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Die Krypto-Welt braucht keine Zentralbank der Zentralbanken!

| Quelle: Markus Miller | Lesedauer etwa 2 min. | Text vorlesen Stop Pause Fortsetzen

Sehr geehrte Damen und Herren,

ich bekomme Woche für Woche sehr viele Zuschriften. Dadurch kann ich stets sehr gut beurteilen, welche Entwicklungen Krypto-Investoren, aber auch Bürger oder Anleger, die noch nicht in Krypto-Assets investiert sind, bewegen. Selbst von Pressevertretern habe ich zuletzt viele Fragen erhalten zu meiner Beurteilung des aktuellen Jahresberichts der Bank für Internationalen Zahlungsausgleich (BIZ) in Bezug auf Kryptowährungen.

Die BIZ warnt in diesem Bericht sehr pauschal und absolut undifferenziert vor Totalverlustrisiken, einer angeblichen Ineffizienz und fehlender Skalierbarkeit von Cryptocoins, sowie vor großen Gefahren für die Umwelt und Finanzmarktstabilität.

Eine Zentralbank der Zentralbanken ist in dezentralen Systemen überflüssig

Die BIZ ist eine internationale Organisation der Bankwirtschaft, die bereits im Jahr 1930 gegründet wurde. Ihr Sitz ist Basel, Schweiz. 60 Zentralbanken und vergleichbare Finanzorganisationen sind Mitglied der BIZ, die als selbsternannte "Zentralbank der Zentralbanken" den Anspruch hat, die weltweite Währungs- und Finanzstabilität zu unterstützten. Wir leben in einer Welt des massiven Banken- und Filialsterbens. Die großen Notenbanken sitzen aufgrund ihrer expansiven Geldpolitik auf gigantischen Schuldenbergen und Risiken. Unser gesamtes Geld- und Finanzsystem ist zu hinterfragen.

Kein einziges Papiergeldsystem hat in den letzten 5.000 Jahren überlebt. Bei allen unbestrittenen Risiken von Kryptowährungen, ist es vor diesen Rahmenbedingungen verständlich, dass die BIZ derart negative und pauschale Schlussfolgerungen in Bezug auf die Krypto-Ökonomie zieht. Weil die BIZ schlicht ihren immer stärker erodierenden Besitzstand wahren will. In einem dezentralen System, dass auf Blockchain-Anwendungen basiert, ist nichts überflüssiger, als eine Zentralbank der Zentralbanken.

Die Blockchain-Technologie schafft eine neue Generation des Internets

Ich bin absolut überzeugt von den Gegenwarts- und Zukunftsmöglichkeiten der Krypto-Ökonomie. Deswegen beurteile ich den derzeitigen Status als große Chance. Für die Blockchain-Technologie und das weitere Wachstum des Internets auf Basis damit verbundener Blockchain-Anwendungen und Krypto-Applikationen. Aktuell profitieren vor allem große Unternehmensberatungen, wie Ernst & Young, oder börsennotierte wie Accenture, Booz Allen, Capgemini oder FTI Consulting vom Blockchain-Trend. Aber auch die Kryptobörsen, Sicherheits- und Infrastruktur-Anbieter wie die Hersteller von Hardware-Wallets.

Das sind für mich derzeit die wahren "Blockchain-Aktien", die aber natürlich auch weitere Geschäftsfelder haben. Ich empfehle Ihnen daher neben ausgesuchten Cryptocoins und FinTechs beispielsweise einen ETF auf FinTech-Aktien, die ebenfalls von den Zukunftsentwicklungen in der Blockchain-Technologie profitieren werden und die heute schon Wachstumspotential mit Substanz verbinden.

Herzliche Grüße

Markus Miller

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Markus Miller

Markus Miller Markus Miller (1973) hat langjährige Erfahrungen bei international tätigen Banken und Beratungsfirmen in Österreich, Liechtenstein sowie der Schweiz gesammelt. Der renommierte Analytiker ist Gründer und Geschäftsführer des spanischen Medien- und Consultingunternehmens GEOPOLITICAL.BIZ S.L.U. mit Sitz auf der Baleareninsel Mallorca. In dieser Funktion koordiniert er ein internationales Informations- und Kommunikations-Netzwerk von Wirtschafts- und Finanzexperten, Rechtsanwälten und Steuerberatern. Markus Miller ist Chefanalyst und Chefredakteur des renommierten Wirtschaftsmagazins „Kapitalschutz vertraulich“, einem ganzheitlichen Wirtschafts- und Beratungsdienst, bei dem neben fundierten wirtschaftlichen und finanziellen Empfehlungen zusätzlich die - für den umfassenden Vermögensschutz - so wichtigen Segmente der GeoPolitik, Rechtsprechung und Steuergesetzgebung berücksichtigt werden.

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