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DGAP-Adhoc: Daimler AG: Grundsatzeinigung zur vergleichsweisen Beendigung der Rechtsstreitigkeiten zum Thema Toll Collect - Mögliche Auswirkungen auf Unternehmenskennzahlen

| Quelle: Dow Jones Newswire Web | Lesedauer etwa 4 min. | Text vorlesen Stop Pause Fortsetzen
DGAP-Ad-hoc: Daimler AG / Schlagwort(e): Vergleich/Rechtssache
Daimler AG: Grundsatzeinigung zur vergleichsweisen Beendigung der
Rechtsstreitigkeiten zum Thema Toll Collect - Mögliche Auswirkungen auf
Unternehmenskennzahlen

2018-05-16 / 21:15 CET/CEST
Veröffentlichung einer Insiderinformationen nach Artikel 17 der Verordnung
(EU) Nr. 596/2014, übermittelt durch DGAP - ein Service der EQS Group AG.
Für den Inhalt der Mitteilung ist der Emittent verantwortlich.

Kontakt:
Hendrik Sackmann
Tel.: +49 (0)711 17 35014
hendrik.sackmann@daimler.com

16. Mai 2018

*Grundsatzeinigung zur vergleichsweisen Beendigung der Rechtsstreitigkeiten
zum Thema Toll Collect - **Mögliche Auswirkungen auf Unternehmenskennzahlen*

Stuttgart - Die Daimler AG (über ihre Tochtergesellschaft Daimler Financial
Services AG) hat heute eine wirtschaftliche Grundsatzeinigung mit Deutsche
Telekom AG und der Bundesregierung über eine umfassende vergleichsweise
Beendigung der seit 2004 geführten Rechtsstreitigkeiten zum Thema Toll
Collect erzielt.

Gegenstand einer endgültigen Streitbeilegungsvereinbarung soll danach die
Beendigung aller Rechtsstreitigkeiten zum Thema Toll Collect sein. Die
Vereinbarung soll alle Ansprüche erfassen, die in diesem Zusammenhang
geltend gemacht werden. Es ist davon auszugehen, dass auf den Daimler
Konzern bei Abschluss eines Vergleichs Zahlungsverpflichtungen in der
Größenordnung von rund 0,6 Mrd. EUR zukommen würden. Hinzu kämen
weitere Vergleichskomponenten ohne Liquiditätseffekte.

Das Zustandekommen einer endgültigen Einigung über eine
Streitbeilegungsvereinbarung und deren genaue Ausgestaltung sind vom Gang
der weiteren Verhandlungen zwischen den Parteien abhängig. Ein wirksamer
Vergleichsschluss bedürfte neben einer Einigung auf eine endgültige
Streitbeilegungsvereinbarung noch der Zustimmung der entsprechenden Gremien
der Beteiligten, unter anderem der Zustimmung der Vorstände und
Aufsichtsräte der Daimler AG und der Daimler Financial Services AG. Eine
Einbindung des Schiedsgerichts in den Abschluss der
Streitbeilegungsvereinbarung ist vorgesehen. Die Daimler AG sieht eine
zügige vergleichsweise Beendigung der Schiedsverfahren nach sehr langer
Verfahrensdauer für alle Beteiligten als sinnvoll an und arbeitet
konstruktiv daran mit, die jetzt gefundene wirtschaftliche Einigung im
allseitigen Interesse umzusetzen.

Beim Daimler Konzern könnte durch einen Vergleich ein einmaliger negativer
EBIT-Effekt in Höhe von rund 0,6 Mrd. EUR entstehen, der sich auf das
Ergebnis des Daimler Konzerns im laufenden Quartal auswirken und im Segment
Daimler Financial Services verbucht wird. Aufgrund dieser einmaligen
Belastung erwartet Daimler nunmehr, dass das Ergebnis von Daimler Financial
Services im Geschäftsjahr 2018 in der Größenordnung des Vorjahres
liegen wird. Das Konzern-EBIT 2018 wird unverändert auf einem leicht höheren
Niveau als im Vorjahr erwartet.

*Ansprechpartner:*
Jörg Howe, +49 711 17 41341, joerg.howe@daimler.com
Hendrik Sackmann, +49 711 17 35014, hendrik.sackmann@daimler.com
Silke Walters, +49 711 17 40624, silke.walters@daimler.com

Weitere Informationen von Daimler sind im Internet verfügbar:
*www.media.daimler.com* und *www.daimler.com*

Dieses Dokument enthält vorausschauende Aussagen zu unserer aktuellen
Einschätzung künftiger Vorgänge. Wörter wie »antizipieren«, »annehmen«,
»glauben«, »einschätzen«, »erwarten«, »beabsichtigen«, »können/könnten«,
»planen«, »projizieren«, »sollten« und ähnliche Begriffe kennzeichnen solche
vorausschauenden Aussagen. Diese Aussagen sind einer Reihe von Risiken und
Unsicherheiten unterworfen. Einige Beispiele hierfür sind eine ungünstige
Entwicklung der weltwirtschaftlichen Situation, insbesondere ein Rückgang
der Nachfrage in unseren wichtigsten Absatzmärkten, eine Verschlechterung
unserer Refinanzierungsmöglichkeiten an den Kredit- und Finanzmärkten,
unabwendbare Ereignisse höherer Gewalt wie beispielsweise Naturkatastrophen,
Terrorakte, politische Unruhen, kriegerische Auseinandersetzungen,
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eine Veränderung des Konsumverhaltens in Richtung kleinerer und weniger
gewinnbringender Fahrzeuge oder ein möglicher Akzeptanzverlust unserer
Produkte und Dienstleistungen mit der Folge einer Beeinträchtigung bei der
Durchsetzung von Preisen und bei der Auslastung von Produktionskapazitäten,
Preiserhöhungen bei Kraftstoffen und Rohstoffen, Unterbrechungen der
Produktion aufgrund von Materialengpässen, Belegschaftsstreiks oder
Lieferanteninsolvenzen, ein Rückgang der Wiederverkaufspreise von
Gebrauchtfahrzeugen, die erfolgreiche Umsetzung von Kostenreduzierungs- und
Effizienzsteigerungsmaßnahmen, die Geschäftsaussichten der
Gesellschaften, an denen wir bedeutende Beteiligungen halten, die
erfolgreiche Umsetzung strategischer Kooperationen und Joint Ventures, die
Änderungen von Gesetzen, Bestimmungen und behördlichen Richtlinien,
insbesondere soweit sie Fahrzeugemissionen, Kraftstoffverbrauch und
Sicherheit betreffen, sowie der Abschluss laufender behördlicher oder von
Behörden veranlasster Untersuchungen und der Ausgang anhängiger oder
drohender künftiger rechtlicher Verfahren und weitere Risiken und
Unwägbarkeiten, von denen einige im aktuellen Geschäftsbericht unter der
Überschrift »Risiko- und Chancenbericht« beschrieben sind. Sollte einer
dieser Unsicherheitsfaktoren oder eine dieser Unwägbarkeiten eintreten oder
sollten sich die den vorausschauenden Aussagen zugrunde liegenden Annahmen
als unrichtig erweisen, könnten die tatsächlichen Ergebnisse wesentlich von
den in diesen Aussagen genannten oder implizit zum Ausdruck gebrachten
Ergebnissen abweichen. Wir haben weder die Absicht noch übernehmen wir eine
Verpflichtung, vorausschauende Aussagen laufend zu aktualisieren, da diese
ausschließlich auf den Umständen am Tag der Veröffentlichung basieren.

2018-05-16 CET/CEST Die DGAP Distributionsservices umfassen gesetzliche
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