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dpa-AFX Überblick: KONJUNKTUR vom 14.11.2019 - 17.00 Uhr

| Quelle: dpa-AFX (SW) | Lesedauer etwa 4 min. | Text vorlesen Stop Pause Fortsetzen
ROUNDUP 4: Rezessions-Angst vorerst gebannt - Deutsche Wirtschaft wächst wieder

WIESBADEN/BERLIN - Abschwung oder Absturz? Weder noch: Die deutsche Wirtschaft überrascht im Sommer mit einem Mini-Wachstum. Konjunktur hatte zuletzt vor allem das ungeliebte "R-Wort": Schlittert Europas größte Volkswirtschaft in eine Rezession? Diese Gefahr sei gebannt, stellen Ökonomen am Donnerstag fest - vorerst.

Eurozone wächst im Sommer leicht - Deutschland mit am schwächsten

LUXEMBURG - Die Eurozone ist im Sommerquartal leicht gewachsen. Wie das Statistikamt Eurostat am Donnerstag in Luxemburg mitteilte, lag die Wirtschaftsleistung im dritten Quartal 0,2 Prozent höher als im Vorquartal. Eine erste Schätzung wurde damit bestätigt, womit Analysten gerechnet hatten. Im Jahresvergleich betrug das Wachstum in den 19 Eurostaaten 1,2 Prozent. Das war etwas mehr als bisher bekannt.

USA: Schwächster Anstieg der Erzeugerpreise seit drei Jahren

WASHINGTON - In den USA hat es bei den Erzeugerpreisen im Oktober den schwächsten Anstieg seit drei Jahren gegeben. Im Vergleich zum Vorjahresmonat legten sie um 1,1 Prozent zu, wie das US-Arbeitsministerium am Donnerstag in Washington mitteilte. Dies ist die niedrigste Rate seit Oktober 2016. Analysten hatten allerdings im Mittel einen noch schwächeren Zuwachs um 0,9 Prozent erwartet. Im Vormonat hatte die Rate 1,4 Prozent betragen.

USA: Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe steigen deutlicher als erwartet

WASHINGTON - In den USA ist die Zahl der wöchentlichen Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe in der vergangenen Woche stärker gestiegen als erwartet. Die Anträge erhöhten sich um 14 000 auf 225 000, wie das US-Arbeitsministerium am Donnerstag in Washington mitteilte. Analysten hatten im Mittel einen Zuwachs auf 215 000 Erstanträge erwartet.

Großbritannien: Einzelhandel mit leichtem Umsatzrückgang

LONDON - Der britische Einzelhandel entwickelt sich weiter verhalten. Nach Daten des Statistikamts ONS vom Donnerstag lagen die Umsätze im Oktober 0,1 Prozent tiefer als im Vormonat. Analysten hatten im Mittel einen Anstieg um 0,2 Prozent erwartet. Es ist bereits der dritte Monat in Folge mit fehlendem Umsatzwachstum - im September stagnierten die Erlöse, im August waren sie zurückgegangen.

Spanien: Inflation weiter auf Dreijahrestief

MADRID - Die allgemeine Teuerung in Spanien bleibt schwach. Wie das Statistikamt INE am Donnerstag in Madrid nach einer zweiten Schätzung mitteilte, lagen die nach europäischer Rechnung (HVPI) ermittelten Verbraucherpreise im Oktober 0,2 Prozent höher als ein Jahr zuvor. Das ist die niedrigste Rate seit September 2016. Während beim Jahresvergleich die erste Erhebung bestätigt wurde, fiel die Teuerung im Monatsvergleich mit 0,7 Prozent etwas höher aus als zunächst ermittelt.

Frankreich: Inflation fällt auf Zweijahrestief

PARIS - Die Inflation in Frankreich hat sich im Oktober weiter abgeschwächt. Gegenüber dem Vorjahresmonat stiegen die nach europäischer Methode (HVPI) errechneten Verbraucherpreise um 0,9 Prozent, wie das Statistikamt Insee am Donnerstag auf Basis einer zweiten Schätzung mitteilte. Das ist die niedrigste Rate seit Mitte 2017. Gegenüber dem Vormonat fielen die Lebenshaltungskosten um 0,1 Prozent. Die Statistiker bestätigten vorläufige Daten.

China: Industrie, Einzelhandel und Investitionen enttäuschen erneut

PEKING - Chinas Wirtschaft schwächelt wegen des Handelskriegs in den USA, den Unruhen in Hongkong und einer schwachen Inlandsnachfrage weiter. Im Oktober enttäuschten sowohl die Industrieproduktion als auch der Einzelhandelsumsatz und die Sachanlage-Investitionen. Die Daten aus diesen Bereichen waren bereits in den vergangenen Monaten schwächer als erwartet ausgefallen.

Frankreichs Notenbankchef: Zinsen wohl in der Nähe ihres Tiefpunkts

FRANKFURT - Die Leitzinsen im Euroraum dürften nach Ansicht des französischen Notenbankchefs ihren Tiefpunkt in etwa erreicht haben. "Die Märkte gehen, meines Erachtens zu Recht, davon aus, dass die kurzfristigen Zinssätze in der Nähe ihres Tiefpunkts angelangt sind", sagte Francois Villeroy de Galhau am Donnerstag in Frankfurt. Zinsanhebungen seien aber auch so rasch nicht zu erwarten. Die niedrigen Kurzfristzinsen "müssen und werden" auf dem aktuellen Niveau bleiben. "Es wäre zweifellos ein Fehler, die Leitzinsen jetzt anzuheben."

ROUNDUP: Demonstranten legen erneut Teile Hongkongs lahm

HONGKONG - Den vierten Tag in Folge haben Demonstranten am Donnerstag das Zentrum Hongkongs zum Erliegen gebracht. Wie bereits von Montag bis Mittwoch blockierten sie bereits im morgendlichen Berufsverkehr Straßen und störten den U-Bahn-Verkehr. Tausende Menschen in der Finanzmetropole schafften es nicht rechtzeitig zur Arbeit. Mehrere U-Bahn-Stationen und Haltestellen blieben komplett geschlossen.

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ROUNDUP: Sie lesen im Konjunktur-Überblick eine Zusammenfassung. Zu diesem Thema gibt es mehrere Meldungen auf dem dpa-AFX Nachrichtendienst.

/jkr


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