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DIE AUTO-WOCHE - das waren die wichtigsten Themen

| Quelle: Dow Jones Newsw... | Lesedauer etwa 5 min. | Text vorlesen Stop Pause Fortsetzen
Investoren strafen Renault nach Umsatz- und Gewinnwarnung ab

Renault hat seine Umsatz- und Gewinnprognose für das laufende Jahr gesenkt. Als Grund nannten die Franzosen das schlechter als erwartete Wirtschaftsumfeld und die regulatorischen Auflagen, die immer höhere Kosten verursachten. Für 2019 rechnet der Konzern mit einem Konzernumsatz, der zwischen 3 und 4 Prozent unter dem des Vorjahres von 57,41 Milliarden Euro liegen werde. Die operative Marge im Konzern sieht Renault nun bei rund 5 Prozent. Bisher hatte Renault den Umsatz auf dem Niveau des Vorjahres und die operative Marge bei rund 6 Prozent gesehen. Anleger reagieren enttäuscht: Die Renault-Aktie stürzt am Freitag um 12 Prozent ab.

Volkswagen vertagt Entscheidung für neues Autowerk in der Türkei

VW hat die Entscheidung über den Bau eines neuen Werks zur Autoproduktion in der Türkei angesichts der türkischen Militäroffensive in Nordsyrien auf Eis gelegt. Die Entscheidung für das neue Werk sei vom Vorstand vertagt worden, erklärte ein Sprecher. VW beobachte die gegenwärtige Lage sorgfältig und blicke mit Sorge auf die derzeitige Entwicklung. Der Wolfsburger Konzern wollte für seinen neuen Osteuropa-Standort zwischen 1,2 und 1,5 Milliarden Euro in der Türkei investieren und in dem Werk etwa 4.000 Mitarbeiter anstellen. VW prüft seit längerem diverse Standorte für ein neues Autowerk, im Visier hatte VW auch Bulgarien und andere EU-Länder.

VW-Konzern setzt im September deutlich mehr Autos ab

VW hat im Konzern im September in einem schwächeren Gesamtmarkt deutlich mehr Autos verkauft. Der rasante Zuwachs von gut 9 Prozent auf 904.200 Fahrzeuge ist allerdings auf einen Basiseffekt aus dem Vorjahr zurückzuführen. Damals waren nach Einführung des neuen Abgasmessverfahrens WLTP die Neuzulassungen eingebrochen, von dieser geringen Ausgangsbasis ging es nun deutlich aufwärts. Wie der Konzern weiter mitteilte, wurden seit Januar 8,005 Millionen Fahrzeuge ausgeliefert, ein Minus von 1,5 Prozent.

VW bekommt von USA mehr Zeit für Test von Compliance-Programmen

VW hat von den US-Behörden 90 Tage mehr Zeit zum Testen seiner Compliance-Programme erhalten. Dem Antrag des Konzerns auf Verlängerung der Testphase im Monitorship wurde vom US-Justizministerium und dem unabhängigen Compliance-Monitor Larry Thompson zugestimmt.

IT-Ausfall stoppt Produktion von Porsche vorübergehend

Der Autobauer Porsche hat die Produktion in seinen Werken in Stuttgart und Leipzig wegen einer technischen Panne vorübergehend einstellen müssen. Ein Unternehmenssprecher bestätigte der Nachrichtenagentur AFP am Mittwoch, dass eine "größere Störung des IT-Systems" am Vortag zu einem Stillstand der gesamten Produktion geführt habe. Demnach waren auch "zahlreiche Bereiche" der Logistik betroffen. "Es war kein Angriff von außen", betonte der Sprecher.

Lkw-Hersteller Volvo verzeichnet Einbruch bei Ordereingängen

Volvo hat im dritten Quartal zwar sowohl beim Umsatz als auch Gewinn die Markterwartungen übertroffen, angesichts eines Einbruchs bei den Auftragseingängen aber einen gedämpften Ausblick gegeben. Die Aufträge für Lkw brachen in den drei Monaten um 45 Prozent ein, wie die Volvo AB mitteilte. "Die Nachfrage nach neuen Fahrzeugen ist rückläufig und wir sehen uns einer Zeit schwierigerer Marktbedingungen gegenüber", warnte Volvo-CEO Martin Lundstedt.

Autozulieferer Brose baut 2.000 Stellen in Deutschland ab

Der Autozulieferer Brose reagiert auf das schwierige Branchenumfeld mit einem umfangreichen Sparprogramm, mit dem auch 2.000 Stellen in Deutschland wegfallen sollen. Die Kosten will der fränkische Familienkonzern laut Mitteilung um einen mittleren dreistelligen Millionenbetrag senken. Nach massiven Gewinneinbrüchen sollen zudem die Qualität der Produkte verbessert und Innovationen vorangetrieben werden. Es sei das "größte Erneuerungsprogramm" in der Unternehmensgeschichte.

Pkw-Neuzulassungen in Europa ziehen im September kräftig an

Die Pkw-Neuzulassungen in Europa haben im September kräftig angezogen. Grund ist ein Basiseffekt aus dem Vorjahr: Im September 2018 waren nach Einführung des neuen Abgasmessverfahrens WLTP die Neuzulassungen um 30 Prozent eingebrochen, von dieser geringen Ausgangsbasis ging es nun eben wieder stark aufwärts. Die Pkw-Neuzulassungen in der EU stiegen im vergangenen Monat um 14,4 Prozent auf 1,29 Millionen Fahrzeuge, wie der Branchenverband Acea mitteilte.

Ford kündigt Elektroauto-Ladenetz und Kooperation mit Amazon an

Der US-Autokonzern Ford will in Nordamerika ein Ladenetz für Elektroautos mit mehr als 12.000 Ladesäulen und über 35.000 Ladesteckdosen errichten. Der Konzern kooperiert zudem mit Amazon Home Services, um die Installation von Ladestationen zu Hause anzubieten. Die Aktie der Ford Motor Co. legt im vorbörslichen US-Handel um 0,15 Prozent zu, Amazon gewinnt 1 Prozent.

Autogewerkschaft UAW und GM einigen sich auf Tarifvertrag

Die Gewerkschaft United Auto Workers (UAW) hat mit General Motors (GM) eine vorläufige Tarifvereinbarung erzielt. Zu den Einzelheiten des Abkommens, das für die mehr als 46.000 von der UAW vertretenen Mitarbeiter von GM gilt, wollte sich die Gewerkschaft nicht äußern. Der seit einem Monat laufende Streik bei dem Autokonzern, der die mehr als 30 GM-Fabriken in den USA zum Stillstand gebracht hat, wird jedoch vorerst fortgesetzt.

Tesla erhält Produktionsgenehmigung für China

Tesla hat die behördliche Genehmigung zur Herstellung von Elektrofahrzeugen in Schanghai erhalten. Das chinesische Ministerium für Industrie und Informationstechnologie veröffentlichte am Donnerstag eine Liste von Unternehmen, denen Genehmigungen zur Automobilherstellung erteilt wurden, unter anderem Teslas Schanghai-Einheit. Tesla hatte im Januar den Grundstein für sein Werk in Schanghai gelegt.

Elektromobilität verliert in China erstmals an Schwung - Studie

Der weltweite Leitmarkt für Elektromobilität hat erstmals deutlich an Dynamik verloren. Die Neuzulassungen sanken in China im dritten Quartal spürbar um 21 Prozent auf 243.000 Elektrofahrzeuge, wie aus einer Studie des Center of Automotive Management (CAM) hervorgeht. Der starke Rückgang sei auf die Reduzierung der Kaufanreize für Stromer und auf den wirtschaftlichen Abschwung im Zuge der Handelsstreitigkeiten mit den USA zurückzuführen. Dank der hohen Zugewinne in der ersten Jahreshälfte liege der Absatz von Elektrofahrzeugen jedoch mit 871.000 Einheiten nach drei Quartalen noch mit 21 Prozent im Plus.

Hyundai investiert bis 2025 über 31 Mrd EUR in Zukunftstechnologien

Der südkoreanische Autobauer Hyundai will bis 2025 rund 41 Billionen Won - umgerechnet rund 31,3 Milliarden Euro - in Zukunftstechnologien investieren. Der Investitionsplan folgt wenige Wochen auf die Ankündigung der Hyundai Motor Co. Ltd. und der Konzernschwester Kia Motors Corp., ihre Anstrengungen zur Entwicklung autonomer, vernetzter und elektrischer Fahrzeuge zu intensivieren.

Kontakt zum Autor: unternehmen.de@dowjones.com

DJG/kla

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October 18, 2019 10:00 ET ( 14:00 GMT)

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