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finanztreff.de

DZ Bank ist „Emittent des Jahres“

| Quelle: INV

Die DZ Bank wurde gestern Abend bei den ZertifikateAwards 2017/2018 zum ersten Mal als „Emittent des Jahres“ ausgezeichnet. Die Ehrung basiert auf dem Votum einer mit 33 Experten aus Vermögensverwaltung, Wissenschaft und Fachmedien besetzten Jury und gilt als wichtigste Auszeichnung in deutschen Markt für Strukturierte Wertpapiere. Die Gewinnerin schaffte es in fünf der neun Wertungskategorien des Jury-Votums unter die Top 3 und sammelte damit auch genug Punkte für die Gesamtwertung.

Als besondere Stärken der DZ Bank machten die Juroren ihr Angebot bei Bonuszertifikaten und bei Produkten mit Kapitalsicherung aus. In diesen beiden Kategorien errang sie auch den Sieg in der jeweiligen Einzelkategorie. Spitzenplatzierungen erreichte sie aber auch bei Discount- und Expresszertifikaten, sowie beim Gesamtsortiment im sogenannten Primärmarkt. Dieser umfasst die üblicherweise mit Zeichnungsfrist angebotenen Produkte für das Beratungsgeschäft in Banken und Sparkassen.

Die Plätze 2 und 3 gingen an die LBBW und an die Commerzbank. Bei der Landesbank Baden-Württemberg machten die Juroren vor allem bei Aktienanleihen (Platz 1), bei Kapitalschutz-Zertifikaten (Platz 2), sowie bei Bonus- und Expresszertifikaten (jeweils Platz 3) besondere Stärken. In der für die LBBW ebenfalls wichtigen Kategorie Primärmarkt kam es in diesem Jahr bei der Auszählung der Jury-Voten erstmals dazu, dass am Ende drei Emittenten punktgleich durchs Ziel gingen. Das in diesen Fällen vorgesehene Procedere sieht vor, dass bei Punktgleichstand die Anbieter mit der höheren Zahl an Höchstwertungen ausgezeichnet werden. Hierbei hatten die DZ Bank und die HypoVereinsbank gegenüber der LBBW die Nase vorn, sodass ihr nur Platz 4 im Ranking blieb. Sieger in dieser Kategorie war mit Punktvorsprung die DekaBank.

Die drittplatzierte Commerzbank wurde von der Jury bei Hebelprodukten und bei Discountzertifikaten auf Platz 1 gesetzt. Hinzu kam ein dritter Platz beim Anlegerservice. Gerade diese Ehrung wurde auch bei der öffentlichen Abstimmung im Internet bestätigt: In der Gunst der Massen konnte die Commerzbank den Titel aus dem Vorjahr verteidigen und sicherte sich abermals die Ehrung für das „Zertifikatehaus des Jahres“.

Bei der von Ende September bis Anfang November durchgeführten Publikumsumfrage haben sich in diesem Jahr rund 17.500 Börseninteressierte beteiligt und damit für einen neuen Teilnahmerekord gesorgt!

Diese Rekordteilnehmer kürten auch ihre Produktideen des Jahres. Bei dieser Wahl zum „Zertifikat des Jahres“ konnte ein Konzept der DekaBank am meisten überzeugen. Ihr Bonus Pro-Zertifikat sammelte die meisten Stimmen ein. Das Papier kombiniert eine Aktienmarktbeteiligung mit einem großen Risikopuffer und erlaubt während der Laufzeit auch Börsenrücksetzer, die bis unter die Absturzbarriere gehen. Denn anders als bei Standard-Bonussen kann die Schutzfunktion bei dem „Pro“-Papier nur per Fälligkeit zerstört werden.

Die wahrscheinlich spektakulärste Emission der letzten Jahre, das Bitcoin-Partizipationszertifikat von Vontobel, das einen einfachen Zugang zu der Kryptowährung bietet, belegte Platz zwei. „Bronze“ erreichte Goldman Sachs für ein Reverse Bonuszertifikat, mit dem sich Anleger gegen Dax-Verluste wappnen können. Die Publikumspreise für den „Besten Online-Broker“ und das „Beste Zertifikate-Portal“ gingen an die Comdirect und Finanzen.net.

Weitere Gewinner waren:

HSBC (Platz 1, Jury-Wertung „Anlegerservice“)

Credit Suisse (Platz 1, Jury-Wertung „Expresszertifikate“)

Vontobel  (Platz1, Jury-Wertung „Partizipationszertifikate“)

Die ZertifikateAwards werden von der Fachpublikation „Der Zertifikateberater und dem Nachrichtensender n-tv mit Unterstützung der beiden wichtigsten Handelsplätze für Zertifikate, Börse Frankfurt Zertifikate und Börse Stuttgart einmal jährlich vergeben. Weiterführende Informationen zu Konzept, Juroren und Preisträgern können auf www.zertifikateawards.de jederzeit eingesehen werden.

Ralf Andreß

(der Autor ist Mitveranstalter und Jury-Vorstand der ZertifikateAwards)

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Investmentecke

Investmentecke Ralf Andreß gehört zu den erfahrensten Zertifikate-journalisten Deutschlands. Als freier Autor berichtet er seit mehr als 20 Jahren über strukturierte Produkte und initiierte bereits 1999 die mehrmals jährlich in "Die Welt" und "Welt am Sonntag" erscheinenden Fachreports zu Derivaten und Zertifikaten. Seit 2004 schreibt er auf Finanztreff.de für die tägliche Börsenkolumne "Investmentecke". Zudem ist er seit 2006 Chefredakteur des von ihm mit ins Leben gerufenen Fachmagazins "Der Zertifikateberater". 2008 wurde er beim erstmals vergebenen Journalistenpreis für die Berichterstattung über Zertifikate vom DDV zum "Journalist des Jahres" gekürt und wurde seither insgesamt vier Mal geehrt. Zuletzt im Jahr 2017 in dem er gemeinsam mit Daniela Helemann den Hauptpreis als „Journalist des Jahres“ erhielt.

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