auf 7,41 Euro waren sie am Vormittag Schlusslicht im moderat schwächeren DAX -3,19%. Bei 7,40 Euro verläuft eine Auftwärtstrend-Linie (siehe Chart).

Börsianer verwiesen auf Skepsis angesichts der in zehn Tagen anstehenden Quartalszahlen des angeschlagenen Finanzinstituts. So erwartet etwa Analyst Amit Goel von der britischen Bank Barclays, dass die Deutsche Bank im vierten Quartal im Geschäft mit Anleihen, Währungen und Rohstoffen zwar deutlich besser als ein Jahr zuvor abgeschnitten hat. Dies sei aber nur dem sehr tiefen Niveau des Schlussquartals 2018 zu verdanken. Der Experte geht davon aus, dass die Bank weiter Marktanteile verlieren wird.

Goel beließ die Einstufung für die Deutsche Bank auf "Underweight" mit einem Kursziel von 5 Euro. Am Freitag hatte auch die Schweizer Bank Credit Suisse die Aktie der Deutschen Bank -6,61% auf "Underperform" belassen - mit einem Kursziel von 6 Euro.

Die Kennziffern der US-Geldhäuser hätten eine deutliche Erholung der Geschäfte mit Anleihen, Währungen und Rohstoffen (FICC) signalisiert, schrieb Analyst Jon Peace am Freitag in einer Studie. Dies lasse Rückschlüsse auf eine ähnliche Entwicklung der europäischen Großbanken zu. Der hohe Wettbewerbsdruck, das schwache Ertragsumfeld und enorme Kosten für Digitalisierung und Regulierung reflektieren die aktuell niedrigen Bewertungen. Die Deutsche Bank wird am 30. Januar ihre Q4-Zahlen vorlegen.  (Mit Material von dpa-AFX)

12-Monats-Chart Deutsche Bank (in Euro)


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