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dpa-AFX Überblick: KONJUNKTUR von 17.00 Uhr - 20.03.2017

| Quelle: dpa-AFX
GESAMT-ROUNDUP: 'Wirtschaftsweise' trauen deutscher Konjunktur höheres Tempo zu

FRANKFURT - Die deutsche Wirtschaft ist nach Einschätzung von Ökonomen schwungvoll ins Jahr 2017 gestartet. Die "Wirtschaftsweisen" trauen Europas größter Volkswirtschaft trotz politischer Unsicherheiten rund um den Globus im Gesamtjahr sogar ein etwas höheres Tempo zu als zuletzt angenommen. Die Top-Wirtschaftsberater der Bundesregierung korrigierten ihre Konjunkturprognose am Montag leicht nach oben. Auch die Bundesbank zeigte sich optimistisch.

ROUNDUP/Schäuble: Verhandlungen mit Griechenland bleiben schwierig

BRÜSSEL - Wieder Gezerre um Griechenland-Hilfen: Obwohl die Voraussetzungen für die nächsten Kredite klar und Grundsätze bereits vereinbart seien, blieben die Verhandlungen offenbar schwierig, sagte Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble am Montag vor Beratungen der Eurogruppe in Brüssel. EU-Finanzkommissar Pierre Moscovici mahnte eine rasche Einigung mit Athen an. Nötig sei ein Signal, dass man sich darauf zu bewege, sagte er.

ROUNDUP: Fed-Mitglieder schließen steileren Zinspfad in den USA nicht aus

NEW YORK/FRANKFURT - Führende Mitglieder der US-Notenbank sehen die Fed auf einem Zinserhöhungspfad, der möglicherweise steiler als bisher gedacht ausfallen könnte. Sollten sich die Prognosen für einen Aufschwung festigen und die Inflation steigen, wären drei Zinsanhebungen in diesem Jahr angemessen, sagte das Fed-Mitglied Charles Evans am Montag in einem Interview mit dem Fernsehsender "Fox Business". Sollte es aber richtig bergauf gehen, kämen demnach sogar vier Zinsanhebungen in den USA infrage. Bisher werden an den Märkten gemeinhin drei Zinsschritte im laufenden Jahr erwartet.

ROUNDUP 3: May schickt Brexit-Antrag am 29. März nach Brüssel

LONDON/BRÜSSEL - Die britische Premierministerin Theresa May wird am 29. März den Austritt ihres Landes aus der EU beantragen. Neun Monate nach dem historischen Brexit-Referendum macht sie so den Weg für die Verhandlungen mit Brüssel frei. Die Mitgliedschaft in der Europäischen Union wird voraussichtlich im März 2019 enden.

Bundesbank sieht deutsche Wirtschaft bei stabiler Inflation im Aufschwung

FRANKFURT - Die Deutsche Bundesbank ist anhaltend optimistisch für die weitere konjunkturelle Entwicklung. "Die Deutsche Wirtschaft befindet sich weiterhin auf Wachstumskurs", hieß es in dem Montag veröffentlichten Monatsbericht der Notenbank. Nach Einschätzung der Konjunkturexperten der Bundesbank ist die Industrie mittlerweile ein "wesentlicher Träger des Wirtschaftswachstums". Diese habe zuletzt von einer "lebhaften Nachfrage aus dem Inland und dem Ausland profitiert".

Bundesbank sieht Brüsseler Forderung nach mehr Staatsausgaben mit Skepsis

FRANKFURT - Die Deutsche Bundesbank sieht eine Empfehlung der EU-Kommission mit Skepsis, wonach Deutschland zur Verringerung seines Überschusses im Außenhandel die Staatsausgaben für die Infrastruktur erhöhen soll. Eine gute staatliche Infrastruktur sei zwar wichtig für eine solide wirtschaftliche Entwicklung, heißt es im am Montag veröffentlichten Monatsbericht der Bundesbank. Es stelle sich aber die Frage, "ob eine noch stärker expansiv ausgerichtete Fiskalpolitik in der augenblicklichen Konjunkturlage angemessen wäre".

Bundesbank sieht in hohem Target2-Saldo kein besonderes Risiko für Deutschland

FRANKFURT - Die Deutsche Bundesbank sieht in dem hohen Überschuss Deutschlands im sogenannten Target2-System der Europäischen Zentralbank (EZB) keinen Grund für allzu große Sorge. Der hohe Target2-Saldo sei auf das milliardenschwere Wertpapierkaufprogramm der EZB zurückzuführen und insbesondere darauf, "dass ein wesentlicher Teil der Wertpapierankäufe durch das Eurosystem mit Kreditinstituten getätigt wird, die nicht im Euroraum ansässig sind", heißt es in dem am Montag veröffentlichten Monatsbericht der Bundesbank. Dies betreffe vor allem Banken aus London.

Ökonomen weisen Kritik an deutschem Handelsüberschuss zurück

FRANKFURT - Die Top-Wirtschaftsberater der Bundesregierung haben die Exportstärke Deutschlands verteidigt. Die Mehrheit des fünfköpfigen Sachverständigenrates bezeichnete die Kritik insbesondere aus den USA am deutschen Überschuss im Handel mit anderen Ländern als nicht stichhaltig. "Der deutsche Leistungsbilanz-Überschuss ist zwar hoch, doch signalisiert dies kein makroökonomisches Ungleichgewicht", sagte der Vorsitzende der "Wirtschaftsweisen", Christoph Schmidt, am Montag in Frankfurt.

Institut: Flüchtlinge entscheiden sich häufig gegen Berufsausbildung

BERLIN - Viele Flüchtlinge wollen laut einer Studie lieber mit Helfertätigkeiten schnell Geld verdienen als erst einmal eine Lehre zu machen. Damit steige das Risiko, dass sie im Niedriglohnsektor verharren, warnte das Institut der deutschen Wirtschaft Köln am Montag in Berlin. "Man muss aufpassen, dass sich das nicht verfestigt", sagte die Ausbildungsexpertin des arbeitgebernahen Instituts, Regina Flake. Es sei notwendig, mehr für die duale Ausbildung in Betrieb und Berufsschule zu werben, Ausbildungsbetriebe besser zu beraten und die berufsbezogene Sprachförderung weiter auszubauen.

Griechische Finanzbeamte: Stoppt den Sparkurs

ATHEN - Beamte des griechischen Finanzamtes haben am Montag ein riesiges Transparent auf der Fassade des Finanzministeriums im Zentrum Athens aufgeschlagen, um damit gegen die Fortsetzung der Sparprogramme zu protestieren. "Stoppt die Austerität", hieß es auf dem Transparent. Die geplante Reduzierung des jährlichen Steuerfreibetrages bedeute, dass Gehälter und Renten weiter gekürzt würden, hieß es weiter.

Deutschland: Stärkster Anstieg der Erzeugerpreise seit 2011

WIESBADEN - In Deutschland sind die Produzentenpreise so stark gestiegen wie seit über fünf Jahren Jahren nicht. Die Erzeugerpreise seien im Februar um 3,1 Prozent höher gewesen als im Vorjahresmonat, teilte das Statistische Bundesamt am Montag mit. Dies sei die stärkste Teuerung seit Dezember 2011. Volkswirte hatten sogar mit einer noch etwas höheren Rate von 3,2 Prozent gerechnet.

Kundenhinweis: ROUNDUP: Sie lesen im Konjunktur-Überblick eine Zusammenfassung. Zu diesem Thema gibt es mehrere Meldungen auf dem dpa-AFX Nachrichtendienst.

/bgf


Quelle: dpa-AFX
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