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dpa-AFX Überblick: Ausgewählte ANALYSTEN-EINSTUFUNGEN vom 14.09.2018

| Quelle: dpa-AFX | Lesedauer etwa 5 min. | Text vorlesen Stop Pause Fortsetzen
JPMorgan senkt Rocket Internet auf 'Neutral'

NEW YORK - Die US-Bank JPMorgan hat die Rocket-Internet-Aktie nach dem starken Kursanstieg in den vergangenen Monaten und wegen eingetrübter Aussichten von "Overweight" auf "Neutral" abgestuft. Das Kursziel senkte Analyst Marcus Diebel in einer am Freitag vorliegenden Studie von 33 auf 29,60 Euro.Der Experte hatte die Aktie Mitte Februar zum Kauf empfohlen - seitdem hat das inzwischen auch MDax notierte Papier rund ein Viertel an Wert gewonnen. Mit einem Börsenwert von 4,5 Milliarden Euro sei der Startup-Brutkasten jetzt angemessen bewertet. Es gebe aktuell keine weiteren Treiber für die Aktie, zumal er sein Kursziel nach der Veröffentlichung der Halbjahreszahlen der an der Börse notierten Rocket-Internet-Beteiligungen wie Delivery Hero oder Hello Fresh um rund 10 Prozent senkte./zb

SocGen hebt ABB auf 'Buy' - Ziel 26,50 Franken

PARIS - Die französische Großbank Societe Generale (SocGen) hat ABB von "Hold" auf "Buy" hochgestuft und das Kursziel von 23,50 auf 26,50 Franken angehoben. Angetrieben vom Druck der Aktionäre sei die Zeit reif für einen radikalen Umbruch beim Industriekonzern, schrieb Analyst Alok Katre in einer am Donnerstag vorliegenden Studie. Er erhofft sich durch eine einfachere Struktur mehr Wachstum und einen Bewertungsschub um 6 bis 8 Franken je Anteil. In der Zwischenzeit könnten die Anleger bereits von einer spätzyklischen Erholung profitierten, so der Experte.

Berenberg startet Lanxess mit 'Sell' - Ziel 57,50 Euro

HAMBURG - Die Privatbank Berenberg hat Lanxess mit "Sell" und einem Kursziel von 57,50 Euro in die Bewertung aufgenommen. Die Premiumbewertung der Papiere des Spezialchemiekonzerns preise ein vom Markt erwartetes operatives Gewinnwachstum ein, das massiven Risiken ausgesetzt sei, schrieb Analyst Anthony Manning in einer am Freitag vorliegenden Studie. Insbesondere eine Abschwächung der weltweiten Autoproduktion könnte den Konzern hier ausbremsen.

Goldman hebt Ziel für Wirecard auf 250 Euro - 'Conviction Buy'

NEW YORK - Die US-Investmentbank Goldman Sachs hat das Kursziel für die Wirecard-Aktie wegen der nach wie vor günstigen Wachstumsaussichten von 200 auf 250 Euro angehoben. Die Papiere beließ Analyst Mohammed Moawalla in einer am Freitag vorliegenden Studie auf der "Conviction Buy List". Er geht davon aus, dass der bald im Dax notierte Zahlungsabwickler in den kommenden beiden Jahren aus eigener Kraft um jeweils zirka 25 Prozent wachsen kann und erhöhte seine Schätzungen für Umsatz und Gewinn. So geht er davon aus, dass der Umsatz 2020 auf 3,4 Milliarden Euro steigen wird. Das wären rund zwei Drittel mehr als er für das laufende Jahr kalkuliert - und fast 130 Prozent mehr als 2017. Mit dem Kursziel traut Moawalla, der schon lange zu den größten Wirecard-Optimisten zählt, der Aktie einen weiteren Kursanstieg von 39 Prozent zu. Derzeit ist nur Exane-BNP-Paribas-Experte Alexandre Faure optimistischer. Er hatte sein Kursziel vor kurzem auf 265 Euro erhöht.

Deutsche Bank senkt Ziel für Delivery Hero auf 50 Euro - 'Hold'

FRANKFURT - Die Deutsche Bank hat das Kursziel für Delivery Hero nach endgültigen Halbjahreszahlen von 51 auf 50 Euro gesenkt und die Einstufung auf "Hold" belassen. Die Papiere des Essenslieferanten seien hoch bewertet und es drohe hier eine Korrektur, sollte die Wachstumsdynamik nicht überzeugen, schrieb Analyst Silvia Cuneo in einer am Freitag vorliegenden Studie. Ordentliche Steigerungsraten könnten im dritten Quartal aber auch für eine positive Überraschung sorgen. Daher bleibt die Analystin an der Seitenlinie.

UBS senkt Ahold Delhaize auf 'Sell' und Ziel auf 18 Euro

ZÜRICH - Die Schweizer Großbank UBS hat Ahold Delhaize von "Neutral" auf "Sell" abgestuft und das Kursziel von 20 auf 18 Euro gesenkt. Analyst Daniel Ekstein sieht für den niederländischen Supermarktbetreiber vor allem Gegenwind aus den USA, wie aus einer am Freitag vorliegenden Studie hervorgeht. US-Wettbewerber Walmart erstarke wieder, Discounter breiteten sich zunehmend aus und der Trend in Richtung Online sowie steigende Kosten dürften belasten.

Merrill Lynch hebt STMicro auf 'Neutral'

NEW YORK - Die US-Investmentbank Merrill Lynch hat STMicroelectronics von "Underperform" auf "Neutral" hochgestuft. Nachdem die von ihm beobachteten Aktien der europäischen Halbleiterbranche jüngst einen Rückschlag erlitten hätten, sei die negative Stimmung rund um die kurzfristige Nachfrage eingepreist, schrieb Analyst Adithya Metuku in einer am Freitag vorliegenden Studie. Die Bewertung der STMicro-Aktie sei inzwischen auf einem Tiefpunkt, nachdem sie seit Mitte Juni mehr als 30 Prozent eingebüßt habe.

DZ Bank hebt DWS auf 'Kaufen' - Fairer Wert 29 Euro

FRANKFURT - Die DZ Bank hat die Aktien der DWS nach dem schwachen Kursverlauf von "Halten" auf "Kaufen" hochgestuft und den fairen Wert auf 29 Euro belassen. Die Bewertung der Papiere des Vermögensverwalters sei attraktiv, schrieb Analyst Christian Koch in einer am Freitag vorliegenden Studie. Er rechnet im zweiten Halbjahr mit einem positiven Nettomittelzufluss.

Goldman nimmt Walmart mit 'Neutral' wieder auf

NEW YORK - Die US-Investmentbank Goldman Sachs hat die Bewertung der Papiere von Walmart mit "Neutral" und einem Kursziel von 101 US-Dollar wieder aufgenommen. Zuvor war sie seit Anfang Mai ausgesetzt. Analyst Matthew Fassler arbeitete in einer am Freitag vorliegenden Studie nun die abgeschlossene Mehrheitsübernahme am indischen Online-Händler Flipkart in seine Schätzungen ein. Die überdurchschnittliche Entwicklung im US-Kerngeschäft hält er für eingepreist. Für das operative Ergebnis sieht er kaum Überraschungspotenzial, da Walmart in die Stärkung seines Online-Handels investiere.

Independent senkt Ziel für Daimler auf 62 Euro - 'Halten'

FRANKFURT - Das Analysehaus Independent Research hat das Kursziel für Daimler nach Absatzzahlen im August von 64 auf 62 Euro gesenkt und die Einstufung auf "Halten" belassen. Diese seien erneut deutlich schwächer gewesen als die der deutschen Hauptkontrahenten BMW und Audi, schrieb Analyst Sven Diermeier in einer am Freitag vorliegenden Studie. Die konjunkturellen Perspektiven für wichtige Absatzmärkte von Daimler hätten sich weiter eingetrübt.

KUNDENHINWEIS: Sie lesen eine Auswahl der Analysten-Umstufungen von dpa-AFX

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Quelle: dpa-AFX
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