DAX ®13.061,67+0,51%TecDAX ®2.535,08+0,84%S&P FUTURE2.559,50+0,10%Nasdaq 100 Future6.129,00+0,09%
finanztreff.de

Ein Fünftel der Unternehmen beschäftigt Flüchtlinge

| Quelle: dpa-afx topthemen

Quelle: dpa-AFX

München (dpa) - Mehr als jedes fünfte Unternehmen in Deutschland hat inzwischen Flüchtlinge eingestellt - meist jedoch als Praktikanten oder Hilfskräfte. Das hat das Münchner ifo-Institut in einer repräsentativen Umfrage unter den Personalchefs von gut 1000 Firmen ermittelt, die veröffentlicht wurde.

Demnach hat sich der Anteil der Unternehmen mit Flüchtlingen unter den Mitarbeitern zwar innerhalb eines Jahres von 7 auf 22 Prozent verdreifacht, doch die Mehrheit der befragten Firmen (58 Prozent) hat noch keine Asylbewerber angestellt. Die Firmen, die Flüchtlinge beschäftigen, tun das in vielen Fällen mit Praktika (43 Prozent) oder Hilfsjobs (40 Prozent). Ein Drittel hat außerdem Flüchtlinge als Lehrlinge beschäftigt, lediglich acht Prozent als Facharbeiter.

Die Firmen, die Erfahrungen mit Flüchtlingen haben, klagen über bürokratische Hürden, darunter die Frage des Aufenthaltsstatus und das Beschäftigungsverbot für Asylbewerber aus sicheren Herkunftsländern. Weitere Hemmnisse seien die Dauer der behördlichen Verfahren und die notwendige Zustimmung für die Einstellung von Asylbewerbern.

Knapp ein Fünftel der befragten Personalchefs (19 Prozent) sieht keine Einsatzmöglichkeit für Flüchtlinge in ihren Unternehmen - wegen der Anforderungen bei Sprache, Qualifikation oder anderer Faktoren. Auftraggeber der Umfrage war die Zeitarbeitsfirma Randstad. Befragt wurde laut ifo-Institut eine repräsentative Mischung der deutschen Wirtschaft mit Großunternehmen, Mittelständlern und Kleinunternehmen aus sämtlichen Branchen mit Ausnahme der Bauwirtschaft.

Schlagworte:
, , , ,
Werbung
Baufinanzierung bei der Degussa Bank |Das ATB Tagesgeldkonto - Transparenz für Ihr Geld |Bid & Ask Newsletter kostenlos lesen!
Jetzt Wünsche erfüllen mit dem PrivatKredit der Degussa Bank.
Werbung

Werbung
schliessen
Börse Stuttgart Anlegerclubschliessen
Börse Stuttgart

Vier Gewinneraktien der
Autorevolution:

Im neuen Anlegermagazin lesen Sie, welche vier Aktien durch autonomes Fahren und Elektromobilität auf der Gewinnerseite stehen könnten.

Jetzt kostenlos Mitglied werden
Diese Seite empfehlenschliessen
Interessant, oder?
Teilen Sie diese Seite auf Facebook, Google+ oder Twitter
Aktuelle Umfrageschliessen
Sachsen-Anhalt fordert die Abschaffung des Fernsehsenders Das Erste als überregionaler Sender. Nur das ZDF soll für diesen Bereich beibehalten werden. Die ARD solle stattdessen eher regional werden. Ist das eine gute Idee?
Jetzt abstimmen!
Alle Umfragen ansehen