DAX ®13.555,87+0,05%TecDAX ®3.170,25-0,08%Dow Jones29.196,04-0,52%NASDAQ 1009.166,63-0,08%
finanztreff.de

Dritter Anlauf zu Schlichtung für Lufthansa-Flugbegleiter gescheitert

| Quelle: dpa-AFX | Lesedauer etwa 1 min. | Text vorlesen Stop Pause Fortsetzen
FRANKFURT (dpa-AFX) - Im tariflichen Dauerkonflikt zwischen Lufthansa -4,76% und der Kabinengewerkschaft Ufo ist auch der dritte Versuch gescheitert, in eine Schlichtung einzusteigen. Man habe sich nicht über eine damit verbundene Mediation einigen können, teilte die Gewerkschaft am Donnerstag in Frankfurt nach Gesprächen mit den designierten Schlichtern Matthias Platzeck und Frank-Jürgen Weise mit.

Weitere Details wurden zunächst nicht genannt. Man werde sich in den kommenden Tagen zu den Gründen des Scheiterns und zur weiteren Vorgehensweise äußern, kündigte Ufo an. Die Lufthansa bestätigte, dass die Gespräche ergebnislos beendet worden seien.

In dem Konflikt hat Ufo bereits einen Warnstreik und zwei reguläre Streikwellen bei verschiedenen Flugbetrieben des Lufthansa-Konzerns veranstaltet. Rund 2000 Flüge sind wegen des Arbeitskampfes bereits ausgefallen.

Neben tariflichen Themen zu Arbeitsbedingungen, Renten und Entgelten haben die langen Auseinandersetzungen zwischen den streitenden Parteien einige Konflikte hinterlassen, die möglicherweise in einer Mediation hätten gelöst werden können. Es geht unter anderem um persönliche Klagen der Lufthansa und damit verbundene Haftungsfragen gegen frühere und aktuelle Vorstände der Gewerkschaft. Auch war der frühere Ufo-Chef Nicoley Baublies aus Lufthansa-Diensten entlassen worden./ceb/DP/jha


Quelle: dpa-AFX
Schlagworte:
, , , , , , ,
Werbung

Das könnte Sie auch interessieren

News-Suche

Suchbegriff:

Aktuelle Videos

zur Mediathek
Werbung

Werbung
Diese Seite empfehlenschliessen
Interessant, oder?
Teilen Sie diese Seite auf Facebook oder Twitter
Wenn Sie auf die Teilen-Buttons klicken und sich bei den Betreibern einloggen, werden Daten an den jeweiligen Betreiber übermittelt. Bitte beachten Sie die Datenschutzerklärung.
Aktuelle Umfrageschliessen
Die Bundesregierung muss die Zeiterfassung in deutschen Unternehmen neu regeln, da der Europäische Gerichtshof vergangenes Jahr entschieden hat, dass sämtliche Arbeitszeiten erfasst werden müssen. Würden Sie eine richtige Zeiterfassung Ihrer Arbeitszeiten als sinnvoll erachten?
Jetzt abstimmen!
Alle Umfragen ansehen