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DIE AUTO-WOCHE - das waren die wichtigsten Themen

| Quelle: Dow Jones Newsw... | Lesedauer etwa 6 min. | Text vorlesen Stop Pause Fortsetzen
Daimler-Gewinn bricht um 80 Prozent ein

Die Coronavirus-Krise hat den Gewinn von Daimler im ersten Quartal massiv geschmälert. Das operative Ergebnis EBIT sackte in den drei Monaten um knapp 80 Prozent auf 617 Millionen Euro ab, wie der Autohersteller unerwartet mitteilte. Die Werksschließungen und die Zurückhaltung der Kunden beim Autokauf belasteten den DAX-Konzern wie die gesamte Autobranche massiv. In allen Geschäftsbereichen brach der Gewinn ein. Für das laufende Jahr gab der Stuttgarter Konzern angesichts des schwierigen Umfelds eine vorsichtige Prognose ab. Allerdings lassen sich laut Daimler die konkreten Auswirkungen nicht sicher abschätzen. Auf Basis der bisherigen Erwartung dürften sowohl der Absatz als auch der Umsatz und das EBIT unter dem Niveau des Vorjahres liegen, so das Unternehmen.

Volvo und Daimler wollen Brennstoffzelle in Lkw serienreif machen

Volvo und Daimler wollen die CO2-neutrale Brennstoffzelle serienreif für den Einsatz in schweren Nutzfahrzeugen machen. Beide Seiten kündigten an, sie wollten dazu ein Gemeinschaftsunternehmen gründen. Es soll die Zellen später auch produzieren und vermarkten. Schon in der zweiten Hälfte des Jahrzehnts sollen schwere Brennstoffzellen-Nutzfahrzeuge für den anspruchsvollen und schweren Fernverkehr in Serie gehen. Während Daimler alle Brennstoffzellen-Aktivitäten in dem Unternehmen zusammenführt, darunter auch die Mercedes-Benz Fuel Cell GmbH, beteiligt sich Volvo für rund 600 Millionen Euro mit 50 Prozent an dem Joint Venture.

VW fährt Fahrzeugproduktion in Deutschland wieder hoch

Volkswagen will seine Autoproduktion in Deutschland nach einer mehrwöchigen Pause wegen der Corona-Pandemie schrittweise wieder aufnehmen. Das Fahrzeugwerk in Zwickau werde ab Donnerstag seine Produktion wieder hochfahren, teilte das Wirtschaftsministerium des Freistaats Sachsen mit. In Zwickau wird das Elektrofahrzeug ID.3 hergestellt. Dabei handle es sich um den ersten Produktionsanlauf bei VW in Deutschland nach der Lockerung der Corona-Schutzmaßnahmen.

VW schließt Diesel-Vergleich mit 200.000 Kunden in Deutschland

Volkswagen hat mit etwa 200.000 Kunden in Deutschland einen individuellen Vergleich im Rahmen der mit der Verbraucherzentrale Bundesverband (vzbv) ausgehandelten Einigung im Dieselskandal geschlossen. Insgesamt würden rund 620 Millionen Euro ausgezahlt, teilte der DAX-Konzern mit. Die jeweiligen Einzelbeträge, die am dem 5. Mai ausgezahlt werden sollen, lägen zwischen 1.350 Euro und 6.250 Euro.

Marge bei Traton im ersten Quartal deutlich unter Druck

Die Unterbrechung der Produktionsketten im Zuge der Corona-Krise macht dem Nutzfahrzeughersteller Traton schwer zu schaffen. Die Marge ist im ersten Quartal eingebrochen, wie die VW-Tochter auf Basis vorläufiger Zahlen berichtete. Eine Prognose für 2020 traut sich der Konzern nach wie vor nicht zu. Die operative Marge sank im ersten Quartal nach vorläufigen Zahlen auf rund 2,8 Prozent.

MAN fährt Nutzfahrzeugproduktion ab nächster Woche wieder hoch

Der Nutzfahrzeughersteller MAN will ab nächstem Montag seine für rund sechs Wochen unterbrochene Produktion stufenweise wieder hochfahren. Zunächst soll mit verringerter Kapazität montiert werden, der Schutz der Mitarbeiter habe höchste Priorität, erklärte MAN Truck & Bus. Teilweise werde die Belegschaft weiter in Kurzarbeit bleiben. Wo möglich, werde weiter von zu Hause aus gearbeitet.

Seat will alle 15.000 Beschäftigten vor Produktionsstart auf Corona testen

Der spanische Autohersteller Seat will vor der schrittweisen Wiederaufnahme der Produktion ab kommender Woche alle seine rund 15.000 Beschäftigten auf das Coronavirus testen. Damit wolle Seat Ansteckungen vermeiden, teilte die VW-Tochter am Mittwoch mit. Die ersten Tests begannen demnach am Mittwochmorgen in drei Werken des Unternehmens. Wöchentlich sollen mehr als 3000 Arbeitnehmer getestet werden. Die Ergebnisse seien "anonym und vertraulich".

Fiat Chrysler nutzt Kreditlinie über 6,25 Milliarden Dollar

Fiat Chrysler nimmt einen revolvierenden Kredit im Volumen von 6,25 Milliarden US-Dollar in Anspruch. Dies teilte der von den Folgen der Coronavirus-Pandemie hart betroffene Autokonzern mit. Bislang hatte Fiat Chrysler Kreditlinien im Volumen von 1,5 Milliarden Dollar genutzt. Im März besorgte sich das Unternehmen eine zusätzliche Kreditlinie über 3,5 Milliarden Dollar, die bislang aber nicht angetastet wurde.

Renault verzeichnet Umsatzeinbruch und streicht Dividende

Renault hat im ersten Quartal wegen der Corona-Pandemie einen Umsatzeinbruch erlitten. Wie der französische Autokonzern mitteilte, sanken die Erlöse um 19 Prozent auf 10,13 Milliarden Euro. Der Absatz brach um 26 Prozent auf 672.962 Fahrzeuge ein. Wie die gesamte Autobranche spürt Renault die Auswirkungen der Werksschließungen und die Absperrung von Autohäusern, die der Eindämmung der Ausbreitung des Coronavirus dienen. Angesichts des unsicheren Ausblicks kündigte der Konzern an, keine Dividende für das vergangene Jahr zu zahlen.

Peugeot verzeichnet im 1. Quartal Umsatzrückgang um 16 Prozent

Peugeot hat im ersten Quartal wegen der Auswirkungen des Coronavirus deutlich weniger Autos verkauft und einen spürbaren Umsatzrückgang verzeichnet. Die Erlöse sanken laut Mitteilung um rund 16 Prozent auf 15,18 Milliarden Euro. Analysten hatten im Konsens einen noch etwas stärkeren Rückgang befürchtet. Die Verkäufe gaben mit 29 Prozent auf 627.024 Einheiten noch stärker nach.

Europäischer Nutzfahrzeugmarkt halbiert sich fast im März

Der europäische Markt für Nutzfahrzeuge ist im März eingebrochen. Der Herstellerverband Acea nannte für die EU, die Freihandelszone EFTA sowie Großbritannien einen Rückgang der Neuzulassungen um 48,5 Prozent auf 145.447 Fahrzeuge. Einer der Gründe für den Einbruch sei die Tatsache gewesen, dass viele Händler wegen der Corona-Krise geschlossen hatten.

GM gibt seinen Car-Sharing-Dienst Maven komplett auf

General Motors stellt nach annähernd vier Jahren seinen Car-Sharing-Dienst Maven ein. Zur Begründung erklärte der Automobilkonzern, die Betriebsunterbrechung im Zuge der Coronavirus-Pandemie habe es zu schwierig gemacht weiterzumachen. GM informierte seine Kunden, dass der Betrieb von Maven nach und nach eingestellt wird, dazu gehört auch das Flottengeschäft für kurzfristige Anmietungen in etwa einem Dutzend Städten in den USA und Kanada. Dieses Angebot wurde häufig von Fahrern genutzt, die für Fahrdienstvermittler wie Uber Technologies und Grubhub tätig sind.

Vattenfall und Hyundai schließen E-Auto-Kooperation

Der schwedische Energieversorger Vattenfall und der südkoreanische Autohersteller Hyundai wollen bei der Elektromobilität in den Niederlanden zusammenarbeiten. Beim Kauf oder Leasing eines Elektroautos von Hyundai könne zusätzlich auch eine Ladestation inklusive Kundenkarte von Vattenfall erworben werden, teilten beide Unternehmen mit. Zudem können Kunden der E-Hyundais auch öffentliche Vattenfall-Ladepunkte nutzen.

Hyundai Motor mit Gewinneinbruch von 42 Prozent im Auftaktquartal

Die Corona-Krise hat dem südkoreanischen Autohersteller Hyundai im ersten Quartal 2020 einen herben Schlag versetzt. Der Nettogewinn brach um 42 Prozent auf 552,68 Milliarden Won (umgerechnet rund 430 Millionen Euro) ein, wie die Hyundai Motor Co mitteilte. Die Exporte nach China und Europa sackten um 46 bzw 26 Prozent ab. In die USA und nach Indien führte Hyundai 13 bzw 21 Prozent weniger Fahrzeuge aus.

Kontakt zum Autor: unternehmen.de@dowjones.com

DJG/kla

END) Dow Jones Newswires

April 24, 2020 10:00 ET ( 14:00 GMT)

Copyright (c) 2020 Dow Jones & Company, Inc.
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