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Die US-Börsenlegende und der MDax

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Die US-Börsenlegende und der MDax

Börsenlegende Warren Buffet schlägt im MDax zu – aus gutem Grund. Was deutsche Nebenwerte für Anleger so interessant macht.

Wenn Investmentlegende Warren Buffett bei einem Unternehmen einsteigt, liegt er historisch gesehen häufig richtig mit seiner Entscheidung. Dieses Mal ist der 86-jährige US-Investor im deutschen MDax fündig geworden. Über seine Rückversicherungsfirma General Reinsurance sicherte er sich gut drei Prozent der Stimmrechte eines Kölner Spezial-Chemiekonzerns.

Nebenwerte: Hohe Qualität, hohes Wachstumspotenzial

Die Aktien stiegen daraufhin um mehr als drei Prozent. Zugleich ist es ein Deal mit Signalwirkung für deutsche Nebenwerte. Wie die großen Dax-Konzerne erwirtschaften auch die Werte aus der zweiten Reihe im Durchschnitt rund zwei Drittel ihrer Umsätze im Ausland. Das macht sie ähnlich robust gegenüber Konjunkturschwankungen in Deutschland.

Der Unterschied: Deutsche Nebenwerte sind oft mit Spezialprodukten in Nischenmärkten tätig. In diesen kleineren Märkten sind sie häufig Weltmarkt- oder zumindest Technologieführer. Solche Marktführer sind oft krisenresistenter. Zudem ermöglicht eine marktbeherrschende Position tendenziell höhere Gewinnmargen.

Wie Fluktuation und Performance zusammenhängen

Zudem herrscht im deutschen „Unterhaus“ eine immense Dynamik – weniger erfolgreiche Unternehmen steigen ab, vielversprechende Werte drängen nach oben. Fast 90 Prozent der ursprünglichen Indexmitglieder des MDax aus dem Jahre 1996 wurden im Laufe der Zeit ausgetauscht. Im Dax gilt das nicht einmal für die Hälfte der Gründungsmitglieder.

Während im Dax weniger gut laufende Unternehmen aufgrund ihrer hohen Marktkapitalisierung im Index bleiben, herrscht im MDax mehr Wettbewerb. Oftmals haben die Aktien, die in den Dax aufsteigen, einen Großteil ihrer Erfolgsgeschichte schon hinter sich.

Nebenwerte haben in dieser Hinsicht bisweilen mehr Potenzial: Das durchschnittliche Gewinnwachstum deutscher Nebenwerte ist historisch gesehen höher, als das der Bluechips im Dax.

DWS German Small/Mid Cap: Die „größten“ kleinen Werte

Anleger können sich mit dem Fonds DWS German Small/Mid Cap die Chancen erschließen, die die zweite Reihe deutscher börsennotierter Unternehmen bietet. Das Fondsmanagement um Valerie Schueler investiert mindestens 51 Prozent des Gesamtvermögens des Fonds in Aktien kleinerer und mittlerer deutscher Unternehmen.

Anleger profitieren von Schuelers aktivem Stock-Picking im besonderen Maße: Denn auch deutsche Mid-Caps sind natürlich nicht immun gegen Störungen und Fehlentwicklungen. Bei kleineren Wachstumswerten aus dem SDax ist es ebenfalls wichtig, sich anbahnende negative Entwicklungen frühzeitig zu erkennen.

Fazit für Anleger:

  • Die mittelgroßen und kleinen deutschen Aktienindizes MDax und SDax haben sich in den letzten Jahren überdurchschnittlich gut entwickelt
  • Unter den deutschen Nebenwerten finden sich viele Weltmarktführer in Nischenmärkten
  • Anleger können an dem Wachstumspotenzial deutscher Nebenwerte mit dem Fonds DWS German Small/Mid Cap teilhaben   

Siehe auch:

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http://www.dws.de/Themen/Themen-im-Fokus/Aktien-Deutschland/Die-US-Boersenlegende-und-der-MDax/Themenstory
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Im Artikel erwähnt...

DWS German Small/Mid Cap
DWS German Small/Mid Cap - Performance (3 Monate) 168,00 -0,27%
EUR -0,45
Porträt - Chart - Kennzahlen - Zusammensetzung
Nachrichten
29.01. Die 100 besten Fonds der Welt! – DWS GERMAN SMALL/MID CAP – EUR DIS

14.06.
DWS
Die US-Börsenlegende und der MDax

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