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DZ BANK – Highlights in enttäuschendem Gesamtmarkt

| Quelle: DZBANK | Lesedauer etwa 8 min. | Text vorlesen Stop Pause Fortsetzen

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In einem schwachen Börsenumfeld hat Wirecard alle heimischen Blue Chips in puncto Kursentwicklung meilenweit abgehängt. Da der Zahlungsdienstleister aber weiterhin dynamisch wächst, liegt der Aktienkurs des DAX-Aufsteigers 2018 noch deutlich unter seinem fairen Wert.

https://www.dzbank-derivate.de/filedb/deliver/xuuid/l00198b66862d76c415da7e2d8cb019fea94

Das hatten sich die meisten Aktienanleger sicherlich ganz anders vorgestellt. Waren Analysten und Investoren Anfang 2018 noch von steigenden Kursen und einem guten Aktienjahr ausgegangen, notiert der DAX aktuell mit rund zwölf Prozent im Minus. So schlecht lief es schon seit 2010 nicht mehr. Die Verluste beim MDAX (-11,4%) und beim SDAX (-12,7%) liegen in ähnlicher Größenordnung und befinden sich damit sowohl von der Nulllinie, wie auch von den langfristigen Durchschnittsrenditen der Vergangenheit ebenfalls weit entfernt. Nach Berechnungen des Deutschen Aktieninstituts hat es der DAX von 1987 bis 2017 (30 Jahre) auf eine durchschnittliche Rendite von 8,9% pro Jahr gebracht.

Diverse Belastungsfaktoren

Dabei liegen die nur zum Teil vorhersehbaren Gründe für die aktuell schwache Entwicklung der Börsen auf der Hand. An erster Stelle sind hier sicherlich die schwerwiegenden Handelsstreitigkeiten der USA mit diversen anderen Ländern zu nennen. Insbesondere aus diesem Grund haben auch die ersten Institute, wie etwa der Internationale Währungsfonds (IWF), damit begonnen, ihre Prognosen für das globale Wirtschaftswachstum zu reduzieren. Das Ende des Booms ist also absehbar. Dabei bekommt das exportstarke Deutschland die Abkühlung besonders zu spüren. Darüber hinaus haben die zunehmenden Spannungen innerhalb Europas, bezogen auf die heimischen Aktienmärkte, eine wichtige Rolle gespielt. Die Konfliktherde haben sich 2018 kontinuierlich verschärft. Angefangen von der Brexit-Diskussion bis hin zu massiven Uneinigkeiten in der Haushaltspolitik (Stichwort italienische Staatsschuldenkrise). Besonders die ohnehin schon stark exportabhängige deutsche Automobilindustrie leidet zudem unter dem Dieselskandal. Dabei fallen gerichtlich verfügte Fahrverbote sowie Probleme bei der Zulassung verschiedener Modelle ins Gewicht. Entsprechend ist der DAXsector Automobile Index seit Anfang Januar auch um fast 21% gefallen.

Sonnenschein bei Wirecard

Zum Glück gab es jedoch auch Glanzlichter am wolkenverhangenen Börsenhimmel. Von den großen deutschen Standardwerten betrifft dies allen voran die Aktien von Wirecard, einem Software- und IT-Spezialisten für den elektronischen Zahlungsverkehr. Nach der Kursvervierfachung in den vorangegangenen zwei Jahren hat das Fintech-Unternehmen Ende September die Commerzbank aus dem DAX verdrängt. Trotz zuletzt deutlicher Verluste belaufen sich die Kurszuwächse allein in diesem Jahr bisher auf über 40%, sodass Wirecard, wenn man die Marktkapitalisierung betrachtet, inzwischen auf dem Niveau der Deutschen Bank rangiert. Auf den weiteren Plätzen folgen aus der ersten deutschen Börsenliga mit deutlichem Abstand Adidas (+21%) und die Deutsche Börse (+18%). Im MDAX und im SDAX haben sich Sartorius (+44%) und Evotec (+41%) bzw. Borussia Dortmund (+40%) und Carl Zeiss Meditec (+20%) bisher am besten geschlagen.

Dabei sehen Analysten bei allen drei DAX-Spitzenperformern auf Sicht von zwölf Monaten weiteres Kurspotenzial. Bei Adidas wurde die Gewinnschätzung für 2018 nach den deutlich besser als erwartet ausgefallenen Q3-Ergebniszahlen angehoben. Auch die Deutsche Börse befindet sich Analysen zufolge in einer guten Position, um Nettoerlöse und Gewinne über mehrere Jahre zu steigern. Die Aktien von Wirecard wurden nach Vorlage der endgültigen Quartalszahlen mit einem fairen Wert von 177,20 Euro gerade erst von einem Analysehaus von „Halten“ auf „Kaufen“ hochgestuft. Im Vergleich zu seinen Wettbewerbern ist die Aktie des Fintech-Unternehmens zwar höher bewertet, der Zahlungsdienstleister weist dafür aber auch spürbar höhere Wachstumsraten auf.

Hohe Zinskupons garantiert

Für eher konservativ ausgerichtete Wirecard-Fans bieten sich als Alternative zu einer Direktanlage möglicherweise Produkte mit einem Basispreis zwischen dem aktuellen Aktienkurs und dem erwähnten fairen Wert von rund 170 Euro an. Bei der Aktienanleihe mit der WKN DDK4X4 erhalten Anleger bei Fälligkeit Ende kommenden Jahres (27.12.2019) beispielsweise einen Zinskupon in Höhe von 9,25% per annum. Zudem wird die Aktienanleihe zum Nennwert zurückgezahlt, sofern die Anteile von Wirecard am Bewertungstag (18.12.2019) auf oder über dem Basispreis von 153,85 Euro notieren.

Andernfalls bekommen Anleger statt der Barzahlung 6 Wirecard-Aktien je Anleihe im Nominalwert von 1.000 Euro ins Depot gebucht. Für Bruchteile erhalten Anleger eine Zahlung eines Ausgleichsbetrags pro Aktienanleihe. Beim aktuellen Briefkurs von 91,18% wirft die besagte Aktienanleihe derzeit eine aufs Jahr umgerechnete Seitwärtsrendite von 7,8% ab, während die Maximalrendite sogar 18,7% beträgt. In die Verlustzone geraten Anleger erst, wenn die Aktien in knapp 13 Monaten für weniger als 124,77 Euro zu haben sind. Berücksichtigen sollten Investoren, dass die Ausstattungsmerkmale der Anleihe auch deshalb so attraktiv ausfallen, weil der Aktienkurs von Wirecard relativ hohen Schwankungen unterliegt was den Konditionen des Zertifikats zugutekommt. Dadurch besteht jedoch zugleich ein entsprechendes Risiko dafür, dass der Basiswert am Bewertungstag deutlich unter dem Basispreis notiert und die Rückzahlung in Aktien erfolgt.

Risikobeschreibung

Eine ausführliche Erläuterung der genannten Fachbegriffe finden Sie in unserem Glossar.

Stand: 30.11.2018
Emittentin: DZ BANK AG / Online-Redaktion

Aktienanleihe Classic 9,25% 2019/12: Basiswert Wirecard

DDK4X4
// Quelle: DZ BANK: Geld 03.12. 08:06:30, Brief 03.12. 08:06:30
92,77 93,10 1,53 Basiswertkurs: 133,45
Geld in % Brief in % Diff. Vortag in % Quelle: Xetra, 30.11.
Basispreis 153,846 EUR Abstand zum Basispreis in % -15,28
Barriere Abstand zur Barriere
Zinssatz in % p.a. 9,25 Bezugsverhältnis (BV) / Bezugsgröße 6,50

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Impressum

Herausgeber:
DZ BANK AG Deutsche Zentral-Genossenschaftsbank, Frankfurt am Main,
Platz der Republik, 60265 Frankfurt am Main
Telefon: +49 69 7447 - 01
Telefax: + 49 69 7447 - 1685
Homepage: www.dzbank.de
E-Mail: mail@dzbank.de
Vertreten durch den Vorstand: Wolfgang Kirsch (Vorstandsvorsitzender),
Uwe Berghaus, Dr. Christian Brauckmann,
Ulrike Brouzi, Wolfgang Köhler, Dr. Cornelius Riese,
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Generalbevollmächtigter/General Executive Manager: Uwe Fröhlich
Aufsichtsratsvorsitzender: Henning Deneke-Jöhrens
Sitz der Gesellschaft: Eingetragen als Aktiengesellschaft in Frankfurt am Main,
Amtsgericht Frankfurt am Main, Handelsregister HRB 45651
Aufsicht: Die DZ BANK AG Deutsche Zentral-Genossenschaftsbank, Frankfurt
am Main wird durch die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin)
und die Europäische Zentralbank (EZB) beaufsichtigt.
Umsatzsteuer Ident. Nr.: DE114103491
Sicherungseinrichtungen: Die DZ BANK AG Deutsche Zentral-
Genossenschaftsbank, Frankfurt am Main ist der amtlich anerkannten BVR Institutssicherung
GmbH und der zusätzlich freiwilligen Sicherungseinrichtung des Bundesverband
der Deutschen Volksbanken und Raiffeisenbanken e.V. angeschlossen:
www.bvr-institutssicherung.de
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