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Dobrindt kritisiert Piloten bei Air Berlin

| Quelle: Dow Jones Newswire Web | Lesedauer etwa 1 min. | Text vorlesen Stop Pause Fortsetzen
BERLIN (Dow Jones)Verkehrsminister Alexander Dobrindt hat die Pilotenrevolte bei Air Berlin scharf kritisiert. Der CSU-Politiker sprach am Mittwoch in Berlin von einem "riskanten Manöver" der Flugzeugführer und warf ihnen vor, mit ihrem Verhalten die Übernahme der insolventen Airline durch andere Unternehmen zu gefährden.

Das Verhalten der Air-Berlin-Piloten - die sich am Dienstag und Mittwoch in großer Zahl krank gemeldet hatten - sei kontraproduktiv, wenn es darum gehe, die Mitarbeiter und Slots auf ein neues Unternehmen zu überführen, sagte Dobrindt. Er appelliere an die Airline-Mitarbeiter, "wieder Vernunft einkehren zu lassen", damit die Flüge stattfinden könnten. Alles andere würde die Airline und das Weiterbestehen von Teilen unter neuer Eigentümerschaft gefährden, meinte Dobrindt.

Die Insolvenz sei eine große Belastung für die Mitarbeiter, sagte Dobrindt. Aber genau deswegen sei es wichtig, dass der Flugbetrieb bestmöglich aufrechterhalten werde und die Kunden nicht in Mitleidenschaft gezogen würden.

Zum laufenden Insolvenzverfahren sagte Dobrindt, er könne derzeit nicht sagen, wann ein Übergang möglich sei. Die Frist für Anbieter endet am Freitag. In der kommenden Woche will sich dann der Gläubiger-Ausschuss mit den Angeboten beschäftigen.

Kontakt zum Autor: stefan.lange@wsj.com

DJG/stl/sha

END) Dow Jones Newswires

September 13, 2017 07:07 ET ( 11:07 GMT)

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