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Deutschland behält bei S&P die höchste Bonitätsnote

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Frankfurt (Dow Jones)Deutschland wird von der Ratingagentur Standard & Poor's (S&P) unverändert als sehr zuverlässiger Schuldner eingestuft. Die Analysten bekräftigten am Freitagabend die Top-Bonitätsnote AAA mit stabilem Ausblick.

Deutschland nutze seinen finanziellen Spielraum, um einen möglicherweise länger andauernden Schaden von seiner Wirtschaft abzuwenden, kommentierten die Analysten die Maßnahmen, die die Bundesregierung im Zuge der Corona-Pandemie beschlossen hat, wobei sie besonders die höhere Neuverschuldung hervorhoben. S&P prognostiziert, dass die deutsche Wirtschaft in diesem Jahr um 1,9 Prozent schrumpfen wird, im kommenden Jahr werde das reale Bruttoinlandsprodukt dann um 2,6 Prozent steigen.

S&P bekräftigte ferner die Bonitätsnote AA mit stabilem Ausblick für Frankreich. Die französische Regierung dürfte im Zuge der Krise das Haushaltsdefizit deutlich ausweiten. Allerdings hätten die jüngsten Wirtschafts-, Haushalts- und Strukturreformen die Chancen verbessert, dass die französische Wirtschaft mit der Krise fertig werde.

Derweil hat die Ratingagentur Fitch den Ausblick für Belgien auf Negativ von Stabil gesenkt, die Bonitätsnote AA- aber beibehalten. Die Analysten rechnen damit, dass sich die öffentlichen Finanzen Belgiens in diesem Jahr wegen der Corona-Krise deutlich verschlechtern. Das Zusammenspiel von verringerter Wirtschaftsaktivität und notwendigen Maßnahmen zur Eindämmung des Virus dürften zu einer stark steigenden Staatsverschuldung führen.

Den Ausblick für Zypern haben die Fitch-Analysten derweil auf Stabil von Negativ angehoben, das Rating BBB- wurde bekräftigt. Auch die zyprische Wirtschaft werde unter der Pandemie leiden; das Bruttoinlandsprodukt dürfte in diesem Jahr um über 2 Prozent zurückgehen. Allerdings sei davon auszugehen, dass man das Virus in zweiten Halbjahr dieses Jahres in den Griff bekommen habe. In der Folge dürfte die Wirtschaft im kommenden Jahr eine relativ starke Erholung erleben.

Kontakt zum Autor: konjunktur.de@wsj.com DJG/cln

END) Dow Jones Newswires

April 03, 2020 17:14 ET ( 21:14 GMT)

Copyright (c) 2020 Dow Jones & Company, Inc.
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