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DIE AUTO-WOCHE - das waren die wichtigsten Themen

| Quelle: Dow Jones Newsw... | Lesedauer etwa 7 min. | Text vorlesen Stop Pause Fortsetzen
Deutscher Nutzfahrzeugmarkt erreicht 2019 neues Rekordniveau

Die Neuzulassungen von Nutzfahrzeugen und Bussen in Deutschland sind 2019 um 6 Prozent auf 409.800 Einheiten gestiegen. Zum ersten Mal überhaupt wurden hierzulande mehr als 400.000 Nutzfahrzeuge in einem Jahr zugelassen, wie der Verband der Internationalen Kraftfahrzeughersteller (VDIK) mitteilte. Damit stieg der Absatz im vierten Jahr in Folge ein Rekordniveau. Die internationalen Hersteller erzielten einen stabilen Marktanteil von rund 29 Prozent.

Audi schließt 2019 mit Schlussspurt ab

Audi hat im Dezember seinen Absatz zweistellig gesteigert und erwartet 2020 trotz schwieriger Rahmenbedingungen weiteres Wachstum. Der Absatz stieg im letzten Monat des Jahres um 13,9 Prozent auf 176.000 Einheiten, wie die Volkswagen-Tochter mitteilte. Seit Januar haben die Ingolstädter damit 1,846 Millionen Fahrzeuge ausgeliefert, ein Plus von 1,8 Prozent.

BMW muss im Dezember deutliche Abstriche beim Absatz machen

BMW hat im Dezember deutlich weniger Fahrzeuge verkauft, im Gesamtjahr reichte es aber für einen neuen Rekordabsatz. Der Absatz in der Gruppe mit der Marke BMW sowie Mini und Rolls-Royce fiel im letzten Monat des Jahres um 3,6 Prozent auf 224.127 Fahrzeuge, wie der Automobilkonzern mitteilte. Von der Kernmarke wurden 196.116 Wagen verkauft, ein Rückgang von 1,1 Prozent. Beim Mini erreichte das Absatzminus sogar knapp 18 Prozent. Im Gesamtjahr wurden 2,520 Millionen Wagen ausgeliefert (plus 1,2 Prozent).

Daimler liefert im Dezember mehr Pkw aus

Mercedes-Benz Cars hat im Dezember vor allem dank einer weiterhin regen Nachfrage in China und einem Absatzwachstum beim Smart die Verkaufszahlen leicht gesteigert. Der Absatz stieg um 0,1 Prozent auf 217.149 Einheiten, wie die Daimler-Tochter mitteilte. Im Gesamtjahr betrug der Absatz damit 2,456 Millionen Fahrzeuge, ein Plus von 0,7 Prozent.

Volkswagen Nutzfahrzeuge verzeichnet 2019 Absatzrückgang

Volkswagen Nutzfahrzeuge hat 2019 weltweit 491.600 leichte Nutzfahrzeuge ausgeliefert. Damit blieb die Marke 1,6 Prozent unter Vorjahresniveau, wie das Unternehmen mitteilte. Während der Nutzfahrzeuganbieter in Europa ein leichtes Wachstum verzeichnete, hätten die krisenhaften Konjunkturverläufe in Nahost und Südamerika sowie Australien zu Verlusten geführt, die nicht vollständig kompensiert werden konnten.

Volkswagen steigert Absatz in China 2019 um 1,7 Prozent

Die Marke Volkswagen und die Submarke Jetta haben im vergangenen Jahr in China 3,16 Millionen Fahrzeuge ausgeliefert. Damit sei der Absatz um 1,7 Prozent gesteigert worden, teilte das Unternehmen mit. Volkswagen sei damit der größte Anbieter in einem ansonsten schrumpfenden Markt geblieben.

VW übernimmt schwäbischen IT-Dienstleister vollständig

Volkswagen stockt seine Anteile an Diconium, einem schwäbischen IT-Dienstleister, von 49 auf 100 Prozent auf. VW will Diconium nicht voll in den Konzern integrieren. Diconium bleibe eine eigenständige GmbH, die nicht nur für VW, sondern auch für andere Kunden arbeitet. Gemeinsam mit Diconium habe der Konzern bereits die Grundarchitektur für ein virtuelles Kaufhaus geschaffen, das alle Marken verbindet. Der neue Golf sei der erste Wagen, der eine Vernetzung mit dem App-Store habe.

Große Sportwagen verhelfen Volvo zu Absatzrekord

Große Sportwagen (SUV) haben Volvo Car auch 2019 zu einem Absatzrekord verholfen. Zum ersten Mal in der 93jährigen Geschichte hat das Unternehmen nach eigenen Angaben mehr als 700.000 Fahrzeuge verkauft. Auch der Dezember 2019 brachte einen Rekord für den Monat. Der Absatz kletterte um 23,4 Prozent auf 74.239 Einheiten. Insgesamt wurden 2019 damit 705.452 Fahrzeuge verkauft, nahezu 10 Prozent mehr als 2018. Bestseller ist laut Volvo der SUV XC60, gefolgt von den Modellen XC40 und XC90. Volvo habe zudem Marktanteile in China, den USA und Europa hinzugewonnen, sagte CEO Hakan Samuelsson.

GM verzeichnet höchsten Absatzrückgang in China

2019 war für General Motors in China kein gutes Jahr. Der Autobauer hat den höchsten Absatzrückgang jemals in dem Land verzeichnet. Und die Aussichten sind düster: GM warnte vor einem weiteren schwierigen Jahr. Der Branchenverband CAAM erwartet 2020 ein Schrumpfen des Marktes um 2 Prozent. Insgesamt hat GM in China, seinem größten Auslandsmarkt, gut 3,09 Millionen Fahrzeuge verkauft. Das waren etwa 15 Prozent weniger als 2018, als der Absatz erstmals gesunken war.

Japan behält nach Flucht von Ex-Nissan-Chef Ghosn Kaution ein

Nach der abenteuerlichen Flucht des ehemaligen Nissan-Chefs Carlos Ghosn aus Japan behält der Staat die von ihm gezahlte Kaution ein. Ein Gericht in Tokio bestätigte am Dienstag, die 1,5 Milliarden Yen (mehr als 12 Millionen Euro) würden Ghosn nicht erstattet. Der 65-Jährige war im April 2019 auf Kaution und unter strengen Auflagen aus der Haft entlassen worden. Er setzte sich Ende Dezember in den Libanon ab.

Ghosn macht Japan auf Pressekonferenz im Libanon Vorwürfe

Carlos Ghosn hat die von Staatsanwälten in Tokio gegen ihn erhobenen Vorwürfe als falsch zurückgewiesen. Er sei unschuldig und freue sich darauf aufzudecken, was aus seiner Sicht eine unfaire Behandlung durch die japanischen Staatsverfolger sei, sagte der 65-jährige frühere Auto-Spitzenmanager auf einer Pressekonferenz in der libanesischen Hauptstadt Beirut, wohin er kurz vor dem Jahresende geflohen war. Er kritisierte zudem die beiden Unternehmen, die er einst geleitet hat.

Aston Martin erwartet ber EBITDA 2019 unterhalb Konsensschätzungen

Aston Martin erwartet für das abgelaufene Geschäftsjahr einen operativen Gewinn, der unterhalb der Konsensschätzung der Analysten liegen wird. Wie der britische Sportwagenhersteller mitteilte, hätten sich die "herausfordernden Handelsbedingungen", auf die das Unternehmen im November hingewiesen hatte, im Dezember fortgesetzt und würden sich in Umsatzeinbußen, höheren Verkaufskosten und schlechteren Margen niederschlagen. Gespräche mit "potentiellen strategischen Investoren" über den Erwerb eines Anteils am Unternehmen gingen weiter, hieß es.

Hyundai wird Fahrzeuge für Ubers Flugtaxi-Service herstellen

Hyundai und Uber wollen bei Flugtaxis kooperieren. Der koreanische Autohersteller, der auf der Unterhaltungselektronikmesse CES in Las Vegas mit dem S-A1 einen Protoyp für ein Lufttaxi vorstellte, teilte mit, er werde ein Fluggerät in die Kooperation einbringen. Uber werde Unterstützungsdienste für den Luftraum, die Verbindungen zum Transport am Boden und den Kundenkontakt bereitstellen.

Ford verkauft zum Jahresende weniger Kfz

Der US-Autohersteller Ford Motor hat im vierten Quartal im Jahresvergleich 1,3 Prozent weniger Fahrzeuge ausgeliefert. Zwar hat Ford bei den in den USA beliebten Pickup-Trucks deutlich zulegen können, was aber durch einen fallenden Absatz bei SUV-Modellen und Pkw mehr als wettgemacht wurde. Ford beziffert den Quartalsabsatz auf 601.862 Fahrzeuge, wobei die Pickup-Trucks einen Absatzsprung um 15,9 Prozent auf 330.075 Exemplare vollzogen, der SUV-Absatz um 4,1 Prozent nachgab auf 208.387 Stück und der Verkauf von Pkw um 41 Prozent auf 63.400 Autos einbrach.

KTM-Mutter Pierer verlegt Listing von Wien nach Frankfurt

Pierer Mobility, die Muttergesellschaft der Motorradmarken KTM und Husqvarna, will sich zugunsten einer Notierung in Frankfurt von ihrem Listing in Wien verabschieden. Die Zulassung der Aktien zum Handel im General Standard der Frankfurter Wertpapierbörse soll noch im laufenden Quartal erfolgen, teilte Pierer Mobility mit.

Daimler und Geely starten Smart-Joint-Venture offiziell

Für die geplante Fertigung des rein elektrischen Smart-Kleinwagens in China sind jetzt die Voraussetzungen geschaffen. Nach Vorliegen aller behördlichen Genehmigungen haben Daimler und sein chinesischer Großaktionär Geely das im März vereinbarte paritätische Joint Venture Smart Automobile Co Ltd gegründet, wie beide Seiten mitteilten.

Brandenburg gibt grünes Licht für Grundstücksverkauf an Tesla

Der Haushaltsausschuss des Landtags von Brandenburg hat grünes Licht für den Verkauf einer Liegenschaft an den US-Automobilhersteller Tesla gegeben. Das gab Landesfinanzministerin Katrin Lange (SPD) nach der Sitzung des Ausschusses in Potsdam bekannt. Damit ist ein wichtiger Schritt hin zu der geplanten "Gigafactory" in Grünheide bei Berlin getan, wo bereits ab Sommer 2021 produziert werden soll. Der Kaufvertrag sieht vor, die Liegenschaft in Grünheide bei Berlin zum Preis von vorläufig 40,91 Millionen Euro zu veräußern, wie es weiter hieß.

Kontakt zum Autor: unternehmen.de@dowjones.com

DJG/bam/sha

END) Dow Jones Newswires

January 10, 2020 10:00 ET ( 15:00 GMT)

Copyright (c) 2020 Dow Jones & Company, Inc.
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