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Deutsche Bank mutiert zum Underperformer - Das lässt sich nutzen!

| Quelle: INV

Die an der Börse notierten Finanzinstitute stehen momentan mal wieder unter Druck. Die Deutsche Bank verlor gestern 3,5 Prozent an Wert und war damit der mit Abstand schwächste Titel im Dax. Vor allem am Nachmittag ging es bergab, was wohl den schlechten Nachrichten der US-Konkurrenz geschuldet war. Sowohl JP Morgan als auch die Bank of America warnten vor schwächeren Handelsgeschäften. Bei JP Morgan liegt das Handelsgeschäft im zweiten Quartal bisher rund 15 Prozent unter Vorjahresniveau. Die unklare Situation bei den Wahlen in Italien sorgt ebenfalls für Unsicherheit in der Bankenszene.

Bei der Deutschen Bank kommt hinzu, dass das Institut von der amerikanischen Notenbank wegen „unsicheren und unzuverlässigen“ Praktiken zur Geldwäschebekämpfung erneut eine Geldstrafe von diesmal 41 Millionen US-Dollar aufgebrummt bekommen hat. Das Unternehmen habe es versäumt, ein effektives Anti-Geldwäsche-Programm einzurichten, um sich an das US-Gesetz über das Bankgeheimnis und andere Gesetze gegen Geldwäsche zu halten. Das ist bereits die dritte Strafe für die Deutsche Bank in diesem Jahr, die an die Fed bereits 156,6 Millionen Dollar wegen angeblicher Regelverstöße im Devisen- und Eigenhandel zu zahlen hatte. Im Zuge eines Geldwäsche-Skandals in Moskau wurden 425 Millionen Euro für die New Yorker Finanzaufsicht DFS fällig.

Der deutsche Branchenprimus wird auf dem Weg zu neuer Stärke also immer wieder von Altlasten eingeholt, was dem Image sicherlich nicht förderlich ist. Dass das Aushängeschild der deutschen Finanzbranche von einem Skandal zum nächsten schliddert, ist schlichtweg unerträglich. Da das an der Börse aber nur eine untergeordnete Rolle spielt, sollten solch emotionale Gedankenspiele bei etwaigen Investments besser außen vor bleiben. Dennoch ist die relative Schwäche der Deutschen Bank in den vergangenen Tagen auffällig, nachdem die Aktie zuvor lange Zeit zu den Outperformern gezählt hatte.

Wenn der aktuelle Trend anhält, können risikofreudige Anleger mit den passenden Alpha Short Turbos von einer sich fortsetzenden Underperformance profitieren. Dabei spiel es keine Rolle, ob die Deutsche Bank-Aktie steigt oder fällt, sie muss nur schlechter abschneiden als der Dax. Bei einem solchen, noch bis Mitte November laufenden Schein der DZ Bank wird die relative Performance von Aktie zu Index mit einem zweifachen Hebel im Kurs abgebildet (WKN: DG9H2N). Alternativ bietet der Emittent für noch etwas mutigere Anleger auch einen Alpha Short Turbo mit Fälligkeit im Oktober 2018 und einem sechsfachen Hebel (WKN: DGF65C).

Thomas Koch

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