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DIE AUTO-WOCHE - das waren die wichtigsten Themen

| Quelle: Dow Jones Newsw... | Lesedauer etwa 5 min. | Text vorlesen Stop Pause Fortsetzen
VW-Konzern erneut mit Absatzminus - Porsche und Seat überraschen

Volkswagen hat im Konzern bei Pkw und Nutzfahrzeugen auch im Dezember ein Absatzminus im Vergleich zum Vorjahr verzeichnet. Abgesehen von Porsche und Seat verbuchten alle Konzernmarken einen teils heftigen Verkaufsrückgang, wie aus der Veröffentlichung des DAX-Konzerns hervorgeht. Porsche und Seat erzielten jeweils ein starkes Absatzplus von knapp 19 Prozent.

VW Kernmarke verzeichnet Absatzrückgang - SUV-Anteil steigt weiter

Die Kernmarke von Volkswagen hat wegen deutlich rückläufiger Verkäufe in China im Dezember weltweit weniger Autos verkauft. Wie der Autokonzern mitteilte, liegt der weltweite Absatz bei 603.100 Fahrzeugen, ein Minus von 2 Prozent. Alleine in China, dem mit Abstand wichtigsten Einzelmarkt des Konzerns, liegt der Rückgang bei 9,5 Prozent auf 320.600 Autos. In Westeuropa (19,5 Prozent) und Nordamerika (14,7 Prozent) konnte die Kernmarke dagegen spürbar zulegen.

Audi steigert Absatz im 4. Quartal

Audi hat dank guter Verkäufe in China im Schlussquartal den weltweiten Absatz gesteigert. Für ein Absatzplus im abgelaufenen Gesamtjahr reichte das allerdings nicht - zu groß war der coronabedingte Verkaufseinbruch im Frühjahr. Insgesamt lieferte die VW-Tochter 1,69 Millionen Fahrzeuge aus, ein Rückgang von 8,3 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Alleine im vierten Quartal kam Audi mit 505.583 ausgelieferten Autos auf einen Zuwachs von 3,5 Prozent.

Audi meldet wegen Mangel an Halbleitern Kurzarbeit an

Der Autohersteller Audi drosselt wegen Lieferschwierigkeiten bei Halbleitern die Produktion und schickt gut 10.000 Mitarbeiter in Kurzarbeit. Betroffen seien 9.300 Mitarbeiter in Ingolstadt und 800 in Neckarsulm, wie eine Sprecherin der Volkswagen-Tochter gegenüber Dow Jones Newswires sagte. Grund sei eine massiv eingeschränkte Situation bei Halbleitern.

Ex-VW-Chef Winterkorn muss nicht wegen Marktmanipulation vor Gericht

Dem ehemaligen Volkswagen-Konzernchef Martin Winterkorn bleibt ein Prozess wegen Marktmanipulation erspart. Das Landgericht Braunschweig stellte das Verfahren gegen den früheren Manager nach eigenen Angaben vom Freitag wegen der relativ geringen Straferwartung im Vergleich zu anderen Delikten vorläufig ein. Winterkorn muss sich ab Ende des kommenden Monats in einem Betrugsprozess wegen des Dieselskandals bei VW vor Gericht verantworten.

BMW nach Rekordabsatz im Schlussquartal zuversichtlich für 2021

BMW blickt nach einem Rekordabsatz im vierten Quartal relativ optimistisch auf das neue Jahr. "Wir blicken mit Zuversicht auf das Jahr 2021 und wollen dank der starken Nachfrage nach unserem jungen Produktportfolio wieder profitabel wachsen", sagte Vertriebsvorstand Pieter Nota. Der Absatz der elektrifizierten Fahrzeuge, also Hybride und vollelektrische Autos, soll um mehr als die Hälfte steigen. Den Absatz der vollelektrischen Wagen soll verdoppelt werden.

Rheinmetall liefert Brennstoffzellenkomponenten an Daimler

Rheinmetall beliefert die Brennstoffzellentocher von Daimler mit Wasserstoff-Rezirkulationsgebläsen. Der Auftrag von Daimler Truck Fuel Cell habe ein Umsatzvolumen im zweistelligen Millionen-Euro-Bereich, teilte der im MDAX notierte Rüstungskonzern und Automobilzulieferer mit.

Renault will mit neuer Strategie die Ertragskraft steigern

Der französische Autobauer Renault hat einen neuen Strategieplan präsentiert, mit dem der kriselnde Konzern seine Profitabilität und Wettbewerbsfähigkeit wieder herstellen will. Zunächst will sich der Autobauer nach eigenen Angaben auf die Erholung seiner Margen und der Cash-Generierung konzentrieren, was eine Stärkung seiner Präsenz in margenstarken Märkten wie Lateinamerika und Indien einschließt. Die operative Marge soll bis 2023 mindestens 3 Prozent und bis 2025 mindestens 5 Prozent erreichen.

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General Motors baut elektrische Lieferwagen

General Motors hat ein neues Geschäftsfeld für den Einsatz seiner Batterietechnologie gefunden. Der Konzern steigt in das Geschäft mit elektrisch angetriebenen Lieferwagen ein. Dazu hebt der Autobauer eine neue Sparte namens "BrightDrop" aus der Taufe. Die neue Division will in diesem Jahr einen Elektro-Lieferwagen mit der Bezeichnung "EV600" herausbringen.

US-Behörde fordert Tesla zum Rückruf von 158.000 Fahrzeugen auf

Die US-Verkehrssicherheitsbehörde NHTSA hat Tesla aufgefordert, rund 158.000 Fahrzeuge wegen Sicherheitsbedenken zurückzurufen. In einem Brief vom 13. Januar verlangte die NHTSA von Tesla, einige Model S-Luxuslimousinen und Model X- SUVs in die Werkstätten zurückzurufen, weil die Touchscreens der Fahrzeuge nach einigen Jahren der Nutzung ausfallen können. Die Zahl klingt überschaubar, manche Rückrufe wegen Sicherheitsbedenken betreffen Millionen von Fahrzeugen. Für Tesla wäre das jedoch eine relativ große Rückrufaktion, da der Hersteller im Vergleich zu Konkurrenten deutlich weniger Fahrzeuge auf den Straßen hat.

Autobauer Geely und Apple-Zulieferer Foxconn werden Partner

Chinas Autohersteller Geely und Apple-Zulieferer Foxconn gehen eine Kooperation ein. Ein neues Gemeinschaftsunternehmen soll in die Auftragsfertigung einsteigen sowie Beratungsdienste für andere Hersteller bereitstellen. Die Zhejiang Geely Holding Group, die den Pkw-Hersteller Volvo kontrolliert, und die taiwanische Foxconn, die seit vielen Jahren das iPhone für Apple baut, werden jeweils 50 Prozent an dem Joint Venture halten.

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Ford schließt drei Werke in Südamerika

Die Ford Motor Co macht in Brasilien drei Autofabriken dicht, um die Verluste bringenden Aktivitäten im Ausland zu verkleinern. Dem Schritt fallen 5.000 Stellen zum Opfer. Zunächst fallen jedoch Kosten für die Werksschließungen von 4,1 Milliarden US-Dollar an.

Toyota zahlt in Abgasberichts-Streit in den USA 180 Mio Dolllar Strafe

Toyota zahlt in den USA 180 Millionen US-Dollar Strafe, weil er zehn Jahre lang gegen Berichtspflichten gegenüber der Umweltbehörde EPA verstoßen hat. Damit legt der japanische Autobauer ein Verfahren des US-Justizministeriums bei.

Baidu und Geely wollen Elektroautos produzieren

Der chinesische Suchmaschinenbetreiber Baidu will zusammen mit dem Autokonzern Geely Elektrowagen produzieren. Wie die Baidu Inc mitteilte, wird sich das Unternehmen bei der Kooperation auf die Fahrtechnologie konzentrieren, während die Zhejiang Geely Holding Group die Expertise bei der Entwicklung neuer Modelle und der Herstellung einbringen wird.

Hyundai Motor baut Brennstoffzellenfabrik in China

Der südkoreanische Autokonzern Hyundai will seine Kapazitäten im wichtigen Zukunftsmarkt um Brennstoffzellensysteme ausbauen. In China soll die erste ausländische Fabrik für Brennstoffzellen errichtet werden, wie die Hyundai Motor Group mitteilte. Eine entsprechende Vereinbarung sei mit der chinesischen Regierung unterzeichnet worden.

Kontakt zum Autor: unternehmen.de@dowjones.com

DJG/kla

END) Dow Jones Newswires

January 15, 2021 10:00 ET ( 15:00 GMT)

Copyright (c) 2021 Dow Jones & Company, Inc.
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