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dpa-AFX Börsentag auf einen Blick: Freundlich erwartet

| Quelle: dpa-AFX
FRANKFURT (dpa-AFX) ------------------------------------------------------------------------------- AKTIEN -------------------------------------------------------------------------------

DEUTSCHLAND: - FREUNDLICHER AUFTAKT ERWARTET - Der Dax dürfte mit Gewinnen in die neue Woche starten. Der Broker IG taxierte den deutschen Leitindex am Montagmorgen 0,90 Prozent höher auf 9174 Punkte. Positive Vorgaben kommen vom US-Aktienmarkt, der sich am Freitag nach dem Xetra-Schluss hierzulande etwas erholte. Zuvor hatte sich gezeigt, wie fragil die Erholung an den Börsen ist. Sorgen über eine Eskalation in der Ukraine-Krise hatten den Dax schlagartig ins Minus rutschen lassen. Auf Wochensicht hatte er dennoch knapp ein Prozent zu gelegt. Der Future auf den US-Leitindex Dow Jones Industrial stieg seit dem Xetra-Schluss am Freitag um rund ein halbes Prozent. Die Börsen Asiens fanden allerdings keine gemeinsame Richtung. Auf Unternehmens- und Konjunkturseite ist der Kalender zum Wochenauftakt spärlich gefüllt. So könnten am Nachmittag Daten vom US-Immobilienmarkt bewegen.


USA: - DOW SCHLIESST LEICHTER - Die Ukraine-Krise hat am Freitag für Nervosität an den New Yorker Börsen gesorgt. Der Leitindex Dow Jones Industrial sackte nach freundlichem Start klar ins Minus, konnte dies aber bis Handelsschluss etwas eindämmen. Auf Wochensicht bleibt dennoch ein Plus von 0,66 Prozent. Börsianer begründeten den Kurssturz im frühen Handel mit Berichten, wonach die Ukraine einen bewaffneten Konvoi Russlands angegriffen habe. Russland bestritt dann aber angebliche Gefechte seiner Einheiten in der Ukraine. Händler Andreas Lipkow von Kliegel & Hafner sagte: "Die politische Unsicherheit ist wieder zurück. Die Meldung über militärische Aktivitäten in der Ukraine hat den Börsen weltweit einen ordentlichen Nackenschlag verpasst."

ASIEN: - WENIG BEWEGUNG, CHINA OHNE KLAREN TREND - Die wichtigsten asiatischen Börsen haben sich zum Wochenstart in Zurückhaltung geübt. Zwar bewegten sich die Märkte nicht einheitlich in eine Richtung, gleichzeitig fielen die Ausschläge aber moderat aus. Die geopolitischen Themen Ukraine und naher Osten blieben die beherrschenden Faktoren. Es sei eigentlich kaum möglich, die täglichen Nachrichten aus der Ukraine adäquat zu bewerten, kommentierte Marktanalyst Ric Spooner von CMC Markets. Dennoch könne der Markt sie nicht ignorieren. Am Morgen zeigten die jüngsten Daten aus China, dass die Immobilienpreise rückläufig waren.

^ DAX 9.092,60 -1,44% XDAX 9.134,29 -1,18% EuroSTOXX 50 3.033,52 -0,81% Stoxx50 2.928,65 -0,50%

DJIA 16.662,91 -0,30% S&P 500 1.955,06 -0,01% NASDAQ 100 3.987,51 0,46%

Nikkei 15.329,56 0,10% °

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RENTEN: - ETWAS SCHWÄCHER ERWARTET - Deutsche Staatsanleihen dürften nach Einschätzung von Experten mit leichten Kursverlusten in die neue Handelswoche starten. Im Tagesverlauf stehen keine wichtigen Konjunkturdaten zur Veröffentlichung an und es sei mit Gewinnmitnahmen nach der jüngsten Rekordjagd am Rentenmarkt zu rechnen, hieß es. Mangels Konjunkturdaten dürfte der Ukraine-Konflikt zum Wochenauftakt die meiste Aufmerksamkeit auf sich ziehen, sagte Experte Dirk Gojny von der National-Bank. Auch das Treffen der Außenminister der Ukraine und Russlands in Berlin am Wochenende habe einmal mehr deutlich gemacht, dass eine politische Lösung in weiter Ferne sei.


^ Bund-Future 150,31 0,27% T-Note-Future 126,53 -0,04% T-Bond-Future 140,88 -0,11% °

DEVISEN: - EURO KNAPP UNTER 1,34 DOLLAR - Der Euro hat sich zum Wochenstart knapp unter der Marke von 1,34 US-Dollar bewegt. Die alljährliche Notenbank-Konferenz in Jackson Hole werfe bereits ihre Schatten voraus, hieß es. Zuletzt stand der Euro bei 1,3395 Dollar. Die Europäische Zentralbank (EZB) hatte den Referenzkurs am Freitagmittag auf 1,3388 (Donnerstag: 1,3373) Dollar festgesetzt. Der Dollar kostete damit 0,7469 (0,7478) Euro.

^ (Alle Kurse 7:15 Uhr) Euro/USD 1,3394 -0,05% USD/Yen 102,34 -0,02% Euro/Yen 137,07 -0,08% °

ROHÖL - PREISE GEBEN NACH - Die Ölpreise haben am Montag nachgegeben. Händler erklärten die Verluste mit der jüngsten Entwicklung im wichtigen Ölförderland Irak, wo die radikal-islamistische Terrormiliz IS etwas zurückgedrängt werden konnte. Am Wochenende konnten kurdische Soldaten im Nordirak mit US-Luftunterstützung den strategisch wichtigen Mossul-Staudamm von der Terrormiliz Islamischer Staat (IS) zurückerobern. Nach Einschätzung des Marktanalysten Ric Spooner vom Handelshaus CMC Markets gehen die Anleger am Ölmarkt davon aus, dass sich die irakische Regierung in Bagdad gegen die Terrormiliz behaupten kann und dass es nicht zu einem Vorrücken der IS-Kämpfer in den ölreichen Süden des Iraks kommen werde. Rohöl der US-Sorte West Texas Intermediate (WTI) mit Auslieferung im September verbilligte sich um 67 Cent auf 96,68 Dollar.

Brent 102,73 -0,81 USD (7:15 Uhr)

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/rum


Quelle: dpa-AFX
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