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dpa-AFX Überblick: ANALYSTEN-EINSTUFUNGEN der Woche vom 05.10. bis 09.11.2018

| Quelle: dpa-AFX | Lesedauer etwa 6 min. | Text vorlesen Stop Pause Fortsetzen
FRANKFURT (dpa-AFX) - Ausgewählte Analysten-Einstufungen im dpa-AFX-Nachrichtendienst der Woche vom 29.10. bis 02.11.2018

MONTAG

FRESENIUS

NEW YORK - Die US-Investmentbank Goldman Sachs hat das Kursziel für Fresenius SE von 63 auf 61 Euro gesenkt und die Einstufung auf "Neutral" belassen. Analystin Veronika Dubajova reduzierte nach den jüngsten Quartalszahlen des Medizinkonzerns nun ihre Schätzungen für den Gewinn je Aktie bis 2022 um durchschnittlich zwei Prozent pro Jahr, wie sie in einer am Montag vorliegenden Studie schrieb.

FMC

NEW YORK - Die US-Investmentbank Goldman Sachs hat das Kursziel für Fresenius Medical Care (FMC) von 88 auf 89 Euro angehoben und die Einstufung auf "Buy" belassen. Analystin Veronika Dubajova hob nach den jüngsten Quartalszahlen des Dialyseanbieters nun ihre Schätzung für den Gewinn je Aktie im Jahr 2022 etwas an, wie sie in einer am Montag vorliegenden Studie schrieb.

INTESA SANPAOLO

NEW YORK - Die US-Investmentbank Goldman Sachs hat Intesa Sanpaolo von "Neutral" auf "Sell" abgestuft und das Kursziel von 2,70 auf 1,95 Euro gesenkt. Die Gewinnschätzungen für italienische Banken müssten weiter sinken angesichts eines gesunkenen Kreditwachstums und höherer Finanzierungskosten, schrieb Analyst Jean-Francois Neuez in einer am Montag vorliegenden Studie. Die Bewertung von Intesa sei inzwischen anfällig. Der Experte sieht im Sektor bessere Möglichkeiten.

DIENSTAG

GEA GROUP

FRANKFURT - Das Analysehaus Kepler Cheuvreux hat das Kursziel für Gea Group von 33 auf 34 Euro angehoben und die Einstufung auf "Buy" belassen. Die Aktie des Anlagenbauers habe bereits deutlich gelitten, nun aber erschienen die Gewinnschätzungen realistisch, schrieb Analyst Hans-Joachim Heimbürger in einer am Dienstag vorliegenden Studie. Das Chance-Risiko-Verhältnis überzeuge inzwischen.

HUGO BOSS

NEW YORK - Die US-Investmentbank Goldman Sachs hat die Einstufung für Hugo Boss nach Quartalszahlen auf "Sell" mit einem Kursziel von 66,30 Euro belassen. Der operative Gewinn (Ebitda) des Modehauses habe die Konsensschätzung um fünf Prozent verfehlt, schrieb Analyst Alberto Agnano in einer ersten Einschätzung am Dienstag. Das Handelsumfeld bleibe eine Herausforderung. Investitionen in Produkte drohten auf die Margen zu drücken. Größere Schlüsse auf den breiten Luxussektor ließen sich aus den Zahlen von Hugo Boss derweil kaum ziehen.

LINDE PLC

FRANKFURT - Das Analysehaus Kepler Cheuvreux hat Linde mit "Buy" und einem Kursziel von 156 Euro wieder in die Bewertung aufgenommen. Nach der Fusion mit Praxair sei Linde nun der neue Marktführer bei Industriegasen, schrieb Analyst Martin Rödiger in einer am Dienstag vorliegenden Studie. Rödiger rechnet mit starkem Gewinnwachstum und Margensteigerungen.

MITTWOCH

BAYER AG

FRANKFURT - Die Commerzbank hat das Kursziel für Bayer vor Quartalszahlen von 111 auf 99 Euro gesenkt, die Einstufung auf "Buy" belassen. Das dritte Quartal sei das saisonale Tief im Agrargeschäft, zu dem nun auch der US-Saatgutkonzern Monsanto gehört, schrieb Analyst Daniel Wendorff in einer am Mittwoch vorliegenden Studie. Wechselkurse und die anhaltende Dürre auf der nördlichen Erdhalbkugel dürften den bereinigten operativen Gewinn (Ebitda) von CropScience belastet haben. Im Pharmageschäft dürften die Gewinnmargen gefallen sein.

EVONIK

ZÜRICH - Die Schweizer Bank Credit Suisse hat das Kursziel für Evonik nach Zahlen von 34,30 auf 31,30 Euro gesenkt, die Einstufung aber auf "Outperform" belassen. Analyst Chris Counihan reduzierte in einer am Mittwoch vorliegenden Studie seine Prognosen für das operative Ergebnis (Ebitda) des Spezialchemiekonzerns. Dabei rechnete er insbesondere mit niedrigeren Preisen für Methionin.

ZALANDO

NEW YORK - Die US-Bank JPMorgan hat das Kursziel für Zalando nach Quartalszahlen von 33 auf 28 Euro gesenkt und die Einstufung auf "Neutral" belassen. Der Online-Modehändler habe durchwachsen abgeschnitten und sich zudem vorsichtiger als bisher zu den mittelfristigen Margenerwartungen geäußert, schrieb Analystin Georgina Johanan in einer am Dienstag vorliegenden Studie. Sie senkte ihre Schätzungen für das operative Ergebnis (Ebit).

DONNERSTAG

ADIDAS

ZÜRICH - Die Schweizer Großbank UBS hat das Kursziel für Adidas von 235 auf 240 Euro angehoben und die Einstufung auf "Buy" belassen. Die Neueinführungen im vierten Quartal zu begrenzen wie vom Management geplant, erscheine ihm sinnvoll, schrieb Analyst Fred Speirs in einer am Donnerstag vorliegenden Studie. Adidas könne dann 2019 durchstarten. Impulse sollten vom neuen Ultraboost-Schuh, von Yeezy und FutureCraft 4D kommen.

FMC FRESENIUS MEDICAL CARE AG & CO KGAA

FRANKFURT - Das Analysehaus Kepler Cheuvreux hat das Kursziel für FMC von 100 auf 88 Euro gesenkt, aber die Einstufung auf "Buy" belassen. Er habe seine Schätzungen und das Ziel nach der für das Unternehmen günstigen Volksabstimmung in Kalifornien und den enttäuschenden Zahlen für das dritte Quartal angepasst, schrieb Analyst Oliver Reinberg in einer am Donnerstag vorliegenden Studie. Der Experte kürzte seine Annahmen für die Jahre 2018 bis 2020 um bis zu zehn Prozent. Das kommende Geschäftsjahr sollte sich aber wieder besser gestalten, zumal sich fundamental nichts geändert habe und die Bewertung attraktiv sei.

MUNICH RE

HANNOVER - Die NordLB hat das Kursziel für Munich Re nach Zahlen von 190 auf 196 Euro angehoben und die Einstufung auf "Halten" belassen. Die Resultate des Rückversicherers für die ersten neun Monate des Jahres seien trotz erheblicher Belastungen aus Großschadenereignissen im dritten Quartal ordentlich ausgefallen, schrieb Analyst Volker Sack in einer am Donnerstag vorliegenden Studie. Munich Re habe insgesamt besser als erwartet abgeschnitten. Sack wertet das bestätigte Jahresziel für das Konzernergebnis als konservativ und passte seine Schätzungen nach oben an.

FREITAG

THYSSENKRUPP

HANNOVER - Die NordLB hat das Kursziel für Thyssenkrupp nach einer weiteren Gewinnwarnung von 26 auf 22 Euro gesenkt, die Einstufung aber auf "Kaufen" belassen. Der Hersteller von Industrieanlagen komme einfach nicht zur Ruhe, schrieb Analyst Holger Fechner in einer am Freitag vorliegenden Studie. Unter der Annahme der Bestätigung der vorgeschlagenen Neuordnung, einer konsequenten Fortsetzung der getroffenen Maßnahmen zur Verbesserung des operativen Geschäfts sowie einer positiven weltweiten konjunkturellen Entwicklung bekräftige er aber die Kaufempfehlung.

GENERAL ELECTRIC

NEW YORK - Die US-Bank JPMorgan hat das Kursziel für General Electric nach Quartalszahlen von 10 auf 6 US-Dollar gekappt und die Einstufung auf "Underweight" belassen. Der Mischkonzern habe an fast allen Fronten noch schlechter als erwartet abgeschnitten, schrieb Analyst Stephen Tusa in einer am Freitag vorliegenden Studie.

PROSIEBENSAT.1

LONDON - Die britische Investmentbank Barclays hat ProSiebenSat.1 nach Zahlen und gesenkten Umsatzzielen von "Overweight" auf "Equal Weight" abgestuft und das Kursziel von 29 auf 22 Euro gesenkt. Der Medienkonzern habe alle schlechten Nachrichten schon vor den anstehenden Investorentagen mitgeteilt, um den erwarteten Fünfjahresplan nicht negativ zu überschatten, schrieb Analyst Julien Roch in einer am Freitag vorliegenden Studie. Investoren dürften den Zielen aber erst Glauben schenken, sobald es Anzeichen für einen Erfolg gibt. Positive Kurstreiber zu finden falle derzeit schwer.


/fba


Quelle: dpa-AFX
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