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dpa-AFX Überblick: KONJUNKTUR von 17.00 Uhr - 17.05.2018

| Quelle: dpa-AFX | Lesedauer etwa 4 min. | Text vorlesen Stop Pause Fortsetzen
USA: Philly-Fed-Index steigt auf höchsten Stand seit einem Jahr

PHILADELPHIA - In den USA hat sich das Geschäftsklima in der Region Philadelphia im Mai spürbar aufgehellt. Der Indikator der regionalen Notenbank (Philly-Fed-Index) stieg von 23,2 Punkten im Vormonat auf 34,4 Punkte, wie die regionale Zentralbank am Donnerstag mitteilte. Das ist der höchste Stand seit einem Jahr. Analysten hatten dagegen einen leichten Rückgang auf 21,0 Punkte erwartet.

USA: Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe steigen stärker als erwartet

WASHINGTON - In den USA ist die Zahl der Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe überraschend stark gestiegen. In der vergangenen Woche lag die Zahl der Erstanträge bei 222 000, wie das Arbeitsministerium am Donnerstag in Washington mitteilte. Dies sind 11 000 mehr als in der Woche zuvor. Volkswirte hatten nur mit einem Anstieg auf 215 000 Anträge gerechnet.

USA: Frühindikatoren steigen wie erwartet

WASHINGTON - In den USA ist der Sammelindex der wirtschaftlichen Frühindikatoren im April erwartungsgemäß gestiegen. Er legte zum Vormonat um 0,4 Prozent zu, wie das private Forschungsinstitut Conference Board am Donnerstag in Washington mitteilte. Volkswirte hatten mit diesem Anstieg gerechnet. Der Zuwachs vom März wurde von 0,3 auf 0,4 Prozent korrigiert.

Italien: Mögliche Regierungsparteien wollen Schulden künstlich kleinrechnen

ROM - Die potenziellen italienischen Regierungsparteien Lega und Fünf Sterne wollen die Schulden der Euromitgliedsländer künstlich kleinrechnen. Ein Offizieller der Fünf Sterne bestätigte am Donnerstag der Nachrichtenagentur Bloomberg Aussagen aus einem Programmentwurf, den die Tageszeitung "Corriere della Sera" zuvor veröffentlicht hatte. So sollten Staatsanleihen, die von der Europäischen Zentralbank (EZB) im Rahmen ihres Kaufprogramms erworben wurden, nicht mehr bei der Berechnung der Schuldenquoten berücksichtigt werden.

EU-Kommission verklagt Deutschland wegen zu schlechter Luft

BRÜSSEL - Wegen zu schmutziger Luft in Dutzenden deutschen Städten verklagt die EU-Kommission die Bundesrepublik vor dem Europäischen Gerichtshof. Die Entscheidung gab die Brüsseler Behörde am Donnerstag bekannt.

ROUNDUP: EU reaktiviert Abwehrgesetz gegen Iran-Sanktionen der USA

SOFIA - Zur Rettung des Atomabkommens mit dem Iran wird die EU ein Gesetz zur Abwehr von US-Sanktionen reaktivieren. "Wir müssen jetzt handeln", sagte EU-Kommissionspräsident Jean-Claude Juncker am Donnerstag nach einem EU-Spitzentreffen in der bulgarischen Hauptstadt Sofia. Es gehe darum, vor allem kleine und mittlere Unternehmen zu schützen.

Deutsche und französische Firmen besorgt wegen Russland-Sanktionen

MOSKAU - Wegen der Russlandsanktionen schlagen die deutsche und die französische Wirtschaft vor Treffen von Kanzlerin Angela Merkel und Präsident Emmanuel Macron mit Kremlchef Wladimir Putin Alarm. Die Deutsch-Russische Auslandshandelskammer (AHK) appellierte am Donnerstag in Moskau an Merkel und Putin, keine Maßnahmen zu beschließen, die den Wirtschaftsbeziehungen schaden würden. Merkel reist am Freitag zu Putin nach Sotschi am Schwarzen Meer.

Presse: Großbritannien könnte nach Brexit länger in Zollunion bleiben

LONDON - Großbritannien will unter Umständen noch über das Ende der Brexit-Übergangsphase im Jahr 2020 hinaus in der Zollunion bleiben. Das berichtete unter anderem der "Telegraph" am Donnerstag unter Berufung auf britische Regierungsquellen. Seit Wochen streitet das Kabinett von Premierministerin Theresa May über das künftige Verhältnis zur europäischen Zollunion. Nun soll es May gelungen sein, ihre Minister auf einen Kompromiss einzuschwören.

ROUNDUP: Die EU macht Trump ein Angebot

SOFIA - Im Handelsstreit wollen die Europäer die USA mit Zugeständnissen locken. Falls die Europäische Union auf Dauer von den angedrohten US-Strafzöllen auf Stahl und Aluminium ausgenommen werde, sei die EU bereit, "darüber zu sprechen, wie wir reziprok die Barrieren für den Handel reduzieren", sagte Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) am Donnerstag bei einem Treffen mit ihren EU-Kollegen in der bulgarischen Hauptstadt Sofia. Nach früheren Angaben von Diplomaten geht es unter anderem um eine weitere Öffnung der europäischen Märkte für amerikanisches Flüssiggas.

Merkel: Zugeständnisse im Handelsstreit mit USA möglich

SOFIA - Bundeskanzlerin Angela Merkel hat Zugeständnisse im Handelsstreit mit den USA in Aussicht gestellt, falls die Europäische Union unbefristet von den angedrohten US-Strafzöllen auf Stahl und Aluminium ausgenommen wird. Dann sei die EU bereit, "darüber zu sprechen, wie wir reziprok die Barrieren für den Handel reduzieren", sagte Merkel am Donnerstag vor einem Treffen mit ihren EU-Kollegen in der bulgarischen Hauptstadt Sofia.

Indonesien hebt wegen Turbulenzen Leitzinsen an

JAKARTA - Die indonesische Notenbank hat ihren Leitzins angesichts jüngster Turbulenzen erstmals seit vier Jahren angehoben und weitere Schritte in Aussicht gestellt. Wie die Zentralbank am Donnerstag mitteilte, steigt der Zinssatz für einwöchiges Zentralbankgeld um 0,25 Punkte auf 4,5 Prozent. Der Schritt kam für Analysten nicht ganz unerwartet, viele Experten hatten aber eher mit einem Stillhalten gerechnet.

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ROUNDUP: Sie lesen im Konjunktur-Überblick eine Zusammenfassung. Zu diesem Thema gibt es mehrere Meldungen auf dem dpa-AFX Nachrichtendienst.

/jkr


Quelle: dpa-AFX
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