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DIE AUTO-WOCHE - das waren die wichtigsten Themen

| Quelle: Dow Jones Newsw... | Lesedauer etwa 5 min. | Text vorlesen Stop Pause Fortsetzen
Daimler will Personalkosten um 1 Milliarde Euro senken

Der neue Daimler-Chef Ola Källenius will den DAX-Konzern mit umfangreichen Kostensenkungen und strategischen Anpassungen zurück in die Erfolgsspur führen. Alleine bei Mercedes-Benz Cars sollen die Personalkosten in den kommenden drei Jahren um über 1 Milliarde Euro gesenkt werden, kündigte der DAX-Konzern anlässlich einer Investorenkonferenz in London an. Dazu sollen im Management und anderen Bereichen außerhalb der Produktion Stellen abgebaut werden. Konkrete Angaben, wie hoch der Jobabbau ausfallen soll, machte Daimler zunächst nicht.

Daimler legt Sparprogramm für Lkw-Geschäft auf

Daimler will angesichts der sich spürbar abschwächenden Branchenentwicklung im Lkw-Geschäft mit Kostensenkungen die Margenerosion in Grenzen halten. In den kommenden drei Jahren sollen in Europa die variablen Kosten um 250 Millionen und die Personalkosten um 300 Millionen Euro gesenkt werden, kündigte der DAX-Konzern anlässlich einer Investorenkonferenz in London an. Zudem soll der Vertrieb neu aufgestellt werden.

Daimler will jede zehnte Stelle im Management streichen

Daimler setzt beim Stellenabbau im Management den Rotstift an. Die Anzahl der Führungskräfte bei Mercedes-Benz soll um 10 Prozent gesenkt werden, wie aus der Präsentation für die Investorenkonferenz hervorgeht. In der Summe sollen bis Ende 2022 mehr als 1 Milliarde Euro durch Kostensenkungsmaßnahmen insgesamt eingespart werden. Der Fokus beim Jobabbau liege auf indirekten Bereichen, also auf Bereichen außerhalb der Produktion. Gespräche mit den Arbeitnehmervertretern seien eingeleitet.

S&P senkt Ausblick für BMW - Rating weiter bei A+

S&P wird mit Blick auf den Autobauer BMW skeptischer. Die operative Performance und der Cashflow würden 2019 die bisherigen Erwartungen wohl nicht erfüllen, schreibt die Ratingagentur und senkt deshalb den Ausblick für die Bonität auf negativ von stabil. Das Rating liege unverändert bei A+.

Volkswagen erhöht Investitionen in E-Mobilität

Volkswagen erhöht trotz des widrigen Branchenumfelds die Investitionen in Elektromobilität und Digitalisierung. Bis 2024 will der DAX-Konzern knapp 60 Milliarden Euro in Zukunftsthemen investieren, wie VW nach einer Sitzung des Aufsichtsrates mitteilte. Bisher hatte VW für den Zeitraum 2019 bis 2023 Investitionen von rund 44 Milliarden Euro veranschlagt. Das Geld soll auch in die Hybridisierung der Fahrzeugflotte fließen. 2029 sollen bis zu 75 reine Elektromodelle auf den Markt kommen. Ergänzend plant der Wolfsburger Konzern in den kommenden zehn Jahren mit etwa 60 Hybridfahrzeugen.

Tesla will europäisches Werk bei Berlin errichten

Tesla will ihr geplantes europäisches Automobilwerk in Deutschland errichten. Nach Angaben von CEO Elon Musk wird sich die Fabrik des US-Elektroautoherstellers im Südosten Berlins befinden und damit in der Nähe des neuen internationalen Flughafens BER. Tesla werde auch ein Engineering- und Designzentrum in der Region einrichten, sagte Musk.

Woidke: Tesla kann auf Fördergelder hoffen

Der amerikanische Elektroauto-Hersteller Tesla kann auf Fördergelder hoffen, sagte Brandenburgs Ministerpräsident Dietmar Woidke. "Wir bewegen uns im beihilferechtlichen Rahmen der Europäischen Union. Das gilt für alle Länder in Europa, das ist der Rahmen den wir haben. Wir werden natürlich das Unsere tun, um da entsprechend dieser Möglichkeiten gute Bedingungen für Tesla zu schaffen", erklärte Woidke gegenüber dem RBB. Eine genaue Summe wollte er nicht nennen.

Altmaier: Bei Tesla-Entscheidung nicht über Subventionen gesprochen

Der E-Auto-Hersteller Tesla hat laut Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier (CDU) im Vorfeld der Investitionsentscheidung für Deutschland nicht um staatliche Beihilfen ersucht. "Es ist bisher nicht über Subventionen gesprochen worden", sagte Altmaier am Mittwoch in Berlin. Tesla werde im Falle einer Investition genauso "diskriminierungsfrei" behandelt wie alle anderen Unternehmen der Automobilindustrie.

M&A-Experte optimistisch für Fusion von PSA und Fiat Chrysler

Die Fusion der Autokonzerne PSA und Fiat Chrysler ist nach Einschätzung von Mergers & Acquisitions-Experte Christoph Schalast nur eine Frage der Zeit. Beide Seiten könnten von dem beabsichtigen Zusammenschluss profitieren, so Schalast von der Frankfurt School of Finance and Management. Zum Vorteil könnte der Deal, sofern die Unternehmen eine entsprechende bindende Vereinbarung unterzeichneten, auch für Opel werden.

Marke Volkswagen setzt im Oktober mehr Pkw ab

Volkswagen hat bei seiner namensgebenden Marke im Oktober deutlich mehr verkauft. Der Absatz stieg um 8,8 Prozent auf 562.200 Einheiten, wie der Konzern mitteilte. Seit Januar haben die Wolfsburger damit 5,077 Millionen Fahrzeuge ausgeliefert, ein Minus von 1,2 Prozent.

Staatsanwaltschaft klagt Volkswagen-Manager wegen Untreue an

Die Staatsanwaltschaft Braunschweig hat wegen mutmaßlich überhöhter Bezahlungen von Betriebsräten gegen vier ehemalige und noch amtierende Manager von Volkswagen Anklage erhoben. Den Angeschuldigten wird vorgeworfen, als jeweilige Personalvorstände bzw. Leiter des Personalwesens für die Konzernmarke VW zwischen Mai 2011 und Mai 2016 mehreren Betriebsratsmitgliedern überhöhte Gehälter und Boni gewährt zu haben, wie die Staatsanwaltschaft mitteilte. Dem VW-Konzern sei dadurch ein Schaden in Millionenhöhe entstanden.

Nissan beruft am 18. Februar HV für Wahl neuer Boardmitglieder ein

Der japanische Autobauer Nissan hat für den 18. Februar 2020 eine außerordentliche Hauptversammlung einberufen, um neue Direktoren in den Aufsichtsrat zu wählen. Nominiert werden der designierte CEO Makoto Uchida, der designierte Vice Chief Operating Officer Jun Seki und der designierte COO Ashwani Gupta sowie Pierre Fleuriot, wie die Nissan Motor Co. Ltd. mitteilte.

Nissan Motor schraubt Gewinnziel drastisch herunter

Belastet von einer schwächeren Autonachfrage hat Nissan Motor sowohl die Umsatz- als auch die Gewinnprognose für das laufende Geschäftsjahr reduziert. Den Umsatz sieht Nissan in den zwölf Monaten per Ende März 2020 laut Mitteilung bei 10,6 Billionen japanische Yen oder umgerechnet rund 88,0 Milliarden Euro. Den Nettogewinn erwartet der Autokonzern nun bei 110 Milliarden Yen. Bisher hatte die Nissan Motor Co einen Umsatz von 11,3 Billionen und ein Nettoergebnis von 170 Milliarden Yen angepeilt.

INTERVIEW/Ferrari plant erstes Elektroauto spätestens 2030

Der italienische Sportwagenhersteller Ferrari rechnet damit, ein vollständig elektrisch angetriebenes Auto zwischen 2025 und 2030 an den Start zu bringen. Der genaue Zeitpunkt werde vom Fortschritt der Technologie abhängig sein, sagte Ferrari-Chef Louis Camilleri in seinem ersten Interview seit Amtsantritt vor 15 Monaten.

Weitere Meldungen:

- Porsche-Holding bekräftigt Ausblick

- Elringklinger erhält Leichtbauauftrag aus USA

- Altmaier lobt Teslas Fabrikansiedlung

- Berliner Senatorin erwartet bis zu 7.000 Tesla-Jobs in Brandenburg

- Woidke erwartet Schub durch Tesla-Ansiedelung in Brandenburg

- FDP-Fraktion warnt nach Tesla-Ankündigung vor Linksaktivisten

- Grüne nach Tesla-Ankündigung für mehr Förderung der E-Mobilität

Kontakt zum Autor: unternehmen.de@dowjones.com

DJG/bam/jhe

END) Dow Jones Newswires

November 15, 2019 10:00 ET ( 15:00 GMT)

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