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DGAP-Adhoc: VOLKSWAGEN AG: Die Volkswagen AG veröffentlicht vorläufige Eckdaten für das 1. Quartal 2020 und nimmt den Ausblick für das Geschäftsjahr 2020 aufgrund der Auswirkungen der Covid-19 Pandemie zurück (deutsch)

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VOLKSWAGEN AG: Die Volkswagen AG veröffentlicht vorläufige Eckdaten für das 1. Quartal 2020 und nimmt den Ausblick für das Geschäftsjahr 2020 aufgrund der Auswirkungen der Covid-19 Pandemie zurück

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DGAP-Ad-hoc: VOLKSWAGEN AG / Schlagwort(e): Sonstiges
VOLKSWAGEN AG: Die Volkswagen AG veröffentlicht vorläufige Eckdaten für das
1. Quartal 2020 und nimmt den Ausblick für das Geschäftsjahr 2020 aufgrund
der Auswirkungen der Covid-19 Pandemie zurück

16.04.2020 / 13:02 CET/CEST
Veröffentlichung einer Insiderinformation nach Artikel 17 der Verordnung
(EU) Nr. 596/2014, übermittelt durch DGAP - ein Service der EQS Group AG.
Für den Inhalt der Mitteilung ist der Emittent / Herausgeber verantwortlich.



Die Volkswagen AG veröffentlicht vorläufige Eckdaten für das 1. Quartal 2020
und nimmt den Ausblick für das Geschäftsjahr 2020 aufgrund der Auswirkungen
der Covid-19 Pandemie zurück

Die andauernde Covid-19 Pandemie hat auch auf das Geschäft des Volkswagen
Konzerns einen erheblichen Einfluss.

Als Folge ist der automobile Einzelhandel weitgehend zum Erliegen gekommen.
Das resultierende Absinken der Kundennachfrage aber auch Lieferengpässe
führten zu Produktionsstopps innerhalb des Volkswagen Konzerns.

Diese Entwicklungen haben negative Auswirkungen auf die erwarteten
finanziellen Ergebnisse des Volkswagen Konzerns.

Auf Basis vorläufiger Zahlen erwartet der Volkswagen Konzern für das 1.
Quartal 2020:

- Umsatz von rd. 55 Mrd. Euro.

- Operatives Ergebnis von 0,9 Mrd. Euro und eine operative Umsatzrendite von
1,6%.
Dabei führten die Turbulenzen auf den Rohstoff- und Kapitalmärkten zu
erheblichen negativen Fair-Value-Bewertungen auf Rohstoffsicherungen und
negativen Währungseinflüssen, die das Ergebnis in Summe im 1. Quartal 2020
mit rd. 1,3 Mrd. EUR belasten.

- Der Netto-Cash Flow des Konzernbereiches Automobile betrug -2,5 Mrd. Euro.
Hauptursachen waren das Pandemie-bedingt schwächere Ergebnis sowie
Belastungen im Working Capital aus höheren Vorräten und verringerten
Verbindlichkeiten

- Die Netto-Liquidität im Automobilbereich beläuft sich auf 17,8 Mrd. Euro.

Der Volkswagen Konzern hat bereits zahlreiche Gegenmaßnahmen ergriffen, um
die Kosten zu senken. Daneben hat die Sicherung der Liquidität höchste
Priorität und der Fokus liegt insbesondere auf der Optimierung des Working
Capital und der Priorisierung von Investitionen.

Der Volkswagen Konzern plant, die Produktion mit erhöhten Schutzmaßnahmen
für die Mitarbeiter stufenweise hochzufahren. Die Entwicklung in China
zeigt, dass eine Rückkehr zur Normalität und eine wirtschaftliche Erholung
im weiteren Jahresverlauf möglich erscheint.

Aufgrund der aktuellen Entwicklungen geht der Vorstand der Volkswagen AG
derzeit davon aus, dass die Erwartungen für das Geschäftsjahr 2020, die mit
dem Jahresabschluss 2019 veröffentlicht wurden, nicht mehr erreicht werden
können.

Es ist im Moment nicht absehbar, wann eine neue Prognose für das aktuelle
Geschäftsjahr möglich ist. Die durch die Pandemie hervorgerufenen
Auswirkungen auf die Kundennachfrage, Lieferketten und die Produktion sind
aktuell nicht verlässlich einschätzbar.

Helen Beckermann

Leiterin Volkswagen Konzern Investor Relations




16.04.2020 CET/CEST Die DGAP Distributionsservices umfassen gesetzliche
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Medienarchiv unter http://www.dgap.de



Sprache: Deutsch
Unternehmen: VOLKSWAGEN AG
Berliner Ring 2
38440 Wolfsburg
Deutschland
Telefon: +49 (0)5361 9 - 49015
Fax: +49 (0)5361 9 - 30411
E-Mail: helen.beckermann@volkswagen.de
Internet: www.volkswagenag.com/ir
ISIN: DE0007664039, DE0007664005
WKN: 766403, 766400
Indizes: DAX, Euro Stoxx 50
Börsen: Regulierter Markt in Berlin, Düsseldorf, Frankfurt
(Prime Standard), Hamburg, Hannover, München,
Stuttgart; Freiverkehr in Tradegate Exchange; SIX
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