DAX ®13.070,72-0,27%TecDAX ®3.028,04-0,82%Dow Jones27.881,72-0,10%NASDAQ 1008.354,29-0,10%
finanztreff.de

DGAP-Adhoc: Daimler AG: Ordnungswidrigkeitenverfahren gegen die Daimler AG umfassend beendet (deutsch)

| Quelle: dpa-AFX (SW) | Lesedauer etwa 4 min. | Text vorlesen Stop Pause Fortsetzen
Daimler AG: Ordnungswidrigkeitenverfahren gegen die Daimler AG umfassend beendet

^
DGAP-Ad-hoc: Daimler AG / Schlagwort(e): Rechtssache
Daimler AG: Ordnungswidrigkeitenverfahren gegen die Daimler AG umfassend
beendet

24.09.2019 / 13:57 CET/CEST
Veröffentlichung einer Insiderinformationen nach Artikel 17 der Verordnung
(EU) Nr. 596/2014, übermittelt durch DGAP - ein Service der EQS Group AG.
Für den Inhalt der Mitteilung ist der Emittent / Herausgeber verantwortlich.



Ad-hoc-Mitteilung

Ordnungswidrigkeitenverfahren gegen die Daimler AG umfassend beendet

- Fahrlässige Aufsichtspflichtverletzung führt zu Geldbuße in Höhe von 870
Millionen Euro
- Daimler AG verzichtet auf Rechtsmittel
- Ergebnisprognose des Unternehmens bleibt unverändert

Stuttgart - Die Staatsanwaltschaft Stuttgart hat heute einen Bußgeldbescheid
gegen die Daimler AG gemäß §§ 30 Abs.1, 130 Abs.1 OWiG wegen fahrlässiger
Aufsichtspflichtverletzung bei der Fahrzeugzertifizierung im Zusammenhang
mit Abweichungen von regulatorischen Vorgaben bei bestimmten Mercedes-Benz
Fahrzeugen erlassen. Danach fand die fahrlässige Aufsichtspflichtverletzung
auf Abteilungsleiterebene statt. Das Unternehmen hat auf die Einlegung eines
Rechtsmittels gegen den Bußgeldbescheid verzichtet. Das Bußgeldverfahren der
Staatsanwaltschaft gegen die Daimler AG ist damit umfassend beendet.

Nach Feststellung der Staatsanwaltschaft war die fahrlässige
Aufsichtspflichtverletzung mitursächlich dafür, dass bestimmte Fahrzeuge der
Daimler AG im Zeitraum ab 2008 teilweise von regulatorischen Vorgaben
abwichen. Dabei bezieht sich die Staatsanwaltschaft im Wesentlichen auf die
bekannten Rückruf-Bescheide des Kraftfahrt-Bundesamtes (KBA). Um auch für
die Zukunft Klarheit bei der Auslegung relevanter Rechtsnormen in einem
komplexen technischen Umfeld zu erlangen, erhält die Daimler AG die
Widersprüche gegen die KBA-Bescheide aufrecht. Daimler hat sich nach
Abwägung aller Umstände dazu entschieden, im staatsanwaltschaftlichen
Verfahren kein Rechtsmittel einzulegen. Es liegt im besten
Unternehmensinteresse, das Bußgeldverfahren zeitnah und umfassend
abzuschließen und damit Rechtsfrieden herzustellen.

Der Bußgeldbescheid sieht eine Geldbuße in Höhe von 870 Millionen Euro vor.
Die Höhe der Geldbuße setzt sich aus einem Ahndungs- sowie einem
Abschöpfungsanteil zusammen. Die Höhe des Ahndungsanteils beträgt 4
Millionen Euro für die von der Staatsanwaltschaft angenommene fahrlässige
Aufsichtspflichtverletzung. Sie liegt also unter dem gesetzlichen
Höchstbetrag. Die Höhe des Abschöpfungsanteils richtet sich maßgeblich nach
der Profitabilität des Unternehmens und beträgt 866 Millionen Euro.

Die umfassende Kooperation des Unternehmens und die inzwischen etablierten,
umfangreichen Qualitätssicherungsmaßnahmen im Rahmen des technical
Compliance Management Systems wurden zugunsten des Unternehmens gewürdigt.

Für das dritte Quartal 2019 führt die Geldbuße nicht zu einer relevanten
zusätzlichen Ergebnisbelastung. Das Unternehmen hält an seiner
veröffentlichten Ergebnisprognose fest.


Ansprechpartner:
Jörg Howe, + 49 711 17-4 13 41, joerg.howe@daimler.com
Ute Wüest von Vellberg, + 49 7 11 17-2 55 73,
ute.wueest_von_vellberg@daimler.com
Johannes Leifert, + 49 711 17-4 13 43, johannes.leifert@daimler.com
Hendrik Sackmann, + 49 7 11 17-3 50 14, hendrik.sackmann@daimler.com

Dieses Dokument enthält vorausschauende Aussagen zu unserer aktuellen
Einschätzung künftiger Vorgänge. Wörter wie »antizipieren«, »annehmen«,
»glauben«, »einschätzen«, »erwarten«, »beabsichtigen«, »können/könnten«,
»planen«, »projizieren«, »sollten« und ähnliche Begriffe kennzeichnen solche
vorausschauenden Aussagen. Diese Aussagen sind einer Reihe von Risiken und
Unsicherheiten unterworfen. Einige Beispiele hierfür sind eine ungünstige
Entwicklung der weltwirtschaftlichen Situation, insbesondere ein Rückgang
der Nachfrage in unseren wichtigsten Absatzmärkten, eine Verschlechterung
unserer Refinanzierungsmöglichkeiten an den Kredit- und Finanzmärkten,
unabwendbare Ereignisse höherer Gewalt wie beispielsweise Naturkatastrophen,
Terrorakte, politische Unruhen, kriegerische Auseinandersetzungen,
Industrieunfälle und deren Folgewirkungen auf unsere Verkaufs-, Einkaufs-,
Produktions- oder Finanzierungsaktivitäten, Veränderungen der Wechselkurse,
eine Veränderung des Konsumverhaltens in Richtung kleinerer und weniger
gewinnbringender Fahrzeuge oder ein möglicher Akzeptanzverlust unserer
Produkte und Dienstleistungen mit der Folge einer Beeinträchtigung bei der
Durchsetzung von Preisen und bei der Auslastung von Produktionskapazitäten,
Preiserhöhungen bei Kraftstoffen und Rohstoffen, Unterbrechungen der
Produktion aufgrund von Materialengpässen, Belegschaftsstreiks oder
Lieferanteninsolvenzen, ein Rückgang der Wiederverkaufspreise von
Gebrauchtfahrzeugen, die erfolgreiche Umsetzung von Kostenreduzierungs- und
Effizienzsteigerungsmaßnahmen, die Geschäftsaussichten der Gesellschaften,
an denen wir bedeutende Beteiligungen halten, die erfolgreiche Umsetzung
strategischer Kooperationen und Joint Ventures, die Änderungen von Gesetzen,
Bestimmungen und behördlichen Richtlinien, insbesondere soweit sie
Fahrzeugemissionen, Kraftstoffverbrauch und Sicherheit betreffen, sowie der
Abschluss laufender behördlicher oder von Behörden veranlasster
Untersuchungen und der Ausgang anhängiger oder drohender künftiger
rechtlicher Verfahren und weitere Risiken und Unwägbarkeiten, von denen
einige im aktuellen Geschäftsbericht unter der Überschrift »Risiko- und
Chancenbericht« beschrieben sind. Sollte einer dieser Unsicherheitsfaktoren
oder eine dieser Unwägbarkeiten eintreten oder sollten sich die den
vorausschauenden Aussagen zugrunde liegenden Annahmen als unrichtig
erweisen, könnten die tatsächlichen Ergebnisse wesentlich von den in diesen
Aussagen genannten oder implizit zum Ausdruck gebrachten Ergebnissen
abweichen. Wir haben weder die Absicht noch übernehmen wir eine
Verpflichtung, vorausschauende Aussagen laufend zu aktualisieren, da diese
ausschließlich auf den Umständen am Tag der Veröffentlichung basieren.


Kontakt:
Hendrik Sackmann
Tel.: +49 (0)711 17 35014
hendrik.sackmann@daimler.com




24.09.2019 CET/CEST Die DGAP Distributionsservices umfassen gesetzliche
Meldepflichten, Corporate News/Finanznachrichten und Pressemitteilungen.
Medienarchiv unter http://www.dgap.de



Sprache: Deutsch
Unternehmen: Daimler AG
Mercedesstrasse 120
70372 Stuttgart
Deutschland
Telefon: +49 (0)711 17-0
Fax: +49 (0)711 179 40 75
E-Mail: ir.dai@daimler.com
Internet: www.daimler.com
ISIN: DE0007100000
WKN: 710000
Indizes: DAX, EURO STOXX 50
Börsen: Regulierter Markt in Frankfurt (Prime Standard),
Stuttgart; Freiverkehr in Berlin, Düsseldorf, Hamburg,
Hannover, München, Tradegate Exchange
EQS News ID: 878801



Ende der Mitteilung DGAP News-Service


878801 24.09.2019 CET/CEST

°


Quelle: dpa-AFX
Schlagworte:
, ,
Werbung

Passende Hebelprodukte von

WKN Bezeichnung Hebel
Long  DX8KY2 Daimler WaveUnlimited L 40.0633 (DBK) 5,598
Short  DC42SW Daimler Wave S 55 2019/12 (DBK) 7,269
Werbung

Das könnte Sie auch interessieren

News-Suche

Suchbegriff:

Aktuelle Videos

zur Mediathek
Werbung

Werbung
Diese Seite empfehlenschliessen
Interessant, oder?
Teilen Sie diese Seite auf Facebook oder Twitter
Wenn Sie auf die Teilen-Buttons klicken und sich bei den Betreibern einloggen, werden Daten an den jeweiligen Betreiber übermittelt. Bitte beachten Sie die Datenschutzerklärung.
Aktuelle Umfrageschliessen
Die Zahl der Börsengänge ist 2019 so niedrig wie seit der Finanzkrise vor zehn Jahren. Nächstes Jahr soll aber besser werden, meint das Beratungsunternehmen Kirchhoff. Glauben Sie das?
Jetzt abstimmen!
Alle Umfragen ansehen