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DZ BANK – Gerresheimer: positiver Ausblick, Vorstand kauft!

| Quelle: DZBANK | Lesedauer etwa 9 min. | Text vorlesen Stop Pause Fortsetzen

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  • Bereinigtes Konzernergebnis 2018 deutlich gestiegen
  • Vorstand erwartet mittelfristig weiteres Wachstum
  • Führungspersonen kaufen eigene Aktien

https://www.dzbank-derivate.de/filedb/deliver/xuuid/l0016fcb70e980444cdeb5093afca59b0fdb

Die Lage: Dritter Geschäftsbereich aufgebaut

Die im MDAX notierte Gerresheimer AG stellt Spezialprodukte aus Glas und Kunststoff her, die vor allem in der Pharma- und Healthcare-Industrie zum Einsatz kommen. Die Branche steht für 82% der Konzernumsätze, gefolgt von der Kosmetikindustrie, deren Anteil am Konzernumsatz bei 13% liegt. Durch die im Juli 2018 bekanntgegebene Übernahme des Schweizer Medizintechnikherstellers Sensile Medical erweiterte Gerresheimer seine Geschäftsbereiche Plastics & Devices (u.a. Insulin-Pens, Inhalatoren, vorfüllbare Spritzen) und Primary Packaging Glass (u.a. Ampullen, Injektionsfläschchen oder Parfümflakons) um den Bereich Advanced Technologies. Hier entwickelt und produziert Gerresheimer intelligente Systeme zur Verabreichung von Medikamenten inkl. digitaler Vernetzung (z.B. Mikropumpen für die Selbstbehandlung von Diabetes oder Herzerkrankungen).

Im Geschäftsjahr 2018 (1. Dezember 2017 bis 30. November 2018) stiegen die währungsbereinigten Umsatzerlöse um 4,3% auf 1.406,7 Mio. Euro. Den größten Anteil an den Umsätzen erwirtschaftete der Bereich Plastics & Devices (55%), gefolgt von Primary Packaging Glass (44%) und Advanced Technologies (1%). Regional betrachtet wurde der Hauptteil der Umsätze mit 56% in Europa (inkl. dem Heimatmarkt Deutschland) generiert, 27% der Umsätze steuerten die Aktivitäten in Amerika bei, der Anteil der Schwellenländer lag bei 15%. Insbesondere in den USA erholte sich das Geschäft mit Injektionsfläschchen und Ampullen im Jahresverlauf deutlich. Aufgrund von Sondereffekten blieb das währungsbereinigte Adjusted EBITDA im Gesamtjahr 2018 mit 308,0 Mio. Euro leicht unter dem Vorjahreswert zurück (2017: 310,8 Mio. Euro). Das bereinigte Konzernergebnis lag 2018, dank positiver Effekte aus der US-Steuerreform, mit 178,0 Mio. Euro deutlich über dem Vorjahreswert von 127,5 Mio. Euro.

Die Perspektive: Umsätze und Profitabilität sollen mittelfristig steigen

Im laufenden Geschäftsjahr 2019 rechnet der Vorstand mit Umsatzerlösen in einer Bandbreite von rund 1,4 bis 1,45 Mrd. Euro. Für das Adjusted EBITDA wurde die Prognose mit Vorlage der Zahlen für das erste Quartal wegen Sondereffekte auf rund 387 Mio. Euro (zuvor: 295 Mio. Euro) plus/minus 5 Mio. Euro angehoben. Mittelfristig, d.h. für die Jahre 2020 bis 2022, liegen die Erwartungen bei einem durchschnittlichen jährlichen währungsbereinigten Umsatzwachstum von 4% bis 7%. Die EBITDA-Marge soll 2020 etwa 21% erreichen und in den Jahren 2021 und 2022 auf 23% steigen (2018: 21,8%).

Die Führungsriege scheint von den mittelfristigen Perspektiven überzeugt. Einzelne Mitglieder investierten kürzlich größere Summen in die Aktien des Unternehmens. So kaufte der Vorsitzende des Aufsichtsrats, Dr. Axel Herberg, am 19.02.2019 für 2,05 Mio. Euro Aktien der Gerresheimer AG. Einen Tag später folgte der Vorstandsvorsitzende Dietmar Siemssen, der 201.920,00 Euro in die Anteilscheine investierte. Solche Käufe von Führungskräften (Directors’ Dealings) sind u.E. besonders dann von Interesse, wenn sie von mehreren Unternehmensinsidern und in größerem Umfang getätigt werden. Schließlich ist kaum jemand besser über die Perspektiven des eigenen Unternehmens im Bilde als die Mitglieder des Vorstands und Aufsichtsrats. Nach unserer Einschätzung würden die Führungspersonen ihr Kapital kaum investieren, wenn sie mit schlechten Geschäftsaussichten rechnen.

Wir sehen die Pharma- und Gesundheitsbranche als Wachstumsbranche, aufgrund globaler Trends wie der steigenden Lebenserwartung, dem Ausbau der Gesundheitssysteme in den Schwellenländern und der damit einhergehenden steigenden Nachfrage an Medikamenten. Zugleich steigt damit auch der Bedarf an pharmazeutischen Verpackungen und Produkten zur Verabreichung von Medikamenten. Gerresheimer ist nach unserer Einschätzung mit seinem Produktportfolio gut positioniert, um ein moderates, aber stetiges Umsatzwachstum zu generieren. Als ein weltweit führender Hersteller hochwertiger Spezialprodukte aus Glas und Kunststoff ist das Unternehmen in attraktiven Pharmamärkten gut positioniert und verfügt über langfristige Beziehungen zu Top-Kunden aus der Pharmabranche. Der vom Vorstand ab 2021 erwartete Margensprung wird unseres Erachtens von der aktuellen Bewertung angemessen reflektiert. Mögliche Risiken für die Geschäftsentwicklung sehen wir in steigenden Rohstoffkosten und negativen Währungseffekten (US-Dollar-Anteil an den Umsatzerlösen in 2019 von rund 30% erwartet).

Die Anlageidee: Aktienanleihe Classic auf Gerresheimer

Als alternative Anlagemöglichkeit zu einer Direktanlage in die Aktie stehen verschiedene Aktienanleihen mit der Aktie der Gerresheimer AG als Basiswert zur Verfügung. Ein Beispiel ist eine Aktienanleihe Classic mit Fälligkeit am 22.04.2020 (Rückzahlungstermin), einem Basispreis von 62,50 Euro und einer Zinszahlung von 5,00% p.a. Die Zinszahlung am Zinszahlungstermin, ebenfalls der 22.04.2020, ist unabhängig von der Wertentwicklung der Aktie der Gerresheimer AG. Dividendenansprüche aus der Aktie stehen dem Anleger nicht zu.

Die Art und Höhe der Rückzahlung am Rückzahlungstermin ist abhängig von der Wertentwicklung der Aktie der Gerresheimer AG. Am Rückzahlungstermin gibt es folgende Rückzahlungsmöglichkeiten:
1. Liegt der Schlusskurs der Aktie der Gerresheimer AG an der Börse Xetra Frankfurt am 15.04.2020 (Referenzpreis) auf oder über dem Basispreis von 62,50 Euro, wird die Aktienanleihe zum Nennbetrag (1.000,00 Euro) zurückgezahlt.
2. Liegt der Referenzpreis unter dem Basispreis, erhalten Anleger eine durch das Bezugsverhältnis (16,00) bestimmte Anzahl von Aktien der Gerresheimer AG. Der Anleger erleidet einen Verlust, wenn der Wert der gelieferten Aktien der Gerresheimer AG am Rückzahlungstermin zzgl. der Zinszahlung unter dem Erwerbspreis der Aktienanleihe liegt.

Die vorliegend beschriebene Aktienanleihe richtet sich somit an Anleger, die davon ausgehen, dass der Schlusskurs der Aktie der Gerresheimer AG am 15.04.2020 auf oder über 62,50 Euro notieren wird. Bei Erwerb der Aktienanleihe während der Laufzeit müssen aufgelaufene Zinsen (Stückzinsen) anteilig entrichtet werden. Aktuell belaufen sich die Stückzinsen auf 1,91 Euro.

Risikobeschreibung
Eine ausführliche Erläuterung der genannten Fachbegriffe finden Sie in unserem Glossar.

Stand: 12.04.2019
Emittentin: DZ BANK AG / Online-Redaktion

Aktienanleihe Classic 5% 2020/04: Basiswert Gerresheimer

DF1ZZP
// Quelle: DZ BANK: Geld 12.04. 16:16:13, Brief 12.04. 16:16:13
100,19% 100,29% -0,03% Basiswertkurs: 69,60 EUR
Geld in % Brief in % Diff. Vortag in % Quelle: Xetra, 16:00:10
Basispreis 62,50 EUR Abstand zum Basispreis in % 10,14%
Barriere Abstand zur Barriere
Zinssatz in % p.a. 5,00% p.a. Bezugsverhältnis (BV) / Bezugsgröße 16,00

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Ein gänzlicher Verlust des eingesetzten Kapitals (Totalverlust) ist möglich. Sie sind dem Risiko der Insolvenz, das heißt einer Überschuldung oder Zahlungsunfähigkeit der DZ BANK ausgesetzt (Emittentenrisiko).

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Das von der DZ BANK erstellte Basisinformationsblatt ist in der jeweils aktuellen Fassung auf der Internetseite der DZ BANK (www.dzbank-derivate.de; Eingabe der entsprechenden ISIN oder WKN und dann unter "Dokumente") abrufbar. Dies gilt, solange das Produkt für Privatanleger verfügbar ist.

Die vollständigen Angaben zu dem DZ BANK Produkt, insbesondere zu den verbindlichen Bedingungen, Risiken sowie Angaben zur DZ BANK können dem maßgeblichen Prospekt entnommen werden.

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Impressum

Herausgeber:
DZ BANK AG Deutsche Zentral-Genossenschaftsbank, Frankfurt am Main,
Platz der Republik, 60265 Frankfurt am Main
Telefon: +49 69 7447 - 01
Telefax: + 49 69 7447 - 1685
Homepage: www.dzbank.de
E-Mail: mail@dzbank.de
Vertreten durch den Vorstand: Uwe Fröhlich (Co-Vorstandsvorsitzender), Dr. Cornelius Riese (Co-Vorstandsvorsitzender), Uwe Berghaus, Dr. Christian Brauckmann, Ulrike Brouzi, Wolfgang Köhler, Michael Speth, Thomas Ullrich
Aufsichtsratsvorsitzender: Henning Deneke-Jöhrens
Sitz der Gesellschaft: Eingetragen als Aktiengesellschaft in Frankfurt am Main,
Amtsgericht Frankfurt am Main, Handelsregister HRB 45651
Aufsicht: Die DZ BANK AG Deutsche Zentral-Genossenschaftsbank, Frankfurt
am Main wird durch die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin)
und die Europäische Zentralbank (EZB) beaufsichtigt.
Umsatzsteuer Ident. Nr.: DE114103491
Sicherungseinrichtungen: Die DZ BANK AG Deutsche Zentral-
Genossenschaftsbank, Frankfurt am Main ist der amtlich anerkannten BVR Institutssicherung
GmbH und der zusätzlich freiwilligen Sicherungseinrichtung des Bundesverband
der Deutschen Volksbanken und Raiffeisenbanken e.V. angeschlossen:
www.bvr-institutssicherung.de
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