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DZ BANK – RWE: Sehr gute Halbjahreszahlen

| Quelle: DZBANK | Lesedauer etwa 7 min. | Text vorlesen Stop Pause Fortsetzen

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https://www.dzbank-derivate.de/filedb/deliver/xuuid/l00181ff66c1f84c4600aceccaefb83a2a47

RWE gehört zu den führenden europäischen Stromversorgern. Das Unternehmen ist insbesondere im Heimatmarkt Deutschland, in UK und in den Niederlanden stark engagiert. Nach Abschluss der geplanten strategischen Neuausrichtung konzentriert sich RWE ausschließlich auf die Stromerzeugung mit einem breit diversifizierten Kraftwerksportfolio (konventionell, erneuerbar) und den Energiehandel.

Zuvor erhöhte Ziele bestätigt

RWE berichtete sehr gute Zahlen zum Ende des ersten Halbjahres. Das EBITDA (Gewinn vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen) (stand-alone) nahm um 20,4% auf 1.372 (Kons. 1.356) Mio. Euro und der bereinigte Nettogewinn um 33,8% auf 914 (Kons. 879) Mio. Euro zu. Das EBITDA im Bereich Energiehandel übertraf mit einem EBITDA-Anstieg auf 434 Mio. Euro sogar noch den Konsens von 410 Mio. Euro. Das Segment Europäische Stromerzeugung (EBITDA 99 Mio.; -98%) und das Segment Braunkohle & Kernenergie (EBITDA 172 Mio.; +3%) trafen hingegen weitgehend die Prognosen der Analysten. RWE bestätigte zudem erhöhte Ziele für 2019. Auf stand-alone Basis wird ein bereinigtes EBITDA von 1,4 – 1,7 (2018: 1,52) Mrd. Euro und ein bereinigter Nettogewinn von 0,5-0,8 (2018: 0,59) Mrd. Euro erwartet. Angesichts der Halbjahreszahlen sind die neuen Ziele u.E. nach gut erreichbar.

Perspektiven der Aktie

Die erwarteten Ergebnissteigerungen infolge der Fokussierung auf die Stromproduktion und den deutlichen Ausbau der Erneuerbaren Energien sind in der Bewertung nach der Neuausrichtung nicht ausreichend abgebildet. Gestiegene Stromfutures, zu niedrigen Preisen langfristig abgesicherte CO2-Verschmutzungsrechte, Versorgungsengpässe im Zuge der Energiewende und eine höhere Auslastung von Gaskraftwerken im Zuge des Kohleausstiegs sind die Gründe für unsere Zuversicht. Risiken liegen in einem Scheitern der Transaktion zwischen E.ON, RWE und innogy, vorgezogenen Neuwahlen oder niedrigen Entschädigungen beim Kohleausstieg.

Alternative Produktidee zum Direktinvestment: ein Bonuszertifikat

Als alternative Anlagemöglichkeit zu einer Direktanlage in der Aktie stehen verschiedene Zertifikate mit dem Basiswert RWE zur Verfügung, z.B. Bonuszertifikate.

Klassische Bonuszertifikate sind je nach Laufzeit und in Abhängigkeit von den unterschiedlichen Merkmalen des zugrunde liegenden Basiswertes mit einer spezifischen Barriere und einem anfangs festgelegten Bonusbetrag ausgestattet. Anleger haben die Chance auf Auszahlung mindestens eines festen Bonusbetrages am Laufzeitende, wenn der Basiswert während der Laufzeit des Zertifikates eine anfangs festgelegte Kursschwelle, die sogenannte Barriere, niemals berührt oder unterschreitet. Das bedeutet, dass Anleger am Ende der Laufzeit auch dann mindestens den Bonusbetrag ausbezahlt bekommen können, wenn der Basiswert während der Laufzeit des Zertifikates eine leicht negative Wertentwicklung aufweist. Voraussetzung hierfür ist allerdings, dass die Barriere nicht berührt oder unterschritten wurde.

Wird diese Barriere während der Laufzeit jedoch einmal berührt oder unterschritten, tragen Anleger mit dem Bonuszertifikat Verlustrisiken, die mit einer Direktinvestition in den zugrunde liegenden Basiswert vergleichbar sind.

Ansprüche aus dem zugrundeliegenden Basiswert (im Fall einer Aktie: z.B. Stimmrechte, Dividenden) stehen dem Anleger nicht zu. Während der Laufzeit erhält der Anleger keine Zinsen oder sonstigen Erträge. Der Anleger erleidet einen Verlust, wenn der Rückzahlungsbetrag niedriger ist als der gezahlte Kaufpreis. Ein gänzlicher Verlust des eingesetzten Kapitals ist möglich (Totalverlustrisiko). Ein Totalverlust des eingesetzten Kapitals ist auch möglich, wenn der Emittent eines Bonuszertifikats seine Verpflichtungen aus dem Zertifikat aufgrund behördlicher Anordnungen oder einer Insolvenz (Zahlungsunfähigkeit / Überschuldung) nicht mehr erfüllen kann.

Ein Bonuszertifikat eignet sich somit für Anleger, die in erster Linie eine Seitwärtsbewegung des zugrundeliegenden Basiswertes erwarten, eine positive Rendite anstreben und in der Lage sind, etwaige Verlustrisiken zu tragen.

Bei Bonuszertifikaten mit Cap liegt der Unterschied zu klassischen Bonuszertifikaten darin, dass der Rückzahlungsbetrag nach oben hin auf den Bonusbetrag, der auch Höchstbetrag genannt wird, begrenzt ist. D.h. eine Teilnahme an einer positiven Wertentwicklung des Basiswerts über den Cap (obere Preisgrenze) hinaus erfolgt nicht.

Anleger, die davon ausgehen, dass die RWE-Aktie vom 21.06.2019 bis 18.09.2020 nicht auf oder unter 20,00 EUR notieren wird, können mit dem DZ BANK Bonuszertifikat mit Cap mit der WKN DF3X4A auf ein solches Szenario setzen:

Quelle: Bloomberg

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Ein gänzlicher Verlust des eingesetzten Kapitals (Totalverlust) ist möglich. Sie sind dem Risiko der Insolvenz, das heißt einer Überschuldung oder Zahlungsunfähigkeit der DZ BANK ausgesetzt (Emittentenrisiko).

Die Informationen richten sich ausschließlich an Personen, die ihren Wohn-/Geschäftssitz in Deutschland haben.

Mit freundlichen Grüßen
Ihr DZ BANK Sales Team

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Platz der Republik, 60265 Frankfurt am Main
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E-Mail: mail@dzbank.de
Vertreten durch den Vorstand: Uwe Fröhlich (Co-Vorstandsvorsitzender), Dr. Cornelius Riese (Co-Vorstandsvorsitzender), Uwe Berghaus, Dr. Christian Brauckmann, Ulrike Brouzi, Wolfgang Köhler, Michael Speth, Thomas Ullrich
Aufsichtsratsvorsitzender: Henning Deneke-Jöhrens
Sitz der Gesellschaft: Eingetragen als Aktiengesellschaft in Frankfurt am Main,
Amtsgericht Frankfurt am Main, Handelsregister HRB 45651
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und die Europäische Zentralbank (EZB) beaufsichtigt.
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