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dpa-AFX Überblick: UNTERNEHMEN - Die wichtigsten Meldungen vom Wochenende

| Quelle: dpa-AFX
Gabriel: Kein Rettungsschirm für alle Kraftwerke

BERLIN - Bundeswirtschaftsminister Sigmar Gabriel (SPD) will notfalls auch klimaschädliche Kohlekraftwerke mit Sondervergütungen am Netz halten. "Meine Vorstellung ist, dass wir das technologieneutral machen", sagte Gabriel der Deutschen Presse-Agentur mit Blick auf die geplante Kraftwerks-Reform. Sie gilt als notwendig, damit es nicht zu Engpässen kommt, wenn zu viele Kraftwerke stillgelegt werden. Wegen großer Überkapazitäten könne dies aber nicht für alle Anlagen gelten, betonte Gabriel: "Es wird keine Überlebensgarantie für Kraftwerke geben." Sonst bezahle der Stromkunde überflüssige Kraftwerke.


Autozulieferer Dürr plant weitere Expansion

STUTTGART - Der Autozulieferer Dürr plant auch nach der Bekanntgabe der Übernahme des Holzmaschinen-Bauers Homag weitere Zukäufe. "Mit Homag haben wir ein neues Standbein. In den nächsten Jahren wird es weitere solche Schritte geben", sagte Dürr-Chef Ralf Dieter der "Stuttgarter Zeitung" (Montag). Es werde Maschinenbauer geben, die aus eigener Kraft nicht vorankämen. "Dürr könnte ihnen gute Voraussetzungen für die Expansion bieten", sagte Dieter. Oberstes Ziel müsse es aber sein, jederzeit eine völlig risikofreie Finanzierungsstruktur zu haben. Derzeit habe das Unternehmen 800 Millionen Euro auf der hohen Kante.

Kreise: Deutsche Bank verklagt - Angebliche Silberpreis-Manipulation

NEW YORK - Die Deutsche Bank und zwei weitere Geldinstitute sind Kreisen zufolge wegen angeblicher Manipulation des Silberpreises verklagt worden. Ein US-Investor werfe den Banken vor, ihre Stellung beim täglichen Silber-Fixing missbraucht zu haben, um unrechtmäßige Profite einzustreichen, berichtete die Nachrichtenagentur Bloomberg unter Berufung auf die Klageschrift. Der Kläger aus dem Bundesstaat Washington strebe eine Zulassung als Sammelklage an, hieß es weiter. Ein Sprecher der Deutschen Bank in Frankfurt kommentierte den Bericht auf Anfrage nicht.

IPO/Kreise: Hella arbeitet mit Citigroup und Bankhaus Lampe an Börsengang

FRANKFURT - Für den Automobilzulieferer Hella Hueck & Co rückt Kreisen zufolge der Börsengang näher. Das Unternehmen arbeite mit der US-Bank Citigroup und dem deutschen Bankhaus Lampe an dem Gang aufs Parkett im späteren Jahresverlauf, berichtete die Nachrichtenagentur Bloomberg am Freitagabend unter Berufung auf mit der Angelegenheit vertraute Personen. Eine endgültige Entscheidung sei aber noch nicht getroffen worden. Das US-Institut wollte keinen Kommentar abgeben, die beiden deutschen Firmen waren zunächst nicht zu erreichen.

Alitalia-Aktionäre stimmen weiterer Kapitalerhöhung zu

ROM - Die Aktionäre der angeschlagenen italienischen Fluglinie Alitalia haben einer weitere Kapitalerhöhung um bis zu 250 Millionen Euro zugestimmt. Die Anteilseigner stellten sich in ihrer Versammlung am Freitag hinter den Vorschlag des Verwaltungsrates, wie das Unternehmen in Rom mitteilte. Auch der Bilanz für das vergangene Jahr stimmten sie zu. Die italienische Gesellschaft fliegt seit Jahren Verluste ein und soll unter anderem durch den Einstieg des arabischen Air-Berlin-Großaktionärs Etihad vor dem Aus gerettet werden.

ROUNDUP: Streit um Rüstungspolitik - Gabriel warnt vor 'Geschäft mit dem Tod'

BERLIN - Wirtschaftsinteresse oder Geschäft mit dem Tod - zwischen CSU-Chef Horst Seehofer und Vizekanzler Sigmar Gabriel ist ein Streit über die Genehmigungspraxis für Rüstungsexporte entbrannt. Seehofer kritisierte am Wochenende den Kurswechsel des SPD-Vorsitzenden zu mehr Zurückhaltung bei Waffengeschäften. Der warnte vor einem "Geschäft mit dem Tod".

Bertelsmann-Tochter Arvato will Umsatzwachstum im Ausland verstärken

BERLIN/GÜTERSLOH - Die Bertelsmann-Tochter Arvato will ihr Wachstum im Ausland beschleunigen. Das machte Vorstandschef Achim Berg deutlich. "Wir machen heute mehr als die Hälfte des Umsatzes in Deutschland", sagte er der "Welt am Sonntag". "Wenn wir das Verhältnis umdrehen und in Deutschland trotzdem noch wachsen, dann würde ich das einen Erfolg nennen." Immerhin seien sieben der zehn größten Arvato-Kunden nicht in Deutschland. An die Börse zieht es den Dienstleister nicht: Das würde keinen Sinn machen, sagte Berg. "Wir sind vernünftig finanziert, der Konzern steht gut da. Warum sollten wir einen Börsengang angehen?"

TRW-Übernahme durch ZF: Betriebsrat sieht offene Fragen

FRIEDRICHSHAFEN - Bei der geplanten Übernahme des US-Zulieferers TRW durch ZF Friedrichshafen gibt es aus Sicht der Arbeitnehmervertreter noch offene Finanzierungsfragen. Bei den Folgen für Liquidität, Eigenkapitalquote und Bonität gebe es Klärungsbedarf, sagte der ZF-Gesamtbetriebsratsvorsitzende Achim Dietrich-Stephan der Wirtschaftszeitung "Automobilwoche". "Wenn die damit verbundenen Risiken beherrschbar sind, dann können wir zustimmen."

Gewerkschaft für Regionalisierung von Karstadt

BERLIN - Die Gewerkschaft Verdi spricht sich für eine stärkere Regionalisierung der angeschlagenen Warenhauskette Karstadt aus. "Jeder Standort muss die Möglichkeit bekommen, sein individuelles Sortiment zu entwickeln", sagte der Verdi-Vertreter im Aufsichtsrat des Unternehmens, Arno Peukes, der "Berliner Zeitung" (Montagausgabe). Auch der Konkurrent Kaufhof habe "seit Jahren konsequent das Prinzip der regionalisierten Sortimente vorangetrieben". Es sei wichtig für den Erfolg, in welchem Umfeld ein Warenhaus lokalisiert ist.

Juncker: Derzeit keine Pläne für EU-Finanzmarktkommissar

BERLIN - Der künftige EU-Kommissionspräsident Jean-Claude Juncker hat derzeit keine Pläne, in der neuen EU-Kommission einen Posten für einen eigenen Kommissar für Finanzmärkte zu schaffen. Dies sei derzeit keine Option, die er verfolge, sagte eine Sprecherin Junckers am Samstagabend der Nachrichtenagentur dpa. Natürlich würden viele Möglichkeiten geprüft - wie immer, wenn eine neue Kommission gebildet werde. Aber es seien noch keine Entscheidungen getroffen. Diese gebe es im September.





^ Weitere Meldungen:

- 'Wiwo': Interne Cyberabwehr bei Daimler - Presse: 20 Millionen Euro von Daimler für VfB Stuttgart - Daimler-Chef fordert neue Vermarktungsstrategie für Formel 1 - McDonald's in Japan stoppt Verkauf von Hähnchenfleisch aus China - Air France fliegt wieder nach Tel Aviv - Pilotenvereinigung: Weiter Sicherheitsbedenken gegen Tel-Aviv-Flüge - Fast 16 000 Kunden beschweren sich bei Bafin über Anlageberatung - 'BamS': Bußgelder gegen Matratzen-Kartell - Abgesagte Flüge und Pilotenstreik: TAP in Turbulenzen - Hemdenhersteller Olymp blickt mit Sorge nach Russland - ROUNDUP: Branchenverband erwartet Preiserhöhungen bei Fernbussen - UKRAINE-KRISE: Kohlegruben in Lugansk stehen wegen Kämpfen still - 'Costa Concordia'-Bergung geglückt - Entscheidung im Rechtsstreit über Yukos-Milliarden erwartet - Uber darf weitermachen - Behörde geht nicht gegen Mitfahrdienst vor°



Kundenhinweis: ROUNDUP: Sie lesen im Unternehmens-Überblick eine Zusammenfassung. Zu diesem Thema gibt es mehrere Meldungen auf dem dpa-AFX Nachrichtendienst.



/he


Quelle: dpa-AFX
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