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DZ BANK – HelloFresh kann sich vor Neukunden kaum retten

| Quelle: DZBANK | Lesedauer etwa 9 min. | Text vorlesen Stop Pause Fortsetzen

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Der Anbieter von Kochboxen bleibt auf Wachstumskurs. Immer mehr Nutzer setzen auf den Service der Berliner. Durch die anhaltende Corona-Krise wird diese Entwicklung noch befeuert.

Anhaltend hohe Nachfrage

Nach den kräftigen Zuwächsen im ersten Halbjahr verzeichnete HelloFresh auch im dritten Quartal 2020 eine rege Nachfrage nach seinen Kochboxen. Mit dem Konzept Essen auf Rezept kann der Pionier auf diesem Gebiet weiter punkten. Ende September nutzten weltweit bereits 5 Millionen aktive Kunden den Dienst, sich die Zutaten für leckere Rezepte bequem nach Hause liefern zu lassen. Das waren 91,5% mehr als vor einem Jahr. Es kamen aber nicht nur viele neue Abnehmer hinzu. Auch die Bestellungen je Nutzer und der durchschnittliche Bestellwert legten zu.

Kräftig steigende Ergebnisse sind die Folge dieser Entwicklung. Aufgrund des guten Abschneidens im dritten Quartal sowie einer anhaltend hohen Nachfrage zu Beginn des vierten Quartals hat die Gesellschaft ihre Umsatzprognosen für das Gesamtjahr erhöht. Währungsbereinigt geht man auf Basis der derzeitigen Wechselkurse von einem Umsatzplus von 91% bis 101% aus. Ein wichtiger Faktor bei den Wechselkursen ist insbesondere der US-Dollar, weil der Konzern stark in den USA präsent ist. Der Umsatzanteil aus den Vereinigten Staaten lag zuletzt bei 56,4%. Währungsschwankungen, die sich insbesondere aus dem Wechselkurs Euro/US-Dollar ergeben, sind damit grundsätzlich ein Risiko für die Geschäftsentwicklung.

Skaleneffekte machen sich bemerkbar

Das kräftige Umsatzwachstum in den vergangenen Monaten hat dazu geführt, dass sich inzwischen verstärkt positive Skaleneffekte in den Ertragskennziffern bemerkbar machen. Das gilt für die absoluten Werte. Das um Sondereffekte bereinigte Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) hat sich in den ersten neun Monaten 2020 im Vorjahresvergleich von 7,7 auf 331,4 Mio. Euro vervielfacht. Gleichzeitig verbesserte sich die entsprechende Marge von 2,6% auf 12,5%. Für das Gesamtjahr erwartet HelloFresh einen Wert zwischen 11,25% und 12,75% und erhöht damit ebenfalls das bisherige Ziel.

Neben dem kräftigen Umsatzwachstum bewerten wir insbesondere die Verbesserung der Profitabilität positiv. Die Entwicklung verdeutlicht unserer Einschätzung nach das geschäftliche Wachstumspotenzial von HelloFresh. Das Unternehmen ist dabei nicht nur Pionier in dieser Nische des Lebensmittelhandels, die sich durch vergleichsweise hohe Gewinnmargen auszeichnet. Es hat sich zudem in Europa und den USA eine marktführende Stellung erarbeitet, wozu auch Zukäufe beigetragen haben. Als gewichtigen Vorteil sehen wir die inzwischen aufgebauten Strukturen, beispielsweise in den Bereichen IT, Logistik, Beschaffung und Service. Damit haben die Berliner eine gute Basis, um ihre Expansionsambitionen fortzusetzen.

Die Corona-Sondersituation spielt dem Unternehmen dabei zusätzlich in die Karten, wie die zuletzt sehr hohen Zuwächse bei der Kundenanzahl verdeutlichen. Kehrseite dieser Medaille ist aus unserer Sicht aber, dass aufgrund der gestiegenen Nachfrage erste Engpässe bei der Belieferung auftreten. Hier muss die Gesellschaft aufpassen, dass nicht vermehrt bestehende Kunden abspringen, wenn sich die Fälle von Nichtlieferungen oder verzögerten Lieferungen häufen. Um dem entgegenzuwirken, ist der Aufbau neuer Kapazitäten nötig. Längerfristig sehen wir zudem ein Risiko in einem verstärkten Wettbewerb in diesem lukrativen Markt, was ein potenziell drückender Faktor für die Gewinnmargen ist.

Beim Blick auf die Kursentwicklung der Aktie sehen wir einen übergeordneten Aufwärtstrend, der trotz des jüngsten deutlichen Kursrückgangs weiterhin intakt ist. In diesem Zusammenhang bietet sich u.E. eine Trading-Chance auf der Long-Seite, wenn die entsprechenden Signale vorliegen. Als solche werten wir eine Kursstabilisierung in der Zone von 32 bis 36 Euro, die sich aus der sekundären Aufwärtstrendlinie sowie dem Korrekturtief von September 2020 ableiten lässt. Dort ist eine Gegenbewegung möglich. Entsprechende Long-Positionen könnten dann mit einem Stop-Loss unter der Aufwärtstrendlinie (aktuell bei 32 Euro) abgesichert werden. Bei HelloFresh sollte man zudem die hohe Volatilität der Aktie und die ambitionierte Bewertung beachten.

Trading-Idee: Endlos-Turbo Long auf HelloFresh

Mit Hebelprodukten können Anleger überproportional an allen Kursentwicklungen des zugrunde liegenden Basiswerts partizipieren. Aufgrund der Hebelwirkung reagiert das Produkt auf kleinste Kursbewegungen des Basiswerts. Da die Wertentwicklung des Basiswerts im Laufe der Zeit schwanken bzw. sich nicht entsprechend den Erwartungen des Anlegers entwickeln kann, besteht das Risiko, dass das eingesetzte Kapital nicht in allen Fällen in voller Höhe zurückgezahlt wird. Der Kapitalverlust kann ein erhebliches Ausmaß annehmen, sodass ein Totalverlust entstehen kann.

Auf den Basiswert HelloFresh SE stehen verschiedene Endlos-Turbos zur Verfügung. Ein Beispiel ist der Endlos-Turbo Long mit einem Basispreis von 29,704 Euro sowie einer Knock-Out-Barriere von 29,704 Euro. Das Produkt eignet sich für Anleger, die auf steigende Kurse des Basiswerts setzen wollen. Der Endlos-Turbo Long auf die HelloFresh SE hat keine feste Laufzeit, kann aber während der Laufzeit verfallen, sofern ein Knock-Out-Ereignis eintritt. Ein Knock-Out-Ereignis tritt ein, wenn der Beobachtungspreis (jeder Kurs des Basiswerts an einem Beobachtungstag, wie er von der maßgeblichen Börse berechnet wird) mindestens einmal auf oder unter der Knock-Out-Barriere liegt. Tritt ein solches Knock-Out-Ereignis ein, verfällt das Produkt ohne weiteres Tätigwerden des Anlegers wertlos, sodass es zu einem Totalverlust des eingesetzten Kapitals kommt.

Risikobeschreibung
Eine ausführliche Erläuterung der genannten Fachbegriffe finden Sie in unserem Glossar.

Stand: 11.11.2020
Emittentin: DZ BANK AG / Online-Redaktion

Endlos Turbo Long 29,704 open end: Basiswert HelloFresh

DFJ9SA
Quelle: DZ BANK: Geld 11.11. 19:22:05, Brief 11.11. 19:22:05
13,04 EUR 13,63 EUR 10,14% Basiswertkurs: 42,920 EUR
Geld in EUR Brief in EUR Diff. Vortag in % Quelle: Xetra , 17:35:17
Basispreis 29,704 EUR Abstand zum Basispreis in % 30,79%
Knock-Out-Barriere 29,704 EUR Abstand zum Knock-Out in % 30,79%
Hebel 3,14x Bezugsverhältnis (BV) / Bezugsgröße 1,00

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Ein gänzlicher Verlust des eingesetzten Kapitals (Totalverlust) ist möglich. Sie sind dem Risiko der Insolvenz, das heißt einer Überschuldung oder Zahlungsunfähigkeit der DZ BANK ausgesetzt (Emittentenrisiko).

Die Informationen richten sich ausschließlich an Personen, die ihren Wohn-/Geschäftssitz in Deutschland haben.

Mit freundlichen Grüßen
Ihr DZ BANK Sales Team

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wertpapiere@dzbank.de
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Herausgeber:
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Platz der Republik, 60265 Frankfurt am Main
Telefon: +49 69 7447 - 01
Telefax: + 49 69 7447 - 1685
Homepage: www.dzbank.de
E-Mail: mail@dzbank.de
Vertreten durch den Vorstand: Uwe Fröhlich (Co-Vorstandsvorsitzender), Dr. Cornelius Riese (Co-Vorstandsvorsitzender), Uwe Berghaus, Dr. Christian Brauckmann, Ulrike Brouzi, Wolfgang Köhler, Michael Speth, Thomas Ullrich
Aufsichtsratsvorsitzender: Henning Deneke-Jöhrens
Sitz der Gesellschaft: Eingetragen als Aktiengesellschaft in Frankfurt am Main,
Amtsgericht Frankfurt am Main, Handelsregister HRB 45651
Aufsicht: Die DZ BANK AG Deutsche Zentral-Genossenschaftsbank, Frankfurt
am Main wird durch die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin)
und die Europäische Zentralbank (EZB) beaufsichtigt.
Umsatzsteuer Ident. Nr.: DE114103491
Sicherungseinrichtungen: Die DZ BANK AG Deutsche Zentral-
Genossenschaftsbank, Frankfurt am Main ist der amtlich anerkannten BVR Institutssicherung
GmbH und der zusätzlich freiwilligen Sicherungseinrichtung des Bundesverband
der Deutschen Volksbanken und Raiffeisenbanken e.V. angeschlossen:
www.bvr-institutssicherung.de
www.bvr.de/SE
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