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dpa-AFX Überblick: UNTERNEHMEN - Die wichtigsten Meldungen vom Wochenende

| Quelle: dpa-AFX
Lufthansa-Piloten wollen wieder streiken

FRANKFURT - Zum Ende der Sommerferien drohen an den deutschen Flughäfen wegen Pilotenstreiks bei der Lufthansa erneut massenweise Flugausfälle. Die Pilotengewerkschaft Vereinigung Cockpit (VC) kündigte einen Ausstand an, mit dessen Beginn "ab sofort" gerechnet werden müsse. Unklar war aber auch am Sonntag noch, wann die Flugkapitäne das erste Mal ernst machen werden. Hintergrund der Streiks ist ein Streit über die Übergangsrente für die Piloten. Deshalb hatte es bereits im April massive Flugausfälle gegeben.


ROUNDUP: Roche gewinnt Rennen um Intermune für 8,3 Milliarden US-Dollar

BASEL - Beim Kampf um Intermune hat Roche den Sieg davongetragen. Beide Unternehmen hätten eine verbindliche Übernahmevereinbarung getroffen, teilten das US-Biotechnologieunternehmen und der schweizerische Pharmakonzern am Sonntag mit. Für das Objekt der Begierde muss Roche insgesamt 8,3 Milliarden US-Dollar (6,3 Milliarden Euro) auf den Tisch legen. Die Intermune-Aktionäre erhalten dabei 74 Dollar je Anteilschein. Das ist ein Aufschlag von 63 Prozent auf den Preis der Aktie am 12. August zum Handelsschluss, anschließend war der Kurs aufgrund von konkreten Übernahmegerüchten bereits deutlich gestiegen. Wer erst am Freitag eingestiegen ist, kann sich immer noch über einen Aufschlag von 38 Prozent freuen.

Umstrittene Hypothekengeschäfte: Goldman Sachs muss Milliarden zahlen

NEW YORK - Der Wall-Street-Riese Goldman Sachs wird mit einer Milliardenstrafe von US-Aufsehern zur Rechenschaft gezogen. Anlass sind umstrittene Hypothekengeschäfte aus der Zeit vor der Finanzkrise. Die Investmentbank muss faule Wertpapiere für 3,15 Milliarden Dollar (2,37 Mrd Euro) zurückkaufen, die sie den staatlichen Immobilienfinanzierern Fannie Mae und Freddie Mac von 2005 bis 2007 angedreht hatte. Das geht aus Mitteilungen von Goldman Sachs und der zuständige US-Aufsichtsbehörde FHFA vom Freitagabend (Ortszeit) hervor.

'Wiwo': BASF will in China zehn Milliarden investieren

LUDWIGSHAFEN - Der weltgrößte Chemiekonzern BASF will nach Informationen der "Wirtschaftswoche" bis 2020 zehn Milliarden Euro in Asien investieren. Dabei sollen vor allem Forschung und Produktionskapazitäten ausgebaut werden, wie der Asien-Vorstand des Konzerns, Martin Brudermüller, dem Blatt sagte. Das Unternehmen war am Samstag für eine Stellungnahme zunächst nicht zu erreichen.

ThyssenKrupp hält an Sparkurs fest

DÜSSELDORF/ESSEN - ThyssenKrupp hält an seinem Sparkurs fest. Der Industriekonzern will im Einkauf 500 Millionen Euro sparen und zudem seine Konzerndienstleistungen umbauen. Das bekräftigte ThyssenKrupp-Personaldirektor Oliver Burkhard in einem Interview mit der "Rheinischen Post" (Samstagausgabe) an. "Wir wollen über die Bündelung des Einkaufs eine halbe Milliarde Euro herausholen", sagte der Konzernvorstand.

Siemens will Strom aus Meerwindparks verbilligen

ERLANGEN - Siemens will Strom aus Offshore-Windparks billiger machen. Bis 2020 sollen die Kosten für elektrische Energie aus Meerwindparks dank rationeller Fertigung auf weniger als zehn Cent pro Kilowattstunde gesenkt werden, berichtete ein Siemens-Sprecher am Sonntag und bestätigte damit einen entsprechenden Bericht des "Handelsblatts" (Montag). Das wären rund 40 Prozent weniger als heute. So will Siemens laut "Handelsblatt" an mehreren Stellen sparen - von den Fundamenten über die Rotorblätter bis zum anschluss der Windkraftanlagen an das Stromnetz an Land. Die neue Lösungen will der Konzern demnächst vorstellen.

Infineon-Vorstandschef: Spielen heute in anderer Liga

NEUBIBERG/BERLIN - Der lange krisengeplagte Halbleiterhersteller Infineon sieht in der Übernahme des US-Wettbewerbers International Rectifier einen bedeutenden Sprung. "Dass Infineon in der Lage ist, so einen Zukauf zu tätigen, zeigt, dass wir heute in einer anderen Liga spielen als vor ein paar Jahren", sagte Vorstandschef Reinhard Ploss der "Welt am Sonntag". Die größte Übernahme in der Firmengeschichte erfülle ihn mit Stolz, sagte Ploss. "Infineon hatte mit einer so großen Übernahme bislang keine Erfahrung."

Weitere Verhandlungen zwischen Libor-Händlern und Deutscher Bank

FRANKFURT - Die Vergleichsverhandlungen zwischen vier gekündigten Libor-Händlern und der Deutschen Bank gehen in eine weitere Runde. Nach zwei langen Güterichterterminen am Dienstag und Mittwoch wollen beide Seiten an diesem Montag (25.8.) ihre Gespräche fortsetzen, wie ein Sprecher des Landesarbeitsgerichts Frankfurt mitteilte.

ROUNDUP: Gläubiger machen Weg für Sanierung des Fahrradherstellers Mifa frei

SANGERHAUSEN - Die Gläubiger des Fahrradherstellers Mifa haben grünes Licht für eine Rettung des Konzerns gegeben. Der indische Weltmarktführer Hero Cycles soll die Mehrheit am absatzstärksten deutschen Fahrradproduzenten übernehmen und rund 15 Millionen Euro frisches Geld investieren, wie das Unternehmen mit rund 770 Mitarbeitern am Freitagabend in Sangerhausen mitteilte. Der bisherige Anteil des Großaktionärs und AWD-Gründers Carsten Maschmeyer würde damit auf weniger als ein Prozent fallen. Bei den Verhandlungen habe die Zukunft der Mitteldeutschen Fahrradwerke AG (Mifa) und der Erhalt der Arbeitsplätze im Vordergrund gestanden, sagte ein Sprecher Maschmeyers am Samstag. Maschmeyer habe die Inder selbst an den Tisch geholt und sich zuletzt noch mit Millionenbeträgen engagiert. An den Gesprächen sei er maßgeblich beteiligt gewesen. Zu den finanziellen Konsequenzen für Maschmeyer sagte der Sprecher nur: "Sein Anteil wird deutlich verwässert". Maschmeyer und seiner Familie gehören bislang mehr als 20 Prozent des Unternehmens.

'SZ': Geringe Geldauflage für Kemmer im BayernLB-Prozess

MÜNCHEN - Sieben Monate nach dem Start des Prozesses um das Milliarden-Desaster der BayernLB bei der Hypo Alpe Adria zeichnet sich für einen Großteil der Angeklagten ein Ende des Verfahrens ab. Gegen vier der insgesamt sechs früheren Top-Manager solle das Verfahren gegen geringe Geldauflagen eingestellt werden, berichtete die "Süddeutschen Zeitung" in ihrer Samstag-Ausgabe.

ROUNDUP 3: Bahn vor harten Auseinandersetzungen mit Gewerkschaften

BERLIN - Bei der Deutschen Bahn spitzen sich die Tarifkonflikte mit den Gewerkschaften zu - mit möglichen Folgen für die Passagiere. Dabei geht es zum einen um Entgeltsteigerungen für Bahn-Beschäftigte, zum anderen um die künftige Form der Zusammenarbeit der beiden Gewerkschaften GDL und EVG. Die Bahn machte am Sonntag einen neuen Vorstoß für ein Kooperationsabkommen mit den Gewerkschaften. Die GDL wies dies aber umgehend zurück.





^ Weitere Meldungen:


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Kundenhinweis: ROUNDUP: Sie lesen im Unternehmens-Überblick eine Zusammenfassung. Zu diesem Thema gibt es mehrere Meldungen auf dem dpa-AFX Nachrichtendienst.




/he


Quelle: dpa-AFX
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