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Die AUTO-WOCHE - das waren die wichtigsten Themen

| Quelle: Dow Jones Newsw... | Lesedauer etwa 6 min. | Text vorlesen Stop Pause Fortsetzen
BMW erzielt starken Cash Flow im Kerngeschäft

Wie schon Daimler hat auch BMW im dritten Quartal von der Erholung der Automärkte sowie Kostensenkungen profitiert und beim Cash Flow besser abgeschnitten als erwartet. Der vorläufige freie Cash Flow im Segment Automobile beträgt in den drei Monaten 3,065 Milliarden Euro, wie der DAX-Konzern mitteilte. Das sei besser als bisher von Analysten prognostiziert. Im Vorjahr hatte der Münchener Konzern einen Zufluss im Kerngeschäft mit Oberklassewagen von 714 Millionen Euro erzielt.

Daimler erhöht Gewinnausblick nach starkem Quartal

Daimler hat im dritten Quartal von der steigenden Autonachfrage nach dem Lockdown sowie Kostensenkungen profitiert und den Gewinn trotz sinkender Umsätze deutlich gesteigert. Besonders in China, aber auch in Europa erzielte der DAX-Konzern wieder steigende Erlöse. Angesichts der überraschend guten Geschäftszahlen, die Daimler teilweise schon vor einer Woche vorgelegt hat, und eines relativ zuversichtlichen Ausblicks auf das Schlussquartal sind die Stuttgarter optimistischer für das Gesamtjahr. Das Konzern-EBIT soll 2020 nun das Vorjahresniveau erreichen, kündigte der Konzern bei Vorlage ausführlicher Quartalszahlen an. Bisher wurde das operative Ergebnis unter Vorjahr gesehen.

Conti wegen Umbaukosten und Abschreibungen erneut mit Verlust

Trotz des wieder besser laufenden Geschäfts in der Autobranche ist Continental im dritten Quartal in die roten Zahlen gerutscht. Hohe Wertminderungen wegen des eher trüben Branchenausblicks bis 2025 und Kosten für das jüngst verschärfte Sparprogramm belasten den DAX-Konzern mit insgesamt mehr als 1,3 Milliarden Euro. Immerhin: Bereinigt um die Belastungen konnte Continental vor allem dank des margenstarken Reifengeschäfts die Rendite spürbar steigern.

Deutsche Bahn kauft Plattform-Entwicklung von BMW/Daimler-JV Moovel

Die Deutscher Bahn verstärkt sich im Bereich der Plattformenentwicklung für den Öffentlichen Personennahverkehr. Wie der Konzern mitteilte, übernimmt die Tochter Mobimeo den Entwicklungsbereich der Moovel Group GmbH für Mobilitätsplattformen für Kommunen und Verkehrsverbünde. Moovel ist ein Gemeinschaftsunternehmen von BMW und Daimler mit Sitz in Berlin. Die beiden Autohersteller werden den Angaben zufolge bei Mobimeo zukünftig eine Minderheitsbeteiligung halten.

Traton erzielt wieder Millionengewinn dank besserem Marktumfeld

Der Nutzfahrzeughersteller Traton hat im dritten Quartal von einer besseren Nachfrage sowie Kostensenkungen profitiert und nach dem hohen Verlust im Halbjahr operativ einen bereinigten Millionengewinn eingefahren. Die wesentlichen Leistungsindikatoren des Quartals liegen "zum Teil deutlich über den Markterwartungen", wie die Volkswagen-Tochter bei Vorlage von Eckdaten mitteilte.

Uber bietet BMW, Daimler über 1 Milliarde Euro für FreeNow - Magazin

Uber bietet einem Magazinbericht zufolge weit mehr als 1 Milliarde Euro für das Joint-Venture FreeNow der Autohersteller BMW und Daimler. Uber wolle den Partnern jeweils einen hoch dreistelligen Millionenbetrag zahlen, berichtet das Manager Magazin unter Berufung auf Branchenkreise. Die Entscheidung über einen Verkauf sei noch nicht gefallen. Von Daimler hieß es dazu auf Anfrage, dass man Marktspekulationen grundsätzlich nicht kommentiere. BMW teilte mit, die Spekulationen über Verhandlungen mit Uber nicht zu bestätigen. Weiter wollte sich der Münchener Konzern nicht äußern.

Autoindustrie will schärfere EU-Klimaziele akzeptieren - Bericht

Die deutsche Autoindustrie gibt ihren Widerstand gegen die angekündigten schärferen CO2-Ziele der EU offenbar auf. In einer Vorstandssitzung des Verbands der Automobilindustrie (VDA) in der kommenden Woche wollen sich Hersteller und Zulieferer auf eine Position einigen, wie der Spiegel berichtete. "Wir wollen Teil der Lösung sein", heißt es demnach in einem Entwurf. Um die gewünschte Klimaneutralität zu erreichen, seien "ambitionierte Klimaziele für 2030 notwendig und richtig".

EU-Nutzfahrzeugabsatz legt im September rasant zu

Nutzfahrzeuge wurden im September in Europa zwar deutlich mehr nachgefragt als vor Jahresfrist, das Minus der Vormonate infolge der Lockdowns konnte damit aber nur etwas verringert werden. In der EU, der Freihandelszone Efta und Großbritannien wurden insgesamt 226.954 Nutzfahrzeuge neu zugelassen, wie der Herstellerverband Acea mitteilte. Das ist ein kräftiger Zuwachs von 14,5 Prozent. Auf Sicht von neun Monaten berichtete der Verband wegen der coronabedingten Einbrüche in den zurückliegenden Monaten noch über einen Rückgang von 25,2 Prozent.

Renault im 3. Quartal mit geringerem Umsatz

Renault hat im dritten Quartal weniger umgesetzt, die Markterwartungen aber leicht übertroffen. Wie der französische Autohersteller mitteilte, sanken die Erlöse um 8,2 Prozent auf 10,37 Milliarden Euro. Analysten hatten im Konsens mit 10,28 Milliarden Euro gerechnet. Die Autoverkäufe gingen um gut 6 Prozent auf 806.320 Fahrzeuge zurück.

Tesla übertrifft die Erwartungen im dritten Quartal

Der Elektroautobauer Tesla hat seine Gewinnserie im dritten Quartal ausgebaut. Der Konzern schrieb das fünfte Quartal in Folge schwarze Zahlen und bekräftigte das Ziel, in diesem Jahr mindestens eine halbe Million Fahrzeuge auszuliefern. Konzernchef Elon Musk sprach von "dem besten Quartal in der Geschichte". Die Aktie legte im nachbörslichen Handel um gut 3 Prozent zu. Die Auslieferung von einer halben Million Fahrzeuge 2020 bleibe das Ziel, auch wenn es ambitionierter geworden sei, teilte Tesla mit.

Tesla ruft in China 30.000 Autos wegen technischer Probleme zurück

Tesla ruft in China etwa 30.000 Fahrzeuge der Modelle S und X wegen Problemen mit der Radaufhängung zurück. Dabei handelt es sich um importierte Autos, die zwischen dem 17. September 2013 und dem 15. Januar 2018 hergestellt wurden, heißt es Erklärung der staatlichen chinesischen Marktaufsicht. Die Autos hätten einen oder sogar zwei Defekte, die unter bestimmten äußeren Einwirkungen dazu führen können, dass die Fahrzeugkontrolle beeinträchtigt wird, heißt es in der Mitteilung der Behörde.

Ford kann CO2-Ziele der EU nicht einhalten

Dem Autobauer Ford droht in Europa wegen der Verfehlung der CO2-Ziele der EU eine hohe Geldbuße. Die Gesamtbilanz der Ford-Flotte in Europa wird in diesem Jahr die Grenzwerte der Europäischen Union verfehlen, wie der Kölner Stadt-Anzeiger am Dienstag berichtete. Grund sei der Rückruf der neuen Plug-in-Hybride des Modells Kuga, der die Emissionsbilanz der gesamten Ford-Flotte in Europa deutlich verschlechtert habe.

ANALYSE/Tesla scheint noch immer stark überbewertet zu sein

Selbst die Rekordergebnisse von Tesla untermauern eine gefährliche Wahrheit für die Aktionäre: Die Lieblingsaktie der Wall Street ist ein Autohersteller mit einer Bewertung, von der Tech-Lieblinge nur träumen können. Die ersten Zahlen von Tesla für das dritte Quartal waren sehr stark. Nachdem der Elektroautobauer bereits Rekord-Fahrzeugauslieferungen gemeldet hatte, berichtete er am Mittwoch einen Umsatz von 8,7 Milliarden US-Dollar und einen Gewinn von 27 Cent pro Aktie. Die Verkaufszahlen übertrafen die Analystenerwartungen.

ANALYSE/China will die Elektroautofabrik der Welt werden

China mag zwar die Fabrik der Welt sein, aber das Land war nie ein großer Automobilexporteur. Nun hofft es, das mit Elektrofahrzeugen zu ändern. Und die Dinge entwickeln sich gut: Tesla hat angekündigt, in dieser Woche mit dem Export seines in China hergestellten Modell 3 in einige europäische Länder zu beginnen. BMWs elektrische SUV iX3, der weltweit verkauft wird, wird von seinem Joint-Venture mit dem chinesischen Partner Brilliance China Automotive gebaut.

Kontakt zum Autor: unternehmen.de@dowjones.com

DJG/kla

END) Dow Jones Newswires

October 23, 2020 11:13 ET ( 15:13 GMT)

Copyright (c) 2020 Dow Jones & Company, Inc.
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