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Die „Mehrere hundert Prozent“-Strategie: Neben Theorie jetzt auch die Praxis

| Quelle: INV | Lesedauer etwa 3 min. | Text vorlesen Stop Pause Fortsetzen

Wenn man an der Börse innerhalb kürzester Zeit extrem viel Geld gewinnen kann, werden Anleger schnell hellhörig. Eine gewisse Portion Gier scheint uns Menschen eben doch irgendwie angeboren zu sein. Zumindest denjenigen, die ihr Glück immer mal wieder im Börsenhandel suchen. Es klingt aber ja auch zu schön um wahr zu sein, wenn in wenigen Tagen Gewinne von mehreren hundert Prozent möglich sind, nur weil eine bestimmte Kursmarke nicht unter- oder überschritten wird. Möglich ist das zum Beispiel mit den hier am vergangenen Donnerstag (Investmentecke vom 8. März) noch mal im Detail vorgestellten „Stay-Optionsscheinen“ der Société Générale. Bei denen wird am Ende der Laufzeit ein Fixbetrag von 10 Euro ausgezahlt, wenn die jeweilige Barriere bis zum finalen Bewertungstag nicht verletzt wird (sonst verfällt der Schein automatisch wertlos).

Die meisten Anleger achten bei solchen Spekulationen in der Regel darauf, dass die Barriere möglichst weit entfernt ist und ärgern sich bei der Produktsuche dann darüber, dass die Scheine schon relativ teuer sind und dadurch die verbliebenen Gewinnchancen entsprechend niedrig ausfallen. Trotzdem kann eine solche Strategie natürlich Sinn machen, wenn man sie dauerhaft anwendet und dabei eine sehr hohe Trefferquote erzielt. Der von uns hier beschriebene Handelsansatz hingegen benötigt gar nicht mal eine solche Vielzahl an erfolgreichen Trades. Wir setzen vielmehr darauf, dass im Erfolgsfall so hohe Gewinne erzielt werden, dass man sich danach auch mal einige Totalverluste leisten kann und unter dem Strich trotzdem profitabel handelt.

Solche Chancen gibt es naturgemäß nicht jeden Tag, weshalb viel Geduld ebenso notwendig ist wie Mut und Entschlossenheit, um im entscheidenden Moment dann auch zuzuschlagen. Voraussetzung für eine hohe Gewinnchance ist bei diesen Scheinen aufgrund des festgelegten Höchstbetrags natürlich ein sehr niedriger Einstiegspreis. Und den gibt es nur dann, wenn das Risiko eines Barriere-Bruchs (rein mathematisch) sehr hoch ist. Anleger müssen in der Regel also dann kaufen, wenn sich die Kurse gerade auf Talfahrt befinden und die Stimmung vergleichsweise schlecht ist. So wie es am Montagmorgen der Fall war, als die Kurse zum Start deutlich fielen und beim DAX sowie mehreren Einzelwerten wichtige Unterstützungen angelaufen wurden.

Nun ist es im Nachhinein natürlich immer einfach, darüber zu reden und zu schreiben, was man hätte machen können. Der Anspruch muss vielmehr sein, vorab die entscheidenden Marken bei den Basiswerten zu identifizieren, um dann die passenden Scheine suchen und womöglich direkt Abstauberlimits platzieren zu können. Wir haben uns deshalb die von der Société Générale abgedeckten Basiswerte (u.a. die 30 Dax-Werte sowie einige Indizes, Währungspaare und Rohstoffe) im Detail angesehen und dabei festgestellt, dass es aktuell nur wenig wirklich attraktive Möglichkeiten gibt, die beschriebene Strategie sinnvoll umzusetzen. Wie gesagt, man braucht dafür neben einem guten Timing auch sehr viel Geduld.

Einen potenziellen Kandidaten haben wir dann aber doch ausfindig gemacht, so dass wir morgen an dieser Stelle mit dem ersten echten Praxisteil unserer „Mehrere hundert Prozent“-Strategie starten werden.

Thomas Koch

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DAX ® - Performance (3 Monate) 10.865,77 -0,54%
PKT -58,93
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FRESENIUS 42,01 +1,55%
HEID. CEMENT 54,40 +0,41%
ALLIANZ 176,84 +0,36%
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Investmentecke Ralf Andreß gehört zu den erfahrensten Zertifikate-journalisten Deutschlands. Als freier Autor berichtet er seit mehr als 20 Jahren über strukturierte Produkte und initiierte bereits 1999 die mehrmals jährlich in "Die Welt" und "Welt am Sonntag" erscheinenden Fachreports zu Derivaten und Zertifikaten. Seit 2004 schreibt er auf Finanztreff.de für die tägliche Börsenkolumne "Investmentecke". Zudem ist er seit 2006 Chefredakteur des von ihm mit ins Leben gerufenen Fachmagazins "Der Zertifikateberater". 2008 wurde er beim erstmals vergebenen Journalistenpreis für die Berichterstattung über Zertifikate vom DDV zum "Journalist des Jahres" gekürt und wurde seither insgesamt vier Mal geehrt. Zuletzt im Jahr 2017 in dem er gemeinsam mit Daniela Helemann den Hauptpreis als „Journalist des Jahres“ erhielt.

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