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Devisen: Eurokurs legt zu - Konjunkturerwartungen steigen

| Quelle: dpa-AFX | Lesedauer etwa 2 min. | Text vorlesen Stop Pause Fortsetzen
FRANKFURT (dpa-AFX) - Der Eurokurs -0,5610% ist am Dienstag über 1,21 US-Dollar gestiegen. Am Nachmittag kostete die Gemeinschaftswährung 1,2131 Dollar. Im frühen Handel hatte sie noch unter der Marke von 1,21 Dollar notiert. Der Dollar gab im Gegenzug zu vielen Währungen etwas nach. Die Europäische Zentralbank (EZB) setzte den Referenzkurs auf 1,2132 (Montag: 1,2064) Dollar fest. Der Dollar kostete damit 0,8243 (0,8289) Euro.

Die Konjunkturerwartungen deutscher Finanzexperten haben sich im Januar überraschend deutlich aufgehellt. Das Stimmungsbarometer des Mannheimer Forschungsinstituts ZEW stieg gegenüber dem Vormonat um 6,8 Punkte auf 61,8 Zähler. Dies ist der höchste Stand seit September. "Die mit den gestarteten Impfkampagnen verbundenen Hoffnungen nähren ganz offensichtlich weiterhin den Optimismus der Finanzmarktexperten", erklärte Christian Lips, Chefvolkswirt der NordLB. Das ZEW verweist zudem auf deutlich gestiegene Exporterwartungen.

Die in Deutschland erwartete weitere Verschärfung und Verlängerung der Corona-Beschränkungen belasteten den Euro nicht. Die Bundesregierung und die Ministerpräsidenten beraten am Nachmittag über das weitere Vorgehen.

Ein weiterer Höhepunkt des Tages ist die Anhörung der designierten US-Finanzministerin Janet Yellen vor dem US-Kongress. Die ehemalige Notenbankchefin dürfte auch zu währungspolitischen Themen befragt werden. Die Trump-Regierung hatte mit unkonventionellen Äußerungen oft für Irritationen an den Devisenmärkten gesorgt. In den USA wurden keine wichtigen Konjunkturdaten veröffentlicht.

Zu anderen wichtigen Währungen legte die EZB die Referenzkurse für einen Euro auf 0,89100 (0,89073) britische Pfund, 126,16 (125,18) japanische Yen und 1,0769 (1,0747) Schweizer Franken fest. Die Feinunze Gold (31,1 Gramm) wurde am Nachmittag in London mit 1834 Dollar gehandelt. Das waren etwa sieben Dollar weniger als am Vortag./jsl/jkr/he


Quelle: dpa-AFX
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