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Deutsche Bank rudert zurück

| Quelle: finanztreff | Lesedauer etwa 2 min. | Text vorlesen Stop Pause Fortsetzen

Die Deutsche Bank rechnet wegen der anhaltend niedrigen Zinsen und der abflauenden Konjunktur in vielen Ländern mit Gegenwind beim angepeilten Ertragswachstum. Finanzvorstand James von Moltke stellte bei einer Investorenkonferenz in New York bis zum Jahr 2022 einen Ertrag zwischen 24 und 25 Milliarden Euro in Aussicht. Damit ist das Institut etwas vorsichtiger als noch im Juli.

Damals hatte die Bank ihre neue Strategie vorgestellt und bis 2022 einen Ertrag von rund 25 Milliarden Euro in Aussicht gestellt. 2018 hatte die Deutsche Bank auf vergleichbarer Basis einen Ertrag von knapp 23 Milliarden Euro erzielt. Seit Juli habe sich das Umfeld allerdings eingetrübt und die Lage der Weltwirtschaft sei fragiler geworden. Daher plane die Bank derzeit mit einem Ertrag zwischen 24 und 25 Milliarden Euro.

"Wir denken, das bleibt erreichbar, aber wir bekommen offensichtlich Gegenwind durch die niedrigen Zinsen", sagte von Moltke. Viele Experten bezweifeln schon seit der Vorstellung der Strategie, dass die Bank ihr Ertragsziel erreichen kann, obwohl sie gleichzeitig Kosten senken und die Risiken reduzieren will.

Die vorsichtigeren Aussagen des Finanzvorstands belasteten am Dienstag anfangs auch den Aktienkurs. Das Papier der Deutschen Bank -0,38% hatte sich in den vergangenen Tagen kräftig erholt - seit dem Rekordtief von 5,777 Euro Mitte August ging es um mehr als 25 Prozent nach oben. Kürzlich hatte es der Kurs erstmals seit Anfang 2018 wieder über die 200-Tage-Linie geschafft. Trotz der jüngsten Erholung kostet das Papier immer noch fast ein Viertel weniger als noch vor einem Jahr.

Mit Material von dpa-AFX

Drei-Jahres-Chart Deutsche Bank (in Euro)
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