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dpa-AFX Überblick: KONJUNKTUR von 17.00 Uhr - 19.06.2017

| Quelle: dpa-AFX
Außenminister Johnson erwartet glückliches Ende der Brexit-Verhandlungen

LUXEMBURG - Der britische Außenminister Boris Johnson geht von einem erfolgreichen Abschluss der Brexit-Verhandlungen aus. "Ich denke, der Prozess wird ein glückliches Ende finden und ich denke, er kann so gestaltet werden, dass er für beide Seite profitabel und würdevoll ist", sagte Johnson am Montag am Rande eines EU-Ministertreffens in Luxemburg. Das wichtigste sei seiner Meinung nach, über die zukünftige Partnerschaft nachzudenken, die aus britischer Sicht eng und besonders sein soll. "Langfristig wird das gut für das Vereinigte Königreich und für den Rest von Europa sein", sagte Johnson kurz vor dem Auftakt der Brexit-Verhandlungen in Brüssel am Montag.

ROUNDUP 3: Versöhnlicher Auftakt der Brexit-Gespräche - aber keine Annäherung

BRÜSSEL - Mit versöhnlichen Worten aber ohne inhaltliche Fortschritte haben die Brexit-Gespräche zwischen Großbritannien und der Europäischen Union begonnen. Das angekündigte britische Angebot an EU-Bürger im Vereinigten Königreich liege auch noch nicht vor, erfuhr die Deutsche Presse-Agentur am Montagnachmittag von Diplomaten. Die erste Runde sollte vor allem Vertrauen zwischen EU-Unterhändler Michel Barnier und Brexit-Minister David Davis aufbauen, hieß es.

ROUNDUP 2: Macron kann mit großer Parlamentsmehrheit Reformen angehen

PARIS - Mit einer starken absoluten Parlamentsmehrheit kann Frankreichs Präsident Emmanuel Macron seine Reformpolitik angehen. Dafür werde Macron das noch neue Kabinett technisch umbilden, sagte Regierungssprecher Christophe Castaner dem Sender RTL am Montag. Premierminister Edouard Philippe werde im Amt bleiben und die Reformregierung werde geringfügig angepasst.

ROUNDUP: EU verlängert Krim-Sanktionen - Gabriel kritisiert erneut US-Senat

LUXEMBURG - Die EU-Staaten haben ihre Sanktionen gegen die von Russland einverleibte Schwarzmeerhalbinsel Krim erneut um zwölf Monate verlängert. Kreuzfahrtschiffe aus der Europäischen Union werden damit auch weiterhin nicht in Häfen des von der Ukraine abgetrennten Territoriums einlaufen dürfen. Zudem sollen auch die Export- und Investitionsverbote für EU-Unternehmen bis zum 23. Juni 2018 gültig bleiben. Diese treffen Branchen wie Energie, Transport oder Telekommunikation auf der Krim, wie die EU am Montag nach einem entsprechenden Beschluss der Außenminister in Luxemburg mitteilte.

Argentinien will 100-jährige Anleihe platzieren

FRANKFURT - Vor kurzem noch ein Pleitekandidat, jetzt mit hundertjähriger Kreditaufnahme: Argentinien, die zweitgrößte Volkswirtschaft Südamerikas, plant nach Angaben des Finanzministeriums des Landes die Platzierung einer Staatsanleihe mit einer Laufzeit von 100 Jahren. Die Nachrichtenagentur Bloomberg berichtete darüber hinaus über Details der Planungen. Im Gespräch soll eine Nominalverzinsung von 8,25 Prozent sein. Dies wäre eine im internationalen Vergleich hohe Verzinsung.

ROUNDUP: Schulz will Steuerentlastungen von 15 Milliarden

BERLIN - Die SPD will nach einer gewonnenen Bundestagswahl untere und mittlere Einkommen entlasten und dafür höhere Einkommen stärker zur Kasse bitten. Vor allem über die Abschaffung des Solidaritätszuschlages für untere und mittlere Einkommen ab dem Jahr 2020 versprechen die Sozialdemokraten Steuerentlastungen von mindestens 15 Milliarden Euro pro Jahr. Menschen mit geringen Einkommen sollen zudem von niedrigeren Sozialabgaben profitieren - bezahlt aus Haushaltsmitteln.

S&P: Kreditbewertung der Euroländer weiter deutlich unter Vorkrisenniveau

LONDON - Die durchschnittliche Kreditbewertung der Länder der Eurozone liegt nach Einschätzung von Experten der Ratingagentur Standard & Poor's (S&P) trotz eines robusten Aufschwungs deutlich unter dem Niveau, das vor der Finanz- und Wirtschaftskrise erreicht wurde. Im Schnitt liege das Rating der Euroländer knapp unter "AA-", hieß es in einer am Montag veröffentlichten Mitteilung von S&P. Dies seien zwei Stufen unter dem Durchschnittsniveau, dass vor 2007 erreicht worden war. Als Gründe nannte die Agentur unter anderem politische Unsicherheiten und eine teilweise eurokritische Einstellung in Ländern des Währungsraums.

Deutsche Wirtschaft warnt vor Folgen von US-Sanktionen gegen Russland

MOSKAU - Wegen der neuen US-Sanktionen gegen Russland hat die deutsche Wirtschaft vor verheerenden Folgen für Unternehmen gewarnt. Würden die Strafmaßnahmen umgesetzt, hätte das weit gravierendere Folgen als die früheren Sanktionen, sagte der Chef der Auslandshandelskammer (AHK), Matthias Schepp, am Montag in Moskau. "Das dürfte auch weitreichende Konsequenzen für die deutsche Wirtschaft hier in Russland haben, die fürchten muss, wegen Russlandgeschäften vor ein US-Gericht gezogen zu werden."

ROUNDUP: IW-Studie: Viel zu viele Häuser auf dem Land

KÖLN - Deutschlands Bauherren bauen in ländlichen Regionen nach Einschätzung des Instituts der Deutschen Wirtschaft (IW) viel zu viel. In einer neuen Studie konstatieren die Kölner Wissenschaftler, dass in vielen Landkreisen deutlich mehr gebaut wird als eigentlich sinnvoll wäre - gemessen an der schrumpfenden Bevölkerung und der Tatsache, dass vielerorts bereits Häuser leer stehen. Das IW empfiehlt den Kommunalverwaltungen eine Reihe von Gegenmaßnahmen.

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ROUNDUP: Sie lesen im Konjunktur-Überblick eine Zusammenfassung. Zu diesem Thema gibt es mehrere Meldungen auf dem dpa-AFX Nachrichtendienst.

/jsl


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