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Die Last der hohen Erwartungen

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Die Last der hohen Erwartungen

Die Börse hat hohe Erwartungen an die neue US-Regierung – womöglich zu hohe. Eine vorsichtige und flexible Anlagestrategie bleibt deshalb wichtig.

Der neue US-Präsident Donald Trump startet seine Amtszeit mit der Hypothek des schwächsten Wirtschaftswachstums Amerikas seit langer Zeit: Unter Trumps Vorgänger Barack Obama wuchs die US-Wirtschaft im letzten Jahr nur um 1,6 Prozent. Das war der niedrigste Wert seit 2011.

Nach Angaben des US-Handelsministeriums war dafür vor allem der starke Dollar verantwortlich, der das Exportgeschäft der amerikanischen Unternehmen zum Jahresende unter Druck setzte. Der starke Dollar und das schwache Wachstum sind zwei Punkte, die Trump schon seit längerer Zeit öffentlich missfallen.

Prinzip Hoffnung

Doch ob Trump tatsächlich das Ruder rumreißen kann, ist noch unklar. Zwar setzen viele Investoren darauf, dass die von ihm angekündigten Investitionen in die Infrastruktur und die versprochenen radikalen Steuersenkungen die amerikanische Wirtschaft in Fahrt bringen werden. Doch Wirtschaftsexperten warnen auch vor den negativen Folgen möglicher Handelskriege und protektionistischer Maßnahmen der neuen Regierung.

Wie sehr der starke Dollar das Geschäft der US-Unternehmen stört, zeigen aktuelle Wirtschaftsdaten. Im Schlussquartal 2016 gingen die Ausfuhren um 4,3 Prozent zurück – das stärkste Minus seit Anfang 2015. Auf das Jahr hochgerechnet stieg deshalb das amerikanische Bruttoinlandsprodukt (BIP) von Oktober bis Dezember nur um 1,9 Prozent – weniger als erwartet und viel weniger als im dritten Quartal, als es noch eine Wachstumsrate von 3,5 Prozent gab.

Nach Einschätzung vieler Fachleute dürfte der US-Dollar auch weiterhin stark bleiben, denn gerade die von Trump angekündigten Vorhaben könnten zu höherer Inflation und damit auch zu höheren Zinsen führen. Der unorthodoxe Führungsstil Trumps und das angespannte Verhältnis mit China sorgen zusätzlich für Unsicherheiten. Das spricht dafür, nicht zu große Erwartungen an die Entwicklung der US-Aktienmärkte zu stellen und insgesamt eine kontrollierte, eher defensive Investmentstrategie zu verfolgen.

Risikominimierung durch Flexibilität

Umsetzen läßt sich solch eine Strategie mit dem Multi-Asset-Fonds Deutsche Concept Kaldemorgen. Fondsmanager Klaus Kaldemorgen gehört zu den bekanntesten und profiliertesten Investment-Spezialisten in Deutschland und bietet mit seinem Fonds Anlegern die Möglichkeit, an den Chancen der Kapitalmärkte zu partizipieren, wobei er ein besonderes Augenmerk auf das Risikomanagement legt.

Gerade in schwierigen Börsenjahren versucht das Fondsmanagement durch intelligente Anlagestrategien, mögliche Verluste auf weniger als zehn Prozent zu begrenzen. Zusätzlich ist das Team bestrebt, die jährliche Volatilität auf höchstens zehn Prozent zu begrenzen.

Dazu investiert Kaldemorgen entsprechend der Markteinschätzung und konjunkturellen Entwicklung flexibel in verschiedene Anlageklassen. Durch das ausgefeilte Risikomanagement ist der Fonds gerade auch für eher defensive orientierte Anleger geeignet.

Fazit für Anleger:

  • Ein weiter anziehender Dollar könnte die US-Wirtschaft belasten; die Politik von US-Präsident Trump bleibt schwer kalkulierbar
  • In diesem Umfeld sind Investmentstrategien sinnvoll, bei denen die Risikobegrenzung eine wesentliche Rolle spielt
  • Multi-Asset-Fonds wie der Deutsche Concept Kaldemorgen können sehr flexibel auf neue Marktbedingungen reagieren   


http://www.dws.de/Themen/Themen-im-Fokus/Mischfonds/Die-Last-der-hohen-Erwartungen/Themenstory

Dt Concept Kaldemorgen LC

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