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Dürr: Ist die Luft nun raus?

| Quelle: finanztreff | Lesedauer etwa 2 min. | Text vorlesen Stop Pause Fortsetzen

Nach Abstufungen durch die Baader Bank und Warburg sind Dürr-Aktien +1,14% am Montag massiv unter Druck geraten. Zeitweise ist der MDax-Wert um über sieben Prozent auf unter 38 Euro abgerutscht. Dabei stoppte der Kurs erst an der 50-Tage-Linie (siehe Chart unten). Vor dem Wochenende hatten die Papiere des Anlagenbauers mit 42,26 Euro noch knapp einen neuen Höchststand seit August des Vorjahres erreicht, der jedoch prompt abverkauft worden war.

Die Baader Bank sieht für die Dürr-Aktie derzeit keine positiven Kurstreiber mehr. Deshalb stufte Analyst Peter Rothenaicher die Anteilsscheine des Fahrzeuglackieranlagen-Herstellers von "Buy" auf "Hold" ab und strich sie von der "Top Picks"-Liste.

Zwar seien die Papiere trotz der soliden Kurserholung seit Oktober 2018 immer noch nicht teuer, böten derzeit aber kaum noch substanzielles Aufwärtspotenzial, schrieb Rothenaicher in einer am Montag vorliegenden Studie. Zudem hätten sie sein Kursziel von 43 Euro nun fast erreicht.

Die Geschäftsaussichten des Herstellers für Lackier- und Abluftreinigungs-Anlagen seien trotz des negativen Marktumfelds in der Automobilindustrie aber vorteilhaft, betonte der Experte. Die Geschäftszahlen zum ersten Quartal dürften von einem anhaltend hohen Auftragseingang und einem moderaten Umsatzwachstum geprägt sein. Die Profitabilität (Ebit-Marge) von Dürr sollte etwas niedriger als im entsprechenden Vorjahreszeitraum ausgefallen sein, was Rothenaicher aber nicht für besorgniserregend hält. Die Quartalsbilanz legt Dürr am 17. Mai vor.

Mit der Einstufung "Hold" traut die Baader Bank der Aktie je nach Risikokategorie eine Gesamtrendite (berechnet aus Kursanstieg und Dividende) von bis zu 10 Prozent beziehungsweise von bis zu 15 Prozent für die kommenden 12 Monate zu.

Das Analysehaus Warburg Research hat Dürr +1,14% vor Zahlen von "Buy" auf "Hold" abgestuft und das Kursziel von 45 auf 44 Euro gesenkt. Das erste Quartal des Anlagenbauers dürfte die Kursrally kaum noch weiter vorantreiben, schrieb Analyst Christian Cohrs in einer Studie. Es würde ihn zudem nicht erstaunen, wenn ergebnisseitig die Konsenserwartungen nach der Zahlenvorlage etwas sänken.

Mit Material von dpa-AFX

Sechs-Monats-Chart Dürr (in Euro)
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