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DIE AUTO-WOCHE - das waren die wichtigsten Themen

| Quelle: Dow Jones Newsw... | Lesedauer etwa 7 min. | Text vorlesen Stop Pause Fortsetzen
VDA-Präsident Mattes tritt zum Jahresende zurück

Der Präsident des Verbandes der Automobilindustrie (VDA), Bernhard Mattes, tritt zurück. Mattes habe das Präsidium und den Vorstand darüber informiert, dass er das Amt zum Jahresende 2019 niederlegen wird. Mattes wolle sich anderen Aufgaben zuwenden. Sein Rücktritt kommt mitten während der Automesse IAA in Frankfurt und zu einer für die Branche schwierigen Zeit. Angaben über die Nachfolge machte der VDA in der knappen Meldung nicht.

IAA/VW startet Elektro-Autooffensive mit Kompaktwagen ID.3

Volkswagen hat anlässlich der Automesse IAA seinen vollelektrischen Kompaktwagen ID.3 vorgestellt und damit den Startschuss für die Elektro-Offensive gegeben. "Ein Volkswagen, der das Elektroauto von der Nische in die Mitte der Gesellschaft bringt und für jeden erreichbar macht", bezeichnete VW-Chef Herbert Diess den Hoffnungsträger des DAX-Konzerns anlässlich der Weltpremiere.

Volkswagen leidet im August unter schwachen Nachfrage aus Westeuropa

Der Autobauer Volkswagen hat wegen einer schwächeren Nachfrage in Westeuropa, inklusive Deutschland, bei seiner Marke VW im August 3,8 Prozent weniger Fahrzeuge ausgeliefert als im Vorjahr.

Porsche erwartet bei Taycan zweistellige Marge

Porsche will mit seinem elektrischen Taycan von Anfang an Geld verdienen. "Der elektrische Taycan muss von Anfang an profitabel sein. Wir planen von Anfang an zweistellige Margen auch mit dem elektrischen Taycan", sagte der Porsche-Finanzchef und stellvertretende Vorstandsvorsitzende Lutz Meschke der Wirtschaftswoche.

IAA/Audi-Chef: Werden Jahresziele 2019 erreichen

Audi sieht sich trotz der abschwächenden Automärkte weiter auf Kurs, die Prognose 2019 zu erreichen. "Bei unseren Zielen für dieses Jahr liegen wir gut auf Kurs", sagte Audi-CEO Bram Schot im Gespräch mit Dow Jones Newswires am Rande der IAA. Zuversichtlich stimme die VW-Tochter besonders das zweite Halbjahr, in dem Audi bei den Verkäufen mehr Dynamik erwarte. Aber auch die erreichten Einsparungen würden sich bereits auszahlen.

IAA/Audi-Chef: Werden in Deutschland mehrere Elektroautos produzieren

Audi könnte sein geplantes Angebot an Elektrowagen, die künftig auch in der Heimat produziert werden sollen, noch weiter erhöhen. "Bei unserem Elektro-Portfolio gibt es noch Luft nach oben", sagte Audi-CEO Bram Schot am Rande der IAA. "Wir werden jedes Segment elektrifizieren, und das sehr rasch."

IAA/VW Financial bestätigt Prognose - Sparprogramm "läuft gut"

Der Absatzfinanzierer VW Financial Services bleibt trotz der aktuell schwachen Autokonjunktur bei seiner Prognose und will den operativen Gewinn 2019 stabil halten. "Wir waren anfangs etwas vorsichtiger, sind aber jetzt zuversichtlich, dass wir das Ergebnis des Vorjahres wieder erreichen", sagte Finanzvorstand Frank Fiedler im Interview mit Dow Jones Newswires. Ein Grund dafür sei die gute Entwicklung im Geschäft mit Finanzierungen für Gebrauchtwagen.

IAA/VW-Finanzsparte spricht mit Großkunden über E-Auto ID3

Auch Flottenkunden sind an dem auf der IAA vorgestellten neuen Elektro-VW ID3 interessiert. Erste Gespräche mit Großkunden würden bereits geführt, sagte der Finanzvorstand von VW Financial Services, Frank Fiedler, im Interview mit Dow Jones Newswires. Zahlen wollte er nicht nennen. Dazu sei es noch zu früh. Flottenmanager interessierten sich vor allem für die Prozesse der Fahrzeugnutzung und die Gesamtkosten des Betriebs (Total Cost of Ownership). In dieser Hinsicht sei der ID3 für gewerbliche Kunden durchaus geeignet, so der Manager.

IAA/Källenius schließt EU-Strafzahlungen wg CO2-Flottenausstoß 2021 nicht aus

Daimler-CEO Ola Källenius sieht den Konzern "gut unterwegs", die CO2-Flottenziele der EU für das Jahr 2021 zu schaffen. Die Modellpalette mit Plug-in-Hybriden und Elektrofahrzeugen sei so, dass dies möglich sei, sagte der Konzernchef auf der Internationalen Automobilausstellung IAA in Frankfurt. Man könne allerdings dem Kunden nicht vorschreiben, welche Autos er kauft.

IAA/Daimler will Absatz in nächsten 4 Monaten steigern

Daimler will seine Pkw-Verkäufe in den nächsten Monaten durchgängig steigern. Vorstandschef Ola Källenius sagte auf der Automesse IAA in Frankfurt, die Marktlage sei zwar sehr heterogen. "Wir haben aber vor, die nächsten vier Monate im Plus zu bleiben."

Deutsche Autokäufer machen weiter Bogen um Elektroautos - Studie

Autokäufer in Deutschland machen weiterhin einen großen Bogen um die zunehmend in die Autohäuser kommenden Elektrowagen. Gegen den Kauf eines Elektroautos sprechen aus Sicht der deutschen Verbraucher noch viele Gründe, wie aus einer Studie der Beratungsgesellschaft von Ernst & Young (EY) im Vorfeld der Automesse IAA hervorgeht.

BMW, Daimler und VW können CO2-Ziele bis 2021 erreichen - Studie

Die deutschen Autobauer BMW, Daimler und Volkswagen haben einer Studie zufolge trotz hoher SUV-Absatzzahlen gute Chancen, ihre Klimaschutzziele für das Jahr 2021 zu erreichen. Der angestrebte CO2-Wert sei nur im Fall einer "deutlich entschiedeneren Elektrifizierung der Neufahrzeugflotte" einzuhalten, heißt es in einer Studie des International Council on Clean Transportation (ICCT) im Auftrag der Denkfabrik Agora Verkehrswende.

BMW setzt im August mehr Autos ab

BMW hat im August den Absatz gruppenweit gesteigert, allerdings ergab sich bei den elektrifizierten Fahrzeugen sowohl im Monat August als auch seit Jahresbeginn ein Minus. Hier will der Autobauer in den kommenden Jahren zulegen. Der Absatz in der Gruppe mit der Marke BMW sowie Mini und Rolls-Royce stieg um 4,4 Prozent auf 181.126 Einheiten, wie der Automobilkonzern mitteilte. Von der Kernmarke wurden 157.889 Wagen verkauft, ein Anstieg von 4,1 Prozent.

IAA/BMW-CEO: Eine Million elektrifizierte Fahrzeuge bis Ende 2021

Der BMW-Konzern will bei der Elektromobilität vorankommen. "Bis Ende 2021 wollen wir insgesamt eine Million elektrifizierte Fahrzeuge auf die Straße gebracht haben", sagte Oliver Zipse bei seinem ersten öffentlichen Auftritt als BMW-Chef auf der IAA in Frankfurt.

IAA/BMW-CFO bestätigt Jahresprognose

BMW sieht sich auf einem guten Weg, seine Finanzziele für dieses Jahr zu erreichen. Das Umfeld sei zwar schwieriger als Anfang 2019 antizipiert, sagte Finanzvorstand Nicolas Peter auf der IAA. "In diesem Umfeld performen wir gut". BMW rechnet im laufenden Jahr vor Rückstellungen mit einer operativen Marge im Autogeschäft von 6 bis 8 Prozent, inklusive der Rückstellungen für das laufende Kartellverfahren der Europäischen Kommission sieht BMW die Rendite bei nur 4,5 bis 6,5 Prozent.

IAA/Opel-CEO will bei der Marge zum Mutterkonzern aufschließen

Opel soll nach Aussage von Vorstandschef Michael Lohscheller mittelfristig die Profitabilität seines Mutterkonzerns PSA Peugeot Citroen erreichen. "Wir wollen natürlich nicht hinter Peugeot Citroen bleiben", sagte Lohscheller bei einem Pressegespräch auf der IAA.

Hella im ersten Quartal trotz Gegenwinds über Planung

Hella hat im ersten Geschäftsquartal trotz des widrigen Branchenumfelds etwas besser abgeschnitten als selbst erwartet. "Wir liegen beim Umsatz im ersten Quartal wie erwartet unter dem Vorjahreswert", sagte Finanzvorstand Bernard Schäferbarthold auf der IAA zu Dow Jones Newswires.

Schaeffler-CEO: Autozulieferer müssen zunehmend flexibler werden

Schaeffler sieht angesichts der Trendwende zu Elektromobilität zunehmend unsichere Zeiten auf die Autozulieferer zukommen. Für die Hersteller sei eine immer wichtigere Frage, wie die eigenen Kapazitäten künftig ausgerichtet werden, sagte Schaeffler-CEO Klaus Rosenfeld vor dem Internationalen Club Frankfurter Wirtschaftsjournalisten.

Continental gründet Joint Venture mit Michelin in Singapur

Continental und Michelin gründen ein Gemeinschaftunternehmen in Asien. Wie der Webseite des Bundeskartellamtes zu entnehmen ist, läuft für das Joint Venture mit Sitz in Singapur derzeit das Fusionskontrollverfahren. Beteiligt ist auch das französische Unternehmen Smag.

IAA/Renault-CEO Bollore verspricht billige Elektroautos bis 2024

Binnen fünf Jahren will der französische Autohersteller Renault das erste Elektroauto zum Preis von 10.000 Euro auf den Markt bringen. "Wir arbeiten daran. Und es wird weit weniger als fünf Jahre dauern, bis ein solches Auto in Europa auf den Markt kommt", sagte Konzernchef Thierry Bollore vor der Automesse IAA dem Handelsblatt in einem Interview. "Die Preise für Elektroautos müssen dramatisch sinken, das ist eine Notwendigkeit."

GM ruft 3,5 Millionen Pickup-Trucks und SUVs zurück

Der US-Autobauer General Motors muss wegen eines Problems an den Bremsen rund 3,5 Millionen Autos zurück in die Werkstätten rufen. Wie das Unternehmen mitteilte, sind von dem Rückruf bestimmte Pickup-Trucks und SUVs der Modelljahre 2014 bis 2018 betroffen. An den Fahrzeugen muss ein Defekt behoben werden, der die Betätigung der Bremse mitunter erschwert und somit das Risiko eines Unfalls erhöht.

Autoverkäufe in China gehen den 14. Monat in Folge zurück

Die Autoverkäufe in China, dem größten Markt der Welt, gehen weiter zurück. Im August sank der Absatz der heimischen und ausländischen Hersteller um knapp sieben Prozent im Vorjahresvergleich, wie der Herstellerverband am Mittwoch mitteilte. Das war bereits der 14. Monat in Folge mit einem Rückgang.

Kontakt zum Autor: konjunktur.de@dowjones.com

DJG/kla/mgo

END) Dow Jones Newswires

September 13, 2019 10:42 ET ( 14:42 GMT)

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