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Diese Broker bieten interessante Neukunden-Angebote

| Quelle: BIALLO | Lesedauer etwa 8 min. | Text vorlesen Stop Pause Fortsetzen

Wertpapiere



Die Gebühren im Wertpapierhandel wirken sich negativ auf die Rendite aus. Hohe Kosten schmälern langfristig den Zinseszinseffekt beim Vermögensaufbau. Wer ähnlich wie beim Tagesgeld die zahlreichen Neukundenangebote nutzt und regelmäßig zwischen den Anbietern wechselt, optimiert seine Rendite.



Flatex mit 3,80 Euro pro Trade

Neukunden, welche ihr Depot bis zum 15. Oktober 2018 bei Flatex eröffnen, können bis Ende 2018 für 3,80 Euro pro Trade (zzgl. Fremdspesen und Börsengebühren) an allen deutschen Börsen handeln. Regulär und für Bestandskunden beträgt die Gebühr nur 5,90 Euro. Für eine Order über Xetra weist Flatex die Gesamtkosten mit mindestens 8,14 Euro pro Trade aus. Im Kostenvergleich mit anderen Anbietern ein fairer Festpreis, der besonders für Vieltrader interessant ist.



Neukunden erhalten zudem eine Gutschrift von 50 Realtime-Kursen bei Kontoeröffnung. Ausgewählte Mini Futures und Zertifikate können ohne Ordergebühren gehandelt werden. Auch der Handel mit CFDs und Währungen ist gratis. Dazu gibt es kostenlose Webinare und Seminare.



Depot- und Kontoführung sind bei Flatex ebenfalls kostenlos. Allerdings wird für Guthaben auf dem "Cash-Konto" ein Negativzins von minus 0,4 Prozent pro Jahr berechnet. Als Neukunde gilt, wer bei Depot-Eröffnung keine Produkte von Flatex oder der Fin-Tech Group Bank nutzt.



Consorsbank lockt mit 3,95 Euro pro Trade

Bei der Consorsbank können Neukunden zwölf Monate lang für 3,95 Euro pro Trade handeln. Und zwar bis zu einem Volumen von 20.000 Euro pro Trade und Teilausführung über den Börsenplatz Tradegate. Für Beträge darüber hinaus und bei allen anderen inländischen Börsen berechnet die Consorsbank eine Grundpauschale von 4,95 Euro pro Trade sowie eine Provision von 0,25 Prozent vom Ordervolumen, maximal 69,00 Euro. Die zweite Teilausführung ist dann kostenlos. Hinzu kommen noch Handelsplatzgebühren (1,50 Euro für Xetra und 2,50 Euro für Regionalbörsen) sowie eventuell anfallende fremde Spesen. Depot- und Kontoführung sind kostenlos.



Der Aktionspreis gilt nicht für direkte Wertpapiergeschäfte mit Kapitalanlagegesellschaften, den Devisenhandel sowie für Käufe und Verkäufe von Futures, Optionen und CFDs. Alle Trades über Tradegate, die online oder über das Service-Portal erteilt werden, werden mit 3,95 Euro abgerechnet, zuzüglich eventuell anfallender Fremdspesen (zum Beispiel Einschreibegebühr für deutsche Namensaktien).



Neukunden sind alle Privatpersonen, die in den vergangenen sechs Monaten kein Konto oder Depot bei der Consorsbank beziehungsweise BNP Paribas S.A. geführt haben. Die Aktion ist zeitlich nicht begrenzt.



Für junge Leute von 18 bis 25 Jahren bietet die Consorsbank weiterhin das "Young Trader-Konto" an. In dieser Altersklasse können Neukunden bis zum 27. Geburtstag für 4,95 Euro pro Trade handeln - und zwar bis zu einem Ordervolumen von 1.000 Euro. Sonst gelten die oben genannten Konditionen.



50 Prozent Rabatt bei 1822 Direkt


Bei der 1822 Direkt - der Online-Bank der Frankfurter Sparkasse - handeln Neukunden mit 50 Prozent Rabatt auf die Orderprovision. Die Angebotsfrist wurde jüngst auf den 31. Oktober 2018 verlängert und gilt nur für die erste Depoteröffnung bei der 1822 Direkt beziehungsweise Frankfurter Sparkasse. Die vergünstigte Provision gibt es innerhalb der ersten drei Monate ab Depoteröffnung. Das macht dann im günstigsten Fall 4,95 Euro statt 9,95 Euro pro Trade (Mindestprovision, sonst 4,95 Euro Grundentgelt zzgl. 0,25 Prozent vom Kurswert, maximal 59,90 Euro). Für inländische Börsen - egal ob Xetra oder Regionalbörsen - fallen jeweils noch 1,95 Euro Handelsplatzgebühren an.



Kurzentschlossene erhalten zusätzlich eine Aktivierungsprämie von 100 Euro. Voraussetzung hierfür ist, dass im neuen Depot bis spätestens 30. November 2018 mindestens zwei Wertpapierkäufe in der Höhe von mindestens 500 Euro ausgeführt werden. Die Auszahlung erfolgt am 12. Dezember 2018.



Sparplan-Orders sowie Fonds-Orders, die über die Fondsgesellschaft oder Kapitalverwaltungsgesellschaft ausgeführt werden, werden nicht gezählt. Teilausführungen gelten als eine Order. Die Depotführungsgebühren von monatlich 3,90 Euro entfallen, wenn das Online-Depot zum Quartalsende einen Bestand aufweist oder im Quartal mindestens eine Order abgewickelt wurde.



S-Broker mit 4,99 Euro pro Trade

Auch der zentrale Online-Broker der Sparkassen-Finanzgruppe geht mit günstigen Ordergebühren auf Kundenfang. Neukunden handeln bei S-Broker ab Depoteröffnung sechs Monate lang für 4,99 Euro pro Trade. Danach gelten die Bestandskunden-Konditionen. Pro Order werden dann mindestens 8,99 Euro fällig (sonst 4,99 Euro zuzüglich 0,25 Prozent vom Orderwert, maximal 54,99 Euro). Hinzu kommen noch Handelsplatzgebühren von 0,99 Euro für inländische Börsen und 0,49 Euro für den Direkthandel sowie ein Abwicklungsentgelt von 0,49 Euro. Ausgenommen von der Aktion sind der Fondshandel über Kapitalanlagegesellschaften, der CFD-Handel sowie Spar- und Auszahlungspläne.



Auf den Eröffnungsunterlagen muss außerdem der Referenz-Code "Aktion 499" eingetragen sein. Die Depotführung ist kostenlos, solange Kunden mindestens einen Trade pro Quartal ausführen (gilt auch für Sparplan-Transaktionen) oder der Vermögensbestand mindestens 10.000 Euro beträgt (Depot plus Konten bei S-Broker) und ein Depotbestand vorliegt. Andernfalls werden 3,99 Euro pro Monat (11,97 Euro im Quartal) inklusive Mehrwertsteuer berechnet. Stichtag ist der vorletzte Bankarbeitstag des Quartals. Das Angebot gilt für alle, die in den vergangenen sechs Monaten kein Depot bei S-Broker hatten, und ist zeitlich nicht begrenzt. Das Start-Depot für Studenten und Azubis ist von der Aktion ausgeschlossen.



Comdirect: Traden und dabei ein iPad gewinnen

Bei Comdirect zahlen Neukunden in den ersten zwölf Monaten 3,90 Euro pro Order an allen deutschen Börsenplätzen sowie im außerbörslichen Handel (außer Eurex und CFD-Handel). Nach Ablauf der Neukunden-Aktion verlangt die Comdirect eine Grundpauschale von 4,90 Euro plus 0,25 Prozent des Ordervolumens, mindestens 9,90 Euro, maximal 59,90 Euro. Die Handelsplatzgebühren für Xetra betragen mindestens 1,50 Euro pro Trade, für Regionalbörsen mindestens 2,50 Euro. Orders für ETF-, Aktien- und Zertifikate-Sparpläne (1,5 Prozent Provision) sind von der Rabattierung ausgenommen. Die Depotführung ist für Neukunden drei Jahre kostenlos. Danach verlangt die Comdirect 1,95 Euro pro Monat. Wer zwei Trades pro Quartal tätigt, ein Comdirect-Girokonto besitzt oder regelmäßig in einen Wertpapiersparplan einzahlt, für den bleibt die Depotführung gratis.



Als Bonus zahlt die Comdirect 50 Euro auf das Verrechnungskonto, wenn der Depotbestand drei Monate nach Eröffnung Investmentfonds im Wert von mindestens 5.000 Euro aufweist. Diese Aktion ist zeitlich nicht begrenzt.



Zusätzlicher Anreiz: Beantragen Neukunden ein Depot noch bis zum 3. Oktober 2018, besteht für sie die Chance, ein iPad (128 GB, Wi-Fi + Cellular) zu gewinnen. Als Neukunde gilt, wer in den vergangenen sechs Monaten kein Depot bei Comdirect unterhielt.



ING-Diba: 2,90 Euro pro Trade bis Ende 2018


Bei Erst-Eröffnung eines Depots bei der ING-Diba bis zum 30. September zahlen Neukunden bis Jahresende pro Order 2,90 Euro, statt mindestens 9,90 Euro. Das Angebot gilt für Käufe und Verkäufe an allen inländischen Börsenplätzen sowie im Direkthandel. Nicht enthalten sind Drittkosten, zum Beispiel handelsplatzabhängige Zusatzkosten. Auch die Servicepauschale für telefonische Orders sowie Sparplanausführungen werden getrennt berechnet. Die Aktion gilt für alle, die in den letzten zwölf Monaten kein "Direkt-Depot" bei der ING-Diba geführt haben.



Nach Ablauf der sechs Monate gilt das aktuelle Preisverzeichnis. Eine Order kostet dann regulär 4,90 Euro plus 0,25 Prozent Provision vom Kurswert, mindestens 9,90 Euro, maximal 69,90 Euro (inklusive Grundgebühr). Der Direkthandel ist kostenlos. Im Xetra-Handel fallen 1,75 Euro Gebühr pro Order an. Bei inländischen Parkettbörsen zahlen Anleger 2,50 Euro (Frankfurt, München) oder 5,00 Euro (Berlin, Düsseldorf, Hamburg/Hannover, Stuttgart), an ausländischen Handelsplätzen 12,50 Euro pro Trade. Depot- und Kontoführung sind bei der ING-Diba gratis.



Targobank mit 4,90 Euro pro Trade

Mit dem "Direkt-Depot" können Neukunden der Targobank in den ersten zwölf Monaten zu 4,90 Euro pro Order (gegebenenfalls zuzüglich Börsenplatzentgelt und fremder Kosten) handeln. Nach diesem Zeitraum fällt eine Provision von 0,25 Prozent des Ordervolumens an, mindestens 8,90 Euro und maximal 34,90 Euro. Das Börsenplatzentgelt für Xetra beträgt 2,00 Euro, bei allen anderen inländischen Parkettbörsen 3,50 Euro. Im Direkthandel fallen keine zusätzlichen Handels- und Transaktionsentgelte an. Die Targobank bietet derzeit keine Möglichkeit, Wertpapiere an ausländischen Börsen zu kaufen.



Das Direkt-Depot können ausschließlich Personen abschließen, die in den vergangenen zwölf Monaten kein Depot bei der Targobank hatten. Für das "Direkt-Depot" erhebt die Targobank kein Depotführungsentgelt.



So finden Sie den richtigen Online-Broker

Wenn Sie nach einem neuen Broker suchen, sollten Sie zunächst Ihre persönliche Handelsaktivität und individuellen Bedürfnisse festlegen: Wie oft handle ich im Monat? Wie hoch ist mein durchschnittliches Ordervolumen? Welche Wertpapiere kommen für mich in Frage? An welchen Börsen möchte ich handeln? Benötige ich bestimmte Serviceleistungen wie zum Beispiel telefonische Ordererteilung? Wechsle ich oft den Broker, um von Neukunden-Aktionen zu profitieren? Sind Echtzeit-Kurse für mich wichtig?



Mit den Antworten und Ihrer persönlichen Gewichtung vergleichen Sie dann im zweiten Schritt die entsprechenden Konditionen der Anbieter. Der Teufel steckt oft im Preis- und Leistungsverzeichnis: Wie hoch ist die maximale Provision? Ist die Depotführung kostenlos? Fällt bei einer Teilausführung ein zusätzliches Orderentgelt an? Sind Änderungen oder Streichungen von Limits kostenlos? Wie hoch sind die Handelsplatzgebühren? Gibt es kostenlose Fondssparpläne? Sind Wertpapierübertrag und Depotauflösung gratis?



Wählen Sie dann den Anbieter aus, der Ihre Bedürfnisse kostengünstig abdeckt. Ein gutes Gesamtpaket liefern unserer Meinung nach 1822 Direkt, S-Broker, Comdirect, Consorsbank, ING-Diba, Onvista Bank und Flatex. Letzterer wurde im Mai 2018 vom Handelsblatt zum fünften Mal in Folge als "Bester Online-Broker" ausgezeichnet.

Geldanlage-Vergleich: Diese Zinsen gibt es derzeit bei Tagesgeld, Festgeld und Sparbriefen.



Quelle: Biallo & Team GmbH
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