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DGAP-News: Classic Minerals Limited: Zunahme der Ressourcenunzen auf Lady Ada um 71% - Weitere Expansion des Goldprojekts Forrestania im Einklang mit den jüngsten Bohrungen der Classic Minerals (deutsch)

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Classic Minerals Limited: Zunahme der Ressourcenunzen auf Lady Ada um 71% - Weitere Expansion des Goldprojekts Forrestania im Einklang mit den jüngsten Bohrungen der Classic Minerals

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DGAP-News: Classic Minerals Limited / Schlagwort(e): Bohrergebnis/Research
Update
Classic Minerals Limited: Zunahme der Ressourcenunzen auf Lady Ada um 71% -
Weitere Expansion des Goldprojekts Forrestania im Einklang mit den jüngsten
Bohrungen der Classic Minerals

21.01.2020 / 08:39
Für den Inhalt der Mitteilung ist der Emittent / Herausgeber verantwortlich.



Classic Minerals Limited (Classic oder das Unternehmen) (ASX-Cod: CLZ) gibt
bekannt, dass eine kürzlich erfolgte Aktualisierung der
Mineralressourcenschätzung auf Lady Ada im Goldprojekt Forrestania (FGP) in
Western Australia eine Erhöhung der enthaltenen Unzen Gold um 71 % erzielt
hat. Die Lagerstätte Lady Ada umfasst 1,35 Millionen Tonnen mit einem Gehalt
von 1,38 g/t Gold für 59.700 Unzen.


Die wichtigsten Punkte:

- Die aktualisierte Mineralressourcenschätzung für Lady Ada hat die
Ressource auf 1,35 Millionen Tonnen mit einem Gehalt von 1,38 g/t Gold für
59.700 enthaltene Unzen erweitert.

- Die neue Schätzung berücksichtigt alle zusätzlichen Bohrungen, die Classic
in den letzten zwei Jahren auf der Lagerstätte niedergebracht hat.

- Erweiterung der gesamten Mineralressource des Goldprojekts Forrestania
(FGP) (zu 80 % im Besitz des Unternehmens) auf 7,27 Millionen Tonnen mit
einem Gehalt von 1,33 g/t Gold für 311.050 Unzen, einschließlich der
verbleibenden angezeigten und geschlussfolgerten Mineralressourcen in der
höhergradigen Lagerstätte Lady Ada.

- Die beiden Lagerstätten, Lady Ada und Lady Magdalene, können im
Tagebauverfahren abgebaut werden, wobei der frühere Abbau auf Lady Ada
95.865 Tonnen mit 8,81 g/t Gold für 27.146 Unzen aus abgegrenzten
höhergradigen Erzfällen in querschlägigen Scherzonen lieferte.

- Neueste technische Arbeiten von Classic und die aktualisierte
Mineralressourcenschätzung für Lady Ada und Lady Magdalene weisen auf die
Möglichkeit hin, dass höhergradige Erzfälle mittels detaillierterer
Infill-Bohrprogramme und Bohrprogramme zur Ressourcenabgrenzung
identifiziert werden können.

- Das Unternehmen überprüft die neuen technischen Daten und die
aktualisierte Mineralressourcenschätzung und schlägt eine aktualisierte
Scoping-Studie für das kombinierte FGP vor.

- Die Lagerstätten haben hohe Goldausbringungsraten gezeigt mittels
Gravitationsverfahren an nur durch Zerkleinerung aufschließbarem Golderz und
sie enthalten keine schwer aufschließbaren Erzarten.

- Bestehende Mineralressourcen eignen sich potenziell für den
konventionellen Tagebau.

- Minimierung der Kapitalkosten durch den Abschluss von
Joint-Venture-Bergbau- und Aufbereitungsverträgen mit professionellen
Bergbauunternehmen.

- Das Goldprojekt Forrestania befindet sich in einer der bekanntesten
Regionen Australiens für den Abbau von Lithium, Nickel und Gold.

- Wertsteigerung durch frühzeitige Produktionsmöglichkeiten.


Abbildungen, Tabellen und Anhänge in dieser Meldung können Sie in der
originalen englischen Pressemitteilung ansehen.


Classic besitzt 80 % der Goldabbaurechte für das FGP, das auch eine nicht
abgebaute Restressource von 5.922.700 Tonnen mit einem Goldgehalt von 1,32
g/t für 251.350 Unzen in der Lagerstätte Lady Magdalene umfasst, die
ungefähr 1 km nördlich von Lady Ada liegt und in den gleichen geologischen
Gesteinsabfolgen beherbergt ist.

Mit der jüngsten Aktualisierung der Mineralressource Lady Magdalene umfasst
das FGP jetzt aktuelle Ressourcen von 7,27 Mio. Tonnen mit einem Goldgehalt
von 1,33 g/t für 311.050 Unzen Gold. Die Ressourcen befinden sich unter
einer bestehenden Tagebaugrube auf Lady Ada und den nicht abgebauten
oberflächennahen Lagerstätten auf Lady Magdalene.

Das Projekt bietet eine Gelegenheit für den kurzfristigen Abbau und die
Produktion. Die aktuellen Mineralressourcen werden in Übereinstimmung mit
dem JORC-Code (2012) angegeben und mit einem niedrigeren Cut-off-Gehalt von
0,5 g/t Gold geschätzt.

Wenn ein höherer Cut-Off angewendet wird (1 g/t Gold), ist es möglich,
höhergradige Erztaschen innerhalb der Mineralressource abzugrenzen,
insbesondere auf Lady Ada, die zuvor mit einem durchschnittlichen Goldgehalt
von 8,8 g/t abgebaut wurde. Classic konzentriert sich weiterhin auf die
Abgrenzung dieser höhergradigen Zonen in beiden Lagerstätten, um
möglicherweise einen frühzeitigen Cashflow zu generieren und die mit
Bergbau, Transport und Lohnaufbereitung verbundenen Kosten zu decken.

Bei einem Block-Cut-off-Gehalt von 1 g/t Gold beherbergt Lady Ada laut
Schätzung eine kombinierte angezeigte und geschlussfolgerte Ressource von
590.750 Tonnen mit einem Gehalt von 2,17 g/t Gold für 41.200 Unzen und bei
einem Block-Cut-off-Gehalt von 2 g/t umfasst die Ressourcenschätzung für
Lady Ada 218.300 Tonnen mit einem Gehalt von 3,56 g/t für 24.950 Unzen.

Mit zunehmenden Entwicklungsarbeiten und der erforderlichen Einbeziehung
namhafter Berater von Drittanbietern wird Classic sein Team mit Personal
verstärken, das Erfahrungen aus dem Goldbergbau besitzt, um zu
gewährleisten, dass das Unternehmen seinen Aktionären einen Mehrwert aus dem
FGP bietet.

Als Teil des Due Diligence-Verfahrens wird Classic Berater beauftragen, eine
Überprüfung der aktualisierten Mineralressourcen und der zugehörigen
technischen Daten vorzunehmen, um eine aktualisierte Scoping-Studie am FGP
durchzuführen. Classic ist zuversichtlich, dass die Pläne für ein Joint
Venture zum Abbau und zur Aufbereitung von Erz in der ersten Hälfte des
Jahres 2020 abgeschlossen sein werden.

Das Goldprojekt Forrestania (FGP):

Die FGP-Liegenschaften umfassen Bereiche des südlichen Teils des an
Goldvorkommen reichen Archaean Southern Cross - Forrestania Greenstone Belt.
Der Greenstone Belt (Grünsteingürtel) streicht nach Norden bis Nordwesten
und hat eine Streichlänge von über 300 Kilometern von Carterton im Norden
bis Hatters Hill im Süden.

Abbildung 1 in der originalen englischen Pressemitteilung zeigt: Karte des
FGP

Das FGP umfasst zurzeit zwei große Lagerstätten, die sich etwa 120 km
südlich von Southern Cross, WA und 17 km südwestlich der historischen Mine
Bounty befinden (abgebaute/aktuelle Ressourcen von +2,0 Mio. Unzen Gold).
Das Gebiet ist über historische Transportstraßen erreichbar, die von der gut
unterhaltenen nicht asphaltierten Forrestania-Southern Cross Road abzweigen.

Die Lagerstätten des FGP-Gebiets kommen am nördlichen Ende des Forrestania
Greenstone Belt, der der südliche Ausläufer des von Norden nach Süden
streichenden Southern Cross Greenstone Belt ist. Dies ist ein 40 km breiter
suprakrustaler Gürtel, der von archäischen Granitoid-/Gneisgesteinen
begrenzt wird und in den weniger deformierte Granit-/Pegmatit-Komplexe
eingedrungen sind. Diesen Gürtel kreuzen in östliche Richtung streichende
proterozoische doleritähnliche Intrusionsgänge.

In den vergangenen Jahren wurden im gesamten Bezirk Forrestania Arbeiten von
einer Reihe von Unternehmen durchgeführt, anfänglich für Nickellagerstätten
und später für Lithiumlagerstätten. Die Entdeckung der Bounty-Lagerstätten
durch Aztec Mining im Jahr 1986 unterstrich die Goldhöffigkeit und das
Potenzial des Forrestania Greenstone Belt, und seitdem wurden viele
Lagerstätten identifiziert.

Die FGP-Lagerstätten (früher bekannt als Blue Haze und Red Haze) wurden
mittels der von Aztec Mining auf höffigen Landflächen durchgeführten
Basisexploration entdeckt. Regionale Probenentnahmeprogramme mittels
Schneckenbohrungen identifizierten Anomalien im FGP. Diese RAB-Bohrungen,
die nur bis zur Nenntiefe niedergebracht wurden, hatten nur einen begrenzten
Erfolg. Die Bohrungen bestätigten jedoch die interpretierte Geologie, die
aus regionalen Kartierungsprogrammen, boden- und luftgestützten
Magnetik-Erkundungstraversen Aufklärungsdurchquerungen abgeleitet wurde.

Abbildung 2 in der originalen englischen Pressemitteilung zeigt: FGP und
andere große Lagerstätten

Der Abbau in der Tagebaugrube Lady Ada (ehemals Blue Haze) begann am 5.
Dezember 2002 und endete am 23. Mai 2003. Insgesamt wurden 95.865 Tonnen mit
einem durchschnittlichen Gehalt von 8,81 g/t Au für 27.146 Unzen Gold
abgebaut. Der Abbau wurde mittels konventioneller Tagebautechniken mit einer
Abbauterrassenhöhe von 10 m im Oxidmaterial und einer Abbauterrassenhöhe von
20 m in der Zone mit frischem Gestein durchgeführt. In der letzten Grube
wurde bis in eine Tiefe von ungefähr 60 m unter die Oberfläche abgebaut.

Vor Ort ist die primäre Goldvererzung in einer flach nach Osten einfallenden
Quarz-Dolerit-Einheit beherbergt. Diese Einheit wird im Westen von Basalt
mit hohem MgO-Gehalt und im Osten von ultramafischen Gesteinen mit niedrigem
MgO-Gehalt begrenzt. Die sogenannte höhergradige Sapphire Shear Zone
(Scherzone) streicht von WSW nach ONO bis WSW nach ONO und fällt mit
ungefähr 25 - 35 ein. Sie beherbergt den größten Teil der Goldvererzung auf
Lady Ada in Verbindung mit einer Reihe flacher liegender Scherzonen.

Diese flacher liegenden Scherzonen treten auf Lady Magdalene, etwa 1 km
nördlich von Lady Ada, häufiger auf und produzieren mehrere Erzgänge (Lodes)
innerhalb zahlreicher vererzter Domänen.

Die Goldvererzung ist mit Gangquarz in mäßig bis stark geschieferten Dolerit
vergesellschaftet. Eine weitverbreitete mit der Vererzung in Zusammenhang
stehende Kalk-Silikat-Alteration setzt sich aus Diopsid-Biotit-Quarz
+/-Arsenkies +/-Pyrit zusammen. Die Sapphire Shear Zone besitzt im
Allgemeinen eine vertikale Mächtigkeit von weniger als 3 m; an
Scherungskreuzungen können die Mächtigkeiten der Vererzung jedoch bis zu 20
m (vertikal) betragen.

Laut Interpretation kommt auf Lady Ada eine signifikante deszendente
Goldüberprägung vor, die auf Lady Magdalene vorhanden sein kann oder nicht.

Seit der Entdeckung von Lady Ada und Lady Magdalene wurde von verschiedenen
Inhabern eine Menge wertvoller technischer und geologischer Arbeiten an der
FGP durchgeführt, einschließlich mehrfacher Ressourcenschätzungen und
Wiederholungen von Ressourcenmodellen, da die Kenntnis der Geologie
zugenommen hat.

Wichtige historische Ressourcen- und Vorratsschätzungen wurden durchgeführt,
einschließlich der von Forrestania Gold NL im Jahr 1999; Viceroy im Jahr
2000; Sons of Gwalia im Jahr 2002 und 2003; St Barbara Mines im Jahr 2007.
Diese wurden jetzt durch verschiedene Bohrprogramme ergänzt und ersetzt, die
von Classic im Zeitraum 2017-19 durchgeführt wurden, wodurch die
aktualisierte Mineralressourcenschätzung für Lady Ada und die jüngste
Aktualisierung der Ressource auf Lady Magdalene möglich wurde.

Die aktuelle Mineralressource für das FGP nach Ende der Bergbauaktivitäten,
die Lady Ada und Lady Magdalene umfasst, ist unten tabellarisch aufgeführt,
mit zusätzlichen technischen Details zur aktualisierten Lagerstätte Lady Ada
unten und in der JORC (2012) -Tabelle im Anhang 1 in der originalen
englischen Pressemitteilung.

Tabelle siehe originale englische Pressemitteilung:

Anmerkungen zur Tabelle:

1. Die Mineralressource ist gemäß JORC, Ausgabe 2012, klassifiziert.

2. Der Stichtag für die Mineralressourcenschätzung ist der 21. Januar 2020.

3. Die mineralische Ressource ist in den FGP-Liegenschaften beherbergt.

4. Die Schätzungen werden gerundet, um das derzeitige Vertrauen in diese
Ressourcen widerzuspiegeln.

5. Die Mineralressource wird mit einem Cut-Off-Gehalt von 0,5 g/t Au
angegeben.

6. Die Erschöpfung der Ressource durch den historischen Tagebau wurde in
Betracht gezogen.

Die geplanten zukünftigen Aktivitäten von Classic werden sich auf Lady Ada
und Lady Magdalene konzentrieren. In Bezug auf Lady Ada zeigt eine
Untersuchung der vorwiegend nach Westen einfallenden Bohrlinien ein
südöstliches Abtauchen der höhergradige Erzfälle, und laut Interpretation
bleibt dieses System zurzeit in beiden Lagerstätten in der Tiefe offen.

Die Vererzung auf Lady Ada befindet sich in der sogenannten Sapphire Shear
Zone, die mindestens zwei Zonen mit übereinander angeordneten flach
einfallenden Verwerfungen aufweist. Die Goldgehalte innerhalb der Scherzone
sind variabel (typisch für in Scherzonen beherbergte Systeme) und kommen
üblicherweise in 2 bis 3 m mächtigen Abschnitten vor, wobei die
durchschnittlichen Gehalte häufig zwischen 5 und 15 g/t Gold liegen (siehe
Abbildung 3 für Lage).

Abbildung 3 in der originalen englischen Pressemitteilung zeigt: Ansicht der
historischen Tagebaugrube Lady Ada und des Drahtgittermodells der Vererzung
(Blickrichtung Nord im lokalen Koordinatennetz) für die hochgradige Sapphire
Shear Zone (rosafarbene Domäne), die sich nach Südosten erstreckt. Der
dargestellte Gitterabstand beträgt 50 mRL x 50 mE.

Die Goldvererzung auf Lady Magdalene ist in einer gescherten mafischen
Gesteinsabfolge beherbergt. Die Vererzung ist fast über einen Kilometer lang
und wird bis zu einer Falllänge von 400 m (240 m vertikale Tiefe) abgebohrt.
Sie ist in der Regel über 3 bis 5 m mächtig (wahre Mächtigkeit) mit Gehalten
zwischen 1 und 5 g/t Au (Spitzenwert von 31,1 g/t Gold über 1 m).

In dem Gebiet wurden in der Vergangenheit RAB- und RC-Bohrungen sowie
Kernbohrungen niedergebracht. Ferner führte Forrestania Gold NL
(Tochtergesellschaft der LionOre) von Mitte bis Ende 1999
Haufenlaugungstests und metallurgische Säulenlaugungstests durch. Die
Goldvererzung streicht von Norden nach Süden und ist innerhalb der gleichen
Wattle Rocks Dolerit-Einheit wie Lady Ada beherbergt, unterscheidet sich
jedoch darin, dass sie mehrere, breite, subparallele niedriger-haltige
Scherzonen aufweist.

Die jüngsten Bohrungen von Classic und Ressourcenschätzungen für Lady
Magdalene scheinen darauf hinzudeuten, dass höhergradige Zonen die
Lagerstätte zwar kreuzen, der aktuelle Bohrabstand (ca. 50 m in nördliche
Richtung x 25 m in östliche Richtung) jedoch wahrscheinlich zu groß ist, um
eine durchgehende detaillierte Darstellung dieser Erzfälle zu diesem
Zeitpunkt zu ermöglichen.

Die historische Kernbohrung FWRD011 lieferte einen Abschnitt von 7,0 m mit
9,07 g/t Au (wahre Mächtigkeit), wobei sichtbares Gold weniger als 25 m
unter der natürlichen Oberfläche vorkam und ein Hinweis auf diese
höhergradigen, querschlägigen, gescherten Abschnitte ist, die im Erzsystem
auf Lady Magdalene vorkommen.

Insgesamt weist Lady Magdalene jedoch gelegentlich diskontinuierliche
hochgradige Goldzonen auf und wird daher als niedrig-haltiges Goldsystem mit
großer Tonnage angesehen.

Es besteht Spielraum für eine weitere signifikante Zunahme der
Mineralressourcen auf Lady Magdalene hauptsächlich mittels Bohrungen auf den
einfallenden Ausläufern. Aber die bekannten schmalen, höhergradigen
Abschnitte, die näher an der Oberfläche liegen, sind nur unzureichend
definiert.

Dies könnte etwas verbessert werden mittels eines umfangreichen Programms
von Infill-RC-Bohrungen zur Ressourcenabgrenzung sowie mit ausgewählten
Kernbohrungen, um die Orientierung der Goldvererzung in diesen
interpretierten höhergradigen Zonen besser zu verstehen.

In Übereinstimmung mit den Vorschriften der ASX-Kotierungsregeln bieten die
folgenden Informationen weitere technische Details der aktualisierten
Mineralressource Lady Ada, wie in dieser Pressemitteilung besprochen:

Geologie und geologische Interpretation

Regionale Geologie

Die Lagerstätten Wattle Rocks kommen am nördlichen Ende des Forrestania
Greenstone Belt vor. Das ist der südliche Ausläufer des von Norden nach
Süden streichenden Southern Cross Greenstone Belt, eines 300 km langen, 40
km breiten suprakrustalen Gürtels, der von archäischen
Granitoid-/Gneisgesteinen begrenzt wird und in den weniger deformierte
Granit-/Pegmatit-Komplexe eingedrungen sind. Diesen Gürtel kreuzen in
östliche Richtung streichende proterozoische doleritähnliche
Intrusionsgänge.

Der Forrestania Greenstone Belt umfasst eine mächtige Anhäufung vulkanischer
Gesteine, die von psammitischen/pelitischen Schiefern überlagert wird und
eine große, regionale nach Norden abtauchende Synklinalstruktur bildet. Die
Lagerstätten Wattle Rocks befinden sich am nordwestlichen Schenkel dieser
Synklinale von regionaler Größe und ähneln anderen
lateritischen/deszendenten Goldlagerstätten mit mittlerer Tonnage, die am
westlichen Rand des Grünsteingürtels nach WNW bis NO streichen und flach
nach Osten oder Südosten einfallen.

Geologie des Prospektionsgebietes

Die geologische Interpretation weist darauf hin, dass die allgemeine
Stratigrafie Metasedimente, BIFs und Kieselschiefer im Osten der
Liegenschaft umfasst, die im Westen eine ältere Abfolge metamorphosierter
komatiitischer Basalte und Basalte mit hohem Magnesiumgehalt überlagert.
Schwarzschiefer/Pelite treten in der gesamten Stratigrafie als kleine,
eingebettete Einheiten auf, die sanft nach Osten einfallen (10-35 ) und von
Norden nach Süden streichen und im äußersten Norden der Liegenschaft in eine
nordnordwestliche Richtung umbiegen.

Eine archäische Quarz-Dolerit-Einheit (informell "Wattle Rocks Dolerite")
befindet sich entlang eines Kontakts zwischen Basalt mit hohen MgO-Gehalten
im Westen und Ultramafiten mit niedrigen MgO-Gehalten im Osten des Westteils
der Liegenschaft. Die Quarz-Dolerit-Einheit ist das Wirtsgestein der
Vererzung Lady Ada und Lady Magdalene. Stark magnetische proterozoische
Dolerit-Intrusionsgänge queren die Stratigrafie in Ost-West-Richtung und
verzweigen sich nach ONO, wobei sie den mittels Aeromagnetik interpretierten
Richtungen der Verwerfungen folgen.

Eine Anzahl schmaler Scherzonen liegt subparallel zum flach einfallenden
Metasediment-/Mafit-Kontakt innerhalb der Wirtsstratigraphie und werden als
wichtige Stellen und Zufuhrkanäle für die beobachtete Goldvererzung
interpretiert. Die Sapphire Shear Zone streicht ungefähr von WSW nach ONO,
wobei sie mit etwa 25 nach Südosten einfällt und scheinbar alle Lithologien
kreuzt.

Diese Scherzone und die damit in Zusammenhang stehenden Scherzonen
beherbergen den Großteil der Goldvererzung auf Lady Ada. Es ist bekannt,
dass ähnliche flach einfallende Scherzonen das Gebiet von Lady Magdalene
durchqueren. Die Vererzung von Lady Ada und Lady Magdalene wird von ungefähr
8-12 m Flugsand und einem goldarmen Verwitterungsprofil von saprolitischen
Tonen überlagert.

Tektonisch ist das Gebiet recht komplex und befindet sich in der Nähe des
Schnittpunkts mehrerer größerer Störungszonen und Flexuren in der regionalen
Stratigrafie in diesem Teil des Forrestania Greenstone Belt. Im gesamten
Gebiet sind zahlreiche Scherzonen zu beobachten, insbesondere bei
Veränderungen der Gesteinsstratigrafie, bei denen rheologische Unterschiede
bestehen.

In der Quarz-Dolerit-Einheit sind schmale, gestapelte, flach einfallende
Scherzonen zu erkennen, die möglicherweise darauf zurückzuführen sind, dass
die jüngere Sedimentabfolge von Ost nach West über das mafische Paket
geschoben wurde. Ein ähnliches Modell wird für Van Uden (10 km nördlich)
vorhergesagt, wo sich vererzte Quarzgänge anscheinend durch die
Wirtsgesteine (eisenhaltige Metasedimente) hindurch "schieben".

Probennahme- und Probenaufteilungstechniken

Alle für die Analyse bestimmten RC-Bohrproben wurden mit einem RC-Hammer
generiert. Bei frühen Bohrungen ist jedoch nicht bekannt, ob es sich um ein
Face-Sampling oder einen herkömmlichen Hammer handelte. Es wird angenommen,
dass die Proben einen Zyklon am Bohrgerät und einen Riffelteiler durchlaufen
haben, um eine Probe für die Analyse bereitzustellen. Aus der Mehrzahl der
RC-Bohrungen wurden Sammelproben über eine Länge von 1 m entnommen.

Die Ausbringungsraten der historischen Bohrungen wurden nicht aufgezeichnet.
Eine Sichtprüfung der Kunststoff-PVC-Probenbeutel im Gelände zeigt jedoch,
dass die Ausbringungsraten wahrscheinlich gut waren. Die Ausbringungsraten
der jüngsten RC-Bohrprogramme waren ausgezeichnet, da ein zusätzlicher
Booster verwendet wurde, um die Proben trocken zu halten.

Die halbierten Kernbohrproben in verschiedenen Längen von bis zu einem Meter
(bestimmt durch die Geologie) wurden von Normandy, Forrestania Gold NL und
Classic Minerals verwendet. Die Bohrkerne der Kernbohrungen mit
HQ-Durchmesser wurden in Meterabständen für die Analyse und zugehörige
Bestimmung der spezifische Dichte sowie für metallurgische Testarbeiten
beprobt. Alle Bohrkerne wurden nach der Kernmarkierung und vor der
Probenahme digital fotografiert.

Neuere Kernbohrungen von Classic hatten einen NQ-Bohrkerndurchmesser.

Bei allen Mineralressourcenschätzungen wurden zusammengesetzte
Ein-Meter-Bohrlochprobenpunkte (mit entsprechenden Top Cuts) verwendet.

Bohrtechniken

Die Lagerstätte wurde mit einer Kombination aus RAB- und RC-Bohrungen sowie
Kernbohrungen abgebohrt. Alle RC-Bohrproben für die Analyse wurden mit einem
RC-Hammer generiert. Bei frühen Bohrungen ist jedoch nicht bekannt, ob es
sich um ein Face-Sampling oder einen herkömmlichen Hammer handelte. Es wird
angenommen, dass die Proben einen Zyklon am Bohrgerät und einen Riffelteiler
durchlaufen haben, um eine Probe für die Analyse bereitzustellen. Aus der
Mehrzahl der RC-Bohrungen wurden Sammelproben über eine Länge von 1 m
entnommen. Die Ausbringungsrate der neueren RC-Bohrprogramme wurde als
"ausgezeichnet" berichtet, da ein zusätzlicher Booster verwendet wurde, um
die Proben trocken zu halten.

Die Kernbohrungen wurden mit HQ- und NQ-Kerngewinnungsverfahren
durchgeführt.

Zusammenstellung der Analysedaten

Die Untersuchung der Probenlängen aus den entsprechenden Bohrungen zeigte,
dass in den untersuchten Zonen die Probenahme fast ausschließlich in
Abständen von einem Meter durchgeführt wurde. Basierend darauf wurden im
Abstand von einem Meter Sammelproben ausgewählt und deskriptive Statistiken
berechnet. Dies zeigte, dass Ein-Meter-Sammelproben Datensätze mit relativ
geringer Streuung generierten, was darauf hindeutete, dass die Verwendung
größerer Sammelproben zum "Glätten" der Daten nicht erforderlich war.

Aus den Proben wurden Sammelproben erstellt, falls sie in den entsprechenden
Bereich des interpretierten Drahtgittermodells der vererzten Domäne fielen.
Sammelproben wurden für die Schätzung akzeptiert, wenn sie 75 % der
Ziellänge oder 0,75 Meter überschritten. Bei der Überprüfung der Anzahl der
"kurzen" Sammelproben für die Lagerstätte Lady Ada wurden insgesamt 229
Sammelproben identifiziert, die unter dem Grenzwert von 75 % (ca. 8 %)
lagen. Diese kurzen Sammelproben wurden statistisch mit den akzeptierten
Sammelproben für die entsprechenden Domänen verglichen, ohne dass eine
Verzerrung beobachtet wurde.

Festlegung der Domänen

Die Ressourceninterpretation für Lady Ada wurde in Surpac mittels einer
abschnittsweisen Vorgehensweise durchgeführt. Dabei wurden in regelmäßigen
Abständen Strings entsprechend dem Bohrabstand über die Lagerstätte
generiert und zu gültigen dreidimensionalen Drahtgittern zusammengefügt. Die
Strings wurden unter Verwendung eines nominalen Cut-off-Gehalts von 0,5 g/t
Au erzeugt. In einigen Bereichen wurden niedrigere Gehalte berücksichtigt,
wenn dies die allgemeine Kontinuität der interpretierten Vererzung
anerkannte.

Abbildung 4 in der originalen englischen Pressemitteilung zeigt:
Längsschnittansicht der Drahtgittermodelle der Vererzung auf Lady Ada
(Blickrichtung nach Westen im lokalen Koordinatennetz) - der gezeigte
Gitterabstand beträgt 100 mN x 100 mRL. Die höhergradige Sapphire Shear Zone
ist tief rosa dargestellt.

Die 8 definierten Domänen wurden in Übereinstimmung mit den einzelnen
Drahtgitterobjekten zugewiesen, die mittels der Interpretation generiert
wurden. Da jedes dieser Objekte ein eigenständiger Körper war, war es
sinnvoll, sie während des gesamten Schätzprozesses getrennt zu behandeln.

Die in Domänen unterteilten Drahtgittermodelle wurden dann verwendet, um die
einzelnen Probendaten in der Datenbank zu kennzeichnen, wobei die jeweilige
Domänen-Nummer in eine Abschnittstabelle eingetragen wurde. Diese markierten
Daten wurden dann in Abständen von einem Meter im Bohrloch mit einer
akzeptablen Mindestintervalllänge von 0,75 m zusammengesetzt. Anschließend
wurden individuelle Domänenstatistiken für Lady Ada erstellt und wenn
notwendig Top-Cuts vorgenommen.


Abbildung 5 in der originalen englischen Pressemitteilung zeigt:
3D-Schrägansicht der Drahtgittermodelle der Vererzung auf Lady Ada (mit
Blickrichtung nach Nordnordwest im lokalen Koordinatennetz) - der gezeigte
Gitterabstand beträgt 100 mN x 100 mE x 100 mRL - ein deutliches Einfallen
mit 25 bis 35 nach Südosten im lokalen Koordinatennetz.

Materialarten und Rohdichte

Die im Rahmen der Ressourcenschätzung auf Lady Ada angewendeten Dichten
wurden basierend auf berichteten historischen Werten zugewiesen. Sie sind
durch eine Reihe von Verwitterungsflächen begrenzt, die die Topografie, die
verfrachtete Alluvialüberdeckung, Saprolit, Saprock und frisches Material
repräsentieren.

Ressourcenklassifizierung

Die Überprüfung der Bohrlochdatenbank identifizierte eine Reihe von
Problembereichen. Diese waren zwar nicht unbedingt so signifikant, dass sie
den Ausschluss der Daten insgesamt rechtfertigten, so haben sie jedoch
Auswirkungen auf die Zuweisung des Ressourcenvertrauens. Wichtige Merkmale,
die sich auf das Ressourcenvertrauen auswirken, lassen sich wie folgt
zusammenfassen: die geringfügigen Abweichungen zwischen den in gedruckter
Form vorliegenden Analyseergebnissen und den in den jeweiligen Datenbanken
aufgeführten; Unsicherheit bezüglich der wahren Lage der Bohransatzpunkte;
die Zuordnung von nominalen Höhenangaben zu den Daten der Bohransatzpunkte;
das Fehlen einer detaillierten topografischen Oberfläche; uneinheitliche
Bohrlochvermessungsverfahren und Fehlen von QAQC-Daten zur Analyse.

Auf dieser Grundlage wird die gesamte Mineralressource von Lady Ada derzeit
als geschlussfolgert klassifiziert, die sich über die unmittelbaren Grenzen
der historischen Tagebaugrube Blue Haze erstreckt.

Probenanalyseverfahren

Alle Analysen vor den RC-Ressourcenbohrungen auf Lady Ada wurden scheinbar
mittels der Brandprobe (normalerweise FA50-Methode - 50-g-Probenteilmenge)
durchgeführt. Dieses Verfahren ergibt den Gesamtgoldgehalt unabhängig von
metallurgischen Faktoren. Der Goldgehalt in den Proben aus den RC- und
Kernbohrarbeiten wurden unter Verwendung einer Kombination der
Königswasser-, Brandprobe- und Leachwell-Goldanalyseverfahren bestimmt.

Schätzmethodik

Die Ressource wurde unter Verwendung von gewöhnlichem Kriging geschätzt,
nachdem Variogramme für die 8 vererzten Hauptdomäne auf Lady Ada erfolgreich
erhalten wurden. Diese Kriging-Parameter wurden dann für alle verbleibenden
Domänen verwendet. Dort wo kein Variogramm modelliert werden konnte, wurde
den einzelnen Domänen ein Variogramm einer ähnlichen Domäne zugewiesen. In
allen Fällen wurde eine Suchellipse verwendet. Nach einer Überprüfung der
geostatistischen Daten für jede vererzte Domäne wurden Schätzungen für
gedeckelte zusammengesetzte Daten durchgeführt. Es wurden mehrere Durchläufe
mit Vielfachen des Bereichs durchgeführt, um eine vollständige
Grundgesamtheit des Ressourcenblockmodells zu gewährleisten (siehe Parameter
unten in originaler englischer Pressemitteilung).

Cut-off-Gehalt

Die Mineralressource wird mit einem Cut-Off-Gehalt von 0,5 g/t Au berichtet,
was für Lagerstätten dieser Art als sinnvoll erachtet wird und mit der
ursprünglichen Domäne der Erzpolygone in Zusammenhang steht, die für die
Goldvererzungszonen der Erzlagerstätte definiert wurden.


Modellvalidierung und Prüfung

Eine Reihe von Validierungsschritten wurde durchgeführt, um festzustellen,
ob die Ressourcenschätzungen eine angemessene Annäherung an die Gehalte vor
Ort bieten. Der erste dieser Schritte war der visuelle Vergleich des
Blockmodells mit den Bohrungen, um festzustellen, dass höhere Blockgehalte
im Allgemeinen mit höheren Analyseergebnissen und niedrigere Grade mit
niedrigeren Analyseergebnissen in Zusammenhang standen. Diese Bewertung hat
keine besonderen Probleme hervorgehoben.

Der zweite Schritt umfasste den Vergleich der durchschnittlichen
Blockgehalte innerhalb eines Bereichs von "Intervallen" mit den
durchschnittlichen zusammengesetzten Analysen innerhalb desselben
Intervalls. Diese Intervalle wurden an variablen Schnitten erstellt, die auf
den geschätzten Blockmodelldimensionen basieren. Die geschätzten
Blockgehalte wurden dann in einem Diagramm gegen die rohen zusammengesetzten
Mittelwerte, die Anzahl der Sammelproben und die in jeder der Schnitte
enthaltenen Blockmodelltonnagen aufgetragen.

Mittels dieser Auswertung wurden keine offensichtlichen Probleme
identifiziert, da der Gehalt des Blockmodells im Allgemeinen dem
durchschnittlichen gedeckelten Gehalt der Sammelproben folgte, wenn auch mit
niedrigeren Spitzenwerten und flacheren Tiefpunkten aufgrund des
Glättungseffekts des Krigings. Wo es eine angemessene Abweichung zwischen
dem Blockmodell und den Durchschnittsgehalten der Sammelproben gab, lag dies
im Allgemeinen an einer begrenzten Anzahl von Sammelproben oder am Vorkommen
lokaler Cluster höherer Analyseergebnisse.


Ergebnisse der Mineralressourcenschätzung

Die geschätzten Mineralressourcen für Lady Ada sind in der folgenden Tabelle
dargestellt. Mineralressourcen, die keine Mineralvorräte sind, haben keine
Wirtschaftlichkeit demonstriert. Die geschlussfolgerten Ressourcen wurden
anhand von geologischen Anhaltspunkten und begrenzten Probenentnahmen
geschätzt und müssen mit einem niedrigeren Vertrauensniveau als die
erkundeten und angezeigten Ressourcen behandelt werden.


Tabelle 1 in der originalen englischen Pressemitteilung zeigt:
Mineralressourcen von Lady Ada nach Klassifizierung (Cut-off-Gehalt 0,5 g/t)


In Abbildung 6 ist eine Tonnagekurve für Lady Magdalene dargestellt.

Abbildung 6 in der originalen englischen Pressemitteilung zeigt:
Gehalt-Tonnage-Kurve von Lady Ada

Tabelle 2 zeigt: Lady Ada - Schätzungen der Gesamtressource bei
verschiedenen Block-Cut-off-Gehalten

Interpretation und Schlussfolgerungen

Bei der Überprüfung der verfügbaren Daten und der Erstellung der
Mineralressourcenschätzungen für Lady Magdalene wurde eine Reihe von
Bedenken festgestellt. Dies hängt hauptsächlich mit der Robustheit der
Bohrdatenbanken zusammen, die für den Ressourcenschätzungsprozess
bereitgestellt wurden.

Obwohl die identifizierten Abweichungen zwischen den verschiedenen
untersuchten Datenquellen im Allgemeinen gering waren, gibt es einige
Zweifel, welcher Datensatz letztendlich korrekt ist. Die Beschreibung, die
der letzte Fachmann in Bezug auf die Zusammenstellung aller historischen
Bohrinformationen gegeben hat, scheint im Widerspruch zu den Datensätzen zu
stehen, die direkt von den ehemaligen Betreibern der Projekte angewendet
wurden. Es ist nicht klar, ob dies darauf zurückzuführen ist, dass dem DMIRS
"frühe" Datensätze gemäß der jährlichen Berichterstattungsrichtlinien zur
Verfügung gestellt wurden oder ob sekundäre Korrekturen an Analyseergebnisse
und Koordinaten vorgenommen wurden, die später nicht bereitgestellt wurden.

Eine eingeschränkte Abdeckung genauer topografischer Flächen im gesamten
Projekt ist nicht ideal. Von besonderem Vorteil im Prospektionsgebiet Lady
Ada ist jedoch, dass das Gelände bemerkenswert flach erscheint und die
Höhenlagen der Bohransatzpunkte nur um wenige Meter über das gesamte Gebiet
variieren.

Das Fehlen von QAQC-Analyseergebnissen in der Datenbank schließt eine
Beurteilung der Genauigkeit und Präzision der berichteten Analyseergebnisse
aus. Eine solche Situation ist bei historischen Projekten nicht
ungewöhnlich, da QAQC-Daten häufig außerhalb der entsprechenden
Bohrlochdatenbanken gespeichert und verwaltet werden. Unabhängig davon wirkt
sich die Unfähigkeit, die analytischen Vergleichsdaten zu bewerten, auf das
Vertrauensniveau der zugehörigen Ressourcen aus.

Für Lady Ada war die Anwendung der Bohrlochvermessung eher inkonsistent, da
sogar die jüngsten RC-Bohrungen von Classic Minerals (MARC069 bis MARC074)
nur mit nominalen oder geplanten Neigungswinkeln der Bohrungen und Azimuten
aufgeführt wurden. Dies muss für alle vorhandenen offenen Bohrlöcher behoben
werden, die im Gelände identifiziert werden können, und ist für alle
zukünftigen Bohrungen in dem Prospektionsgebiet von entscheidender
Bedeutung, insbesondere angesichts der relativ geringen Mächtigkeiten der
Goldvererzung, die für die Ressourcenschätzung modelliert wird.

Die meisten Erkundungsbohrungen und Bohrungen für die Ressourcenabgrenzung
auf Lady Ada werden auf einem Bohrraster von mindestens 50 m in nördlicher x
25 m in östlicher Richtung niedergebracht, wobei Abstände von 25 m in
nördlicher Richtung in dem Bereich häufiger vorkommen, der im Südosten an
die Tagebaugrube Blue Haze angrenzt (dort wurden die Bohrungen zur
Gehaltskontrolle in nördlicher Richtung in Abständen von 10 bis 15 m
niedergebracht).

Allgemein sollte der Abstand der Bohrungen für die Ressourcenabgrenzung auf
Lady Ada auf 25 m in nördlicher Richtung verringert werden, um das Vertrauen
in die Kontinuität der hier modellierten Erzgänge zu stärken. Für alle diese
neuen Bohrungen sollten zuvor strenge QAQC-Verfahren eingeführt werden, um
das Vertrauen in die Analysedaten zu verbessern, die aus solchen Programmen
stammen.

Tatsächlich könnte argumentiert werden, dass der derzeitige relativ große
Bohrabstand tatsächlich dazu führen könnte, dass auf Lady Ada querschlägige
hochgradige, in Quarz beherbergte Scherzonen nicht angetroffen werden, da
diese Scherzonen laut Interpretation von WSW nach ONO streichen. Bestenfalls
haben die Bohrungen außerhalb von Blue Haze die hochgradige Sapphire Shear
Zone nicht mit ausreichender Gleichmäßigkeit durchteuft, um den Gehalt die
Kontinuität dieses wichtigen Golderzganges zu bestimmen.

In dieser Hinsicht sollten entschlossenere Kernbohrprogramme durchgeführt
werden, um die Ausrichtung, Mächtigkeit und den Goldgehalt dieses schmalen,
aber potenziell lukrativen Erzfalls zu entschlüsseln (wobei potenziellen
Wiederholungen mittels bis in größere Tiefen reichender
RC-Bohrlochuntersuchungen anvisiert werden).

Darüber hinaus wird empfohlen, ein Programm mit Zwillingsbohrungen für
kritische Bohrabschnitte durchzuführen, das auch mit den oben genannten
strengen QAQC-Protokollen kombiniert werden sollte.

Durch den Ressourcenschätzprozess wurde das Fehlen detaillierter
Dichtebeobachtungen im Prospektionsgebiet Lady Ada identifiziert. Die
zugewiesenen Dichtewerte wurden an die historischen Werte angeglichen, und
obwohl davon ausgegangen wird, dass sie mit typischen Goldlagerstätten in
ähnlichen geologischen Milieus übereinstimmen, sind einige geringfügige
Abweichungen zu erwarten. Solche Messungen ließen sich mit dem
Immersionsverfahren an dafür geeigneten Bohrkernen relativ einfach
durchführen.

Empfehlungen

Es wird empfohlen, eine Reihe von Aktivitäten im gesamten Prospektionsgebiet
Lady Ada durchzuführen, um die Kenntnis über den Erzkörper und das Vertrauen
in die jeweiligen berichteten Ressourcen zu verbessern. Eine detaillierte
Überprüfung aller historischen Bohrungen und Probenahmen sowie
Aufzeichnungen der Bohrmethoden, Probenentnahmemethoden, angewandte
Analysetechniken und QAQC-Regime und Ergebnisse sollten vervollständigt
werden.

Obwohl es unwahrscheinlich ist, dass die Details der historischen
Bohrprogramme vollständig sind, wird die Sammlung der verfügbaren
Informationen das Datenvertrauen verbessern.

Da das Prospektionsgebiet Lady Ada jetzt mit allen neuen Bohrinformationen
aus den Jahren 2017 und 2019 neu geschätzt wird, wird empfohlen, eine Reihe
von Kontrollbohrungen mittels Verzwilligung bestehender Bohrungen in
Schlüsselbereichen der Ressource durchzuführen. Dies wird ein
Validierungsniveau für die in der Vergangenheit berichteten
Analyseergebnisse ermöglichen, während alle im Rahmen dieses Prozesses
niedergebrachten Kernbohrungen für die Bestimmung der Rohdichte verwendet
werden könnten.

Ein umfassendes Programm mit Infill-Bohrungen, um das Ressourcengebiet auf
einen Bohrabstand von 25 m in nördlicher Richtung und 25 m in östlicher
Richtung zu reduzieren, wird dringend empfohlen, um die Interpretation der
Kontinuität der Ressource zu verbessern.

Darüber hinaus werden Infill- und Erweiterungsbohrungen speziell in der
Sapphire Shear Zone empfohlen, um die potenzielle Durchführbarkeit einer
Untersuchung der in Quarzgängen beherbergten Goldvererzung auf ihr
unterirdisches Abbaupotenzial zu ermitteln.

In Anbetracht der signifikanten positiven Grubenabstimmung des historischen
Tagebaus Blue Haze (Lady Ada), die auf der interpretierten hochgradigen
Sapphire Shear Zone basiert, die dieses deszendent angereicherte Erzsystem
"speist", müssen diese Erzfälle des "Bonanza"-Typs eingehender untersucht
werden.

Insbesondre scheint es eine deutliche Abgrenzung der höhergradigen
Analyseergebnisse zu geben, die in der Variografie für Lady Ada in einer
Anzahl separater Erzgangdomänen in diesem Prospektionsgebiet von WNW nach
OSO und von WSW nach ONO streichen.

Außerhalb des Bereichs der Tagebaugrube ist der aktuelle Bohrabstand noch zu
weitständig, um diese "Erzfälle" mit Sicherheit oder durchgehend
abzugrenzen, und sogar die von Sons of Gwalia im Jahr 2002 auf Lady Ada an
diesen gleichen Erzfällen im Abstand von 10 m x 10 m niedergebrachten
RC-Bohrungen zur Gehaltskontrolle führten dort nach der Erzaufbereitung noch
zu einem beachtlich geringeren Erzvorrat und niedrigeren Goldgehalten.

Die Erfassung detaillierter topografischer Abbildungen im gesamten
Projektgebiet wird auch zukünftige Explorationsarbeiten unterstützen und
gleichzeitig eine genaue Referenz liefern, auf die sich die historischen
Bohransatzpunkte beziehen könnten. Es sollten auch Anstrengungen unternommen
werden, aktuelle Bohransatzpunkte zu lokalisieren und zu untersuchen, um die
derzeit berichteten Bohransatzpunkte zu validieren.

Erklärung der sachkundigen Person (Competent Persons Statement)

Die Information in dieser Pressemitteilung, die sich auf die
Mineralressourcen von Lady Ada und Lady Magdalene bezieht, basiert auf der
von David Broomfield zusammengestellten Information und den
Begleitunterlagen. David Broomfield ist eine sachkundige Person und ein
Mitglied des Australasian Institute of Mining and Metallurgy (AusIMM). Herr
Broomfield ist ein Associate Geologist bei Cadre Geology and Mining Pty Ltd
und berät Classic Minerals Ltd. Herr Broomfield verfügt über ausreichendes
Wissen und Erfahrung über diesen hier vorliegenden Vererzungs- und
Lagerstättentyp. Seine Tätigkeiten qualifizieren ihn als sachkundige Person
gemäß den Regeln der Fassung aus dem Jahr 2012 des "Australasian Code for
Reporting of Exploration Results, Mineral Resources and Ore Reserves". Herr
Broomfield stimmt den hier gegebenen Informationen in der jeweiligen Form
und im jeweiligen Kontext zu.

Die Information in dieser Pressemitteilung, die sich auf die
Explorationsergebnisse bezieht, basiert auf der von Dean Goodwin
zusammengestellten Information und den Begleitunterlagen, die sie angemessen
repräsentiert. Dean Goodwin ist eine sachkundige Person und ein Mitglied des
Australasian Institute of Mining and Metallurgy. Herr Goodwin ist Managing
Director von Classic Minerals Limited. Herr Goodwin verfügt über
ausreichendes Wissen und Erfahrung über diesen hier vorliegenden Vererzungs-
und Lagerstättentyp. Seine Tätigkeiten qualifizieren ihn als sachkundige
Person gemäß den Regeln der Fassung aus dem Jahr 2012 des "Australasian Code
for Reporting of Exploration Results, Mineral Resources and Ore Reserves".
Herr Goodwin stimmt den hier gegebenen Informationen in der jeweiligen Form
und im jeweiligen Kontext zu.


Im Namen des Board of Directors

Classic Minerals Limited
Dean Goodwin CEO
71 Furniss Road, Landsdale WA 6065
PO Box 1318, Wangara DC WA 6947

Tel. +61-8-6305 0221
www.classicminerals.com.au
contact@classicminerals.com.au


Im deutschsprachigen Raum:

AXINO Media GmbH
Fleischmannstraße 15
73728 Esslingen am Neckar

Tel. +49-711-82 09 72 11
Fax +49-711-82 09 72 15
office@axino.de
www.axino.de

Dies ist eine Übersetzung der ursprünglichen englischen Pressemitteilung.
Nur die ursprüngliche englische Pressemitteilung ist verbindlich. Eine
Haftung für die Richtigkeit der Übersetzung wird ausgeschlossen.




21.01.2020 Veröffentlichung einer Corporate News/Finanznachricht,
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Sprache: Deutsch
Unternehmen: Classic Minerals Limited
71 Furniss Road
WA 6065 Landsdale
Australien
Telefon: (08) 6305 0221
Internet: www.classicminerals.com.au
ISIN: AU000000CLZ3
WKN: A0NA2L
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