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DGAP-Adhoc: Deutsche Lufthansa AG: Deutsche Lufthansa AG bestätigt fortgeschrittene Gespräche mit dem Wirtschaftsstabilisierungsfonds zur konkreten Ausgestaltung eines Stabilisierungspakets

| Quelle: Dow Jones Newsw... | Lesedauer etwa 3 min. | Text vorlesen Stop Pause Fortsetzen


DGAP-Ad-hoc: Deutsche Lufthansa AG / Schlagwort(e): Finanzierung
Deutsche Lufthansa AG: Deutsche Lufthansa AG bestätigt fortgeschrittene
Gespräche mit dem Wirtschaftsstabilisierungsfonds zur konkreten
Ausgestaltung eines Stabilisierungspakets

2020-05-21 / 01:06 CET/CEST
Veröffentlichung einer Insiderinformation nach Artikel 17 der Verordnung
(EU) Nr. 596/2014, übermittelt durch DGAP - ein Service der EQS Group AG.
Für den Inhalt der Mitteilung ist der Emittent / Herausgeber verantwortlich.

Die Deutsche Lufthansa AG bestätigt, dass das Management aktuell
fortgeschrittene Gespräche mit Vertretern des
Wirtschaftsstabilisierungsfonds (WSF) der Bundesrepublik Deutschland zu der
konkreten Ausgestaltung eines Stabilisierungspakets führt.

Das noch nicht final vereinbarte Konzept sieht Stabilisierungsmaßnahmen
im Umfang von bis zu 9 Milliarden Euro vor, davon 3 Milliarden als KfW
Darlehen. Daneben wird der WSF eine Stille Einlage leisten. Über eine
Kapitalerhöhung zum Nennbetrag je Aktie, gegebenenfalls reduziert nach
Kapitalschnitt, unter Ausschluss des Bezugsrechts der bestehenden Aktionäre
mit entsprechendem Verwässerungseffekt soll der WSF ferner eine Beteiligung
an der Deutsche Lufthansa AG in Höhe von 20% des erhöhten Grundkapitals als
Aktien erhalten. Daneben soll mit dem WSF eine Wandelschuldverschreibung
vereinbart werden, die ebenfalls zum Nennbetrag im Falle eines öffentlichen
Übernahmeangebots eines Dritten in weitere 5% plus eine Aktie
umgetauscht werden kann. Die Wandelanleihe ist ohne diese Beschränkung
jederzeit frei veräußerbar. Der WSF beabsichtigt, die mit den Aktien
verbundenen Stimmrechte insgesamt nur in Ausnahmefällen wie dem Schutz vor
einer Übernahme auszuüben.

Über die Kapitalerhöhungen soll eine außerordentliche
Hauptversammlung entscheiden. Die Gewährung der Stillen Einlage und die
Kreditgewährung stehen unter dem Vorbehalt der Durchführbarkeit der
Kapitalerhöhung.

Die erwarteten Auflagen betreffen insbesondere den Verzicht auf künftige
Dividendenzahlungen und Beschränkungen der Managementvergütung.
Außerdem sollen zwei Sitze im Aufsichtsrat in Abstimmung mit der
Bundesregierung besetzt werden.

Die Deutsche Lufthansa AG setzt die Gespräche mit dem WSF mit dem Ziel fort,
zeitnah einen Abschluss zu erreichen, um die Solvenz des Unternehmens
nachhaltig zu sichern. Das Stabilisierungspaket bedarf der Zustimmung des
WSF Ausschusses sowie von Vorstand und Aufsichtsrat der Gesellschaft. Es
steht außerdem unter dem Vorbehalt der Genehmigung durch die
Europäische Kommission.

Verantwortlich: Dennis Weber, Leiter Investor Relations, Telefon +49 69 696
28000

2020-05-21 CET/CEST Die DGAP Distributionsservices umfassen gesetzliche
Meldepflichten, Corporate News/Finanznachrichten und Pressemitteilungen.
Medienarchiv unter http://www.dgap.de
Sprache: Deutsch
Unternehmen: Deutsche Lufthansa AG
Venloer Str. 151-153
50672 Köln
Deutschland
Telefon: +49 (0)69 696 28000
Fax: +49 (0)69 696 90990
E-Mail: investor.relations@dlh.de
Internet: www.lufthansagroup.com/investor-relations
ISIN: DE0008232125, DE0008232125
WKN: 823212
Indizes: DAX
Börsen: Regulierter Markt in Düsseldorf, Frankfurt (Prime Standard),
Hamburg, Hannover; Freiverkehr in Tradegate Exchange
EQS News ID: 1052481

Ende der Mitteilung DGAP News-Service

1052481 2020-05-21 CET/CEST



(END) Dow Jones Newswires

May 20, 2020 19:06 ET ( 23:06 GMT)
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