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DGAP-News: MS Industrie AG, München (ISIN: DE0005855183) Freiwillige Quartalsmitteilung zum Ende des 3. Quartals 2019 MS Industrie Gruppe mit EAT im 1.-3. Quartal 2019 in Höhe von Mio. EUR -1,1 - Gesamtjahresausblick (bereinigt) leicht negativ (deutsch)

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MS Industrie AG, München (ISIN: DE0005855183) Freiwillige Quartalsmitteilung zum Ende des 3. Quartals 2019 MS Industrie Gruppe mit EAT im 1.-3. Quartal 2019 in Höhe von Mio. EUR -1,1 - Gesamtjahresausblick (bereinigt) leicht negativ

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DGAP-News: MS Industrie AG / Schlagwort(e):
Quartals-/Zwischenmitteilung/9-Monatszahlen
MS Industrie AG, München (ISIN: DE0005855183) Freiwillige Quartalsmitteilung
zum Ende des 3. Quartals 2019 MS Industrie Gruppe mit EAT im 1.-3. Quartal
2019 in Höhe von Mio. EUR -1,1 - Gesamtjahresausblick (bereinigt) leicht
negativ
22.11.2019 / 10:31
Für den Inhalt der Mitteilung ist der Emittent / Herausgeber verantwortlich.



MS Industrie AG, München (ISIN: DE0005855183)

Freiwillige Quartalsmitteilung zum Ende des 3. Quartals 2019

MS Industrie Gruppe mit EAT im 1.-3. Quartal 2019 in Höhe von Mio. EUR -1,1
- Gesamtjahresausblick (bereinigt) leicht negativ

München, 22. November 2019

Sehr geehrte Aktionärinnen und Aktionäre, sehr geehrte Mitarbeiter(innen)
und Geschäftspartner,

die MS Industrie AG, München (ISIN: DE0005855183) legt, aufbauend auf den
geprüften Konzernabschlusszahlen 2018 und den am 23. August 2019
veröffentlichten, ungeprüften Kennzahlen des 1. Halbjahres 2019, auf
freiwilliger Basis, ausgewählte, ungeprüfte Quartalskennzahlen nach IFRS für
das 3. Quartal 2019 vor, wonach das bereinigte 3. Quartal für die MS
Industrie-Gruppe in Anbetracht der konjunkturellen Entwicklung in den
Hauptmärkten nicht zufriedenstellend verlief.

Die ersten 9 Monate des Geschäftsjahres 2019 waren für die MS
Industrie-Gruppe erwartungsgemäß durch eine im Vorjahresvergleich deutlich
rückläufige Umsatzentwicklung geprägt. Dies trifft in den ersten 9 Monaten
des Geschäftsjahres 2019 - nach der Teilveräußerung der US-Aktivitäten
Anfang April - geografisch gesehen vor allem auf den US-Standort der Gruppe
und segmentbezogen auf das Segment "Powertrain" zu. An den deutschen
Standorten der Gruppe hat sich die Geschäftsentwicklung in Summe sowohl im
Vergleich zu den zufriedenstellend bis gut verlaufenen ersten 9 Monaten des
Vorjahres als auch im separaten Quartalsvergleich zum zufriedenstellenden 1.
Halbjahr des laufenden Geschäftsjahres 2019 erwartungsgemäß entwickelt.

In den beiden Hauptsegmenten Powertrain Technology Group, auch kurz:
"Powertrain", sowie Ultrasonic Technology Group, auch kurz: "Ultrasonic",
verlief die Umsatzentwicklung ebenfalls sehr unterschiedlich. Per Ende des
3. Quartals liegen die Umsätze des Segments "Powertrain" mit rund -18,3 %
deutlich unter den Umsätzen des Vorjahres. Davon lagen die Umsätze des
Teilsegments "Powertrain - Diesel" mit rund -20,4% ebenfalls deutlich unter
Vorjahr und die Umsätze des Teilsegments "Powertrain - Elektro" mit rund
+4,7 % leicht über Vorjahr. Die Umsätze des Segments "Ultrasonic" dagegen
liegen mit rund -9,9 % ebenfalls leicht unter den Vorjahresumsätzen.

Dabei trugen in den ersten drei Quartalen die Umsätze des Segments
"Powertrain" mit einem Anteil von rund 79 % und die Umsätze des Segments
"Ultrasonic" mit einem Anteil von rund 21 % zum konsolidierten Gesamtumsatz
bei.

Die Auftragsbestände lagen per Ende September 2019 mit insgesamt rund Mio.
EUR 97,5 und rund -33,3 % deutlich unter den durchschnittlichen
Auftragsbeständen des Vorjahres. Davon lagen die Auftragsbestände im Segment
"Ultrasonic" mit rund -2,1 % leicht und im Segment "Powertrain" mit rund
-44,7 % deutlich unter den durchschnittlichen Auftragsbeständen des
Vorjahres.

Die Ertragslage hat sich in den ersten 9 Monaten des laufenden
Geschäftsjahres 2019 in Bezug auf die wesentlichen Ergebniskennzahlen,
insbesondere das Ergebnis vor Finanzergebnis, Steuern und Abschreibungen -
EBITDA -, das operative Ergebnis vor Finanzergebnis und Steuern - EBIT -,
das Ergebnis vor Steuern - EBT -, das Ergebnis nach Steuern - EAT - sowie
das Ergebnis pro Aktie - "EpS" ("Earnings per Share"), zufriedenstellend
entwickelt.

Diese Entwicklung muss einerseits vor dem grundsätzlich positiven
Hintergrund eines sich aktuell noch erholenden, europäischen
Nutzfahrzeugmarktes gesehen werden: Zulassungsanstieg von +4,6 % im 1.-3.
Quartal 2019 im Vergleich zum Vorjahreszeitraum (Anstieg der Zulassungen in
Deutschland: +10,9 %), wie die aktuellste Auswertung, Stand: 24. Oktober
2019, der "Association des Constructeurs Européens d'Automobiles", Brüssel,
("ACEA") bestätigt. Der europäische Markt für schwere Nutzfahrzeuge über 16
Tonnen hat sich europaweit mit einer positiven Umsatzentwicklung von +5,3 %
im 1.-3. Quartal 2019 im Vergleich zum Gesamtnutzfahrzeugmarkt und im
Vergleich zum Vorjahres-Zeitraum sogar überdurchschnittlich entwickelt (zum
Vergleich: Leichter Anstieg der Zulassungen in Deutschland im 1.-3. Quartal
2019: +8,2 %) (Quelle ebenfalls: "ACEA", Stand: 24. Oktober 2019). Diese
Zahlen stimmen jedoch nur bedingt positiv, auch unter Berücksichtigung der
Tatsache, dass die Zulassungen des gesamten europäischen Nutzfahrzeugmarktes
im September 2019 mit -10,0 % deutlich unter dem Vorjahresmonat lagen.
Nochmals bekräftigt wird diese pessimistische Sichtweise durch die aktuellen
Verlautbarungen der großen OEM's, die sich offensichtlich überwiegend auf
ein deutlich schwieriger werdendes Marktumfeld ab dem Jahr 2020 vorbereiten.

Nun zu den Finanzdaten und Entwicklungen im Detail:

Der bereinigte Gesamtumsatz der MS Industrie-Gruppe beträgt im
Berichtszeitraum kumuliert rund Mio. EUR 174,7 (Vj. Mio. EUR 209,4) und
liegt damit deutlich unter dem Niveau des Vorjahresumsatzes.

Es ist der MS Industrie-Gruppe gelungen, in den ersten 3 Quartalen 2019 im
Konzern ein

- Kumuliertes, bereinigtes Ergebnis vor Finanzergebnis, Steuern und
Abschreibungen - EBITDA - in Höhe von rund Mio. EUR 11,2 (Vj. Mio. EUR
16,8),

und bezogen nur auf das 3. Quartal 2019 im Konzern ein

- Bereinigtes Ergebnis vor Finanzergebnis, Steuern und Abschreibungen -
EBITDA - in Höhe von rund Mio. EUR 2,1 (Vj. Mio. EUR 4,9)

zu erwirtschaften.

Die finanziellen Eckdaten des 3. Quartals 2019 (Juli bis September 2019)
stellen sich wie folgt dar:

Der Gesamtumsatz belief sich im 3. Quartal konsolidiert auf rund Mio. EUR
50,2 (Vj. Mio. EUR 69,1).

Das Ergebnis vor Finanzergebnis, Steuern und Abschreibungen - EBITDA -
beläuft sich auf rund Mio. EUR 2,1 (Vj. Mio. EUR 4,9), das operative
Ergebnis vor Finanzergebnis und Steuern - EBIT - auf rund Mio. EUR -1,3 (Vj.
Mio. EUR 1,9), das Ergebnis vor Steuern - EBT - auf rund Mio. EUR -1,8 (Vj.
Mio. EUR 1,6) und das Ergebnis nach Steuern und Minderheitsanteilen - EAT -
auf rund Mio. EUR -1,7 (Vj. Mio. EUR 1,2).

Hauptgrund für das deutlich niedrigere EBITDA im 3. Quartal 2019 im
Vergleich zum 3. Quartal 2018 ist ein unterproportionaler Rückgang der
Personalaufwendungen im Vergleich zu den deutlich gesunkenen Umsatzerlösen
im Segment "Powertrain" nach der Teilveräußerung der US-Aktivitäten Anfang
April mit Kaufvertrag vom 22. März 2019. Gegenmaßnahmen sind bereits
eingeleitet und werden sich ab Anfang 2020 auswirken.

Die finanziellen Eckdaten der ersten 3 Quartale 2019 (Januar bis September
2019) stellen sich (im Wesentlichen bereinigt um die nachstehend im Detail
beschriebenen, Sondereinflüsse des 2. Quartals 2019) wie folgt dar:

Die 100%ige Tochtergesellschaft MS Powertrain Technologie GmbH, Trossingen,
verkaufte mit Kaufvertrag vom 22. März 2019 die Fertigung der
Ventiltriebsysteme für den Daimler-"Weltmotor" in den USA (in 2018: Umsatz
knapp Mio. USD 100) mit allen dazugehörenden Maschinen, Umlaufvermögen und
Mitarbeitern an die Gnutti Carlo-Gruppe, USA, zu einem Kaufpreis von Mio.
USD 40, davon Mio. USD 16 verteilt auf drei verzinste Jahresraten bis April
2022; aus dem Verkauf resultiert ein positives Entkonsolidierungsergebnis in
Höhe von insgesamt rund Mio. EUR 19,5 nach Steuern im 2. Quartal 2019, das
in den sonstigen Erträgen ausgewiesen wird. In der Vorjahresperiode lagen
keine substantiellen Sondereffekte vor, so dass von einer Bereinigung
abgesehen werden konnte.

Der kumulierte Gesamtumsatz betrug in den ersten 3 Quartalen 2019 rund Mio.
EUR 174,7 (Vj. Mio. EUR 209,4) und liegt damit mit -16,6% deutlich unter dem
entsprechenden Vorjahreszeitraum sowie leicht unter Plan.

Die bereinigte Betriebsleistung liegt mit rund Mio. EUR 181,8 (Vj. Mio. EUR
214,7) inklusive der positiven Bestandsveränderungen in Höhe von rund Mio.
EUR 7,1 (Vj. Mio. EUR 5,2) mit -15,3 % deutlich unter Vorjahresniveau.

In der Absatzregion USA/Kanada ("Nordamerika") wurden hierbei in den ersten
3 Quartalen 2019 noch Umsatzerlöse in Höhe von insgesamt rund Mio. EUR 47,2
(Vj. Mio. EUR 77,9) erzielt. Das bedeutet, dass bei einem stark gesunkenen
Anteil im Vergleich zu den ersten 3 Quartalen des Vorjahres 2018 kumuliert
noch rund 27 % (Vj.: 37 %) des konsolidierten Gesamtumsatzes der MS
Industrie-Gruppe auf dem nordamerikanischen Markt erzielt wurden.

Der bereinigte Rohertrag liegt mit rund Mio. EUR 88,5 (Vj. Mio. EUR 100,8)
deutlich unter Vorjahresniveau. Die Rohertragsmarge hat sich um rund 2,5
Prozentpunkte von 48,1 % auf 50,6 % leicht verbessert.

Es wurde ein bereinigtes Ergebnis vor Finanzergebnis, Steuern und
Abschreibungen - EBITDA - in Höhe von rund Mio. EUR 11,2 (Vj. Mio. EUR 16,8)
erzielt, bzw. ein bereinigtes, operatives Ergebnis vor Finanzergebnis und
Steuern - EBIT - in Höhe von rund Mio. EUR 0,4 (Vj. Mio. EUR 7,7). In der
Gruppe liegt das bereinigte, kumulierte Ergebnis vor Ertragsteuern - EBT -
der ersten 3 Quartale 2019 bei rund Mio. EUR -1,3 (Vj. Mio. EUR 6,3) und das
bereinigte, kumulierte Ergebnis nach Steuern und Minderheitsanteilen - EAT -
der ersten 3 Quartale bei rund Mio. EUR -1,1 (Vj. Mio. EUR 4,8).

Die Differenz zwischen dem bereinigten Ergebnis vor Steuern (EBT) und dem
bereinigten Ergebnis nach Steuern (EAT) beruht in den ersten 3 Quartalen
2019 vor allem auf dem laufenden Steueraufwand in Höhe von rund Mio. EUR 1,5
(Vj. Mio. EUR 1,1). Darüber hinaus auf latenten Steuererträgen in Höhe von
rund Mio. EUR -1,7 (Vj. Mio. EUR 0,5 latente Steueraufwendungen).

Das unbereinigte Konzerngesamtergebnis der ersten 3 Quartale 2019 beträgt
rund Mio. EUR 15,6 (Vj. Mio. EUR 4,7). Die Differenz zwischen dem
unbereinigten Ergebnis nach Steuern (EAT) und dem Konzerngesamtergebnis nach
Ertragsteuern resultiert in den ersten 3 Quartalen 2019 vor allem aus
erfolgsneutral ("OCI") erfassten Unterschieden aus Fremdwährungsumrechnung
(EUR-USD) in Höhe von insgesamt Mio. EUR -2,4 (Vj. Mio. EUR +0,7) sowie aus
der Zeitwertbewertung der Finanzinstrumente und Beteiligungen in Höhe von
Mio. EUR -0,3 (Vj. Mio. EUR -0,7).

Das den Gesellschaftern des Mutterunternehmens MS Industrie AG zurechenbare,
bereinigte Ergebnis pro Aktie - EpS ("Earnings per Share") - beläuft sich
für die ersten 3 Quartale 2019 auf Basis des gewichteten Durchschnitts der
bis zum 30. September 2019 ausgegebenen Stückaktien (durchschnittlich 29,9
Mio. Stückaktien) nach IAS 33 unverwässert und verwässert auf rund EUR -0,04
(Vj. EUR 0,16 bereinigtes Ergebnis pro Aktie auf Basis von 29,9 Mio.
Stückaktien).

Zum Stichtag 30. September 2019 beliefen sich die liquiden Mittel im Konzern
auf Mio. EUR 10,7 (31. Dezember 2018: Mio. EUR 2,3). Der Finanzmittelfonds
ist positiv und beläuft sich zum 30. September 2019 auf Mio. EUR 3,9 (31.
Dezember 2018: Mio. EUR -4,0). Er ist damit im Vergleich zum
Vorjahresbilanzstichtag 31. Dezember 2018 um Mio. EUR 7,9 gestiegen. Der
Anstieg des Finanzmittelfonds ist in erster Linie auf den positiven Cashflow
aus Investitionstätigkeit zurückzuführen.

Die Eigenkapitalquote im Konzern ist im Vergleich zum 31. Dezember 2018
leicht gesunken und beträgt bei einer um rund 24,1 % gestiegenen Bilanzsumme
zum 30. September 2019 rund 36,9 % (31. Dezember 2018: 38,2 %). Die leicht
gesunkene Eigenkapitalquote ist vor allem auf den deutlichen Anstieg der
konsolidierten Bilanzsumme sowie auf die im 3. Quartal 2019 erfolgte
Dividendenausschüttung aus dem Bilanzgewinn 2018 in Höhe von rund Mio. EUR
2,7 zurückzuführen. Der Anstieg der Bilanzsumme wiederum ist in erster Linie
auf die Zugänge an Nutzungsrechten aus der Erstanwendung von IFRS 16 in Höhe
von rund Mio. EUR 24,7 zurückzuführen. In absoluten Zahlen hat sich das
Konzerneigenkapital um Mio. EUR 13,0 auf rund Mio. EUR 78,3 (31. Dezember
2018: Mio. EUR 65,3) deutlich erhöht.

Die Mitarbeiterzahl in der Gruppe ist per 30. September 2019 im Vergleich
zum Vorjahresbilanzstichtag unplanmäßig auf nunmehr 1.134 festangestellte
Mitarbeiter gesunken (31. Dezember 2018: 1.249 Mitarbeiter).

Die MS Industrie AG plante ursprünglich, wie im Geschäftsbericht 2018
beschrieben, für das Gesamtjahr 2019 mit einem im Vorjahresvergleich
deutlich niedrigeren, industriellen, Konzern-Umsatz in Höhe von rund Mio.
EUR 230 bei den im Vorjahresvergleich deutlich steigenden, unbereinigten
Kennziffern EBITDA, EBIT, EBT und EAT sowie EpS.

Der Vorstand geht, wie im Geschäftsbericht 2018 beschrieben, für das
Gesamtjahr 2019 weiterhin davon aus, dass sich das Geschäft des MS
Industrie-Konzerns nach dem erfolgten Verkauf des Fertigungsauftrags
"Daimler-Weltmotor" in den USA Ende des 1. / Anfang des 2. Quartals 2019
hinsichtlich Umsatz und Ertrag im Geschäftsjahr 2019 operativ, vor
ergebniswirksamen Sondereinflüssen aus dem Verkauf und der folgenden
Entkonsolidierung in Höhe von insgesamt rund Mio. EUR +19,5 nach Steuern,
wie folgt darstellen wird: Für das Geschäftsjahr 2019 wird ein deutlich
niedrigerer, industrieller Konzern-Umsatz in Höhe von rund Mio. EUR 225
erwartet (rund Mio. EUR 70 weniger als in der Planung vor Verkauf), bei
einem deutlich niedrigeren EBITDA, während sich EBIT und EBT zum Vorjahr
ebenfalls deutlich verringern dürften, sodass schließlich ein leicht
negatives Konzernjahresergebnis deutlich unter dem Niveau des Vorjahres
erwartet wird. Nach den Konzernhochrechnungen sollte sich die
Rohertragsmarge (Materialaufwand und Bestandsveränderungen in % zu den
Umsatzerlösen) leicht positiv und die EBIT-Marge deutlich negativ entwickeln
bei einem deutlich niedrigeren Ergebnis je Aktie aus dem laufenden Geschäft.

Der Vorstand geht des Weiteren weiterhin davon aus, dass sich das Geschäft
des MS Industrie-Konzerns nach dem erfolgten Verkauf des Fertigungsauftrags
"Daimler-Weltmotor" in den USA Ende des 1. / Anfang des 2. Quartals 2019
insgesamt hinsichtlich Umsatz und Ertrag im Geschäftsjahr 2019, nach den
ergebniswirksamen Sondereinflüssen aus dem Verkauf in Höhe von insgesamt
rund Mio. EUR +19,5 nach Steuern, wie folgt darstellen wird. Für das
Geschäftsjahr 2019 wird ein deutlich niedrigerer, industrieller
Konzern-Umsatz in Höhe von rund Mio. EUR 225 erwartet (rund Mio. EUR 70
weniger als in der Planung vor Verkauf), bei einem deutlich steigenden
EBITDA, EBIT und EBT. Auch nach den erwarteten Steuereffekten aus dem
Teilverkauf in den USA (rund Mio. EUR 1,8), wird ein Konzernjahresergebnis
deutlich über dem Niveau des Vorjahres erwartet. Nach den
Konzernhochrechnungen sollte sich die Rohertragsmarge (Materialaufwand in %
zu den Umsatzerlösen) und die EBIT-Marge deutlich positiv entwickeln bei
einem deutlich verbesserten Ergebnis je Aktie. Auf Basis des erwarteten
positiven Jahresergebnisses wird auch für 2019 wieder ein deutlicher Anstieg
des Konzerneigenkapitals erwartet.

Es wird, wie im Geschäftsbericht 2018 beschrieben für das Gesamtjahr 2019
weiterhin erwartet, dass sich der Cash-Flow aus der betrieblichen Tätigkeit
im Vergleich zum Vorjahr wieder leicht besser entwickeln wird. Hinsichtlich
des Cash-Flows aus der Investitionstätigkeit erwarten wir insbesondere aus
dem Teilverkauf USA im Vergleich zu 2018 deutlich positive Veränderungen
(ohne Teilverkauf USA keine wesentlichen Änderungen zum Vorjahr). Aufgrund
der erwarteten Entwicklungen inklusive der Effekte aus dem Teilverkauf USA
sollte sich der Verschuldungsgrad deutlich verringern und die
Eigenkapitalquote entsprechend steigen. Auch nach Berücksichtigung der
Bilanzverlängerung durch die erstmalige Anwendung von IFRS 16 zum 1. Januar
2019 ergibt sich eine stabile Eigenkapitalquote. Es wird nach heutigem Stand
unverändert davon ausgegangen, dass dieses Ziel erreicht wird.

Diese freiwillige Quartalsmitteilung enthält zukunftsbezogene Aussagen, die
auf derzeitigen Einschätzungen des Managements über künftige Entwicklungen
beruhen. Solche Aussagen unterliegen Unsicherheiten und Risiken, die durch
die MS Industrie AG nicht beeinflusst werden können. Sollten derartige
Unsicherheiten oder Risiken eintreten oder sollten sich Annahmen, auf denen
diese zukunftsbezogenen Aussagen basieren, als unrichtig erweisen, könnten
die tatsächlichen Ergebnisse wesentlich von den in diesen Aussagen explizit
genannten oder implizit enthaltenen Ergebnissen abweichen. Es ist von der MS
Industrie AG weder beabsichtigt, noch übernimmt die MS Industrie AG eine
gesonderte Verpflichtung, zukunftsbezogene Aussagen zu aktualisieren, um sie
an Ereignisse oder Entwicklungen nach dem Datum dieser Quartalsmitteilung
anzupassen. Weder die MS Industrie AG oder ein mit der MS Industrie AG
verbundenes Unternehmen noch Vorstände, Geschäftsführer,
Aufsichtsratsmitglieder, Angestellte oder Berater der Gesellschaft, noch
andere Personen übernehmen ausdrücklich oder konkludent Zusicherungen oder
Gewährleistungen für die Vollständigkeit der in dieser freiwilligen
Quartalsmitteilung enthaltenen Daten. Weder die MS Industrie AG oder ein mit
ihr verbundenes Unternehmen noch eine vorgenannte Person soll in irgendeiner
Art haftbar sein für jedwede Verluste, die direkt oder indirekt durch den
Gebrauch dieser freiwilligen Quartalsmitteilung entstehen. Mögliche Fehler
oder Unvollständigkeiten der Informationen begründen keine
Gewährleistungsansprüche, weder in Bezug auf indirekte oder direkte Schäden
noch auf Folgeschäden. Obwohl jegliche erforderliche Sorgfalt angewandt
wurde, um sicherzustellen, dass die oben dargestellten Fakten korrekt sowie
die hierin dargestellten Ansichten fair und angemessen sind, ist dieser
freiwillige Zwischenbericht selektiver Natur. Wenn Informationen und
Statistiken aus externen Quellen zitiert werden, sind diese Informationen
und Statistiken nicht dahingehend zu interpretieren, dass sie von der
Gesellschaft korrekt übernommen oder bestätigt wurden. Dieses freiwillige
Dokument stellt weder ein Angebot zum Verkauf noch eine Aufforderung zur
Abgabe eines Angebots zum Kauf oder zur Zeichnung von Aktien der MS
Industrie AG dar.

Die MS Industrie AG mit Sitz in München ist die börsennotierte Holding einer
fokussierten Industriegruppe mit den beiden strategischen Kernbereichen
Antriebstechnik ("MS-Powertrain Technology Group": Systeme und Komponenten
für schwere Dieselmotoren und kundenspezifische Elektromotoren) und
Ultraschalltechnik ("MS-Ultrasonic Technology Group": Sondermaschinen und
Serienmaschinen sowie Ultraschallsysteme und -komponenten). Zu den
wesentlichen Kundenbranchen zählen die weltweite Nutzfahrzeug- und die
PKW-Industrie, gefolgt von der Verpackungsmaschinenindustrie und dem
allgemeinen Maschinen- und Anlagenbau. Im Rahmen ihrer Strategie
konzentriert sich die MS Industrie AG auf vorwiegend organisches Wachstum
und Beteiligungen innerhalb der bestehenden industriellen Kernkompetenzen,
flankiert durch überwiegend minderheitliche Engagements im industriellen
Immobiliensektor, sowie ergänzende Dienstleistungen.

Mit freundlichen Grüßen

MS Industrie AG - Der Vorstand

Brienner Straße 7

80333 München

Tel.: +49. 89. 20 500 900 Fax: +49. 89. 20 500 999

Mail: info@ms-industrie.ag Internet: www.ms-industrie.ag




22.11.2019 Veröffentlichung einer Corporate News/Finanznachricht,
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