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DZ BANK – BASF: Hier stimmt die Chemie

| Quelle: DZBANK | Lesedauer etwa 8 min. | Text vorlesen Stop Pause Fortsetzen

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  • BASF will stärker wachsen als der Markt
  • EBITDA-Plus von jährlich 3% bis 5% angestrebt
  • Anlageidee: Endlos-Turbo Long auf BASF

https://www.dzbank-derivate.de/filedb/deliver/xuuid/l001512f3322712243f3a32a771e4e2dd023

Die Lage: Schwieriges Jahr 2018

Der deutsche Chemiekonzern ist weltweit der größte seiner Zunft. Er bietet ein großes Sortiment an verschiedenen Produkten für eine Vielzahl von Anwendungen, z.B. Ausgangsstoffe für Lacke, Kunststoffe, Pharmazeutika, Textilfasern sowie Wasch- und Pflanzenschutzmittel. Weitere Erzeugnisse des riesigen Sortiments sind Kunststoffe, Alkohole, Weichmacher, Glykole und Katalysatoren. Mit seinem Verbundkonzept sehen wir bei BASF klare Wettbewerbsvorteile, die auch künftig für eine gute Geschäftsentwicklung sorgen dürften. Die Gesellschaft will zudem weiterhin stärker zulegen als der Markt. Demnach soll das Wachstum des eigenen Absatzes über dem der globalen Chemieproduktion liegen.

Die Entwicklung im Geschäftsjahr 2018 war geprägt von einigen Belastungsfaktoren. Der Handelsstreit zwischen den USA und China, eine sich abkühlende Autokonjunktur sowie das Niedrigwasser am Rhein bremsten die Ergebnisentwicklung. Preiserhöhungen führten zwar zu einem Umsatzplus von 2,4% auf 62,68 Mrd. Euro, die Gewinne waren jedoch rückläufig. Das um Sondereffekte bereinigte Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) verringerte sich um 11,7% auf 9,48 Mrd. Euro. Trotz rückläufiger Profite will der BASF-Vorstand die Dividende erhöhen. Auf der Hauptversammlung am 3. Mai soll den Aktionären ein entsprechender Vorschlag unterbreitet werden. Geplant ist, die Ausschüttung von 3,10 auf 3,20 Euro je Aktie anzuheben.

Die Perspektive: Konzernumbau für anhaltendes Wachstum

Mit der angehobenen Dividende signalisiert das Management seine Zuversicht bezüglich der weiteren geschäftlichen Perspektiven. Der Vorstand erwartet im laufenden Geschäftsjahr zwar ein herausforderndes Umfeld, das von hoher Unsicherheit geprägt sein wird. Er geht jedoch von einem profitablen Wachstum aus. Das bereinigte EBITDA soll 2019 leicht über dem Vorjahreswert liegen. Beim Umsatz peilt BASF ein Plus von 1% bis 5% an. Im ersten Halbjahr wird dabei ein vergleichsweise schwaches Wachstum erwartet. Verantwortlich dafür ist vor allem die starke Entwicklung im Vorjahreszeitraum. Bei den Gewinnen dürften die Kosten für den laufenden Konzernumbau in den ersten Monaten des Jahres belasten.

Langfristig erwarten wir weiterhin eine solide Geschäftsentwicklung. Der seit Mai 2018 amtierende neue Firmenlenker Dr. Martin Brudermüller krempelt derzeit den Konzern um. Unter seiner Führung wurde 2018 unter anderem das Agrarchemiegeschäft gestärkt, indem von Bayer bestimmte Aktivitäten erworben wurden. Weitere Zukäufe, aber auch Desinvestitionen waren und sind in der Umsetzung. Um die Profitabilität zu erhöhen, setzt das Management seit November zudem ein neues Sparprogramm um. Dieses soll ab Ende 2021 jährlich 2 Mrd. Euro zum EBITDA beisteuern. Das Unternehmen will dazu in den Bereichen Produktion, Logistik, Forschung und Entwicklung die Kosten senken. Konkret ist geplant, das EBITDA vor Sondereinflüssen künftig um 3% bis 5% jährlich zu steigern.

Trotz des kurzfristig möglichen Gegenwindes durch eine sich abkühlende Weltwirtschaft dürfte das Geschäftsmodell von BASF, ungeachtet dessen zyklischer Charakteristik, nach unserer Einschätzung langfristig weiterhin funktionieren. Mit seiner aktuellen starken Marktposition sowie den Vorhaben in den Bereichen Konzernumbau und Kostenstruktur dürften die Weichen für ein weiteres profitables Wachstum gestellt werden. Die fundamental guten Aussichten treffen gegenwärtig auf eine vergleichsweise günstige Bewertung. Zusammen mit der aktuellen charttechnischen Konstellation ist die Aktie daher aus Trading-Aspekten interessant. Die BASF-Aktie erreichte im Dezember 2018 nahezu das Tief von Februar 2016, drehte dann jedoch nach oben ab. Der Kurs bewegt sich damit aus unserer Sicht in einer breit angelegten Trading-Range. Innerhalb des aktuellen Aufwärtsimpulses wurde jüngst der 200-Tage-GD überschritten. Zudem wurde nun das 38,2%-Fibonacci-Retracement der Abwärtsbewegung von Januar bis Dezember 2018 bei 73,29 Euro erreicht. Hier kann es nach unserer Einschätzung zu einer Verschnaufpause kommen. Gelingt der Ausbruch über 73,29 Euro, kann sich die Aufwärtsbewegung zu den nächsten Etappenzielen bei 78,08 und 78,97 Euro fortsetzen. Vor diesem Hintergrund können Trader bei einem entsprechenden Ausbruch eine trendfolgende Long-Position in Erwägung ziehen.

Die Trading-Idee: Endlos-Turbo Long auf BASF

Mit einem Hebelprodukt können Anleger überproportional an der Kursentwicklung des jeweiligen Basiswertes partizipieren. So vollzieht z.B. ein Endlos-Turbo Long auf die BASF SE die positive, aber auch die negative Kursentwicklung der Aktie gehebelt nach. Auf den Basiswert BASF SE stehen Anlegern verschiedene Endlos-Turbos Long zur Verfügung. Ein Beispiel ist der Endlos-Turbo Long mit einer aktuellen Knock-Out-Barriere von 60,1336 Euro. Wird die Knock-Out-Barriere berührt, verfällt das Zertifikat jedoch wertlos.

Risikobeschreibung
Eine ausführliche Erläuterung der genannten Fachbegriffe finden Sie in unserem Glossar.

Stand: 17.04.2019
Emittentin: DZ BANK AG / Online-Redaktion

Endlos Turbo Long 60,138 open end: Basiswert BASF

DDW8WY
// Quelle: DZ BANK: Geld 18.04. 09:00:13, Brief 18.04. 09:00:13
1,40 EUR 1,43 EUR -2,10% Basiswertkurs: 73,93 EUR
Geld in EUR Brief in EUR Diff. Vortag in % Quelle: Xetra, 17.04.
Basispreis 60,138 EUR Abstand zum Basispreis in % 18,66%
Knock-Out-Barriere 60,138 EUR Abstand zum Knock-Out in % 18,66%
Hebel 5,18x Bezugsverhältnis (BV) / Bezugsgröße 0,10

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Herausgeber:
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Platz der Republik, 60265 Frankfurt am Main
Telefon: +49 69 7447 - 01
Telefax: + 49 69 7447 - 1685
Homepage: www.dzbank.de
E-Mail: mail@dzbank.de
Vertreten durch den Vorstand: Uwe Fröhlich (Co-Vorstandsvorsitzender), Dr. Cornelius Riese (Co-Vorstandsvorsitzender), Uwe Berghaus, Dr. Christian Brauckmann, Ulrike Brouzi, Wolfgang Köhler, Michael Speth, Thomas Ullrich
Aufsichtsratsvorsitzender: Henning Deneke-Jöhrens
Sitz der Gesellschaft: Eingetragen als Aktiengesellschaft in Frankfurt am Main,
Amtsgericht Frankfurt am Main, Handelsregister HRB 45651
Aufsicht: Die DZ BANK AG Deutsche Zentral-Genossenschaftsbank, Frankfurt
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und die Europäische Zentralbank (EZB) beaufsichtigt.
Umsatzsteuer Ident. Nr.: DE114103491
Sicherungseinrichtungen: Die DZ BANK AG Deutsche Zentral-
Genossenschaftsbank, Frankfurt am Main ist der amtlich anerkannten BVR Institutssicherung
GmbH und der zusätzlich freiwilligen Sicherungseinrichtung des Bundesverband
der Deutschen Volksbanken und Raiffeisenbanken e.V. angeschlossen:
www.bvr-institutssicherung.de
www.bvr.de/SE
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