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DGAP-HV: AlzChem Group AG: Bekanntmachung der -9-

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DJ DGAP-HV: AlzChem Group AG: Bekanntmachung der Einberufung zur Hauptversammlung am 19.05.2020 in Trostberg mit dem Ziel der europaweiten Verbreitung gemäß §121 AktG



DGAP-News: AlzChem Group AG / Bekanntmachung der Einberufung zur
Hauptversammlung
AlzChem Group AG: Bekanntmachung der Einberufung zur Hauptversammlung am
19.05.2020 in Trostberg mit dem Ziel der europaweiten Verbreitung gemäß
§121 AktG

2020-04-07 / 15:05
Bekanntmachung gemäß §121 AktG, übermittelt durch DGAP
- ein Service der EQS Group AG.
Für den Inhalt der Mitteilung ist der Emittent / Herausgeber verantwortlich.

AlzChem Group AG Trostberg ISIN DE000A2YNT30
WKN A2Y NT3 Einladung zur ordentlichen Hauptversammlung Wir laden
unsere Aktionärinnen und Aktionäre hiermit zu der am Dienstag, den
19. Mai 2020, um 10.00 Uhr (MESZ), im
*Info-Center (IC-V)*
*der AlzChem Group AG*
*Dr.-Albert-Frank-Str. 32*
*83308 Trostberg* stattfindenden ordentlichen Hauptversammlung ein.
Die Hauptversammlung wird in Form der virtuellen Hauptversammlung
i.S.v. Art. 2 § 1 Abs. 2 des 'Gesetzes zur Abmilderung der Folgen
der COVID-19-Pandemie
im Zivil-, Insolvenz- und Strafverfahrensrecht' (BGBl I 2020, S.
569), also ohne physische Präsenz
der Aktionäre und ihrer Bevollmächtigten, abgehalten (zu
Einzelheiten vgl. unten III.).

*I. Tagesordnung*

1. *Vorlage des festgestellten Jahresabschlusses, des
gebilligten Konzernabschlusses und des zusammengefassten
Lageberichts für die AlzChem Group AG und den Konzern,
jeweils zum 31. Dezember 2019, sowie des Berichts des
Aufsichtsrats für das Geschäftsjahr 2019*

Die genannten Unterlagen enthalten auch den erläuternden
Bericht des Vorstands zu den Angaben nach den §§ 289a, 315a
HGB, ferner - gemeinsam mit der Erklärung zur
Unternehmensführung - den Corporate Governance-Bericht sowie
den Vergütungs- und den Nachhaltigkeitsbericht. Die
Unterlagen sind, gemeinsam mit dem Vorschlag des Vorstands
über die Verwendung des Bilanzgewinns, im Internet unter

www.alzchem.com/de/hv

zugänglich. Sie werden auch in der Hauptversammlung
erläutert.

Der Aufsichtsrat hat den vom Vorstand aufgestellten
Jahresabschluss und den Konzernabschluss für das
Geschäftsjahr 2019 gebilligt. Der Jahresabschluss ist damit
festgestellt. Einer Feststellung des Jahresabschlusses sowie
einer Billigung des Konzernabschlusses für das Geschäftsjahr
2019 durch die Hauptversammlung gemäß § 173 AktG bedarf
es daher nicht, sodass zu Tagesordnungspunkt 1 keine
Beschlussfassung erfolgt.
2. *Beschlussfassung über die Verwendung des Bilanzgewinns*

Vorstand und Aufsichtsrat schlagen vor, den im
Jahresabschluss der AlzChem Group AG zum 31. Dezember 2019
ausgewiesenen Bilanzgewinn in Höhe von EUR 21.489.938,54 wie
folgt zu verwenden:

(i) Ausschüttung an die Aktionäre in Höhe
von insgesamt EUR 7.632.251,25,
entsprechend einer Dividende in Höhe
von EUR 0,75 für jede der 10.176.335
dividendenberechtigten Stückaktien. Da
der 21. Mai 2020 ein bundesweiter
Feiertag ist, wird die Dividende am 25.
Mai 2020 ausgezahlt;
(ii) Gewinnvortrag auf neue Rechnung in Höhe
von EUR 13.857.687,29.

Der oben genannte Ausschüttungsbetrag basiert auf dem zur
Zeit des Gewinnverwendungsvorschlags von Vorstand und
Aufsichtsrat vorhandenen, dividendenberechtigten Grundkapital
der Gesellschaft. Eigene Aktien sind nicht
dividendenberechtigt. Im Zeitpunkt des Gewinnvorschlags hielt
die Gesellschaft keine eigenen Aktien. Sollte sich die Zahl
der dividendenberechtigten Aktien bis zur Hauptversammlung
verändern, wird in der Hauptversammlung ein entsprechend
angepasster Beschlussvorschlag zur Abstimmung gestellt, der
unverändert eine Dividende von EUR 0,75 je
dividendenberechtigter Aktie sowie einen entsprechend
angepassten Gewinnvortrag vorsieht.
3. *Beschlussfassung über die Entlastung des Vorstands für das
Geschäftsjahr 2019*

Vorstand und Aufsichtsrat schlagen vor, den im Geschäftsjahr
2019 amtierenden Mitgliedern des Vorstands für diesen
Zeitraum Entlastung zu erteilen.
4. *Beschlussfassung über die Entlastung des Aufsichtsrats für
das Geschäftsjahr 2019*

Vorstand und Aufsichtsrat schlagen vor, den im Geschäftsjahr
2019 amtierenden Mitgliedern des Aufsichtsrats für diesen
Zeitraum Entlastung zu erteilen.
5. *Wahl des Abschluss- und Konzernabschlussprüfers für das am
1. Januar 2020 begonnene Geschäftsjahr*

Der Aufsichtsrat schlägt, gestützt auf die Empfehlung des
Prüfungsausschusses, vor, die Ebner Stolz GmbH & Co. KG
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Steuerberatungsgesellschaft,
Stuttgart, Zweigniederlassung München, zum Abschluss- und
Konzernabschlussprüfer für das am 1. Januar 2020 begonnene
Geschäftsjahr zu wählen. Dies umfasst auch die Wahl zum
Prüfer für eine prüferische Durchsicht von
Zwischenfinanzberichten, die vor der nächsten ordentlichen
Hauptversammlung der Gesellschaft aufgestellt werden, soweit
die prüferische Durchsicht solcher Zwischenfinanzberichte
beauftragt wird.

Der Prüfungsausschuss hat erklärt, dass seine Empfehlung frei
von ungebührlicher Einflussnahme durch Dritte ist und ihm
keine die Auswahlmöglichkeiten beschränkende Klausel im Sinne
von Art. 16 Abs. 6 der EU-Abschlussprüferverordnung auferlegt
wurde.
6. *Wahlen zum Aufsichtsrat*

Mit Beendigung der Hauptversammlung am 19. Mai 2020 enden die
Amtszeiten sämtlicher vier Mitglieder des Aufsichtsrats. Zur
Besetzung dieser frei werdenden Aufsichtsratsmandate ist
daher eine Neuwahl durch die Hauptversammlung erforderlich.

Der Aufsichtsrat setzt sich nach § 8 Abs. 1 der Satzung
i.V.m. §§ 95, 96 Abs. 1 und 101 Abs. 1 AktG aus vier,
sämtlich von der Hauptversammlung zu wählenden
Aufsichtsratsmitgliedern zusammen.

Der Aufsichtsrat hat in Erfüllung der Vorgaben des § 111 Abs.
5 AktG durch Beschluss vom 22. November 2018 festgelegt, dass
der Aufsichtsrat bis zum 30. Juni 2022 zu mindestens 25% mit
Frauen besetzt sein muss. Der der Hauptversammlung
unterbreitete Wahlvorschlag des Aufsichtsrats erfüllt diese
Vorgaben.

Die vorgeschlagenen Kandidaten wurden gem. Empf. D.5 des
Deutschen Corporate Governance Kodex (DCGK) 2020 vom
Nominierungsausschuss des Aufsichtsrats empfohlen. Die
Wahlvorschläge berücksichtigen die gesetzlichen Vorgaben
sowie die vom Aufsichtsrat gem. Empf. C.1 DCGK 2020
beschlossenen Ziele für die Zusammensetzung des Aufsichtsrats
und streben die Ausfüllung des vom Aufsichtsrat erarbeiteten
Kompetenzprofils für das Gesamtgremium an. Kompetenzprofil
und Zielekatalog des Aufsichtsrats werden in der Erklärung
zur Unternehmensführung nach §§ 289f, 315d HGB
(einschließlich des Berichts zur Corporate Governance)
dargestellt, die Teil der unter Tagesordnungspunkt 1
vorgelegten bzw. zugänglich gemachten Unterlagen ist.

Die vorgeschlagenen Kandidaten sollen mit Wirkung ab
Beendigung der Hauptversammlung am 19. Mai 2020 bis zur
Beendigung der Hauptversammlung, die über die Entlastung des
Aufsichtsrats für das Geschäftsjahr 2024 beschließt, als
Aufsichtsratsmitglieder gewählt werden.

Der Aufsichtsrat schlägt vor, folgende Personen als
Aufsichtsratsmitglieder zu wählen:

a. *Markus Zöllner*
Bichl
Ausgeübter Beruf: Selbständiger
Unternehmer; Geschäftsführer der four two
na GmbH

Mitgliedschaft in folgenden weiteren
gesetzlich zu bildenden inländischen
Aufsichtsräten:

- Vorsitzender des Aufsichtsrats der
AlzChem Trostberg GmbH

Mitgliedschaft in weiteren vergleichbaren
in- und ausländischen Kontrollgremien von
Wirtschaftsunternehmen:

- Vorsitzender des Verwaltungsrats der
Anttila Oy, Finnland
b. *Prof. Dr. Martina Heigl-Murauer*
Metten
Ausgeübter Beruf: Professorin Accounting
und Tax, Technische Hochschule
Deggendorf; Steuerberaterin, Ecovis BLB
Steuerberatungsgesellschaft

Mitgliedschaft in folgenden weiteren
gesetzlich zu bildenden inländischen
Aufsichtsräten:

- Mitglied des Aufsichtsrats der AlzChem
Trostberg GmbH

Mitgliedschaft in weiteren vergleichbaren
in- und ausländischen Kontrollgremien von
Wirtschaftsunternehmen:

- Keine
c. *Dr. Caspar Frhr. von Schnurbein*
Ettelried
Ausgeübter Beruf: Rechtsanwalt und
Syndikusrechtsanwalt, General Counsel der
LIVIA Corporate Development SE

Mitgliedschaft in folgenden weiteren
gesetzlich zu bildenden inländischen
Aufsichtsräten:

- Vorsitzender des Aufsichtsrats der
LIVIA Emerging Markets AG
- Vorsitzender des Aufsichtsrats der
LIVIA Organic Industries AG
- Mitglied des Aufsichtsrats der AlzChem
Trostberg GmbH

Mitgliedschaft in weiteren vergleichbaren
in- und ausländischen Kontrollgremien von
Wirtschaftsunternehmen:

- Keine
d. *Steve Röper*
München
Ausgeübter Beruf: Selbständiger
Rechtsanwalt

Mitgliedschaft in folgenden weiteren
gesetzlich zu bildenden inländischen
Aufsichtsräten:

- Mitglied des Aufsichtsrats der AlzChem
Trostberg GmbH

Mitgliedschaft in weiteren vergleichbaren
in- und ausländischen Kontrollgremien von
Wirtschaftsunternehmen:


(MORE TO FOLLOW) Dow Jones Newswires

April 07, 2020 09:05 ET ( 13:05 GMT)

DJ DGAP-HV: AlzChem Group AG: Bekanntmachung der -2-


- Mitglied des Verwaltungsrats der
Anttila Oy, Finnland

Es ist beabsichtigt, die Hauptversammlung im Wege der
Einzelabstimmung über die Wahlvorschläge abstimmen zu lassen.

Zu Empf. C.13 DCGK 2020 wird erklärt, dass Herr Markus
Zöllner indirekt mehr als 10% der stimmberechtigten Aktien
der AlzChem Group AG hält. Herr Dr. Caspar Frhr. von
Schnurbein ist General Counsel der LIVIA Corporate
Development SE, die ebenfalls mehr als 10% der
stimmberechtigten Aktien der AlzChem Group AG hält. Die
Besetzung mit Vertretern der Hauptaktionäre steht dabei im
Einklang mit Empf. C.6 DCGK 2020, nach der bei der
Zusammensetzung des Aufsichtsrats auch die Eigentümerstruktur
der Gesellschaft zu berücksichtigen ist_._

Im Übrigen bestehen zwischen keinem der Kandidaten und
der AlzChem Group AG, deren Konzernunternehmen, den Organen
der AlzChem Group AG oder einem wesentlich an der AlzChem
Group AG beteiligten Aktionär persönliche oder geschäftliche
Beziehungen, die ein objektiv urteilender Aktionär für seine
Wahlentscheidung als maßgebend ansehen würde. Wesentlich
beteiligt in diesem Sinne sind solche Aktionäre, die direkt
oder indirekt mehr als 10% der stimmberechtigten Aktien der
Gesellschaft halten.

Der Aufsichtsrat hat sich bei den vorgeschlagenen Kandidaten
versichert, dass sie den zu erwartenden Zeitaufwand für die
Aufsichtsratstätigkeit aufbringen können.

Die Lebensläufe der Kandidaten finden Sie im Anhang dieser
Einladung sowie im Internet unter

www.alzchem.com/de/hv

Die Lebensläufe der amtierenden Aufsichtsratsmitglieder
finden Sie in jährlich aktualisierter Form unter

https://www.alzchem.com/de/investor-relations/unternehmen#rat

Es ist beabsichtigt, in der ersten Sitzung des Aufsichtsrats
nach der Hauptversammlung 2020 Herrn Markus Zöllner für die
Zeit bis zum Ablauf seines Aufsichtsratsmandats als
Vorsitzender des Aufsichtsrats zu bestätigen.
7. *Aufhebung des Genehmigten Kapitals 2017; Schaffung eines
neuen Genehmigten Kapitals 2020 für allgemeine Zwecke gegen
Bar- und/oder Sacheinlagen mit der Ermächtigung zum
Ausschluss des Bezugsrechts und entsprechende
Satzungsänderung*

Das durch Beschluss der Hauptversammlung vom 4. August 2017
geschaffene Genehmigte Kapital 2017 läuft im Jahr 2022 aus.
Es ist noch nicht an die durch die von der Hauptversammlung
2019 beschlossene Neustrukturierung des Grundkapitals und der
zugehörigen Aktien (sog. _Reverse Split_) angepasst worden.
Das Genehmigte Kapital 2017 soll daher aufgehoben und durch
ein neues Genehmigtes Kapital 2020 ersetzt werden, um der
Gesellschaft auch zukünftig die erforderliche Flexibilität zu
einem schnellen Handeln am Kapitalmarkt zu geben.

Vorstand und Aufsichtsrat schlagen vor, wie folgt zu
beschließen:

a. Das bestehende Genehmigte Kapital 2017
wird mit Wirkung auf die Eintragung des
neuen Genehmigten Kapitals 2020 im
Handelsregister aufgehoben.
b. Die Gesellschaft erhält ein neues
Genehmigtes Kapital 2020. Demgemäß
wird § 5 Abs. 5 der Satzung wie folgt neu
gefasst:

'Der Vorstand ist ermächtigt, bis zum 18.
Mai 2025 das Grundkapital der Gesellschaft
mit Zustimmung des Aufsichtsrats einmalig
oder mehrmals um insgesamt bis zu EUR
20.352.670,00 (in Worten: Euro zwanzig
Millionen dreihundertzweiundfünfzigtausend
sechshundertsiebzig) durch Ausgabe von bis
zu 2.035.267 neuen, auf den Inhaber
lautenden Stückaktien gegen Bar- und/oder
Sacheinlagen zu erhöhen (Genehmigtes
Kapital 2020). Dabei ist den Aktionären
grundsätzlich ein Bezugsrecht einzuräumen;
das gesetzliche Bezugsrecht kann auch in
der Weise eingeräumt werden, dass die
neuen Aktien von einem durch den Vorstand
bestimmten Kreditinstitut oder einem
Konsortium von Kreditinstituten mit der
Verpflichtung übernommen werden, sie den
Aktionären der Gesellschaft zum Bezug
anzubieten.

_Der Vorstand ist ermächtigt, mit
Zustimmung des Aufsichtsrats das
gesetzliche Bezugsrecht der Aktionäre in
folgenden Fällen auszuschließen:_

* _bei einer Kapitalerhöhung gegen
Sacheinlagen, insbesondere zum Erwerb
von Unternehmen, Unternehmensteilen
oder Beteiligungen an Unternehmen;_
* bei Kapitalerhöhungen gegen
Bareinlagen, wenn der Ausgabebetrag
der unter Ausschluss des Bezugsrechts
gemäß § 186 Abs. 3 Satz 4 AktG
ausgegeben neuen Aktien den
Börsenpreis der bereits
börsennotierten Aktien gleicher
Gattung und Ausstattung nicht
wesentlich unterschreitet und der auf
die unter Ausschluss des Bezugsrechts
gemäߧ 186 Abs. 3 Satz 4 AktG
ausgegeben neuen Aktien insgesamt
entfallende anteilige Betrag des
Grundkapitals zehn Prozent des im
Zeitpunkt des Wirksamwerdens dieser
Ermächtigung und des im Zeitpunkt der
Ausübung dieser Ermächtigung
vorhandenen Grundkapitals nicht
überschreitet. Auf diese Begrenzung
von 10% des Grundkapitals sind Aktien
anzurechnen, die in unmittelbarer oder
entsprechender Anwendung des § 186
Abs. 3 Satz 4 AktG während der
Laufzeit dieser Ermächtigung bis zum
Zeitpunkt ihrer Ausübung ausgegeben
oder veräußert wurden;
* _zur Vermeidung von Spitzenbeträgen;
und/oder_
* _um Aktien im Rahmen von
Aktienbeteiligungs- oder anderen
aktienbasierten Programmen gegen Bar-
und/oder Sacheinlagen an Arbeitnehmer
der Gesellschaft oder eines mit ihr
verbundenen Unternehmens auszugeben,
wobei das Arbeitsverhältnis zur
Gesellschaft oder einem mit ihr
verbundenen Unternehmen im Zeitpunkt
der Zusage der Aktienausgabe bestehen
muss._

Der Vorstand ist ermächtigt, mit
Zustimmung des Aufsichtsrats die weiteren
Einzelheiten der Kapitalerhöhung und ihrer
Durchführung, insbesondere den Inhalt der
Aktienrechte und die Bedingungen der
Aktienausgabe, einschließlich einer
von § 60 Abs. 2 AktG abweichenden
Gewinnbeteiligung, festzulegen. Werden
Aktien an Arbeitnehmer der Gesellschaft
oder eines mit ihr verbundenen
Unternehmens ausgegeben, kann die Ausgabe
der Aktien auch in der Weise erfolgen,
dass die auf sie zu leistenden Einlagen
aus dem Teil des Jahresüberschusses
gedeckt werden, den Vorstand und
Aufsichtsrat nach § 58 Abs. 2 AktG in
andere Gewinnrücklagen einstellen könnten.

_Der Aufsichtsrat ist ermächtigt, die
Satzung der Gesellschaft nach
vollständiger oder teilweiser Ausnutzung
oder dem zeitlichen Ablauf des genehmigten
Kapitals entsprechend anzupassen,
insbesondere in Bezug auf die Höhe des
Grundkapitals und die Anzahl der
bestehenden Aktien.'_
8. *Satzungsänderungen*

Die Satzung als das wesentliche Organisationsstatut der
Gesellschaft soll grundlegend überarbeitet werden. Hierfür
sind verschiedene, auch für die Aktionäre beachtliche Gründe
maßgeblich:

Zunächst einmal ist die Satzung an die durch das Gesetz zur
Umsetzung der zweiten Aktionärsrechterichtlinie ('ARUG II')
sowie die Neufassung des DCGK erfolgten Änderungen
anzupassen. Sie soll aber auch einer aus Sicht der Verwaltung
wünschenswerten Modernisierung und Aktualisierung unterzogen
werden, vor allem was die Nutzung moderner
Kommunikationsmittel durch die Organe der Gesellschaft
angeht. Schließlich sind an der Satzung einige über die
Zeit erforderlich gewordene redaktionelle Änderungen und
Berichtigungen vorzunehmen.

Vorstand und Aufsichtsrat schlagen daher vor, die folgenden
Satzungsänderungen a. bis i. zu beschließen:

a. § 1 Firma, Sitz, Geschäftsjahr,
Gerichtsstand

§ 1 Abs. 3 enthält noch den Bezug auf ein
früher gebildetes Rumpfgeschäftsjahr, der
sich jedoch inzwischen durch Zeitablauf
erledigt hat. In § 1 Abs. 4 soll eine
Bestimmung aufgenommen werden, dass
Gesellschafterstreitigkeiten am
Gerichtsstand der Gesellschaft zu führen
sind. Damit soll einem etwaigen Missbrauch
von Gesellschafterklagen durch die Auswahl
eines willkürlichen Gerichtsstands
vorgebeugt werden.

Die geänderten Teile von § 1 der Satzung
lauten künftig wie folgt (die als
'unverändert' gekennzeichneten Teile
bleiben mit ihrem bisherigen Inhalt
fortbestehen):

_'§ 1 Firma, Sitz, Geschäftsjahr,
Gerichtsstand_

(1) [unverändert]
(2) [unverändert]
(3) _Das Geschäftsjahr ist das
Kalenderjahr._
(4) _Streitigkeiten mit der Gesellschaft
oder deren Organen, die aus dem
Gesellschaftsverhältnis entstehen,
sind ausschließlich am
ordentlichen Gerichtsstand der
Gesellschaft zu führen, soweit dem
nicht in Deutschland geltende
zwingende Vorschriften
entgegenstehen.'_
b. § 3 Bekanntmachungen

Der in Abs. 3 enthaltene Verweis auf § 125

(MORE TO FOLLOW) Dow Jones Newswires

April 07, 2020 09:05 ET ( 13:05 GMT)

DJ DGAP-HV: AlzChem Group AG: Bekanntmachung der -3-


AktG geht nach der Änderung des
Aktiengesetzes durch das ARUG II fehl und
ist daher zu streichen.

§ 3 der Satzung lautet zukünftig wie folgt
(die als 'unverändert' gekennzeichneten
Teile bleiben mit ihrem bisherigen Inhalt
fortbestehen):

_'§ 3 Bekanntmachungen_

(1) [unverändert]
(2) [unverändert]
(3) [gestrichen]'
c. § 10 Sitzungen / Einberufung

Dem Aufsichtsrat soll ermöglicht werden,
seine Sitzungen denkbar unaufwändig und
effizient durchzuführen. Hierbei soll
insbesondere auch auf moderne
Kommunikationsmittel zurückgegriffen werden
können. Mit dem neuen Abs. 5 wird der Kreis
der externen Teilnehmer an
Aufsichtsratssitzungen abschließend
bestimmt.

§ 10 der Satzung lautet zukünftig wie
folgt:

_'§ 10 Sitzungen / Einberufung_

(1) Der Aufsichtsrat soll in der Regel
eine Sitzung im Kalendervierteljahr
abhalten, er muss zwei Sitzungen im
Kalenderhalbjahr abhalten. Er hat
ferner Sitzungen dann abzuhalten,
wenn es gesetzlich erforderlich ist
oder sonst im Interesse der
Gesellschaft geboten erscheint.
Sitzungen können auf Anordnung des
Vorsitzenden entweder in Form von
Präsenzsitzungen oder mittels
elektronischer Kommunikationsmittel
(z.B. als Telefon- oder
Videokonferenz) abgehalten werden;
auch eine Kombination der beiden
Sitzungsformen ist zulässig. Ein
Widerspruchsrecht der
Aufsichtsratsmitglieder dagegen
besteht nicht. Abwesende Mitglieder
des Aufsichtsrats können dadurch an
der Beschlussfassung teilnehmen,
dass sie ihre Stimme schriftlich
oder per Telefax abgeben.
(2) Die Sitzungen des Aufsichtsrats
werden durch den Vorsitzenden des
Aufsichtsrats mit einer Frist von
zwei Wochen schriftlich, mündlich,
fernmündlich, per Telefax oder
mittels sonstiger gebräuchlicher
Kommunikationsmittel (z.B. per
E-Mail) einberufen. Spätestens eine
Woche vor der Sitzung sollen den
Aufsichtsratsmitgliedern zu den
angekündigten Gegenständen der
Tagesordnung Unterlagen zugeleitet
werden, insbesondere die Anträge,
über die in der Sitzung Beschluss
gefasst werden soll. Bei der
Berechnung der Fristen werden der
Tag der Absendung der Einladung bzw.
der Unterlagen und der Tag der
Sitzung nicht mitgerechnet. In
dringenden Fällen kann der
Vorsitzende diese Fristen angemessen
verkürzen
(3) Mit der Einberufung sind die
Gegenstände der Tagesordnung
mitzuteilen. Ist ein Gegenstand der
Tagesordnung nicht
ordnungsgemäß angekündigt
worden, darf hierüber nur
beschlossen werden, wenn kein
Aufsichtsratsmitglied widerspricht.
Abwesenden Aufsichtsratsmitgliedern
ist in einem solchen Fall
Gelegenheit zu geben, binnen einer
vom Vorsitzenden zu bestimmenden,
angemessenen Frist entweder der
Beschlussfassung zu widersprechen
oder ihre Stimme schriftlich,
mündlich, fernmündlich, per Telefax
oder mittels sonstiger
gebräuchlicher Kommunikationsmittel
(z.B. per E-Mail) abzugeben. Der
Beschluss wird erst wirksam, wenn
die abwesenden
Aufsichtsratsmitglieder innerhalb
der Frist der Beschlussfassung nicht
widersprochen und/oder ihre Stimme
abgegeben haben.
(4) Die Mitglieder des Aufsichtsrats
sind berechtigt, Anträge zur
Änderung oder Ergänzungen der
Tagesordnung sowie Anträge zur
Beschlussfassung zu den einzelnen
Punkten der Tagesordnung bis
spätestens fünf Tage vor dem
Sitzungstermin schriftlich,
mündlich, fernmündlich, per Telefax
oder mittels sonstiger
gebräuchlicher Kommunikationsmittel
(z.B. per E-Mail) beim Vorsitzenden
zu stellen; die Anträge sind zu
begründen. Rechtzeitig gestellte und
begründete Anträge hat der
Vorsitzende den übrigen Mitgliedern
des Aufsichtsrats mitzuteilen.
Verspätet gestellte oder begründete
Anträge sind in der nächsten Sitzung
zu verhandeln, es sei denn, kein
Aufsichtsratsmitglied widerspricht
der sofortigen Verhandlung.
(5) Der Vorsitzende des Aufsichtsrats
ist verpflichtet, unverzüglich eine
Sitzung des Aufsichtsrats
einzuberufen, wenn ein Mitglied des
Aufsichtsrats oder der Vorstand dies
unter Angabe des Zwecks und der
Gründe verlangt. Die Sitzung muss
binnen zwei Wochen nach der
Einberufung stattfinden. Wird dem
Verlangen nicht entsprochen, so kann
das Aufsichtsratsmitglied oder der
Vorstand unter Mitteilung des
Sachverhalts und der Angabe einer
Tagesordnung selbst den Aufsichtsrat
einberufen.
(6) _An den Sitzungen des Aufsichtsrats
können Personen, die weder dem
Aufsichtsrat noch dem Vorstand
angehören, mit Zustimmung des
Aufsichtsrats als Sachverständige
oder Auskunftspersonen zur Beratung
über einzelne Gegenstände der
Tagesordnung oder als
Protokollführer teilnehmen.'_
d. § 11 Beschlussfassung

Ebenso wie die Sitzungen (§ 10) sollen auch
die Beschlussfassungen des Aufsichtsrats
möglichst unaufwändig und effizient, z.B.
durch einen Rückgriff auf moderne
Kommunikationsmittel, durchgeführt werden
können.

§ 11 der Satzung lautet zukünftig wie
folgt:

_'§ 11 Beschlussfassung_

(1) Beschlüsse des Aufsichtsrats werden
in der Regel in Sitzungen gefasst.
Beschlussfassungen können auf
Anordnung des Vorsitzenden des
Aufsichtsrats auch schriftlich,
mündlich, fernmündlich, per Telefax
oder mittels sonstiger
gebräuchlicher Kommunikationsmittel
(z.B. per E-Mail) erfolgen; ein
Widerspruchsrecht der
Aufsichtsratsmitglieder dagegen
besteht nicht.
(2) Der Aufsichtsrat ist vorbehaltlich
zwingender gesetzlicher Bestimmungen
beschlussfähig, wenn die Mitglieder
unter der zuletzt bekannt gegebenen
Adresse ordnungsgemäß zur
Teilnahme an der Sitzung bzw. der
Beschlussfassung eingeladen worden
sind und mindestens drei Mitglieder
an der Beschlussfassung teilnehmen.
Ein Mitglied nimmt auch dann an der
Beschlussfassung teil, wenn es sich
in der Abstimmung der Stimme
enthält.
(3) _Die Sitzungen werden vom
Vorsitzenden des Aufsichtsrats
geleitet. Der Vorsitzende bestimmt
den Sitzungsablauf, die Reihenfolge,
in der die Gegenstände der
Tagesordnung verhandelt werden,
sowie die Reihenfolge, Art und Form
der Abstimmung und stellt die
Abstimmungsergebnisse fest._
(4) Beschlüsse des Aufsichtsrats werden
mit der Mehrheit der abgegebenen
Stimmen gefasst, soweit das Gesetz
nicht zwingend etwas anderes
bestimmt. Das gilt auch bei Wahlen.
Ergibt eine Abstimmung
Stimmengleichheit, steht dem
Vorsitzenden des Aufsichtsrats bei
nochmaliger Abstimmung, welche vom
Vorsitzenden des Aufsichtsrats
angeordnet werden kann, eine zweite
Stimme zu. Für diese gelten
dieselben Bestimmungen wie für
dessen erste Stimme, insbesondere
findet dieser § 11 Anwendung. Das
Zweitstimmrecht steht dem
Stellvertreter nicht zu.
(5) Über die Verhandlungen und
Beschlüsse des Aufsichtsrats sind -
nicht jedoch als deren
Wirksamkeitsvoraussetzung -
Niederschriften anzufertigen, die
vom Vorsitzenden der Sitzung oder,
bei Beschlussfassungen
außerhalb von Sitzungen, vom
Aufsichtsratsvorsitzenden sowie dem
von ihm bestimmten Leiter der
Abstimmung zu unterzeichnen sind;
erfolgt die Beschlussfassung im Wege
des Umlaufbeschlusses, gilt der von
den Abstimmungsteilnehmern
gezeichnete Beschluss als
Niederschrift. In der Niederschrift
sind der Ort und der Tag der Sitzung
oder Beschlussfassung, die
Teilnehmer, die Gegenstände der
Tagesordnung, der wesentliche Inhalt
der Verhandlungen und die Beschlüsse
des Aufsichtsrats anzugeben. Die
Niederschrift ist allen Mitgliedern
des Aufsichtsrats unverzüglich
zuzuleiten.
(6) _Der Aufsichtsratsvorsitzende ist
ermächtigt, im Namen des
Aufsichtsrats die erforderlichen
Willenserklärungen abzugeben und
jegliche Erklärungen
entgegenzunehmen.'_

(MORE TO FOLLOW) Dow Jones Newswires

April 07, 2020 09:05 ET ( 13:05 GMT)

DJ DGAP-HV: AlzChem Group AG: Bekanntmachung der -4-


e. § 13 Ausschüsse

Durch die klarstellenden Verweise in § 13
Abs. 2 können auch die vom Aufsichtsrat
etwa eingerichteten Ausschüsse die dem
Plenum nunmehr in erleichterter Form zur
Verfügung stehenden Möglichkeiten für ihre
Sitzungen und Beschlussfassungen nutzen.
Abs. 1 stellt klar, dass der Aufsichtsrat
den Ausschüssen ihre Arbeitsweise, z.B. in
Form einer Geschäftsordnung, vorgeben kann.

§ 13 der Satzung lautet zukünftig wie
folgt:

_'§ 13 Ausschüsse_

(1) _Der Aufsichtsrat kann aus seiner
Mitte einen oder mehrere Ausschüsse
bilden und ihnen - soweit gesetzlich
zulässig - in seiner
Geschäftsordnung oder durch
besonderen Beschluss Aufgaben und
Befugnisse übertragen. Das bei ihrer
Arbeit einzuhaltende Verfahren sowie
eine etwaige Geschäftsordnung der
Ausschüsse bestimmt der
Aufsichtsrat._
(2) _Für Aufsichtsratsausschüsse gelten,
soweit gesetzlich nichts
Abweichendes bestimmt ist, die
Bestimmungen der § 10 Abs. 1 Satz
2-4, Abs. 2 bis 5 sowie § 11 Abs. 1
bis 5 sinngemäß.'_
f. § 14 Vergütung

Die Formel, nach der sich die
Aufsichtsratsvergütung für die Mitglieder
und die Vorsitzenden der Ausschüsse erhöht,
wird präzisiert und eine Klarstellung
bezüglich der D&O-Versicherung aufgenommen.
Höhe und Struktur der Vergütung der
Aufsichtsratsmitglieder bleiben dabei
grundsätzlich unverändert.

§ 14 der Satzung lautet zukünftig wie folgt
(die als 'unverändert' gekennzeichneten
Teile bleiben mit ihrem bisherigen Inhalt
fortbestehen):

_'§ 14 Vergütung_

(1) [unverändert]
(2) _Die Beträge nach Abs. 1 Satz 1
erhöhen sich um 10% je
Mitgliedschaft und um 20% je Vorsitz
in einem Ausschuss des
Aufsichtsrats. Dies setzt voraus,
dass der jeweilige Ausschuss in dem
Geschäftsjahr mindestens zweimal in
Sitzungen getagt und das
Ausschussmitglied daran teilgenommen
hat._
(3) Aufsichtsratsmitglieder, die nur
während eines Teils des
Geschäftsjahres dem Aufsichtsrat
oder einem Ausschuss angehört haben
oder nur während eines Teils des
Geschäftsjahres das Amt des
Vorsitzenden des Aufsichtsrats oder
eines Ausschusses oder des
stellvertretenden Vorsitzenden des
Aufsichtsrats innehatten, erhalten
eine anteilige Vergütung nach den
vorstehenden Absätzen (bei
unveränderter Gültigkeit des
Mindest-Sitzungs-Erfordernisses nach
Abs. (2) Satz 2) unter Aufrundung
auf volle Monate.
(4) Die Mitglieder des Aufsichtsrats
erhalten ferner Ersatz aller
Auslagen sowie Ersatz der etwa auf
ihre Vergütung und Auslagen zu
entrichtenden Umsatzsteuer. Die
Mitglieder des Aufsichtsrats werden
in eine
Vermögensschaden-Haftpflichtversiche
rung für Organe und bestimmte
Führungskräfte (D&O-Versicherung)
einbezogen, soweit die Gesellschaft
eine solche unterhält; die Prämien
für die D&O-Versicherung trägt die
Gesellschaft.
(5) _Die Vergütungsregelungen in den
vorstehenden Absätzen gelten mit
Wirkung ab dem am 1. Januar 2020
beginnenden Geschäftsjahr.'_
g. § 18 Teilnahme

§ 18 Abs. 2 der Satzung ist im Hinblick auf
die Änderung des AktG durch das ARUG
II zu überarbeiten. § 18 Abs. 5 wird
vorsorglich eingefügt, um nach Schaffung
einer entsprechenden gesetzlichen
Ermächtigung gegebenenfalls die virtuelle
Teilnahme an einer Hauptversammlung zu
ermöglichen.

§ 18 der Satzung lautet zukünftig wie folgt
(die als 'unverändert' gekennzeichneten
Teile bleiben mit ihrem bisherigen Inhalt
fortbestehen):

_'§ 18 Teilnahme_

(1) [unverändert]
(2) Die Aktionäre müssen darüber hinaus
ihre Berechtigung zur Teilnahme an
der Hauptversammlung und zur
Ausübung des Stimmrechts nachweisen.
Der Nachweis hat sich auf den
gesetzlich benannten Zeitpunkt vor
der Versammlung zu beziehen
(Nachweisstichtag) und muss der in
der Einberufung bestimmten Stelle
mindestens sechs Tage vor der
Hauptversammlung (letzter
Berechtigungsnachweistag) zugehen.
(3) [unverändert]
(4) [unverändert]
(5) Der Vorstand kann den Aktionären die
Möglichkeit einräumen, an der
Hauptversammlung teilzunehmen, auch
ohne selbst vor Ort anwesend oder
vertreten zu sein, und sämtliche
oder einzelne ihrer Rechte ganz oder
teilweise im Wege elektronischer
Kommunikation auszuüben; dabei kann
er auch die Einzelheiten zum
Verfahren festlegen. Eine
entsprechende Ankündigung erfolgt in
der Einberufung der
Hauptversammlung.'
h. § 19 Stimmrecht

In § 19 Abs. 1 wird die Bezeichnung
'Stückaktie' durch 'Aktie' ersetzt.

§ 19 der Satzung lautet zukünftig wie folgt
(die als 'unverändert' gekennzeichneten
Teile bleiben mit ihrem bisherigen Inhalt
fortbestehen):

_'§ 19 Stimmrecht_

(1) _Jede Aktie gewährt in der
Hauptversammlung eine Stimme._
(2) [unverändert]
(3) [unverändert]_'_
i. § 25 Jahresabschluss

§ 25 Abs. 3 wird dahingehend geändert, dass
zukünftig auf die physische Auslage der
Jahres- und Konzernabschluss-Unterlagen in
den Geschäftsräumen der Gesellschaft
verzichtet werden kann, wenn sie
stattdessen auf der Internetseite zur
Verfügung gestellt werden.

§ 25 der Satzung lautet zukünftig wie folgt
(die als 'unverändert' gekennzeichneten
Teile bleiben mit ihrem bisherigen Inhalt
fortbestehen):

_'§ 25 Jahresabschluss_

(1) [unverändert]
(2) [unverändert]
(3) Unverzüglich nach Eingang des
Berichts des Aufsichtsrats hat der
Vorstand die ordentliche
Hauptversammlung einzuberufen. Der
Jahresabschluss, der Lagebericht des
Vorstands, der Konzernabschluss, der
Konzernlagebericht, der Bericht des
Aufsichtsrats und der Vorschlag des
Vorstands für die Verwendung des
Bilanzgewinns sind von der
Einberufung an in den
Geschäftsräumen der Gesellschaft zur
Einsicht der Aktionäre auszulegen.
Auf die Auslage kann verzichtet
werden, wenn die Unterlagen für
denselben Zeitraum über die
Internetseite der Gesellschaft
zugänglich sind.'
II. *Bericht des Vorstands an die Hauptversammlung
zu Tagesordnungspunkt 7 (Aufhebung des
Genehmigten Kapitals 2017; Schaffung eines
neuen Genehmigten Kapitals 2020 für allgemeine
Zwecke gegen Bar- und/oder Sacheinlagen mit der
Ermächtigung zum Ausschluss des Bezugsrechts
und entsprechende Satzungsänderung)*

Vorstand und Aufsichtsrat schlagen der
Hauptversammlung unter Tagesordnungspunkt 7 die
Schaffung eines neuen Genehmigten Kapitals 2020
in Hohe von insgesamt bis zu EUR 20.352.670,00
vor. Es soll für Bar- und/oder
Sachkapitalerhöhungen zur Verfügung stehen und
das - schon aufgrund der von der
Hauptversammlung 2019 beschlossenen
Neustrukturierung des Grundkapitals (_Reverse
Split_) nicht mehr ohne Weiteres verwendbare -
Genehmigte Kapital 2017 ersetzen. Damit einher
geht eine moderate Erhöhung des Genehmigten
Kapitals von bisher 10 auf nunmehr 20% des
Grundkapitals.

Zu der Ermächtigung, das Bezugsrecht der
Aktionäre auszuschließen, erstattet der
Vorstand gemäß §§ 203 Abs. 2 Satz 2,186
Abs. 4 Satz 2 AktG den nachfolgenden
schriftlichen Bericht:

Bei der Ausnutzung des Genehmigten Kapitals
2020 haben die Aktionäre grundsätzlich ein
Bezugsrecht. Es kann den Aktionären auch in der
Weise eingeräumt werden, dass die neuen Aktien
von einem durch den Vorstand bestimmten
Kreditinstitut oder einem Konsortium von
Kreditinstituten mit der Verpflichtung
übernommen werden, sie den Aktionären der
Gesellschaft zum Bezug anzubieten.

In den folgenden Fallen soll der Vorstand
jedoch unter bestimmten Bedingungen und mit
Zustimmung des Aufsichtsrats das Bezugsrecht
der Aktionäre ausschließen können:

- Das Bezugsrecht soll zunächst bei
Sachkapitalerhöhungen ausgeschlossen
werden können. Wie in der Vergangenheit,
soll für die Gesellschaft auch weiterhin
die Möglichkeit bestehen, insbesondere
Unternehmen, Unternehmensteile und
Beteiligungen gegen Hingabe von Aktien an
den bzw. die Verkäufer zu erwerben.

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April 07, 2020 09:05 ET ( 13:05 GMT)

DJ DGAP-HV: AlzChem Group AG: Bekanntmachung der -5-


Gegebenenfalls bieten sich für die
Gesellschaft attraktive Chancen, um die
Wettbewerbsfähigkeit zu stärken, die
Finanzposition zu verbessern und die
Ertragskraft zu steigern. Ungeachtet
günstiger Möglichkeiten der
Fremdmittelbeschaffung stellen Aktien aus
genehmigtem Kapital für eine
Unternehmensakquisition häufig eine
sinnvolle, weil liquiditätsschonende, und
nicht selten von den Verkäufern sogar
ausdrücklich geforderte Gegenleistung dar.
Die Möglichkeit, eigene Aktien aus
genehmigtem Kapital als
Akquisitionswährung einzusetzen, gibt der
Gesellschaft den notwendigen Spielraum, um
derartige Erwerbschancen ohne
Beanspruchung der Börse schnell und
flexibel zu nutzen. Da ein solcher Erwerb
zumeist kurzfristig erfolgt, kann er in
der Regel nicht von der nur einmal
jährlich stattfindenden Hauptversammlung
beschlossen werden. Auch für die
Einberufung einer außerordentlichen
Hauptversammlung fehlt in diesen Fällen
wegen der gesetzlichen Fristen
regelmäßig die Zeit. Es bedarf
hierfür vielmehr eines genehmigten
Kapitals, auf das der Vorstand schnell und
flexibel zurückgreifen kann.
- Weiter soll das Bezugsrecht der Aktionäre
bei Barkapitalerhöhungen im Rahmen des §
186 Abs. 3 Satz 4 Aktiengesetz dann
ausgeschlossen werden können, wenn die
Aktien zu einem Betrag ausgegeben werden,
der den Börsenpreis nicht wesentlich
unterschreitet. Diese Ermächtigung
versetzt die Gesellschaft in die Lage,
sehr kurzfristig und flexibel günstige
Börsenverhältnisse zu nutzen und durch
schnelle Platzierung junger Aktien einen
etwaigen Kapitalbedarf zu decken. Nur der
Ausschluss des Bezugsrechts ermöglicht ein
rasches Handeln und eine Platzierung nahe
am Börsenkurs, d.h. ohne den bei
Bezugsrechtsemissionen üblichen Abschlag.
Ohne die zeit- und kostenaufwendige
Abwicklung eines Bezugsrechts kann dadurch
meist ein höherer Mittelzufluss erreicht
werden. Barkapitalerhöhungen unter
Bezugsrechtsausschluss nach § 186 Abs. 3
Satz 4 AktG dürfen weder zum Zeitpunkt der
Beschlussfassung der Hauptversammlung über
diese Ermächtigung noch zum Zeitpunkt des
Wirksamwerdens der Ermächtigung noch zum
Zeitpunkt ihrer Ausübung 10% des
bestehenden Grundkapitals übersteigen.
Dies bedeutet, dass auch bei mehreren
Kapitalerhöhungen innerhalb des
Ermächtigungszeitraums für nicht mehr als
insgesamt 10% des Grundkapitals das
Bezugsrecht aufgrund dieser Ermächtigung
ausgeschlossen werden kann. Auf die
10%-Grenze sind die Aktien anzurechnen,
welche die Gesellschaft im Zeitraum dieser
Ermächtigung neu ausgibt oder die die
Gesellschaft während der Laufzeit dieser
Ermächtigung erwirbt und anschließend
wieder veräußert, jeweils wenn und
soweit dabei das Bezugsrecht gemäß
oder entsprechend § 186 Abs. 3 Satz 4 AktG
ausgeschlossen ist. Hierdurch wird
sichergestellt, dass aus dem genehmigten
Kapital keine Aktien unter Ausschluss des
Bezugsrechts gemäß § 203 Abs. 1 und
2, § 186 Abs. 3 Satz 4 AktG ausgegeben
werden, wenn dies dazu führen würde, dass
insgesamt für mehr als 10% des
Grundkapitals das Bezugsrecht der
Aktionäre im Wege des vereinfachten
Bezugsrechtsausschlusses ausgeschlossen
wird.

Der Vorstand wird bei Ausnutzung der
Ermächtigung den Abschlag auf den
Börsenpreis der ausgegebenen Aktien so
niedrig bemessen, wie dies nach den zum
Zeitpunkt der Platzierung vorherrschenden
Marktbedingungen möglich ist. Der Vorstand
wird den Ausgabebetrag je neuer Aktie so
festsetzen, dass der Abschlag auf den
Börsenpreis voraussichtlich nicht mehr als
3%, jedenfalls aber nicht mehr als 5% des
dann aktuellen Börsenkurses beträgt.
Dadurch wird dem Bedürfnis der Aktionäre
nach einem Schutz vor Verwässerung ihrer
Beteiligung Rechnung getragen. Da die
neuen Aktien nahe am Börsenkurs platziert
werden, kann jeder Aktionär zur
Aufrechterhaltung seiner Beteiligungsquote
Aktien am Markt zu annähernd den gleichen
Bedingungen erwerben, wie sie die Emission
der neuen Aktien vorsieht.
- Außerdem soll der Vorstand ermächtigt
sein, bei Barkapitalerhöhungen
Spitzenbeträge, die infolge des
Bezugsverhältnisses entstehen, zur
Erleichterung der Abwicklung vom
Bezugsrecht der Aktionäre auszunehmen. Das
ist allgemein üblich, aber auch sachlich
gerechtfertigt, weil die Kosten des
Bezugsrechtshandels bei Spitzenbeträgen in
keinem vernünftigen Verhältnis zum Vorteil
für die Aktionäre stehen und der mögliche
Verwässerungseffekt wegen der Beschränkung
auf Spitzenbetrage kaum spürbar ist.
- Der Vorstand soll schließlich auch
ermächtigt werden, bei einer Erhöhung des
Grundkapitals das Bezugsrecht
auszuschließen, um Aktien an
Arbeitnehmer der Gesellschaft oder eines
mit ihr verbundenen Unternehmens
auszugeben. Die Ermächtigung soll dem
Vorstand die Möglichkeit eröffnen, den
Mitarbeitern der AlzChem-Gruppe Aktien der
Gesellschaft zum Erwerb anzubieten. Durch
die Ausgabe von Aktien an Mitarbeiter wird
eine verstärkte Bindung der Mitarbeiter an
das Unternehmen und eine erhöhte
Motivation bewirkt, was dem Unternehmen
und damit auch den Aktionären der
Gesellschaft zugutekommt. Die Aktien
können den Arbeitnehmern mit einem
angemessenen Nachlass gegenüber dem
Marktwert überlassen werden.
Gegebenenfalls kann die Ausgabe der Aktien
auch in der Weise erfolgen, dass die auf
sie eigentlich von den
zeichnungsberechtigten Arbeitnehmern zu
leistenden Einlagen aus dem Teil des
Jahresüberschusses der Gesellschaft
gedeckt werden, den Vorstand und
Aufsichtsrat nach § 58 Abs. 2 AktG in
andere Gewinnrücklagen einstellen könnten.
Das kann gegebenenfalls eine attraktive
Gestaltungsmöglichkeit für ein
Mitarbeiterbeteiligungsprogramm
darstellen.

Konkrete Plane für eine Ausnutzung des
Genehmigten Kapitals 2020, zumal unter
Ausschluss des Bezugsrechts, bestehen derzeit
nicht. Dennoch könnte aber jederzeit ein
entsprechender Bedarf für eine Kapitalerhöhung
entstehen. Entsprechende Vorratsbeschlusse sind
bei börsennotierten Gesellschaften daher
national und international allgemein üblich.
Ungeachtet dessen wird der Vorstand in jedem
Fall sorgfältig prüfen, ob die Ausnutzung des
Genehmigten Kapitals 2020 im Interesse des
Unternehmens und seiner Aktionäre liegt. Auch
der Aufsichtsrat muss sich hierzu eine eigene,
unabhängige Meinung bilden. Sollte es
unterjährig zu einer Ausnutzung der
Ermächtigung kommen, wird der Vorstand der
nächsten Hauptversammlung hierüber ausführlich
berichten.
III. *Weitere Angaben zur Einberufung*
1. *Gesamtzahl der Aktien und Stimmrechte*

Die Gesamtzahl der Aktien beträgt zum Zeitpunkt
der Einberufung der Hauptversammlung 10.176.335
Stück. Sämtliche ausgegebenen Aktien gehören
derselben Aktiengattung an. Jede Aktie gewährt
eine Stimme; die Gesamtzahl der Stimmrechte
beträgt demnach im Zeitpunkt der Einberufung
dieser Hauptversammlung 10.176.335 Stimmen. Die
Gesellschaft hält zum Zeitpunkt der Einberufung
der Hauptversammlung keine eigenen Aktien.
2. *Virtuelle Hauptversammlung*

Der Vorstand hat mit Zustimmung des
Aufsichtsrats beschlossen, die Hauptversammlung
in Form einer virtuellen Hauptversammlung i.S.v.
Art. 2 § 1 Abs. 2 des 'Gesetzes zur Abmilderung
der Folgen der COVID-19-Pandemie im Zivil-,
Insolvenz- und Strafverfahrensrecht' (BGBl I
2020, S. 569; im Folgenden 'PandemieG'), also
ohne physische Präsenz der Aktionäre und ihrer
Bevollmächtigten, abzuhalten.

Das Recht der Aktionäre, die Hauptversammlung im
Internet zu verfolgen, sowie die Rechte der
Aktionäre in der Hauptversammlung,
einschließlich der Voraussetzungen für ihre
Ausübung - entweder durch den Aktionär selbst
oder einen von ihm Bevollmächtigten -, werden in
dieser und den nachfolgenden Ziffern näher
beschrieben.

a) Anmeldung zur Hauptversammlung

Die Aktionäre und ihre Bevollmächtigten
können die unter b) - e) genannten Rechte
nur ausüben, wenn sie sich zur
Hauptversammlung ordnungsgemäß
angemeldet haben. Das Anmeldeverfahren
ist in Ziff. 3 (i.V.m. Ziff. 4.b)
detailliert beschrieben.
b) Bild- und Tonübertragung

Für Aktionäre und ihre Bevollmächtigten
wird die gesamte Hauptversammlung,
einschließlich einer etwaigen

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April 07, 2020 09:05 ET ( 13:05 GMT)

DJ DGAP-HV: AlzChem Group AG: Bekanntmachung der -6-


Fragenbeantwortung und der Abstimmungen,
in Bild und Ton live im
passwortgeschützten Internetservice unter

www.alzchem.com/de/hv

übertragen. Die hierfür erforderlichen
persönlichen Zugangsdaten erhalten die
Aktionäre bzw. ihre Bevollmächtigten nach
der Anmeldung zur Hauptversammlung
zugeschickt. Andere Personen als die
Aktionäre und ihre Bevollmächtigten
können die Hauptversammlung nicht im
Internet verfolgen.

Die Übertragung der Hauptversammlung
ermöglicht keine Teilnahme an der
Hauptversammlung i.S.v. § 118 Abs. 1 S. 2
AktG. Die Rechte der Aktionäre und ihrer
Bevollmächtigten in der Hauptversammlung
ergeben sich vielmehr aus den folgenden
Abschnitten c) - e).
c) Stimmrechtsausübung

Die Stimmrechtsausübung durch die
Aktionäre und ihre Bevollmächtigten
erfolgt im Wege der Briefwahl oder durch
die hierzu bevollmächtigten, mit
entsprechenden Weisungen ausgestatteten
Stimmrechtsvertreter der Gesellschaft.
Beide Möglichkeiten der
Stimmrechtsausübung sind in Ziff. 4
detailliert beschrieben.
d) Fragemöglichkeit

Aktionäre und ihre Bevollmächtigten
können Fragen über Angelegenheiten der
Gesellschaft an die Verwaltung stellen,
soweit deren Beantwortung zur
sachgemäßen Erledigung des
Gegenstands der Tagesordnung erforderlich
ist. Um eine Beantwortung der Fragen
unter den erschwerten Bedingungen der
COVID-19-Pandemie sicherzustellen, sind
diese in Übereinstimmung mit Art. 2
§ 1 Abs. 2 S. 2 PandemieG bis spätestens
zwei Tage vor der Hauptversammlung, also
bis *Sonntag, den 17. Mai 2020, 12:00 Uhr
(MESZ)*, in deutscher Sprache über den
passwortgeschützten Internetservice unter

www.alzchem.com/de/hv

bei der Gesellschaft einzureichen.
Entscheidend für die Fristeinhaltung ist
der Eingang der Frage(n) bei der
Gesellschaft.

Der Vorstand wird gemäß Art. 2 § 1
Abs. 2 PandemieG nach
pflichtgemäßem, freiem Ermessen
entscheiden, welche Fragen er wie
beantwortet. Etwaige Antworten werden
entweder im Rahmen der Fragenbeantwortung
während der Hauptversammlung gegeben oder
vorab auf der Website der Gesellschaft
unter

www.alzchem.com/de/hv

veröffentlicht.
e) Einlegung von Widersprüchen

Aktionäre bzw. ihre Bevollmächtigten, die
das Stimmrecht gemäß c) ausgeübt
haben, haben das Recht, gegen einen
Beschluss der Hauptversammlung über den
passwortgeschützten Internetservice unter

www.alzchem.com/de/hv

bis zur Schließung der
Hauptversammlung Widerspruch zu Protokoll
des Notars einzulegen.
3. *Voraussetzungen für die Ausübung der
Aktionärsrechte; Anmeldeverfahren;
Nachweisstichtag*

Zur Ausübung der unter Ziff. 2.b) - e)
beschriebenen Aktionärsrechte sind gemäß §
18 der Satzung der AlzChem Group AG i.V.m. Art.
2 § 1 Abs. 2 Nr. 2-4 PandemieG nur diejenigen
Aktionäre berechtigt, die sich hierfür
rechtzeitig unter Beifügung des in § 123 Abs. 4
AktG (in der für die Durchführung dieser
Hauptversammlung maßgeblichen, bis zum 31.
Dezember 2019 geltenden Fassung) bestimmten
Nachweises ihres Anteilsbesitzes in deutscher
oder englischer Sprache angemeldet haben. Die
Anmeldung und der Nachweis müssen der
Gesellschaft spätestens am *Dienstag, den 12.
Mai 2020, 24.00 (MESZ)*, in Textform (§ 126b
BGB) unter der nachstehenden Postanschrift,
Faxnummer oder E-Mail-Adresse zugehen:

_AlzChem Group AG_
_c/o Better Orange IR & HV AG_
_Haidelweg 48_
_81241 München_
_Deutschland_
_Fax: +49 (0)89 889 690 633_
_E-Mail: anmeldung@better-orange.de_

Für die Fristwahrung ist der Eingang der
Anmeldung bei der Gesellschaft entscheidend.

Der Nachweis des Anteilsbesitzes gemäß §
123 Abs. 4 AktG (in der für die Durchführung
dieser Hauptversammlung maßgeblichen, bis
zum 31. Dezember 2019 geltenden Fassung) ist
durch das depotführende Institut in Textform (§
126b BGB) zu erstellen und hat sich auf den
Beginn des 21. Tages vor der Versammlung, also
auf *Dienstag, den 28. April 2020, 0.00 Uhr
(MESZ) *(Nachweisstichtag), zu beziehen.

Im Verhältnis zur Gesellschaft gilt für die
Ausübung der unter Ziff. 2.b) - e) beschriebenen
Aktionärsrechte als Aktionär nur, wer den
Nachweis zum Nachweisstichtag erbracht hat. Die
Gesellschaft ist berechtigt, bei Zweifeln an der
Richtigkeit oder Echtheit des Nachweises einen
geeigneten weiteren Nachweis zu verlangen. Wird
der Nachweis nicht oder nicht in gehöriger Form
erbracht, kann die Gesellschaft den Aktionär
zurückweisen. Mit dem Verstreichen des
Nachweisstichtags oder der Anmeldung zur
Hauptversammlung geht keine Sperre für die
Veräußerbarkeit des Anteilsbesitzes einher.
Insbesondere haben Aktienveräußerungen nach
dem Nachweisstichtag für Inhalt und Umfang der
unter Ziff. 2.b) - e) beschriebenen
Aktionärsrechte keine Bedeutung. Entsprechendes
gilt für den Zuerwerb von Aktien nach dem
Nachweisstichtag. Personen, die zum
Nachweisstichtag noch keine Aktien besitzen und
erst danach Aktionär werden, stehen die unter
Ziff. 2.b) - e) beschriebenen Aktionärsrechte
nicht zu. Der Nachweisstichtag hat keine
Bedeutung für die Dividendenberechtigung.

Nach fristgerechtem Eingang der Anmeldung und
des Nachweises über den Anteilsbesitz wird den
Aktionären bzw. den von ihnen benannten
Bevollmächtigten von der Anmeldestelle ihr
jeweiliger individueller Zugangscode für den
passwortgeschützten Internetservice unter

www.alzchem.com/de/hv

übersandt. Über den Internetservice kann
der Aktionär bzw. der Bevollmächtigte seine
Briefwahlstimme abgeben, ändern oder widerrufen,
Vollmacht und ggf. Weisung, auch an die
Stimmrechtsvertreter der Gesellschaft, erteilen,
ändern oder widerrufen, Fragen zu den Punkten
der Tagesordnung an die Gesellschaft richten und
Widerspruch zu Protokoll des Notars erklären.

Um den rechtzeitigen Erhalt ihrer individuellen
Zugangscodes sicherzustellen, bitten wir die
Aktionäre, frühzeitig für die Übersendung
der Anmeldung und des Nachweises ihres
Anteilsbesitzes Sorge zu tragen.
4. *Verfahren für die Stimmabgabe;
Stimmrechtsvertretung*

a) Ordnungsgemäß angemeldete Aktionäre
können ihr Stimmrecht im Wege der
Briefwahl ausüben. Hierfür können sie
ihre Stimme bis spätestens *Montag, den
18. Mai 2020, 24:00 Uhr (MESZ),* unter
der folgenden Postanschrift, Faxnummer
und E-Mail-Adresse:

_AlzChem Group AG_
_c/o Better Orange IR & HV AG_
_Haidelweg 48_
_81241 München_
_Deutschland_
_Fax: +49 (0)89 889 690 655_
_E-Mail: alzchem@better-orange.de_

oder bis zum *Beginn der Abstimmung* am
Tag der Hauptversammlung *(Dienstag, 19.
Mai 2020)* über den passwortgeschützten
Internetservice unter

www.alzchem.com/de/hv

abgeben, ändern oder widerrufen. Für die
Fristwahrung ist der Eingang des
jeweiligen Votums bei der Gesellschaft
entscheidend.

Diejenigen, die ihr Stimmrecht im Wege
der Briefwahl ausüben wollen, werden
gebeten, hierzu den passwortgeschützten
Internetservice unter

www.alzchem.com/de/hv

oder das ihnen übersandte
Briefwahlformular zu verwenden.
Alternativ wird das Briefwahlformular den
Aktionären bzw. ihren Bevollmächtigten
auch jederzeit auf Verlangen zugesandt
und ist außerdem im Internet unter

www.alzchem.com/de/hv

abrufbar.
b) Aktionäre, die ihr Stimmrecht nicht
persönlich ausüben wollen, können hiermit
auch einen hierzu bereiten
Bevollmächtigten, z.B. ihre depotführende
Bank oder ein sonstiges Kreditinstitut,
eine Aktionärsvereinigung oder eine
andere Person ihrer Wahl, betrauen. Auch
in diesem Fall bedarf es der
ordnungsgemäßen, in Ziff. 3 näher
beschriebenen Anmeldung zur
Hauptversammlung (einschließlich des
Nachweises ihres Anteilsbesitzes),
entweder durch den Aktionär oder den
Bevollmächtigten. Bevollmächtigt ein
Aktionär mehr als eine Person, so kann
die Gesellschaft eine oder mehrere von
diesen zurückweisen.

Vollmachten können elektronisch über den
passwortgeschützten Internetservice unter

www.alzchem.com/de/hv

oder in Textform (§ 126b BGB) gegenüber
dem zu Bevollmächtigenden oder gegenüber
der Gesellschaft erteilt werden.

Für die Vollmachtserteilung gegenüber der
Gesellschaft und die Übermittlung
des Nachweises einer gegenüber dem
Vertreter erklärten Bevollmächtigung
sowie für die Stimmabgabe durch den
Bevollmächtigten stehen die unter a)
genannte Postanschrift, Faxnummer und
E-Mail-Adresse sowie der

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April 07, 2020 09:05 ET ( 13:05 GMT)

DJ DGAP-HV: AlzChem Group AG: Bekanntmachung der -7-


passwortgeschützte Internetservice unter

www.alzchem.com/de/hv

jeweils bis zu den dort genannten
Zeitpunkten, zur Verfügung.

Bei der Bevollmächtigung von
Intermediären, also z.B. Kreditinstituten
oder - soweit sie diesen nach § 135 Abs.
8 AktG gleichgestellt sind -
Aktionärsvereinigungen,
Stimmrechtsberatern und Personen, die
sich geschäftsmäßig gegenüber
Aktionären zur Ausübung des Stimmrechts
in der Hauptversammlung erbieten, können
Besonderheiten gelten; die Aktionäre
werden gebeten, sich in einem solchen
Fall mit dem zu Bevollmächtigenden
rechtzeitig wegen einer von ihm
möglicherweise geforderten Form der
Vollmacht abzustimmen.
c) Für den Widerruf oder die Änderung
einer Vollmacht gelten die unter b) zu
deren Erteilung gemachten Ausführungen
entsprechend.
d) Ein Vollmachtsformular und weitere
Informationen zur Bevollmächtigung werden
den ordnungsgemäß angemeldeten
Personen übersandt. Das
Vollmachtsformular wird den Aktionären
bzw. ihren Bevollmächtigten auch
jederzeit auf Verlangen zugesandt und ist
außerdem unter

www.alzchem.com/de/hv

abrufbar. Die Aktionäre werden gebeten,
Vollmacht vorzugsweise über den
passwortgeschützten Internetservice unter

www.alzchem.com/de/hv

oder mittels des von der Gesellschaft zur
Verfügung gestellten Vollmachtsformulars
zu erteilen.
e) Zusätzlich bieten wir unseren Aktionären
bzw. ihren Bevollmächtigen an, sich durch
die Stimmrechtsvertreter der AlzChem
Group AG vertreten zu lassen. Diejenigen,
die den von der Gesellschaft benannten
Stimmrechtsvertretern eine Vollmacht
erteilen möchten, müssen ihre Aktien
ebenfalls gemäß den unter Ziff. 3
genannten Voraussetzungen
ordnungsgemäß zur Hauptversammlung
anmelden. Die Stimmrechtsvertreter der
Gesellschaft sind ausschließlich
berechtigt, aufgrund der ihnen von dem
vollmachtgebenden Aktionär erteilten
Weisungen abzustimmen. Ohne eine
ausdrückliche und eindeutige Weisung zu
den einzelnen Gegenständen der
Tagesordnung werden die
Stimmrechtsvertreter der AlzChem Group AG
das Stimmrecht nicht ausüben. Diejenigen,
die den Stimmrechtsvertretern der
Gesellschaft Vollmacht und Weisungen
erteilen wollen, werden gebeten, hierzu
den passwortgeschützten Internetservice
unter

www.alzchem.com/de/hv

oder das ihnen übersandte Vollmachts- und
Weisungsformular zu verwenden. Alternativ
wird das Vollmachts- und Weisungsformular
den Aktionären bzw. ihren
Bevollmächtigten auch jederzeit auf
Verlangen zugesandt und ist außerdem
im Internet unter

www.alzchem.com/de/hv

abrufbar.

Vollmacht und Weisungen
ordnungsgemäß angemeldeter Aktionäre
an die Stimmrechtsvertreter der
Gesellschaft müssen der Gesellschaft
unter der oben a) angegebenen
Postanschrift, Faxnummer oder
E-Mail-Adresse oder über den
passwortgeschützten Internetservice unter

www.alzchem.com/de/hv

jeweils bis zu den dort genannten
Zeitpunkten, zugehen; Entsprechendes gilt
für die Änderung oder den Widerruf
von Vollmacht und Weisungen. Entscheidend
ist jeweils der Eingang bei der
Gesellschaft.

Informationen zur Stimmrechtsvertretung
stehen unseren Aktionären auch im
Internet unter

www.alzchem.com/de/hv

zur Verfügung.

Sollte zu einem Tagesordnungspunkt eine
Einzelabstimmung durchgeführt werden, so
gilt eine Weisung zu diesem
Tagesordnungspunkt insgesamt auch als
entsprechende Weisung für jeden Punkt der
Einzelabstimmung.

Bitte beachten Sie, dass die Beauftragung
der Stimmrechtsvertreter zur Antrag- und
Fragenstellung sowie zur Einlegung von
Widersprüchen ausgeschlossen ist.
5. *Rechte der Aktionäre gemäß §§ 122 Abs. 2,
126 Abs. 1, 127, 131 Abs. 1 AktG*

a) _Anträge auf Ergänzung der Tagesordnung
gemäß § 122 Abs. 2 AktG_

Aktionäre, deren Anteile zusammen
mindestens den zwanzigsten Teil des
Grundkapitals oder den anteiligen Betrag
von EUR 500.000,00 (das entspricht 50.000
AlzChem-Aktien) erreichen, können
verlangen, dass Gegenstände auf die
Tagesordnung gesetzt und bekanntgemacht
werden (§ 122 Abs. 2 AktG). Jedem neuen
Gegenstand muss eine Begründung oder eine
Beschlussvorlage beiliegen. Das Verlangen
ist schriftlich an den Vorstand zu
richten und muss der Gesellschaft
mindestens 30 Tage vor der
Hauptversammlung, also bis spätestens
*Samstag, den 18. April 2020, 24.00 Uhr
(MESZ)*, unter folgender Adresse zugehen:

_AlzChem Group AG_
_- Der Vorstand -_
_c/o Better Orange IR & HV AG_
_Haidelweg 48_
_81241 München_
_Deutschland_

Für die Fristwahrung ist der Eingang des
Antrags bei der Gesellschaft
entscheidend. Die Antragsteller haben
nachzuweisen, dass sie seit mindestens 90
Tagen vor dem Tag des Zugangs des
Verlangens Inhaber der Aktien sind und
dass sie die Aktien bis zur Entscheidung
des Vorstands über den Antrag halten.

Bekanntzumachende Ergänzungen der
Tagesordnung werden unverzüglich nach
Zugang des Verlangens im Bundesanzeiger
bekannt gemacht und gemäß § 121 Abs.
4a AktG solchen Medien zur
Veröffentlichung zugeleitet, bei denen
davon ausgegangen werden kann, dass sie
die Information in der gesamten
Europäischen Union verbreiten. Sie werden
außerdem im Internet unter

www.alzchem.com/de/hv

zugänglich gemacht. Die geänderte
Tagesordnung wird ferner gemäß § 125
Abs. 1 Satz 3 AktG mitgeteilt.
b) _Anträge und Wahlvorschläge von
Aktionären gemäß §§ 126 Abs. 1, 127
AktG_

Aktionäre können der Gesellschaft
außerdem Gegenanträge gegen einen
Vorschlag von Vorstand und/oder
Aufsichtsrat zu einem bestimmten
Tagesordnungspunkt übersenden. Solche
Anträge sind unter Angabe des Namens des
Aktionärs und einer etwaigen Begründung
schriftlich, per Fax oder per E-Mail an

_AlzChem Group AG_
_c/o Better Orange IR & HV AG_
_Haidelweg 48_
_81241 München_
_Deutschland_
_Fax: +49 (0)89 889 690 655_
_E-Mail: antraege@better-orange.de_

zu senden oder über den
passwortgeschützten Internetservice unter

_www.alzchem.com/de/hv_

an die Gesellschaft zu übermitteln.

Die mindestens 14 Tage vor dem Tag der
Hauptversammlung, also bis spätestens
*Montag, den 4. Mai 2020, 24.00 Uhr
(MESZ)*, auf den genannten
Kommunikationswegen eingegangenen
Gegenanträge und eine etwaige
Stellungnahme der Verwaltung werden im
Internet unter

www.alzchem.com/de/hv

zugänglich gemacht (§ 126 Abs. 1 AktG).
Für die Fristwahrung ist der Eingang des
Gegenantrags bei der Gesellschaft
entscheidend.

Unter bestimmten Umständen muss ein
fristgemäß eingegangener Gegenantrag
nicht zugänglich gemacht werden. Das gilt
insbesondere dann, wenn sich der Vorstand
durch das Zugänglichmachen strafbar
machen würde, wenn der Gegenantrag zu
einem gesetz- oder satzungswidrigen
Beschluss der Hauptversammlung führen
würde oder wenn die Begründung in
wesentlichen Punkten offensichtlich
falsche oder irreführende Angaben oder
wenn sie Beleidigungen enthält. Die
Begründung des Gegenantrags muss auch
dann nicht zugänglich gemacht werden,
wenn sie insgesamt mehr als 5.000 Zeichen
beträgt.

Der Versammlungsleiter wird (i) die
zugänglich gemachten sowie sämtliche
weiteren bis *Sonntag, den 17. Mai 2020,
12:00 Uhr (MESZ)*, über die vorstehenden
Kommunikationswege bei der Gesellschaft
eingehenden Gegenanträge, soweit sie (ii)
von zur Hauptversammlung angemeldeten
Aktionären oder ihren Bevollmächtigten
stammen, in der Hauptversammlung
bekanntgeben und für den Verlauf der
Versammlung berücksichtigen, auch wenn
sie aufgrund der virtuellen Art der
Versammlung (die ohne physische Präsenz
der Aktionäre und ihrer Bevollmächtigten
stattfindet) dort nicht noch einmal
gestellt werden können. Entscheidend für
die Fristeinhaltung ist der Eingang des
Gegenantrags bei der Gesellschaft. Nach
diesem Termin eingehende Gegenanträge
können in der Hauptversammlung nicht mehr
berücksichtigt werden.

Für den Vorschlag eines Aktionärs zur
Wahl von Aufsichtsratsmitgliedern oder
von Abschlussprüfern gelten die
vorstehenden Absätze einschließlich
der Angaben zur Adressierung
sinngemäß mit der Maßgabe, dass

(MORE TO FOLLOW) Dow Jones Newswires

April 07, 2020 09:05 ET ( 13:05 GMT)

DJ DGAP-HV: AlzChem Group AG: Bekanntmachung der -8-


der Vorstand den Wahlvorschlag auch dann
nicht zugänglich machen muss, wenn der
Vorschlag nicht den Namen, ausgeübten
Beruf und Wohnort des Vorgeschlagenen
sowie seine Mitgliedschaft in anderen
gesetzlich zu bildenden Aufsichtsräten
und vergleichbaren in- und ausländischen
Kontrollgremien von
Wirtschaftsunternehmen angibt (§ 127
AktG).
c) _Fragemöglichkeit gemäß § 131 Abs. 1
AktG i.V.m. Art. 2 § 1 Abs. 2 PandemieG_

In einer Hauptversammlung, die gem. Art.
2 § 1 Abs. 2 PandemieG ohne physische
Präsenz der Aktionäre und ihrer
Bevollmächtigten stattfindet, können die
angemeldeten Aktionäre bzw. ihre
Bevollmächtigten Fragen über
Angelegenheiten der Gesellschaft an die
Verwaltung stellen, soweit deren
Beantwortung zur sachgemäßen
Erledigung des Gegenstands der
Tagesordnung erforderlich ist. Um eine
Beantwortung der Fragen unter den
erschwerten Bedingungen der
COVID-19-Pandemie sicherzustellen, sind
die Fragen in Übereinstimmung mit
Art. 2 § 1 Abs. 2 S. 2 PandemieG bis
spätestens zwei Tage vor der
Hauptversammlung in deutscher Sprache
über den passwortgeschützten
Internetservice unter

www.alzchem.com/de/hv

bei der Gesellschaft einzureichen.

Die Fragemöglichkeit erstreckt sich auch
auf die rechtlichen und geschäftlichen
Beziehungen der Gesellschaft zu
verbundenen Unternehmen. Da der hiermit
einberufenen Hauptversammlung u.a. der
Konzernabschluss und Konzernlagebericht
vorgelegt werden, erstreckt sich die
Fragemöglichkeit auch auf die Lage des
Konzerns und der in den Konzernabschluss
einbezogenen Unternehmen.

Unter bestimmten Umständen darf der
Vorstand die Auskunft verweigern. Das
gilt insbesondere insoweit, als die
Erteilung der Auskunft nach vernünftiger
kaufmännischer Beurteilung geeignet ist,
der Gesellschaft oder einem verbundenen
Unternehmen einen nicht unerheblichen
Nachteil zuzufügen oder soweit sich der
Vorstand durch die Erteilung der Auskunft
strafbar machen würde.

Davon abgesehen wird der Vorstand
gemäß Art. 2 § 1 Abs. 2 PandemieG
nach pflichtgemäßem, freiem Ermessen
entscheiden, welche Fragen er wie
beantwortet. Etwaige Antworten werden
entweder in der Fragenbeantwortung
während der Hauptversammlung gegeben oder
vorab auf der Website der Gesellschaft
unter

www.alzchem.com/de/hv

veröffentlicht.

Weitere Einzelheiten zur Fragemöglichkeit
der Aktionäre in der diesjährigen
Hauptversammlung finden sich oben unter
2.d).

Erläuterungen zu den vorstehenden Rechten der
Aktionäre nach den §§ 122 Abs. 2, 126 Abs. 1,
127, 137 und 131 Abs. 1 AktG, ggf. i.V.m. Art. 2
§ 1 Abs. 2 PandemieG, sind auch im Internet
unter

www.alzchem.com/de/hv

abrufbar.
6. *Informationen nach § 124a AktG; Internetseite
der Gesellschaft*

Diese Einberufung, die der Hauptversammlung
vorzulegenden Unterlagen und die weiteren in §
124a AktG genannten Informationen sind im
Internet unter

www.alzchem.com/de/hv

zugänglich.
7. *Informationen zum Datenschutz für Aktionäre*

Die AlzChem Group AG verarbeitet
personenbezogene Daten (d.h. Name und Vorname,
Anschrift, E-Mail-Adresse, Aktienanzahl,
Aktiengattung, Besitzart der Aktien und Nummer
der Eintrittskarte, gegebenenfalls Name, Vorname
und Anschrift des vom jeweiligen Aktionär
benannten Aktionärsvertreters) auf Grundlage der
geltenden Datenschutzgesetze, um den Aktionären
und ggf. Aktionärsvertretern die Ausübung ihrer
Rechte im Rahmen der Hauptversammlung zu
ermöglichen. Soweit diese personenbezogenen
Daten nicht von den Aktionären selbst im Rahmen
der Anmeldung zur Hauptversammlung angegeben
wurden, übermittelt die depotführende Bank sie
an die Gesellschaft.

Die Verarbeitung der personenbezogenen Daten der
Aktionäre ist für die Ausübung ihrer Rechte in
der Hauptversammlung, z.B. zum Versand der
Eintrittskarten, zur Bearbeitung von
Gegenanträgen, zur Erstellung des
Teilnehmerverzeichnisses oder zur Ermittlung der
Abstimmungsergebnisse, zwingend erforderlich.
Für die Verarbeitung ist die AlzChem Group AG,
die Sie unter der unten angegebenen Adresse per
Post, Telefax oder E-Mail erreichen können, die
verantwortliche Stelle. Rechtsgrundlage für die
Verarbeitung der personenbezogenen Daten ist
Art. 6 Abs. 1 lit. c) DSGVO i.V.m. §§ 118 ff.
AktG (in der jeweils geltenden Fassung).

Die Dienstleister, die von der AlzChem Group AG
zum Zwecke der Durchführung der Hauptversammlung
beauftragt werden, erhalten von der AlzChem
Group AG nur solche personenbezogenen Daten, die
für die Ausführung der beauftragten
Dienstleistung erforderlich sind. Sie
verarbeiten die Daten ausschließlich nach
Weisung der AlzChem Group AG im Rahmen einer
schriftlich vereinbarten
Auftragsdatenvereinbarung. Im Übrigen
können personenbezogene Daten Aktionären,
Aktionärsvertretern und Dritten zur Verfügung
gestellt werden, indem sie zum Beispiel in das
aufgrund gesetzlicher Vorschriften zu
erstellende und unter den Voraussetzungen des §
129 Abs. 4 AktG einzusehende
Teilnehmerverzeichnis aufgenommen werden.

Die AlzChem Group AG speichert die
personenbezogenen Daten nur so lange, wie dies
für die vorgenannten Zwecke erforderlich bzw.
vom Gesetz zwingend vorgeschrieben ist. Für die
im Zusammenhang mit Hauptversammlungen erfassten
Daten beträgt die Speicherdauer regelmäßig
bis zu drei Jahre.

Die Aktionäre haben ein jederzeitiges
Auskunfts-, Berichtigungs-, Einschränkungs-,
Widerspruchs- und Löschungsrecht bezüglich der
Verarbeitung ihrer personenbezogenen Daten.
Diese Rechte können sie gegenüber der AlzChem
Group AG unentgeltlich über die folgenden
Kontaktdaten geltend machen:

_AlzChem Group AG_
_Datenschutzbeauftragter Heiner Nittnaus_
_Dr.-Albert-Frank-Straße 32_
_83308 Trostberg_
_Deutschland_
_Fax: +49 (0) 8621 8650-2612_
_E-Mail: datenschutz@alzchem.com_

Zudem steht den Aktionären ein Beschwerderecht
bei den Datenschutz-Aufsichtsbehörden nach Art.
77 DSGVO zu. Sie erreichen unseren
Datenschutzbeauftragten ebenfalls unter den
zuvor angegebenen Kontaktdaten.

Informationen zur Verarbeitung Ihrer
personenbezogenen Daten im Zusammenhang mit der
Hauptversammlung finden Sie auch unter

www.alzchem.com/de/hv

Gerne senden wir Ihnen diese auch per Post zu.

Trostberg, im April 2020

*AlzChem Group AG*

_Der Vorstand_

*Markus Zöllner*

Selbständiger Unternehmer,
Geschäftsführer der four two na GmbH

*Persönliche Daten*

Geburtsdatum 1968
Wohnort Bichl
Nationalität Deutsch
Erstbestellung 2017
Bestellt bis 2020

*Ausbildung*

2000 MBA (WHU-Kellogg)
1993 Abschluss Studium Wirtschaftsingenieur
(FH), Rosenheim

*Beruflicher Werdegang*

Seit 2017 Vorsitzender des Aufsichtsrats der
AlzChem Group AG
Seit 2004 Geschäftsführer four two na GmbH
2005 - 2007 Vorstandsmitglied Arques Industries
AG
2003 - 2005 Geschäftsführer, CFO Versatel
Deutschland GmbH
2002 - 2003 Geschäftsführer Tesion
Telekommunikation GmbH
2000 - 2002 Vice President Procurement Completel
NV Paris
1996 - 2000 Manager Network Procurement VIAG
Interkom GmbH
1994 - 1996 Projektingenieur Mannesmann
Mobilfunk GmbH

*Mitgliedschaft in weiteren gesetzlich zu bildenden Aufsichtsräten*

- Vorsitzender des Aufsichtsrats der AlzChem
Trostberg GmbH

*Mitgliedschaft in vergleichbaren in- und ausländischen
Kontrollgremien*

- Vorsitzender des Verwaltungsrats der Anttila
Oy

*Relevante Kenntnisse, Fähigkeiten und Erfahrungen*

Aufgrund seiner langjährigen exekutiven Tätigkeit in diversen
Beteiligungsunternehmen, u.a. als ehemaliger Vorstand eines
börsennotieren MDAX Unternehmens, verfügt Herr Zöllner über eine
breit gefächerte operative Erfahrung in Unternehmen verschiedenster
Branchen. Er verfügt ferner über eine umfangreiche Gremienerfahrung
aus seiner Tätigkeit als Aufsichtsratsvorsitzender in verschiedenen
Unternehmen. Herr Zöllner kann eine umfassende Expertise in den
Bereichen der Unternehmensführung, Strategieentwicklung, M&A und
Restrukturierung in einer breiten Palette von Industriebereichen
vorweisen.

*Prof. Dr. Martina Heigl-Murauer*

Professorin Accounting und Tax, Technische Hochschule Deggendorf;
Steuerberaterin, Ecovis BLB Steuerberatungsgesellschaft

*Persönliche Daten*

Geburtsdatum 1967
Wohnort Metten
Nationalität Deutsch
Erstbestellung 2017
Bestellt bis 2020

*Ausbildung*

2009 Promotion in internationalem Steuerrecht,
Bratislava, Slowakei
1994 Abschluss Studium der
Betriebswirtschaftslehre, Rosenheim

*Beruflicher Werdegang*

Seit 2017 Mitglied des Aufsichtsrats der
AlzChem Group AG
Seit 2015 Steuerberaterin bei Ecovis BLB
Steuerberatungsgesellschaft
Seit 2013 Vorsitzende des Senats der
Fachhochschule Deggendorf

(MORE TO FOLLOW) Dow Jones Newswires

April 07, 2020 09:05 ET ( 13:05 GMT)


2009 - 2012 Professorin an der Fachhochschule
Deggendorf
1994 Steuerberater- und
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Dr.
Kittl & Partner

*Mitgliedschaft in weiteren gesetzlich zu bildenden Aufsichtsräten*

- Mitglied des Aufsichtsrats der AlzChem
Trostberg GmbH

*Mitgliedschaft in vergleichbaren in- und ausländischen
Kontrollgremien*

- Keine

*Relevante Kenntnisse, Fähigkeiten und Erfahrungen*

Frau Prof. Dr. Heigl-Murauer verfügt über ausgewiesene Kenntnisse
der nationalen Rechnungslegung (HGB), der IFR-Standards sowie des
deutschen Steuerrechts. Sie weist eine 18-jährige Berufserfahrung
im nationalen und internationalen Unternehmensumfeld als
selbständige Steuerberaterin auf. Ihr fundiertes Wissen in diesen
Aufgabengebieten bringt sie seit 2010 als Professorin in die
Hochschullehre ein.

*Dr. Caspar Frhr. von Schnurbein*

Rechtsanwalt und Syndikusrechtsanwalt;
General Counsel LIVIA Corporate Development SE

*Persönliche Daten*

Geburtsdatum 1973
Wohnort Ettelsried
Nationalität Deutsch
Erstbestellung 2017
Bestellt bis 2020

*Ausbildung*

2004 Promotion im Aktienrecht
2002 Abschluss Jurastudium (2. Staatsexamen),
zuvor Studium in Würzburg, Coimbra
(Portugal) und München

*Beruflicher Werdegang*

Seit 2017 Mitglied des Aufsichtsrats der
AlzChem Group AG
Seit 2013 General Counsel der LIVIA Corporate
Development SE
2010 - 2012 General Counsel M&A des Private
Equity Fonds bluO, Luxemburg
2003 - 2010 Gesellschaftsrechts- und M&A-Anwalt,
München

*Mitgliedschaft in weiteren gesetzlich zu bildenden Aufsichtsräten*

- Vorsitzender des Aufsichtsrats der LIVIA
Emerging Markets AG
- Vorsitzender des Aufsichtsrats der LIVIA
Organic Industries AG
- Mitglied des Aufsichtsrats der AlzChem
Trostberg GmbH

*Mitgliedschaft in vergleichbaren in- und ausländischen
Kontrollgremien*

- Keine

*Relevante Kenntnisse, Fähigkeiten und Erfahrungen*

Herr Dr. v. Schnurbein ist seit über 15 Jahren als Rechtsanwalt und
Syndikusrechtsanwalt im internationalen Umfeld tätig. Er verfügt
über breite Expertise im Gesellschaftsrecht und bei
M&A-Transaktionen. Als langjähriger Leiter der Rechtsabteilung
einer internationalen Holding ist Herr Dr. v. Schnurbein mit den
juristischen Aufgabenstellungen von Wirtschaftsunternehmen in
besonderer Weise vertraut.

*Steve Röper*

Selbständiger Rechtsanwalt

*Persönliche Daten*

Geburtsdatum 1976
Wohnort München
Nationalität Deutsch
Erstbestellung 2017
Bestellt bis 2020

*Ausbildung*

2004 Abschluss Jurastudium (2. Staatsexamen),
zuvor Studium in Rostock und München

*Beruflicher Werdegang*

Seit 2017 Mitglied des Aufsichtsrats der
AlzChem Group AG
Seit 2013 Selbständiger Rechtsanwalt in
München
2009 - 2013 Justitiar des Private Equity Fonds
bluO, Luxemburg
2007 - 2009 Senior-Syndikusanwalt, KraussMaffei
Gruppe, München
2004 - 2007 Rechtsanwalt, HEUSSEN
Rechtsanwaltsgesellschaft mbH,
München

*Mitgliedschaft in weiteren gesetzlich zu bildenden Aufsichtsräten*

- Mitglied des Aufsichtsrats der AlzChem
Trostberg GmbH

*Mitgliedschaft in vergleichbaren in- und ausländischen
Kontrollgremien*

- Mitglieder des Verwaltungsrats der Anttila Oy

*Relevante Kenntnisse, Fähigkeiten und Erfahrungen*

Herr Röper verfügt auf Grund seiner Tätigkeit als Rechtsanwalt in
verschiedenen Positionen über langjährige praktische Erfahrungen
bei der Strukturierung und Umsetzung internationaler Projekte. Der
Fokus seiner anwaltlichen Beratung lag und liegt dabei in den
Bereichen M&A und allgemeines Unternehmensrecht.

2020-04-07 Die DGAP Distributionsservices umfassen gesetzliche
Meldepflichten, Corporate News/Finanznachrichten und Pressemitteilungen.
Medienarchiv unter http://www.dgap.de
Sprache: Deutsch
Unternehmen: AlzChem Group AG
Dr.-Albert-Frank-Str. 32
83308 Trostberg
Deutschland
Telefon: +49 8621 862888
Fax: +49 8621 502888
E-Mail: ir@alzchem.com
Internet: https://www.alzchem.com/de/investor-relations
ISIN: DE000A2YNT30
WKN: A2YNT3
Börsen: Auslandsbörse(n) Regulierter Markt in Frankfurt (Prime
Standard), Freiverkehr in Stuttgart

Ende der Mitteilung DGAP News-Service

1017473 2020-04-07



(END) Dow Jones Newswires

April 07, 2020 09:05 ET ( 13:05 GMT)
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