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DZ BANK – Linde hat die „Schaufeln“ für einen Wasserstoffboom

| Quelle: DZBANK | Lesedauer etwa 9 min. | Text vorlesen Stop Pause Fortsetzen

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Wasserstoff gilt als ein Energieträger der Zukunft – auch für Deutschland. Die Bundesregierung hat deshalb nun eine „Wasserstoffstrategie“ verabschiedet. Der Industriegase-Hersteller Linde ist gut gerüstet, um von dem Fahrt aufnehmenden Thema zu profitieren.

Linde kann den Rohstoff liefern

Deutschland stellt in seinem neuen Konjunkturpaket 9 Mrd. Euro für die Förderung von Wasserstoff zur Verfügung. Das ehrgeizige Ziel ist es, zur weltweiten Nummer 1 in Sachen Wasserstoff zu werden. Das Element ist eine Alternative für fossile Energieressourcen. Er kann aus einer Vielzahl von Quellen hergestellt werden und ist vergleichsweise gut speicherbar. Bereits seit einigen Jahrzehnten wird daher an entsprechenden Technologien gearbeitet, wie der Energieträger in Industrie, Mobilität, Wärmeerzeugung usw. eingesetzt werden kann. Ein großes potenzielles Anwendungsgebiet ist der Einsatz als Treibstoff. Die dafür verwendeten Brennstoffzellen sind hocheffizient und emissionsfrei.

Wir gehen davon aus, dass Wasserstoff mittel- und langfristig eine zunehmende Rolle in der Mobilität (PKW, Nutzfahrzeuge) einnehmen wird. Welche technologischen Konzepte sich letztlich durchsetzen werden, wird sich aber erst zeigen. Eine Voraussetzung für den Ausbau von wasserstoffbasierten Energiekonzepten ist jedoch eine ausreichende und zuverlässige Bereitstellung des Energieträgers. Ein Profiteur dieser Entwicklung ist unseres Erachtens Linde. Der deutsch-amerikanische Konzern ist Spezialist bei der Produktion und Logistik von Industriegasen, zu denen auch Wasserstoff gehört.

Gesamtes Geschäftsmodell überzeugt

Wir sehen Linde in einer starken Position, um die „Schaufeln“ zu liefern, mit denen eine breite Implementierung von wasserstoffbetriebenen Technologien möglich ist. Das Unternehmen besitzt Know-how in der gesamten Wertschöpfungskette – von der Erzeugung und Verflüssigung über Lösungen für Transport und Speicherung bis zum Betanken wasserstoffbetriebener Fahrzeuge. Linde kann zum einen mit der Expertise im Anlagenbau Produktionskapazitäten bereitstellen. Zum anderen ist der Konzern ein Hersteller des Rohstoffs und kommt damit als Lieferant infrage. Wir können uns dabei vorstellen, dass er perspektivisch statt Erdgas auch erneuerbare Energiequellen (Sonne, Wind) nutzt, um den Wasserstoff durch Elektrolyse aus Wasser herzustellen. In diesem Zusammenhang erachten wir auch Kooperationen mit den Erzeugern von erneuerbaren Energien als denkbar.

Den Bereich Wasserstoff sehen wir daher als einen potenziellen Wachstumstreiber. Aber das ist nicht der einzige Zukunftstrend. Linde überzeugt insgesamt mit der Ausrichtung des Geschäftsmodells. Mit seinem Produktspektrum bedient der Konzern eine Reihe von Endmärkten (z.B. Chemie, Energie, Lebensmittel und Getränke, Elektronik, Gesundheitswesen). Viele Industriegase sind dabei essenziell in vielen Produktionsverfahren und dabei meist in komplexen Prozessen verankert, die durch langfristige Lieferverträge Umsätze erwirtschaften. Hohe Umstellungskosten sowie hohe Eintrittsbarrieren bilden dabei einen Burggraben. Hinzu kommt das Duopol im Industriegase-Markt, wobei Linde nach der Fusion mit Praxair Marktführer ist. Trotz des begrenzt zyklischen Charakters des Geschäfts stellen konjunkturelle Schwächephasen ein Risiko dar. Die COVID-19-Belastungen sollten unseres Erachtens jedoch vergleichsweise moderat ausfallen. Ungünstige Wechselkurseffekte sind ein weiterer Risikofaktor.

Produktidee: Aktienanleihe Classic auf Linde

Als alternative Anlagemöglichkeit zu einer Direktanlage stehen Anlegern verschiedene Aktienanleihen mit der Aktie der Linde PLC als Basiswert zur Verfügung. Ein Beispiel ist eine Aktienanleihe mit Fälligkeit am 21.07.2021 (Rückzahlungstermin), einem Basispreis von 160,00 Euro und einer Zinszahlung von 5,00% p.a. Die Zinszahlung am Zinszahlungstermin, ebenfalls der 21.07.2021, ist unabhängig von der Wertentwicklung der Aktie der Linde PLC. Bei Erwerb der Aktienanleihe während der Laufzeit müssen aufgelaufene Zinsen (Stückzinsen) anteilig entrichtet werden. Aktuell belaufen sich die Stückzinsen auf 0,96 Euro. Anleger erhalten während der Laufzeit der Aktienanleihe keine sonstigen Erträge (z.B. Dividenden) und haben keine weiteren Ansprüche (z.B. Stimmrechte) aus dem Basiswert.

Die Art und Höhe der Rückzahlung am Rückzahlungstermin ist abhängig von der Wertentwicklung der Aktie der Linde PLC. Am Rückzahlungstermin gibt es folgende Rückzahlungsmöglichkeiten:
1. Liegt der Schlusskurs der Aktie der Linde PLC an der Börse XETRA Frankfurt am 14.07.2021 (Referenzpreis) auf oder über dem Basispreis von 160,00 Euro, wird die Aktienanleihe zum Nennbetrag (1.000,00 Euro) zurückgezahlt.
2. Liegt der Referenzpreis unter dem Basispreis, erhält der Anleger eine durch das Bezugsverhältnis (6,25) bestimmte Anzahl von Aktien der Linde PLC. Es werden keine Bruchteile von Aktien geliefert. Für diese erhält der Anleger eine Zahlung eines Ausgleichsbetrags pro Aktienanleihe. Ein Zusammenfassen mehrerer Ausgleichsbeträge zu Ansprüchen auf Lieferung von Aktien ist ausgeschlossen. Wenn die Lieferung von Aktien des Basiswerts für die DZ BANK erschwert oder unmöglich ist, kann die Rückzahlung auch zu einem entsprechenden Abrechnungsbetrag erfolgen. Dieser entspricht dem Ergebnis der Formel (Referenzpreis am letzten Bewertungstag x Bezugsverhältnis). Der Gegenwert der Aktien zuzüglich des Ausgleichsbetrags wird unter dem Nennbetrag liegen. Der Anleger erleidet einen Verlust, wenn der Wert der gelieferten Aktien der Linde PLC am Rückzahlungstermin zzgl. des Ausgleichsbetrags und der Zinszahlung unter dem Erwerbspreis der Aktienanleihe liegt.

Ein gänzlicher Verlust des eingesetzten Kapitals ist möglich (Totalverlustrisiko). Ein Totalverlust tritt ein, wenn der Schlusskurs der Aktie, die der Aktienanleihe zugrunde liegt (Basiswert), an der maßgeblichen Börse am Bewertungstag (Referenzpreis) null ist. Ein Totalverlust des eingesetzten Kapitals ist auch möglich, wenn die DZ BANK als Emittent ihre Verpflichtungen aus dem Zertifikat aufgrund behördlicher Anordnungen oder einer Insolvenz (Zahlungsunfähigkeit/Überschuldung) nicht mehr erfüllen kann.

Risikobeschreibung
Eine ausführliche Erläuterung der genannten Fachbegriffe finden Sie in unserem Glossar.

Stand: 26.06.2020
Emittentin: DZ BANK AG / Online-Redaktion

Aktienanleihe Classic 5% 2021/07: Basiswert Linde PLC

DFK834
DFK834 // Quelle: DZ BANK: Geld 26.06. 12:44:18, Brief 26.06. 12:44:18
99,05% 99,15% 0,40% Basiswertkurs: 187,15 EUR
Geld in % Brief in % Diff. Vortag in % Quelle: Xetra, 12:30:54
Basispreis 160,00 EUR Abstand zum Basispreis in % 14,46%
Barriere Abstand zur Barriere
Zinssatz in % p.a. 5,00% p.a. Bezugsverhältnis (BV) / Bezugsgröße 6,25

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Ein gänzlicher Verlust des eingesetzten Kapitals (Totalverlust) ist möglich. Sie sind dem Risiko der Insolvenz, das heißt einer Überschuldung oder Zahlungsunfähigkeit der DZ BANK ausgesetzt (Emittentenrisiko).

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Mit freundlichen Grüßen
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Platz der Republik, 60265 Frankfurt am Main
Telefon: +49 69 7447 - 01
Telefax: + 49 69 7447 - 1685
Homepage: www.dzbank.de
E-Mail: mail@dzbank.de
Vertreten durch den Vorstand: Uwe Fröhlich (Co-Vorstandsvorsitzender), Dr. Cornelius Riese (Co-Vorstandsvorsitzender), Uwe Berghaus, Dr. Christian Brauckmann, Ulrike Brouzi, Wolfgang Köhler, Michael Speth, Thomas Ullrich
Aufsichtsratsvorsitzender: Henning Deneke-Jöhrens
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