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Die Gewinner- und Verlierer-Aktien im Ölpreis-Schock

| Quelle: finanztreff | Lesedauer etwa 2 min. | Text vorlesen Stop Pause Fortsetzen

Der starke Ölpreis-Anstieg hat am Montag für starke Bewegungen an Europas Börsen gesorgt. Während der Öl- und Gassektor mit einem Gewinn von zweieinhalb Prozent vom Angriff auf die größte saudi-arabische Ölraffinerie profitierte, geriet der stark vom Ölpreis abhängige Luftfahrt- und Reisesektor mit einem Abschlag von gut einem Prozent unter Druck.

Im Stoxx Europe 50 Index lagen mit BP +1,34%, Royal Dutch Shell +0,52%, Eni +0,04% und Total +0,69% vier Energietitel auf den ersten vier Plätzen. Die Gewinne reichten von 2,1 bis zu 3,5 Prozent. Auch Gazprom-Aktien +0,44% konnten deutlich zulegen. Gesucht waren auch die Papiere der Ausrüster der Öl- und Gasbranche. So verteuerten sich beispielsweise TechnipFMC -1,32% um 3,5 Prozent und Saipem um zwei Prozent. Die Papiere des österreichischen Ölfeld-Ausrüsters Schoeller-Bleckmann ±0,00% stiegen um über vier Prozent.

Die Kurse der Fluggesellschaften gerieten dagegen unter Druck: Die Einbußen reichten von 2,3 Prozent für Easyjet -0,69% über 2,9 Prozent bei British-Airways-Mutter IAG +4,83% bis zu 3,3 Prozent für Air France-KLM +3,09%. Die Lufthansa-Aktie +3,35% lag 2,6 Prozent im Minus, konnte dabei ihre charttechnisch bedeutsame 50-Tage-Linie verteidigen (siehe Chart unten). Allesamt mussten am Morgen zeitweise sogar noch größere Kursabschläge verdauen.

Nach Aussage von Jim Reid von der Deutschen Bank war der Anstieg des Terminkontrakts auf die Ölsorte Brent unmittelbar nach den Agriffen auf die Raffinerie der stärkste seit der Auflage des Futures 1988. Der Angriff selbst sei die größte Störung der Ölproduktion überhaupt und stelle sogar noch die Unterbrechung der Förderung in Kuwait und dem Irak nach dem Einmarsch irakischer Truppen in Kuwait im August 1990 in den Schatten.

Die gestiegenen Rohöl-Preise werden sich auch für die Verbraucher auswirken. Bereits in wenigen Tagen dürfte es Preisaufschläge an den Tankstellen geben. Auch Heizöl verteuerte sich am Terminmarkt heute um rund sieben Prozent. Das werden auch auf die Heizöl-Besteller zu spüren bekommen.

Mit Material von dpa-AFX

Sechs-Monats-Chart Lufthansa (in Euro)
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